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Möglichst viele Wege mit dem Rad zurücklegen

In der Zeit von Montag, den 14. Juni, bis Sonntag, den 4. Juli 2021, findet die bundesweite Kampagne Stadtradeln statt. Ziel des Wettbewerbs ist es, innerhalb von 21 Tagen möglichst viele Wege im Alltag mit dem Fahrrad zurückzulegen, teilt die Stadtverwaltung Künzelsau mit. „Diese Aktion ist der perfekte Anlass, drei Wochen lang das Auto stehenzulassen und für die eigene Gesundheit und die Umwelt aktiv etwas zu tun. Und egal ob in der Gruppe oder allein, jeder Kilometer zählt“, erklärt Bürgermeister Stefan Neumann, der begeisterter Fahrradfahrer ist, in der Pressemitteilung „Ich selbst komme mehrmals die Woche mit dem Fahrrad ins Rathaus und starte so frisch in den Tag.“

Wer kann wie mitmachen?

Alle Menschen, egal ob jung oder alt, die in Künzelsau wohnen, arbeiten, einem Verein angehören oder eine Schule besuchen, können beim Stadtradeln für Künzelsau mitmachen. Die Aktion ist eine Kampagne des Klima-Bündnisses, dem größten Netzwerk von Städten, Gemeinden und Landkreisen zum Schutz des Weltklimas mit über 1.700 Mitgliedern in 27 Ländern Europas. Sie ist als Wettbewerb konzipiert, sodass mit Spaß und Begeisterung das Thema Fahrradfahren vorangebracht wird. Wer nun Lust hat mitzufahren, registriert sich unter dem Link www.stadtradeln.de/kuenzelsau – Stichwort „Mitmachen“ – und gründet ein neues Team oder tritt dem Team „Offenes Team Künzelsau“ bei. Mitmachen lohnt sich: Das Klima-Bündnis zeichnet als kommunales Netzwerk anhand der Einwohnerzahl Preise in den Kategorien „Fahrradaktivstes Kommunalparlament“ und „Fahrradaktivste Kommune mit den meisten Radkilometern“ aus.

Teilnahme für Unternehmen

Auch die Stadtverwaltung Künzelsau hat sich mit einer Gruppe am Stadtradeln angemeldet. „Mit dem Fahrrad zur Arbeit, das ist für einige Mitarbeiter:innen ganz normaler Alltag. Trotzdem möchten wir weitere Kolleg:innen motivieren, für ihre eigene Gesundheit und das Klima auf das Fahrrad umzusteigen“, so Personalleiterin Carmen Class. Daher sind besonders Unternehmen aufgerufen, ihre Mitarbeiter:innen für das Stadtradeln zu begeistern. Alle Angebote der RadKultur für Unternehmen sind hier zu finden: www.radkultur-bw.de/unternehmen

Eine App vereinfacht das Sammeln der Kilometer

Mit der kostenfreien Stadtradeln-App können die Teilnehmer:innen die geradelten Strecken via GPS nachverfolgen und direkt ihrem Team und ihrer Stadt gutschreiben. In der Ergebnisübersicht ist auf einen Blick erkenntlich, wo das Team und die Kommune stehen. Im Team-Chat können sich die Mitglieder zu gemeinsamen Touren verabreden oder sich gegenseitig anfeuern.

Informationen zu Rad- und Wanderwegen in und um Künzelsau

Unter www.kuenzelsau.de/rad-undwanderwege finden Radfans tolle Radstrecken in und um Künzelsau. Begleitend zur Aktion finden alle Interessierten weitere Informationen und Broschüren rund ums Radeln im Hohenlohekreis auf einem Info-Tisch im Künzelsauer Rathausfoyer. An den Wertwiesen gibt es eine kostenlose Ladestation für E-Bikes.

Weitere Informationen

Auskünfte zum Stadtradeln im Hohenlohekreis gibt Martin Hellemann-Brenner unter Telefon 07940/18 272 oder E-Mail hellemann.brenner@hohenlohekreis.de. Bei Fragen zu Künzelsau stehen Renate Kilb unter Telefon 07940/129 121 oder E-Mail renate.kilb@kuenzelsau.de oder Helen Bühler unter Telefon 07940/129 120 oder E-Mail helen.buehler@kuenzelsau.de zur Verfügung.

 

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau




Bürgermeister Neumann lädt zur Bürgersprechstunde

Am Donnerstag, den 20. Mai 2021, lädt Bürgermeister Stefan Neumann von 16 bis 18 Uhr zur Bürgersprechstunde. Das Gespräch kann telefonisch, per Videokonferenz oder persönlich – dann mit FFP2-Maske und viel Abstand im Rathaus – stattfinden.

