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„Wir haben kein Problem mit Flüchtlingen, wir möchten nur keine gewaltbereiten Männer neben unserem Kindergarten haben“

„Herr W. vom Landratsamt hat uns gesagt, dass er ganz harmlos wäre“, berichtet Christine Koppe. „Wir haben aber das Gefühl, dass wir angelogen werden“, sagt Lena Pflüger. Christine Koppe und Lena Pflüger sind Einwohner:innen Krautheims, aber derzeit sind sie vor allem eines: Mamas, die ihre Kinder schützen wollen vor gewaltbereiten, teilweise bereits straffällig gewordenen Männern.

Mamas haben Angst um ihre Kinder

Diese vier Männer sollen demnächst in ein ehemaliges Schwesternwohnheim in Krautheim einziehen, das sich direkt neben dem Kindergarten der Stadt befindet. Ein Unding, finden diverse Eltern und gehen seit rund drei Wochen, seitdem sie das durch Zufall erfahren haben, auf die Barrikaden, sammeln recht erfolgreich in kürzester Zeit über 1.800 Unterschriften online und vor Ort, aktivieren die Presse und machen mobil.

Jeder willkommen, der sich an die Regeln hält

Dabei spiele es keine Rolle, dass diese Männer Flüchtlinge seien, betonen sie. Gerne heißen sie jeden hier willkommen, der sich an die Regeln hält,  nicht gewalttägig sei oder mit Drogen hantiert. „Wir würden uns freuen, wenn etwa ukrainische Frauen mit ihren Kindern hier einziehen würden“, betont Christine Koppe.

Beschimpfungen und Schreie aus dem Fester

Vielmehr haben sie Angst, was die Männer hier anrichten könnten, wenn sie erst einmal eingezogen sind. Völlig grundlos ist ihre Sorge nicht. Immerhin gibt es Augenzeugenberichte von Oberginsbächern, was die Männer in ihrer bisherigen Unterkunft dort bislang verursacht haben. Alkohol, Drogen, laut Krautheims Bürgermeister Andreas Köhler 37 von einem Mann aus Gambia eingeworfene Scheiben. Das Gebäude muss erste einmal saniert werden, bevor dann ukrainische Familien dort einziehen sollen. Es sei rund dreimal so groß wie das Schwesternwohnheim und daher besser dafür geeignet, erklärt der Rathauschef.

Hasen geklaut und geschlachtet?

Anscheinend hätten, so kursieren Gerüchte, die Männer dort auch Hasen von Nachbargrundstücken in Oberginsbach geklaut und geschlachtet. Besonders Angst haben die Krautheimer:innen vor dem Mann aus Gambia, der seit Jahren im Hohenlohekreis für Aufsehen sorgt durch sein psychisch stark auffälliges Verhalten (wir berichteten). Als er vor Jahren noch in Ingelfingen gewohnt hat, berichteten Einwohner:innen davon, dass er immer mal wieder mit einem größeren Messer völlig unvermittelt in ihrem Garten stand (wir berichteten). Beschimpfungen, Schreie aus dem Fenster, richtig ansprechbar war der Mann teilweise überhaupt nicht. Immer wieder musste daher die Polizei ausrücken und ihn zumindest für kurze Zeit in Gewahrsam nehmen.

Bürgermeister lässt seine Mitarbeiter:innen mit Pfefferspray ausstatten

Auf GSCHWÄTZ-Nachfrage teilt uns die Polizei mit, dass es in den vergangenen Monaten allein auf das Landratsamt bezogen insgesamt zehn „Anschläge“ gab – neun auf verschiedene Gebäude des Landratsamtes und einen auf ein Fahrzeug. Für alle „Anschläge“ konnte ein und derselbe Verursacher festgestellt werden. Unlängst wurden Scheiben am Hauptgebäude des Landratsamtes eingeworfen. Krautheims Bürgermeister Andreas Köhler und einer seiner Mitarbeiter wurde von ihm ebenfalls mit Steinen beworfen, nachdem er ihn des Rathauses verwiesen hatte. Zuvor habe der Gambier dort randaliert. Auch sexuelle Anspielungen habe es gegeben. Er wolle endlich eine Frau haben, um Nachwuchs zu zeugen. Die Angst geht daher derzeit um in Krautheim.

Eltern fühlen sich von den Behörden im Stich gelassen

Lena Pflüger berichtet davon, wie die Frauen mehrfach im Landratsamt angerufen und um Rückruf gebeten haben, doch nichts sei passiert. „Herr Neth möchte nicht mit uns sprechen“, sagt sie mit einem lachenden und einem weinenden Auge. „Wer schützt unsere Kinder?“, fragt Tanja Sordel. „Unsere Kinder sollen keine Versuchskaninchen für ein Integrationsprojekt sein, das scheitern kann.“ In ihren Augen fühle sich keine Behörde so richtig zuständig: „Wer trifft hier die Entscheidung? Wer kann etwas tun?“ Diverse dieser Entscheidungsträger hätten insbesondere den Gambier live erlebt. Deswegen könne sie nicht verstehen, „wie sie so etwas zulassen können“.

