Hetze gegen Klimaprotestler:innen
Am 27. Oktober 2022 titelte die Süddeutsche Zeitung: „Polizei setzt Klimaaktivisten fest.“ der RBB schreibt am 07. November 2022: „In Gewahrsam kommen Aktivisten eigentlich nur, wenn die Beamten feststellen, dass dieselbe Person zum Beispiel bereits am Vortag Straßen blockierte.“
Ankleben am Boden
Es spielt keine Rolle, ob man derzeit in den Süden nach München schaut oder nach Berlin, man sieht die stets gleichen Bilder: Klimaaktivisten demonstrieren derzeit teilweise mit radikalen Methoden wie das Ankleben am Boden und fordern ein sofortiges Umsteuern in der aktuellen Klimapolitik: wesentlich weniger CO“-Emissionen, bedeutend mehr Erneuerbare Energien, ein Ende der Konsumgesellschaft und den Fokus auf eine grünere Erde.
Die Polizei flext dann entweder die Protestler vom Boden gegen ihren Willen weg, verhängt Bußgelder oder nimmt sie in Gewahrsam.
Die ganzen Schreihälse auf den digitalen Gassen
Unlängst stand sogar im Raum, dass Klimaaktivisten eine Notarzteinsatz wenn nicht verhindert, so doch verzögert hätten. Dies wurde jedoch von einer Notärztin in einem späteren Zeitungsbericht widerlegt. Doch da waren schon die ganzen Schreihälse auf den digitalen Gassen, um Stimmung zu machen gegen die vermeintlich Grünen Radikalen auf den Straßen.
Anti-Klima-Stimmung
Die Stimmung im Ländle kippt. Die Klimaaktivisten stehen mittlerweile in der Beliebtheitsskala scheinbar direkt hinter den Nazis und Querdenkern. Und das, obwohl sie sich nur für positive Dinge einsetzen: Für die Umwelt, die Natur, die Erhaltung von Pflanzen und Tieren.
Polizei fährt Geschütze gegen sie auf wie bei NS-Aufmärschen
Die Polizei fährt derweil Geschütze gegen sie auf wie bei NS-Aufmärschen. Bußgelder werden an die Protestler verhängt, wenn sie zum „Wiederholungstäter“ werden. Sprich: Mehr als einmal für die grünen Belange auf die Straßen gehen oder die Klimaprotestler kommen in Gewahrsam. Der Bundestagsabgeordnete Alexander Dobrind (CSU) fordert „deutliche härtere Strafen“ gegen Klimaaktivisten.
Klimaaktivisten = Extremisten?
Befeuert wird das Ganze durch ein Staatswesen, das hinter dem harten Durchgreifen der Polizei steht, wenn nicht sogar, diese hierzu möglicherweise anweist. Immerhin ist die Polizei letzten Endes die Exekutive des Staates. Das ist umso bitterer, als das sich dieses Vorgehen eigentlich gegen genau die Wähler richtet, die der aktuellen GRÜNEN-Regierung an die Macht geholfen haben. In einem von MrWissen2go veröffentlichten Video auf youtube (Video siehe oben) fragt der Moderator ernsthaft, ob diese Klimaaktivisten Extremisten seien. Wenn man sich durch google klickt, fällt einem auf, das eben dieses Video auch auf der ARD- und ZDF-Seite abrufbar sein. Also den öffentlich-rechtlichen Nachrichtensendern, die nicht selten als das verlängerte Sprachrohr der aktuellen Politik dienen.
Die GRÜNEN vergessen, dass sie auch einst Klimaprotestler waren
Die GRÜNEN waren einst die Partei, die ebenfalls auf die Straße ging für eben dieselben Belange. Nun gehören sie dem Establishment an und scheinen weit weg von den Protestlern auf den Straßen zu sein. Der Ukraine-Krieg scheint über allem zu herrschen. Für die ebenso wichtigen grünen Themen scheint keine Zeit zu sein. Wo wohl die grünen Protestler bei den nächsten Bundestagswahlen ihr Kreuz machen werden?
Ein Kommentar von Dr. Sandra Hartmann