Wer sich mit Anregungen, Problemen oder sonstigen Anliegen an den Bürgermeister wenden möchte, sollte sich bei Sibylle Fünfer von der Stadtverwaltung Künzelsau unter Telefon 07940/129 101 oder per E-Mail an sibylle.fuenfer@kuenzelsau.de anmelden.

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau




Erneut Fahrzeuge beschädigt – Polizei sucht Zeugen

Im Monat Mai wurden bisher zwei in Künzelsau geparkte Pkw mutwillig zerkratzt, teilt die Polizei mit. Nun kommen zwei weitere Fälle hinzu. In der Nacht auf Mittwoch, den 05. Mai 2021, wurden zwei Fahrzeuge in der Mainzer Straße mutwillig mit einem spitzen Gegenstand zerkratzt. Hierbei entstand an beiden Wagen Sachschaden im vierstelligen Eurobereich.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die Angaben zu den Verursachern geben können, sich an das Polizeirevier Künzelsau unter Telefon 07940/94 00, zu wenden.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Landratsamt verlängert Maskenpflicht in der Künzelsauer Innenstadt bis vorerst 05. Mai 2021

Seit Samstag, den 17. April 2021 greift die Allgemeinverfügung des Landratsamtes des Hohenlohekreises, die eine Verlängerung der Maskenpflicht in der Innenstadt von Künzelsau vorsieht (siehe Allgemeinverfügung unten). Seit März 2021 gilt die Allgemeinverfügung, die auf Antrag der Stadtverwaltung Künzelsau erlassen wurde.

Wer sich dem Maskenverbot widersetzt, dem drohen laut der Verordnung bis zu 25.000 Euro Bußgeld. Die Verlängerung der Verordnung gilt vorerst bis 05. Mai 2021 und ist automatisch vorzeitig beendet, wenn an fünf aufeinanderfolgenden Tagen der Inzidenzwert unter 200 liegt.

 

Das Landratsamt Hohenlohekreis – Gesundheitsamt – erlässt gemäß § 20 Abs. 1 Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Verbreitung des Virus SARS-CoV-2 (Corona-Verordnung – CoronaVO) i.V.m. §§ 28 Abs. 1, 28a Abs. 1 Nr. 2 des Infektionsschutzgesetzes (lfSG) in Verbindung mit § 1 Abs. 6a der Verordnung des Sozialministeriums über Zuständigkeiten nach dem Infektionsschutzgesetz, Baden­ Württemberg (lfSGZustV BW) und § 35 Satz 2 des Landesverwaltungsverfahrensgesetzes (LVwVfG) folgende
  

Allgemeinverfügung

 

zur Verlängerung der Geltungsdauer der Allgemeinverfügung vom

30. März 2021
über eine Maskenpflicht für das Stadtgebiet Künzelsau zur Verhinderung der Verbreitung des Coronavirus (SARS-CoV-2)

 

 

1.    Die Gültigkeit der Allgemeinverfügung des Landratsamtes Hohenlohekreis vom 30. März 2021 über eine Maskenpflicht für das Stadtgebiet Künzelsau zur Verhinderung der Verbreitung des Coronavirus (SARS-CoV-2) wird bis Mittwoch, 5. Mai 2021 um 24 Uhr verlängert.

 

1.    Diese Allgemeinverfügung wird unabhängig davon aufgehoben, sobald die Sieben-Tages-Inzidenz von 200 pro 100.000 Einwohnern, bezogen auf die Stadt Künzelsau, an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten wurde. Das Landratsamt Hohenlohekreis wird auf den Eintritt dieses Zeitpunktes durch eine entsprechende Veröffentlichung auf der Homepage des Landratsamtes (www.hohenlohekreis.de) und auf der Homepage www.corona-im-hok.de zusätzlich hinweisen.

 

1.    Diese Allgemeinverfügung tritt am Tag nach ihrer Bekanntmachung in Kraft.

HINWEISE
 

·         Diese Allgemeinverfügung ist gemäß § 28 Abs. 3 i.V.m. § 16 Abs. 8 IfSG kraft Gesetzes sofort vollziehbar. Widerspruch und Anfechtungsklage haben keine aufschiebende Wirkung.