Landratsamt rüstet mit Sicherheitspersonal auf

Während das Landratsamt bereits reagiert und das Sicherheitspersonal aufgestockt sowie Bauzäune um das Gebäude herum aufgestellt sowie Panzerglas bestellt hat (wir berichteten), lässt Andreas Köhler nun ebenfalls seine Mitarbeiter:innen im Rathaus mit Pfefferspray ausstatten, Überwachungskameras im Eingangsbereich und Notrufknöpfe in den Büros sollen bald für zusätzliche Sicherheit sorgen. Derweil fühlen sich die Kindergarteneltern von den Behörden im Stich gelassen. Auf GSCHWÄTZ-Nachfrage sagt Andreas Köhler, dass der Gambier „nach allem, was nun bisher gewesen ist, auf keinen Fall in das ehemalige Schwesternwohnheim einziehen“ werde. Eine Wohnalternative sieht er bislang jedoch lediglich in dem bisherigen Wohnhaus in Oberginsbach – aber dies gehe auch nur solange, bis dort die ukrainischen Familien hineinkämen. Eine Dauerlösung sei daher bislang noch nicht in Sicht. Geeignete Gebäude habe die Stadt derzeit keine, suche aber nach wie vor.

„Keine Musterknaben“

Da es am Samstagabend, den 22. Oktober 2022, erneut einen Polizeieinsatz wegen des Gambiers beim Lidl in Krautheim gab, hofft Köhler, dass er nun nur kurzzeitig in Gewahrsam oder in die Psychiatrie kommt. Zurück  nach Gambia könne er wohl auch nicht geschickt werden, da er seinen Pass weggeschmissen habe. „Da sind wir etwas machtlos“, gesteht Köhler.

Die anderen drei Männer, die in das Schwesternwohnheim ziehen sollen, empfindet er derweil als nicht so schlimm. Das seien „keine Musterknaben“, aber auch keine Männer, die bislang straffällig geworden wären.

Hase und Igel

Knapp 50 Kinder besuchen derzeit den Kindergarten. „Diese Männer brauchen richtige Hilfe, am besten eine Rundum-Betreuung“, sagt Christine Koppe. Lena Pflüger erinnert sich derweil an die Zeit, als sie noch ein Kind war und den Kindergarten besucht hat. Im Schwesternwohnheim war früher die Hasen-und-Igel-Gruppe untergebracht. Es bleibt nur zu hoffen, dass das Hase-und-Igel-Spiel nun nicht zur Realität wird.

Text: Dr. Sandra Hartmann




WOW: Geheime Talente bei Voice of Krautheim 2022 & tolles Lemia Showprogramm

Die FG Lemia Krautheim e.V. veranstaltete am 25. Juni 2022 ab 12 Uhr ein Sommerfest(ival) zugunsten der Ukraineflüchtlinge im Hohenlohekreis. Auch die örtlichen Schulen beteiligten sich an diesem Fest.

So gab es unter anderem eine von Schüler:innen veranstaltete Spielstraße auf dem Pausenhof, eine Hüpfburg, einen Bude mit Leckereien wie gebrannten Mandeln und Slushieis, Lemia sorgte für Getränke, es gab selbst gebackenen Kuchen zu kaufen und ein beeindruckendes Showprogramm.

Lehrerin Jutta Schmieg ließ ausgewählte von Schüler:innen in Anlehnung an große Künstler gemalte Bilder versteigern. In den Räumen der Realschule gab es eine Ausstellung mit weiteren beeindruckenden Schülerwerken, dazu Sekt und von Schüler:innen selbst gemachte Häppchen.

Neben Auftritten von dem lustigen Wolfgang König, den Blauen Funken aus Rosenberg und der Rittergarde mit ihrem Marschtanz (ihre Kostüme dürfen sie nur in der Karnevalszeit tragen) im Eugen-Seitz-Bürgerhaus begeisterte auch die Aufritte der insgesamt vier Mädels von der Realschule Krautheim im Rahmen von „The Voice of Krautheim“. Beeindruckende Stimmen gab es hier zu bewundern, die hoffentlich noch öfter öffentlich Gehör finden. Fiona Schönbein sang von Celine Dion „My heart will go on“, Luisa Schmitt und Emma Kuhn gaben von Sarah Connor „Wie schön du bist“ zum Besten, Dana Kuhn begeisterte das voll besetzte Eugen-Seitz-Haus mit Rhiannas „diamands“.

Abends ging das Programm über in ein Sommernachtsfest mit weiteren Tänzen, Showeinlagen und Unterhaltung mit der Winzerkapelle Klepsau. Sonntags lud der Verein zum Weisswurstfrühstück ein.




