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Wälder im Zeichen des Klimawandels

Was wollten Sie schon immer über den Wald wissen? Beim Rundgang durch den Künzelsauer Stadtwald am Sonntag, 12. Juni 2022, beantwortet Förster Stephan Römer Ihre Fragen. Ob Pflanzungen, Waldbewirtschaftung oder die Zukunft der Wälder im Zeichen des Klimawandels: Der Experte antwortet und diskutiert mit den Bürgerinnen und Bürgern beim etwa zweistündigen Spaziergang. Treffpunkt ist um 9.30 Uhr am Parkplatz des Waldsportpfads in Künzelsau-Taläcker.

Den Wald im Wandel der Zeit hat auch Förster Stefan Bieber im Blick: Bei einer ca. dreistündigen Wanderung am Sonntag, 19. Juni 2022, im Schöntaler Forst zeigt er verschiedene Waldstände mit standortheimischen, neuen und nicht angepassten Baumarten. Bürgerinnen und Bürger erfahren, welche Maßnahmen getroffen werden, um den Wald zu erhalten und resistenter gegen Klimaveränderungen zu machen. Treffpunkt ist um 14 Uhr in Kloster Schöntal am Wanderparkplatz nach der Jagstbrücke.

Anmeldung erforderlich

Beide Veranstaltungen sind kostenlos. Sie sind Teil des Hohenloher Waldprogramms 2022, in dessen Rahmen die Försterinnen und Förster des Hohenlohekreises zu mehr als 30 Veranstaltungen rund um das Thema Wald einladen. Anmeldung beim Forstamt des Hohenlohekreises unter Telefon: 07940 18-1560 oder E-Mail: HWP@hohenlohekreis.de. Anmeldeschluss für die Veranstaltungen ist jeweils drei Tage zuvor. Weitere Informationen unter www.hohenlohekreis.de/wald. Flyer mit dem Programm liegen im Landratsamt und in den Rathäusern der Städte und Gemeinden aus.

Pressemitteilung Landratsamt Hohenlohe




Sind wir die Generation, die die Erderhitzung zu verantworten hat? Oder die Generation, die

Mit drastischen Worten wendet sich derzeit der WWF (World Wide Fund For Nature, bis 1986 World Wildlife Fund) an die Öffentlichkeit.

Die große Eisschmelze

„Sind wir die Generation, die die Erderhitzung zu verantworten hat? Oder die Generation, die die Erderhitzung stoppen konnte?“ So lautet die Überschrift ihres aktuellen Flyers. Darunter ist ein Eisbär zu sehen. Daneben zwei Überschriften, die aufhorchen lassen: „In 15 Jahren wird die Arktis eisfrei sein. Und: „Erst verlieren die Eisbären den Boden unter den Füßen, dann wir Menschen.“ Darunter führt das WWF näher aus: Angesichts des Temperaturrekords in diesem Jahr von 38,5 Grad Celcius, gemessen im sibirischen Werchojansk, könnte nichts 2050, wie häufig genanntn, onsdenr beits 2035 der Nordpol „im Sommer komplett eisfrei sein“. Weiter heißt es: „Das Packeis schmilzt in besorgniserregendem Tempo.“ Das Problem: „Ohne Packeis können die Eisbären nicht jagen.“ Der steigende Meeresspiegel durch das schmelzende Eis könnte aber auch für die Menschen katastrophale Folgen haben.

Druck auf die Politik möchte der WWF ausüben

Um die „große Eisschmelze“ zu verhindern, fordert auch der WWF, ähnlich wie die Fridays-for-future-Bewegung und die Klimaliste, alles dafür zu tun, um die Erderhitzung auf unter 2 Grad zu drücken. Wie aber kann der WWF dabei helfen? Zum einen übt die Naturschutzorganisation laut eigenen Aussagen „Druck auf Politik und Wirtschaft aus und fordern, dass das Pariser Klimaabkommen eingehalten wird“, zum anderen bringen sie diese Forderungen unter anderem bei den UN Klimaverhandlungen ein. Aber auch vor Ort versucht der WWF zu helfen: „Wir unterstützen Indigene in der Arktis bei der Entwicklung von Strategien zur Anpassung an die Folgen der Erderhitzung.“

Auffallend ist, dass der WWF nicht mehr von „Klimaerwärmung“ spricht, sondern auch hier mit dem Wort „Erderhitzung“ sich einer drastischeren Wortwahl bedient.

WWF

Der WWF ist eine Stiftung nach Schweizer Recht mit Sitz in Gland, Kanton Waadt. Sie wurde 1961 gegründet und ist eine der größten internationalen Natur- und Umweltschutzorganisationen. Das Wappentier ist der große Pandabär.

Mehr Informationen und die Möglichkeit zu spenden gibt es auf: http://www.wwf.de

Werbeflyer von WWF Dezember 2020.

Werbeflyer von WWF Dezember 2020.