 

·         Gemäß § 41 Abs. 4 Satz 1 des Verwaltungsverfahrensgesetz Baden- Württemberg (LVwVfG) ist nur der verfügende Teil einer Allgemeinverfügung öffentlich bekannt zu machen.
Die Allgemeinverfügung mit ihrer vollständigen Begründung kann ab sofort während der Sprechzeiten des Landratsamtes Hohenlohekreis bei der Geschäftsstelle Kreistag (Allee 17, Gebäude A, 3. OG, Zimmer 303, 74653 Künzelsau) kostenlos eingesehen werden. Die Einsichtnahme ist trotz der Corona-bedingten Einschränkungen im Betrieb des Landratsamtes möglich. Dazu ist eine Anmeldung bei der Bürgertheke im Erdgeschoss erforderlich.

Die Allgemeinverfügung ist außerdem auf der Internetseite des Hohenlohekreises       (https://www.hohenlohekreis.de/de/aktuelles/bekanntmachungen oder https://www.corona-im-hok.de/) abrufbar.
·         Eine Missachtung der Ziffer 1 dieser Allgemeinverfügung kann gemäß § 73 Abs. 1a Nr. 6 IfSG mit einer Geldbuße bis zu 25.000 EUR geahndet werden.

 

·         Im Übrigen gelten insbesondere die durch die Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2 (CoronaVO) verordneten Maßnahmen.

Rechtsbehelfsbelehrung
 
Gegen diese Allgemeinverfügung kann innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe Widerspruch beim Landratsamt Hohenlohekreis mit Sitz in Künzelsau erhoben werden.
Die Frist wird auch durch Erhebung des Widerspruchs beim Regierungspräsidium Stuttgart mit Sitz in Stuttgart gewahrt.

Künzelsau, den 16. April 2021

gez.
Dr. Matthias Neth
Landrat




Künzelsauer Schnelltest-Zentrum verdoppelt die Öffnungszeiten

Das Corona-Schnelltestzentrum in der Stadthalle in Künzelsau hat aufgrund der großen Nachfrage die Öffnungszeiten und das Angebot der Testtermine erweitert, teilt die Stadtverwaltung Künzelsau mit. Jetzt kann man sich dort montags, mittwochs und freitags von 18 bis 21 Uhr, sowie dienstags, donnerstags und samstags von 9 bis 12 Uhr testen lassen. Damit sei das Testangebot der Apotheker Hans-Peter van Dorp und Julian Bockmann in Kooperation mit den Ortsvereinen Künzelsau und Kupferzell des Deutschen Roten Kreuz verdoppelt worden, heißt es weiter in der Pressemitteilung.

Anmeldungen online oder telefonisch

Anmeldungen sind online möglich über das Buchungsportal: http://www.apo-schnelltest.de/testcenter-kuenzelsau . Wer keinen Internetzugang hat, kann sich bei der Stadtverwaltung Künzelsau telefonisch unter Telefon 07940/12 90 anmelden: montags bis freitags von 8.30 bis 18.30 Uhr und samstags von 9 bis 13 Uhr.

Schulung für freiwillige Helfer

Freiwillige Helfer:innen aus der Bevölkerung wurden in der vergangenen Woche von Apotheker Julian Bockmann geschult. „Sie unterstützen nun das Team im Schnelltestzentrum in der Künzelsauer Stadthalle bei der Abnahme der Abstriche“, so Bürgermeister Stefan Neumann. „Herzlichen Dank dafür. Die Freiwilligen tragen auch dazu bei, dass wir die Öffnungszeiten des Testzentrums erweitern konnten.“

Weiterer Baustein

Die Beschäftigten in den städtischen Kindertageseinrichtungen haben ebenfalls von Julian Bockmann gelernt, wie sie sich gegenseitig testen können. Sie werden sich nun gegenseitig „abstreichen“, bevor sie die Kinder in ihrer Kindertagesstätte in Empfang nehmen. Das ist ein weiterer Baustein im Infektionsschutz-Konzept.

 

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau

 

Freiwillige Helfer und die Beschäftigten in städtischen Kindertageseinrichtungen werden von Apotheker Julian Bockmann für Corona-Schnelltests geschult. Foto: Stadtverwaltung Künzelsau




Künzelsaus Innenstadt darf nur noch mit Maske durchquert werden – wie wirksam sind solche Verbote?

Seit 31. März 2021 darf Künzelsaus Innenstadt nur noch mit einem Mund-Nasen-Schutz durchquert werden. Die Stadtverwaltung hat einen dementsprechenden Antrag gestellt. Das Landratsamt hat ihn genehmigt (wir berichteten). Eine dementsprechende Verfügung wurde erlassen. Doch wie sinnvoll sind derartige Maßnahmen?