Patrick Wegener für Standorterhalt bei Dometic in Krautheim

Gute Arbeit muss auch in Zukunft in Hohenlohe möglich sein. Dazu zählen Betriebsstandorte in der Fläche. „Für mich ist es nicht verständlich, dass die Beschäftigten und der Betriebsrat von der Dometic-Konzernführung hingehalten werden. Es geht um mehr als 400 Beschäftigte am Standort. Dabei müssen wir als Region zusammenstehen, gemeinsam mit den Beschäftigten am Standort“, so der Hohenloher SPD-Landtagskandidat Patrick Wegener. Dazu hat er sich mit Petra Ambelang, Klaus Baumann und Alfons Ott vom Betriebsrat ausgetauscht.

Dometic-Produkte aus Krautheim weltweit im Einsatz

Die Nachfrage nach Wohnmobilen steigt seit Jahren stark und die meisten Fahrzeuge – egal ob in Europa, den USA oder Australien – haben etwas gemeinsam: Es steckt viel harte Arbeit der Beschäftigten aus dem Dometic-Werk in Krautheim mit drin.

„Als Betriebsrat kämpfen wir für einen fairen Umgang mit uns Beschäftigten am Standort in Krautheim. Dometic hat eine lange Tradition hier in der Region“, stellt die Betriebsratsvorsitzende Petra Ambelang klar. Dazu gehört ein ständiger Dialog mit politischen Akteuren aus der Region.

Zur Person Patrick Wegener

Wegener (26) ist seit 2014 Stadtrat in Öhringen und wurde von der SPD-Mitgliederversammlung am 30. September 2020 in Kupferzell-Eschental mit 97,5 Prozent der Stimmen zum Landtagskandidaten gewählt. Die Wahl findet am 14. März 2021 statt. Besonders
wichtig sind ihm die Themen bezahlbarer Wohnraum, gebührenfreie Kinderbetreuung, öffentlicher Nahverkehr und die Stärkung der Kommunen im ländlichen Raum.

Quelle: Pressemitteilung von Patrick Wegener

Landtagskandidat Patrick Wegener (SPD) (vorne) beim Betriebrsrat von DOMETIC in Krautheim. Bild: Patrick Wegener

 

 




Marktstände am Bahnhof statt Herbstmesse

Die Corona-Pandemie hat den Krautheimern wie so vielen anderen einen Strich durch die Rechnung gemacht – die Herbstmesse ist ausgefallen. Deshalb hat die Stadtverwaltung den Händlern angeboten, an den Adventswochenenden, ihre Produkte auf dem Bahnhofsgelände zu verkaufen.

Am vergangenen Wochenende gab es von Wolle und Kurzwaren über Kräuter und Gewürze bis hin zu Gardinen, Strumpfwaren und Käsespezialitäten sowie Südtiroler Speck und Brot so allerhand, was des Kunden Herz begehrt.

Auch am kommenden Wochenende, Samstag und Sonntag, den 11. und 12. Dezember 2020, werden wieder Händler ihre Waren am Bahnhof feilbieten. Neben Lederwaren wie Gürtel oder Handtaschen gibt es Wachstuchtischdecken, Qualitätsprodukte aus Edelstahl für Handwerk, Kosmetik und Industrie sowie Strumpfwaren jeglicher Art. Am Freitag ganztätigs sowie samstags ab 14.30 Uhr bietet Jutta Gärtner erneut ihre Käsespezialitäten sowie Südtiroler Speck und Brot an.

Die Händler arbeiten in Eigeninitiative. Die Stadt Krautheim ist kein Veranstalter, sondern stellt nur die Bahnhofsfläche zur Verfügung.

 

Von Socken …

… über wärmende Mützen …

… bis hin zu Schmuck finden die Kunden so allerhand an den Ständen in Krautheim. Fotos: GSCHWÄTZ

Haushaltswaren und Dinge für den täglichen Bedarf sind ebenso darunter…

… wie Sandrosen …

… und ein großes Kräuter-Sortiment. Fotos: GSCHWÄTZ




Gegen Bäume gefahren

Deutlich fataler hätte ein Unfall am Dienstag, den 29. September 2020, in Krautheim ausgehen können. Ein 24-Jähriger war gegen 22 Uhr mit seinem Opel in Richtung Neunstetten unterwegs, als sein Pkw aus bislang unbekannter Ursache nach links von der Fahrbahn abkam. Der Opel rutschte daraufhin in die Böschung und kollidierte mit zwei Bäumen. Der junge Fahrer blieb unverletzt. Am Auto entstand Sachschaden in Höhe von zirka 4.000 Euro.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Positive Corona-Tests bei zwei Kindern nach Zeltlager in Krautheim-Oberginsbach

Im Hohenlohekreis sind zwei Kinder positiv auf das Corona-Virus getestet worden, die sich zuvor in einem Zeltlager in Krautheim-Oberginsbach aufgehalten hatten. Das geht aus einer Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises hervor.