Beschwerden von Bürgern in Künzelsau

In der ersten Welle im Frühjahr 2020 gab es zahlreiche Beschwerden, die auch unsere Redaktion erreichten, von wütenden Bürgern, die darauf hinwiesen, dass der Mindestabstand in Künzelsau von diversen Leuten nicht eingehalten werde, insbesondere die Außenbereiche von Cafés, Kneipen und Eisdielen gerieten dabei in den Blick. Die Stadt reagierte darauf weniger individuell, vielmehr setzte sie im Wesentlichen die Verordnungen um, die vom Land und Bund kamen. Vor wenigen Tagen dann veröffentlichte Bürgermeister Neumann zusammen mit weiteren Bürgermeistern einen Brief an Landesvater Winfried Kretschmann mit der Bitte, eine Maskenpflicht in den Innenstädten einzuführen, gekoppelt mit einer Öffnung der Ladengeschäfte unter Einhaltung der Coronahygieneregeln.

Brief an Kretschmann

Nun setzt die Stadtverwaltung in Künzelsau eine Maskenpflicht für ihre Innenstadt durch. Was aber bringen derartige individuelle Maßnahmen? Mehrere Parameter sind hier einzubeziehen. Eine Maskenpflicht in der Innenstadt reduziert die Übertragung von Viren. Der Erfolg ist hier dementsprechend vermutlich höher in stark frequentierten Innenstädten. Künzelsau ist eher überschaubar frequentiert. Hinzu kommt: Diverse Aussagen von Virologen verwiesen bislang darauf, dass sich die Covid-Viren im Freien nicht so stark übertragen als im Inneren. Daher durften Restaurants mit Außenbereich beziehungsweise guten Lüftungsmöglichkeiten im vergangenen Jahr auch teilweise öffnen. Nun soll man auch im Außenbereich eine Maske tragen – zumindest in Künzelsaus direkter Innenstadt. Aber vielleicht dient Künzelsau hier auch als Blaupause für weitere Städte. Gerade bei Ansammlungen in Aussenbereichen von Eisdielen und Cafes erscheint diese Maskenpflicht dann doch wieder Sinn zu machen, weil viele eben hier den Mindestabstand nicht einhalten. Das große Aber ist aber: Diejenigen, die gegen das Tragen der Maske sind, werden sich Ausweichtreffpunkte suchen. Bereits in den vergangenen Tagen war zu beachten, wie stark frequentiert die Wertwiesen waren und der Biergarten am Kocher – alles maskenfreie Zonen. Hier saßen die Menschen teilweise auch in größeren Gruppen zusammen.

Problem der Verlagerung ausserhalb der Innenstadt, an die Wertwiesen etwa

Die Maske indes ist an sich umstritten. Diverse Eltern im Hohenlohekreis haben etwa schon Boykottaufrufe gestartet zum Tragen der Masken in den Schulen. Sie möchten ihre Kinder davor bewahren, „psychischen und physischen Schaden“ zu nehmen (wir berichteten). Wie schädlich ist also das stundenlange Tragen dieser Masken wirklich?

Dazu gibt es bislang ganz unterschiedliche und auch nicht wirklich verifizierbare Aussagen. Sicher ist: Es macht einen Unterschied, ob man die Maske für zwei Stunden aufsetzt, um in die Innenstadt zu gehen, oder aber 8 Stunden in der Schule, um damit zu sprechen und hochkonzentriert zu arbeiten. Diverse Schüler:innen haben hier schon über Kopfschmerzen und Konzentrationsschwierigkeiten geklagt. Da erscheint der Stadtbummel mit Maske geradezu als Klacks.

Frühlingsluft ohne Maskenduft

Gerade bei schönen Wetter möchte der ein oder andere aber trotzdem lieber die Frühlingsluft einatmen, wenn man draußen ist, als den Maskenduft. Die Stadt Künzelsau hat ihren Bürgern die Entscheidung abgekommen. Wer in die Innenstadt möchte, muss Maske tragen. Auf die Eigenverantwortung der Bürger:innen vertraut man hier augenscheinlich nicht mehr.

 




Ostereiersuche mal anders

Bei strahlend blauem Himmel und Sonnenschein waren in der vergangenen Woche fröhliches Lachen und viele Anfeuerungsrufe auf dem Außengelände der Geschwister-Scholl-Schule Künzelsau zu hören. Die Schüler:innen aller Klassen des Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrums hatten großen Spaß bei der coronakonformen Oster-Rallye. Zeitversetzt starteten sie zum Beispiel zum Eierlauf, Schubkarrenwettrennen oder Hindernislauf. Vom Kindergarten bis zur Berufsschulstufe war die Begeisterung in den einzelnen Klassen deutlich zu spüren.