Das Gesundheitsamt des Hohenlohekreises hat daher alle Teilnehmer des Zeltlagers sowie die Betreuer – insgesamt 41 Personen, darunter 30 Kinder – als direkte Kontaktpersonen eingestuft und eine zweiwöchige Quarantäne verhängt. Alle Kontaktpersonen wurden innerhalb weniger Stunden telefonisch erreicht, dazu wurden die Gesundheitsämter der umliegenden Landkreise miteinbezogen, da nicht alle Kontaktpersonen im Hohenlohekreis wohnen oder sich derzeit dort aufhalten.

Allen Betroffenen wurde ein Test empfohlen.

Kostenlose Tests für Lehrer und Erzieher

Seit 17. August haben Lehrer, Erzieher sowie das weitere Personal an Schulen, Kindertagesstätten und der Kindertagespflege die Möglichkeit, sich auch symptomfrei auf das Vorliegen einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus testen zu lassen.

Terminvereinbarung

„Mit einer Terminvereinbarung sollten die Personen aber nicht bis zur letzten Sommerferienwoche warten, da man sonst mit Wartezeiten für einen Abstrichtermin rechnen muss und das Testergebnis womöglich nicht bis Schulbeginn vorliegt“ appelliert Ursula Mühleck, Dezernentin für Familie, Bildung und Soziales, sich rechtzeitig mit dem Hausarzt oder einer der 17 Corona-Schwerpunktpraxen für einen Abstrich in Verbindung zu setzen. „Auch die Laborkapazitäten kommen so an ihre Grenzen.“ Noch bis 30. September kann man sich maximal zweimal testen lassen, ein dafür notwendiges Formular hat jeder Beschäftigte einer Schule oder Kindertageseinrichtung erhalten bzw. erhält dieses über den Träger. „Die Tests sind freiwillig. Wir als Schulträger unserer Kreisschulen haben bereits unser Personal auf die Möglichkeit der Testung aufmerksam gemacht. Klar ist aber – die Ergebnisse stellen nur eine Momentaufnahme dar – Abstands- und Hygienemaßnahmen sind auch nach den Sommerferien unerlässlich“.

Hausärzte, Kinderärzte und Schwerpunktpraxen übernehmen die Testungen

Die Abstriche im Hohenlohekreis übernehmen die Hausärzte, ein Kinder- oder Jugendarzt bzw. die Schwerpunktpraxen. „Wir sind seit Pandemiebeginn in sehr gutem Austausch mit den niedergelassenen Ärzten. So haben wir auch gemeinsam die Ausrichtung für die derzeit anstehenden Tests, wie auch eine mögliche zweite Welle besprochen,“ ist Annemarie Flicker-Klein, stellvertretende Amtsleiterin des Gesundheitsamtes Hohenlohekreis, dankbar über die gute Zusammenarbeit mit der Ärzteschaft. Die gemeinsame Abstrichstelle in Belzhag kann jederzeit kurzfristig in Betrieb genommen werden, wenn es die Lageentwicklung erfordert.

Neth: „Ich bin sehr dankbar für die Unterstützung der niedergelassenen Ärzte“

„Hohenlohe steht zusammen und ich bin Ihnen sehr dankbar für Ihre Unterstützung und Ihre tägliche Arbeit in den Praxen, für Ihren Dienst an unseren Bürgerinnen und Bürger,“ richtet auch Landrat Dr. Matthias Neth seine Dankbarkeit an die niedergelassenen Ärzte im Hohenlohekreis.

„Bitte kommen Sie nicht einfach in eine Praxis, wenn Sie einen Termin für einen Abstrich möchten, sondern vereinbaren Sie diesen unbedingt telefonisch. Dies gilt insbesondere, wenn Sie typische COVID-19-Symptome entwickelt haben, wie Fieber, Husten oder Geruchs- und Geschmacksverlust,“ erinnert Susanne Bublitz, Sprecherin der Kreisärzteschaft Öhringen an die Verhaltensregeln und die telefonische Terminvereinbarung.

Eine Übersicht der ambulanten Corona Versorgungs- und Testeinrichtungen in ganz Baden-Württemberg ist unterhttp://coronakarte.kvbawue.de/ zu finden.

 

Hintergrund: Corona-Schwerpunktpraxis

Eine Corona-Schwerpunktpraxis ist eine reguläre Haus- oder Facharztpraxis, die für Infektpatienten und Corona-Verdachtsfälle spezielle Sprechstunden vorhält. Besteht ein Coronaverdacht, gelten deutlich erweiterte Sicherheitsstandards und eine strikte Trennung von den übrigen Patienten der Praxis. Kann beispielsweise eine Hausarztpraxis die Betreuung des Patienten bei Atemwegsinfektionen nicht gewährleisten, weil der Arzt selbst zur Risikogruppe gehört, übernimmt die Schwerpunktpraxis die weitere Untersuchung und Behandlung von Verdachtsfällen auf Corona.

 

 




„Sehr belastend“

Die Musikgruppe Keep alive hat am Donnerstag, den 21. Mai 2020, für Pfleger und Bewohner des Eduard-Knoll-Wohnzentrums für Körperbehinderte in Krautheim ein Corona-Straßenkonzert gegeben. Bei Kaiserwetter gab es international bekannte Oldies, aber auch aktuelle deutsche Lieder zu hören. Wie gut das bei den Bewohnern angekommen ist und wie die Coronaschutzmaßnahmen deren Leben und den Berufsalltag der Pfleger verändert hat, dazu hat GSCHWÄTZ-Videoreporter Dr. Felix Kribus sie unter anderem befragt.

GSCHWÄTZ: „Wie hat Ihnen das Konzert von Keep alive gefallen?“

Jutta aus Krautheim: „Supergeil. Das war Abwechslung, schön, entspannend. Einfach eine andere Alternative für das tägliche Leben hier. Ich denke, da werde ich noch ne Weile dran zu knabbern haben und auch immer wieder ins Gedächtnis rufen. Mit sich tragen und in sich wirken lassen. Ruhe und entspannend. Einfach, wenn man schlechte Laune hat, an den glücklichen Moment wieder zurückdenken.“

GSCHWÄTZ: „Wie gefällt Ihnen die Musik von Keep alive?“

Carmen aus Krautheim: „Gut. Gemischt, Deutsch, Englisch finde ich sehr gut.“

GSCHWÄTZ: „Wie weit fühlen Sie sich eingeschränkt durch die Schutzmaßnahmen gegen Corona?“

Carmen: „Also bei mir geht`s. Ich bin ja hier mit meinen Freunden zusammen und mit der Familie kann ich telefonieren. Wir können ja auch noch in den Hof raus. Für mich wäre es schlimmer, wenn wir jetzt nur auf dem Zimmer sitzen würden und niemanden sehen könnten.“

GSCHWÄTZ: „Wir sehr haben damals die sehr eingeschränkten Sicherheitsmaßnahmen gegen Corona ihr persönliches Leben beeinflusst?“

Jutta: „Man durfte nicht mehr raus, man durfte nicht gerade einkaufen gehen. Wenn ich selbst unterwegs sein kann, mache ich das. Jetzt haben wir Gottseidank unsere Tagesstrukturierung und die hilft uns Bewohnern, unsere Einkäufe zu erledigen. Wir müssen hier halt das Beste daraus machen.“

Carmen: „Ich hab`s eigentlich recht locker genommen. Mich hat das nicht so betroffen.“

GSCHWÄTZ: „Sie sind zuversichtlich?“

Carmen: „Ja. Auf alle Fälle.“

GSCHWÄTZ: „Wie haben die Corona-Maßnahmen Ihr Leben als Pfleger verändert?“

Tobias, Pfleger, Eberstal: „Das hat sich so ausgewirkt, dass ich meine sozialen Kontakte auf ein Minimum reduzieren musste, um die Bewohner hier vor Covid-19 zu schützen. Natürlich auch die psychische Situation der Bewohner durch die Ausgangsbeschränkungen hat sich nicht gerade erleichtert sondern eher verschlechtert. Dadurch wird auch die Arbeit hier anspruchsvoller. Man wird als Pfleger schon mehr belastet.“

GSCHWÄTZ: „Wie fühlt man sich, wenn man mit den Leuten doch relativ auf Distanz zu tun hat oder arbeiten muss? Wie ist das für Sie?“

Tobias: „Die intensive Betreuung, die die Langzeitbewohner auch benötigen, die fällt dadurch total unter den Tisch. Und das ist auch für mich als jemand, der den Beruf von Herzen macht, natürlich schon arg belastend, dass man sich in gewissen Situationen nicht so verhalten kann, wie man gerne würde. Schon schade gerade aber um die Bewohner zu schützen, muss man das halt noch eine gewisse Zeit durchziehen.“

GSCHWÄTZ: „Wie nehmen das die Bewohner hier auf?

Tobias: „Sie haben Verständnis dafür, dass gerade die Schutzmaßnahmen und die Vorgaben so sind, wie sie sind. Und sie hoffen im Prinzip auch einfach, dass es schnellstmöglich wieder gelockert wird, dass sie langsam wieder ihrem geregelten Alltag nachgehen können.“

GSCHWÄTZ: „Das wie vielte Mal spielt ihr hier und wie seid ihr mit den Reaktionen eurer Zuschauer und des Publikums zufrieden?“

Sebastian von Keep alive: „Wir sind jetzt das zweite Mal hier gewesen. Wir haben die letzte Weihnachtsfeier hier gespielt. Und die Reaktionen sind megageil. Wahrscheinlich eins der besten Publikum, die wir gehabt haben oder die wir haben.“

GSCHWÄTZ: Ihr kommt dann auch das dritte Mal?“

Sebastian: „Wir hoffen doch. Wir haben gerade schon ein paar Stimmen gehört. Also wahrscheinlich sind wir noch das eine oder andere Mal hier.“

GSCHWÄTZ: „Ihr wart heute Zuschauer beim Konzert. Wie haben euch die Schutzmaßnahmen vor Corona in eurem Leben eigentlich beeinflusst?“

Hanna aus Krautheim: „Zum einen, die ganzen Festle fallen aus. Die ganzen Dorffeste, die jetzt angefangen hätten um diese Zeit, und auch die Festivals fallen aus. Wir sind beide Festivalgänger und gehen gerne mal feiern. Einfach ein bisschen unter die Leute und gehen gerne Tanzen. Das können wir jetzt gerade nur für uns oder halt mit Abstand Zuhause.“

GSCHWÄTZ: „Welche Alternativen gibt es für euch als Partyfrauen?“

Maria aus Diebach: „Für uns ist das hier eine Alternative, deshalb sind wir auch hierhergekommen. Weil es einfach schön ist, mal wieder Live-Musik zu hören. Natürlich und selbstverständlich mit ganz viel Abstand.“

GSCHWÄTZ: „Wie gut tut euch so ein Konzert hier im Freien?“

Hanna: „Da kommen schon Glücksgefühle hoch. Glücksmomente, weil wir beide ohne Musik überhaupt nicht können. Bei uns ist immer Musik dabei. Und deswegen ist das eine sehr gute Alternative für uns.“

GSCHWÄTZ: „Und ihr wart mit der Musikauswahl von Keep alive zufrieden?“

Beide: „Ja sehr. Wir mögen Rock und Pop.“

GSCHWÄTZ: „Wie zufrieden seid ihr generell mit den Schutzmaßnahmen oder Vorsichtsmaßnahmen, die die Regierung uns jetzt verordnet hat?“

Maria: „Ich finde, es ist wichtig, dass man da auch vorsichtig ist. Gerade auch für die Schwächeren in unserer Gesellschaft. Und deswegen finde ich es auf jeden Fall auch in Ordnung, auch das mit den Masken.“

Hanna: „Und ich würde sagen, wir haben uns da sehr gut angepasst und können damit gut leben und machen da einfach das Beste für uns draus.“

Corona: Für Pfleger und Bewohner keine einfache Situation, aber die Musik lenkte jeden von den aktuellen Gegebenheiten ab. Foto: GSCHWÄTZ

Corona: Für Pfleger und Bewohner keine einfache Situation. Foto: GSCHWÄTZ

Keep alive gab am Donnerstag, den 21. Mai 2020, ein Coronakonzert beim Eduard-Knoll-Wohnzentrum in Krautheim. Foto: GSCHWÄTZ

 




„Für viele Familien ein Problem, wenn sie nicht für jedes Kind einen Rechner haben“

In Zeiten von Corona lernen die Schüler von Zuhause aus, Homeschooling ist das Schlagwort der Stunde. Dazu mussten die Schulen Strukturen aufbauen, um die Kinder und Jugendlichen mit den nötigen Lernmaterialien versorgen zu können.

„Seit zwei bis drei Jahren nutzen wir das für unsere Fünftklässler“

Die Realschule in Krautheim hatte bereits eine digitale Struktur. „Wir nutzen Office 365 von Microsoft“, sagt Schulleiter Thomas Weniger. Die Schule hat seit einigen Jahren eine Lizenzvereinbarung mit dem Software-Riesen. „Wir haben einen Pauschalvertrag über alle Rechner im Haus, der nach Anzahl der Lehrkräfte bezahlt wird“, so der Rektor. Der Vertrag beinhalte auch Heimnutzungsrechte für das Kollegium und die Schüler. „Seit zwei bis drei Jahren nutzen wir das besonders für unsere Fünftklässler“, so Weniger weiter. Als im März klargeworden sei, dass die Schulen schließen, mussten nur noch die E-Mail-Adressen der Eltern eingeholt werden, damit alle direkt erreichbar sind. Worüber sich Weniger besonders freut: Alle Eltern haben geantwortet. Am letzten Schultag hätten außerdem die Schüler einen Link oder Bar-Code bekommen, mit dem sie sich direkt in ihren digitalen Klassenordner mit Arbeitsaufträgen der Fächer einloggen konnten.

„Es läuft ganz gut bei uns“

„Der Online-Unterricht läuft bei uns ganz gut“, ist Weniger überzeugt. Sowohl Zugang als auch Struktur seien recht einfach. Unterrichtet werde nach Stundenplan, für den zuvor Wochenpläne erstellt worden seien. „Wir haben einen Musterwochenplan, anhand dem die Lehrer vorgehen“, sagt er. So könnten alle einheitlich und strukturiert arbeiten. Vorher hätte es kein digitales Lernen an der Realschule gegeben, lediglich einen Server mit Tauschordnern, auf die Schüler und Lehrer Zugriff hätten.

„Es ist auch eine Belastung für die Eltern“

„Es ist ja auch eine Belastung für die Eltern, wenn eine Schule verschiedene Möglichkeiten nutzt“, so Weniger. Die hätten oft genug Probleme, das Homeschooling zuhause zeitlich zu koordinieren. „Für viele Familien ist es zudem ein Problem, wenn sie nicht für jedes Kind einen Rechner haben.“ Auch die Rückmeldungen von Seiten der Schüler sei positiv. Wenn er bei seinen Schülern anrufe, geht es ihnen zwar ganz gut, vielen sei aber langweilig. Den Umfang der Aufgaben für Zuhause finden die meisten in Ordnung.

„Videokonferenzen sind lediglich für kleine Schülergruppen“

Nach den Osterferien wurden in Krautheim wie an vielen anderen Schulen Videokonferenzen eingeführt. Diesem Heimnutzungsrecht mussten die Eltern zuvor zustimmen, was 78 Prozent auch taten. „Die Videokonferenzen sind lediglich für kleine Schülergruppen“, sagt Weniger, der selbst Englisch unterrichtet. Sie seien nicht vergleichbar mit Präsenzunterricht. „Wenn eine gewisse Schülerzahl überschritten wird, wird es schwierig, was Sinn und Zweck anbelangt“, findet er. Der Lernstoff müsse also anders aufbereitet werden.

Den Rücklauf muss der Lehrer einfordern.

Nach drei bis vier Unterrichtsstunden würde er von seinen Schülern eine Rückmeldung verlangen. Das heißt, sie müssen ihre Hausaufgaben an den Lehrer schicken. Ansonsten kontrollieren sie ihre Aufgaben anhand von eingestellten Lösungen selbst. Schulleiter Weniger ist der Kontakt wichtig: „Wenn nichts kommt, schreibe ich eine E-Mail. Kommt dann immer noch keine Reaktion, rufe ich an“. Diesen Rücklauf müsse der Lehrer einfordern, Hausaufgaben auch mal ausdrucken und korrigieren. Und dann an die Schüler ein entsprechendes Feedback geben. Meistens klappe es aber auf Anhieb.

Aufgaben müssen bis 8 Uhr online sein

Manche Lehrer geben die Hausaufgaben wochenweise, andere täglich. Das werde unterschiedlich gehandhabt, allerdings müssen die Aufgaben bis spätestens 8 Uhr online sein. Das erleichtere es den Schülern, zuhause einen Rhythmus zu finden. Momentan hält Weniger dieses Vorgehen für alternativlos. Er komme mit dem Unterrichtsfortschritt voran, zwar langsamer, aber die Qualität sieht er bei ungefähr Dreiviertel der sonstigen.

„Es besteht die Gefahr, dass Schüler abgehängt werden“

Dennoch befürchtet der Schulleiter, dass die Schere zwischen guten und schlechten Schülern noch weiter auseinandergeht. „Es besteht durchaus die Gefahr, dass Schüler abgehängt werden“, sagt er. Deshalb können in Krautheim Schüler, die Unterstützung brauchen, in die Schule kommen. „Die Lehrer melden Problemfälle an die Schulsozialarbeit“, beschreibt Weniger. Die lade die Schüler ein. Zurzeit seien das zwei, es könnten aber auch vier bis fünf Schüler sein.

„Wir halten die Abstände ein“

Kinderreiche Familien, die nicht für alle Kinder einen PC zur Verfügung haben, könnten außerdem ein Leih-Tablet bekommen. Oder auch diese Kinder kommen in die Schule. In der dann betreuten Zeit müssen die online gestellten Aufgaben gemacht werden. Das könne an einem Vormittag sein, aber durchaus auch dreimal in der Woche. „Dabei halten wir die Abstände ein“, so Weniger. Bis zu zwölf Schüler könnten so untergebracht werden.

Abschlussprüfungen im Bürgersaal

Der Blick von Thomas Weniger richtet sich nun Richtung Abschlussprüfungen. In Krautheim kommen die 63 Prüflinge in den Bürgersaal, wo mehr als der vorgeschriebene 1,50 Meter-Abstand eingehalten werden kann und eine Lüftungsanlage für Frischluft sorgt. Auch die Regeln für die vier Kinder aus der Gruppe der Risikopatienten können problemlos beachtet werden.

Tablets oder Laptops für die Lehrer

Der nächste Schritt an der Krautheimer Realschule werden Tablets oder Laptops mit Pens sein, denn die würden das digitale Korrigieren für die Lehrer erleichtern. „Im Moment nutzen unsere Lehrkräfte ihr eigenes privates Equipment“, so Weniger. Er selbst sei als Schulleiter verpflichtet, jeden Werktag vormittags in der Schule zu sein. Doch die Vorbereitung des Unterrichts mache er dann oft auch Zuhause.

Text: Sonja Bossert

Thomas Weniger, Leiter der Realschule Krautheim (links) mit Josef Kraus. Foto: GSCHWÄTZ




Krautheim: Junge Tänzer gesucht

Aufgrund des Corona-Virus ist das Schnuppertraining der FG Lemia Krautheim zwar ausgefallen, aber dennoch sucht der Fastnachtsverein junge Tänzer. Für drei- bis achtjährige Tanzfans gibt es die Gruppe Schautanz, für Sechs- bis Zehnjährige den Gardetanz, ebenso für zehn- bis 14-jährige Kinder und Jugendliche. Ab 15 Jahre können Jugendliche am Garde- und Schautanz teilnehmen.

Weitere Infos gibts unter Telefon 06294/43 92 29 oder auf der Homepage http://www.fg-lemia-krautheim.de

 

 




„Ihr macht euren Job super“ – Micky überreicht Oscar mit Flügeln im Pflegeheim Krautheim

Im Altenpflegeheim Haus der Generationen in Krautheim war Mitte April 2020 ein ganz besonderes Ereignis auf der Tagesordnung eingetragen. Fast ging es zu wie bei einer Oscarverleihung. Der Anlass: Lea Schmidt ist eine von vielen tatkräftigen Facharbeiterinnen im dortigen Pflegeheim. Für ihre stetige Hilfsbereitschaft, Verlässlichkeit und Fleiß wurde ihr symbolisch ein „Goldener Änschel“ von Michael Scholz und Heimleiterin Heike Stadtmüller überreicht. Es war eine gelungene Überraschung für Lea Schmidt, die sich sehr über diese Aufmerksamkeit gefreut hat. Mit dieser Auszeichnung soll vor allem die „geradlinige, zuverlässige Arbeit“ von Lea Schmidt gewürdigt werden, die sie für die zu betreuenden Personen verrichtet. Sie steht dabei für alle im Haus Beschäftigten, an alle soll die Botschaft gehen: „Ihr macht euren Job super“.

Humorvoller Touch

Die Auszeichnung für Lea Schmidt ist der zweite Goldene Engel, der überreicht wurde. Der erste ging an eine ehrenamtliche Mitarbeiterin in der Tagespflege. Und warum Goldener Änschel und nicht Goldener Engel? Um der ganzen Sache humorvollen Hauch zu verleihen, wurde der Auszeichnung ein hessicher Tatsch mitgegeben. In Hessen heißen die Engel Änschel.

Schon als junger Mensch sozial engagiert

Die Grundidee zu dieser Überraschung kommt von Michael Scholz, bekannt in Krautheim auch als Micky. Schon als junger Mensch habe der heute 63-Jährige gespürt, dass er sich gerne sozial engagiert und ehrenamtlich tätig ist. Nach einer Zeit der Arbeitslosigkeit hat er sich für ein Praktikum als Betreuungskraft schulen lassen und wusste dann sofort, dass dies seine Berufung ist. Seit acht Jahren ist er nun im Altenheim in Krautheim in der Betreuung eingesetzt. Er sagt heute mit fester Überzeug, dass er mit 65 Jahren nicht in den Ruhestand gehen möchte, sondern noch so lange wie es seine Gesundheit erlaubt, in diesem Bereich tätig sein möchte, um anderen Menschen eine Freude zu machen und zu helfen.

Jugendraum in Krauthim

Getreu dem Motto „Gib der Jugend Raum und sie kann sich entfalten“ engagiert sich Michael Scholz seit fünf Jahren für die Jugendarbeit in Krautheim.  Dazu stellt er eine Räumlichkeit in einem von ihm gekauften Haus zur Verfügung. Gerne hätte er in diesem Bereich Untersützung, damit für die Jugendlichen  mehr Freizeitbeschäftiung angeboten werden kann, bisher leider noch ohne Erfolg. Darüber hinaus verkauft er ehrenamtlich Pizza, der Erlös dafür geht ans Pflegeheim Krautheim. Für Heimbewohner hat er ein Frühbeet gebaut und zudem macht er Ausflüge mit Heimbewohnern mit Rollator. So fuhr er mit ihnen beispielsweise nach Bad Mergentheim. Außerdem wurde vor sechs Jahren der Verein „Frische Quelle  e.V.“ in einer früheren Mälzerei gegründet. Denn ein weiteres Motto von Michael Scholz ist: „Wenn man die Nachrichten der Welt sieht, kann man nichts bewegen. Im eigenen Ort oder in der Nachbarschaft ist es aber möglich, mit vielen Kleinigkeiten Gutes zu tun“.

Text: Elke Brand

Lea Schmidt (Mitte) wurde der Goldene Änschel von Michael Scholz und Heimleiterin Heike Stadtmüller überreicht. Foto: privat

 

Der Goldene Änschel würdigt das besondere Engagement von Pflegekräften. Foto: privat

Michael Scholz in Aktion. Foto: privat

Mit den Senioren baute Michael Scholz eine Krippe. privat

Auch für die Jugend engagiert sich Michael Scholz. Mit Kindern backt er Pizza. Foto: privat