Als sichtbares Zeichen der guten Schulgemeinschaft gestalteten sie auch den Osterschmuck: Im Foyer der Schule steht ein riesiger Osterstrauß mit selbst gestalteten Ostereiern aller Schüler:innen.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes Hohenlohekreis

 

Den großen Osterstrauß im Schulfoyer schmücken selbst gestaltete Ostereier der Schüler:innen. Foto: Landratsamt Hohenlohekreis

 




Statt Karfreitag am Gründonnerstag

Wegen des Feiertags „Karfreitag“ wird der Wochenmarkt in Künzelsau von Freitag, 2. April auf Gründonnerstag, 1. April
2021 vorverlegt, das geht aus einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung in Künzelsau hervor: „Auch jetzt während der Corona-Zeit bieten die Händler, in der Regel dienstags und freitags am Vormittag, ein umfangreiches Angebot am Unteren Markt.

So gebe es frische regionale Produkte wie Obst und Gemüse, Milchprodukte, Backwaren, Eier, Fisch von der Küste und mehr. Die meisten Anbieter sind Selbstvermarkter und verkaufen am Marktstand, was sie selbst erzeugt haben.




Mit Gehzeugen die Mobilitätswende anmahnen

Wie an zahlreichen Orten weltweit veranstalten Parents for Future Hohenlohe und Fridays for Future Künzelsau am Freitag, den 19. März 2021, eine Kunstaktion und eine Mahnwache. Die Aktion findet von 10 bis 13 Uhr am Alten Rathaus in Künzelsau statt, heißt es in einer Pressemitteilung. „Die neue Legislaturperiode im Landtag wird die letzte sein, die die Klimakrise noch abmildern kann“, erklärt Nicola Hellgardt von Parents for Future Hohenlohe. „Deswegen erwarten wir von allen demokratischen Parteien, mit aller Kraft sozial gerechte Maßnahmen zur Beschränkung der Erderhitzung um maximal 1,5 Grad zu verfolgen.“ 

Enormer Platzbedarf

Bei dieser Aktion setzen die Mitglieder von Fridays for Future Künzelsau auch erstmals sogenannte Gehzeuge ein, mit denen sie im Straßenverkehr in und um Künzelsau auffallen wollen. „Gehzeuge sind Holzgestelle zum Umschnallen in SUV-Größe“, so Sam Retzsch von den Fridays, die ein Gehzeug tragen wird. „Unser Gestell veranschaulicht den enormen Platzbedarf, der für Autos im öffentlichen Raum vorgesehen wird.“ „Anstatt in Zeiten der Klimakrise viel stärker in Bus und Bahn zu investieren, wird immer noch mit anwachsendem motorisiertem Individualverkehr geplant,“ bedauert Mario Dietel von den Fridays mit Blick auf den sechsspurigen Ausbau der A6 und die vierspurige Erweiterung der B19. „Die Bevölkerung darf sich ein solches Vorhaben der Politik, das die Einhaltung der Pariser Klimaziele verhindert, nicht gefallen lassen. Wir alle sollten für die Mobilitätswende kämpfen.“

Forderung: Tempo 30

Die Aktivist:innen fordern zudem Tempo 30 im gesamten Künzelsauer Stadtgebiet und gleichberechtigte Nutzungsmöglichkeiten der Verkehrswege für alle Verkehrsteilnehmer:innen. Sylvia Schöne von den Parents for Future formuliert es so: „Wir könnten ganz sicher auf verbreiterte Straßen verzichten, wenn man den ÖPNV radikal ausbauen und vergünstigen, sowie ein durchgängiges und sicheres Radwegenetz schaffen würde.“ Die öffentliche Aktion „Gehzeuge“ soll auf die dringend notwendige Mobilitätswende aufmerksam machen.

Quelle: Pressemitteilung von Fridays for Future Künzelsau




Autoscheibe eingeschlagen

Diebe brachen am Sonntag, den 14. Februar 2021, einen Pkw in Künzelsau auf, meldet die Polizei. Zwischen 11 und 17.40 Uhr stand der VW T-Roc auf dem Parkplatz der Wertwiesen in der Nähe des dortigen Spielplatzes. Innerhalb dieses Zeitraums begaben sich die Unbekannten zu dem Wagen und schlugen die Beifahrerscheibe ein. Aus dem Inneren entwendeten sie unter anderem den Fahrzeugschein des VW. Anschließend flohen sie unerkannt.

Die Polizei bittet Zeugen, die Angaben zu dem Vorfall machen können, sich beim Polizeirevier Künzelsau unter Telefon 07940/9400 zu melden.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn