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„Auffrischimpfungen“ ab 01. September 2021 im Hohenlohkreis

Ab dem 1. September werden auch im Kreisimpfzentrum Öhringen so genannte „Auffrischimpfungen“ mit dem mRNA-Impfstoff von BioNTech angeboten. Die ersten Termine werden hierfür, so das Landratamt in einer Pressemitteilung, zwischen dem 1. und 5. September jeweils von 8 bis 18 Uhr angeboten.

Auffrischimpfungen können die folgenden Personengruppen erhalten, sofern die Zweitimpfung mindestens sechs Monate zurückliegt:

  • Menschen über 80 Jahre,
  • Personen, die in Pflegeeinrichtungen, Einrichtungen der Eingliederungshilfe oder weiteren Einrichtungen mit vulnerablen Gruppen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder dort leben,
  • Pflegebedürftige, die zuhause gepflegt werden,
  • Personen mit einer angeborenen oder erworbenen Immunschwäche oder unter immunsuppressiver Therapie,
  • Personen, die ausschließlich Vektorviren-Impfstoffe von AstraZeneca bzw. die Einmalimpfung von Johnson & Johnson erhalten haben,
  • Beschäftigte wie etwa Pflegekräfte, die in den genannten Einrichtungen, ambulanten Pflege- oder Betreuungsdiensten sowie in medizinischen Einrichtungen mit vulnerablen Gruppen arbeiten nach individuellem Wunsch und entsprechender ärztlicher Aufklärung

Das Landratsamt bittet Impfwillige, Termine für die Auffrischimpfungen regulär über das Terminsystem zu buchen, also über die Telefonnummer 116 117 (ohne Vorwahl, kostenlos, Montag bis Sonntag von 8 bis 22 Uhr) oder im Internet unter https://www.impfterminservice.de/impftermine. Der in diesem Zug automatisch generierte Zweittermin kann ignoriert werden. Das offene Impfangebot besteht zudem weiter, solange der Vorrat reicht.

 




Bundeswehr aus dem Hohenlohekreis verabschiedet

Am vergangenen Wochenende waren im Hohenlohekreis zum vorerst letzten Mal Bundeswehr-Soldaten zur Bewältigung der Corona-Lage im Einsatz, heißt es in einer Pressemitteilung des Landratsamtes Hohenlohekreis. Die Soldaten des Panzerbataillons 363 aus Hardheim wurden am Sonntag, den 25. Juli 2021, nach ihrem Dienst im Kreisimpfzentrum Öhringen von Schichtleiter Rainer Schwab und unter Applaus der Mitarbeiter:innen verabschiedet.

Fünf bis neun Wochen in Hohenlohe

„Ich bin sehr dankbar für die vielseitige Unterstützung, die wir in den vergangenen Monaten durch die Bundeswehr erfahren haben. Ohne die Hilfe der Soldaten wäre insbesondere die Fallermittlung in der Hochphase der Pandemie nicht mehr leistbar gewesen“, erklärt Landrat Dr. Matthias Neth in der Mitteilung. Seit Ende Oktober 2020 hat der Hohenlohekreis Unterstützung durch die Bundeswehr erhalten. Insgesamt wurden 12 zwölf Hilfeleistungsanträge für die Kontaktpersonennachverfolgung im Gesundheitsamt, nichtmedizinische Tätigkeiten im Kreisimpfzentrum sowie Schnelltests vor Alten- und Pflegeheimen genehmigt. Die Truppen der Verbände Jägerbataillon 291, Panzerbataillon 363, Logistikbataillon 461, Regionale Sicherungs- und Unterstützungskompanie Oberrhein und Jägerbataillon 292 waren zwischen fünf und 24 Wochen lang eingesetzt.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes Hohenlohekreis

 

 




Dieses Wochenende: Coronaimpfungen ohne Termin möglich

Im Kreisimpfzentrum des Hohenlohekreises in Öhringen stehen momentan noch rund 1.000 freie Impftermine für das Wochenende vom 2. bis 4. Juli 2021 zur Verfügung. Zum Einsatz kommen die Impfstoffe von BioNTech und AstraZeneca. Termine können wie gewohnt über die Hotline 116 117 oder online unter www.impfterminservice.de gebucht werden.

AstraZeneca und Biontech

Wer bisher keinen Termin gebucht hat oder sich kurzfristig zur Erstimpfung entschließt, kann am Samstag, 3. Juli, und Sonntag, 4. Juli, jeweils zwischen 14 Uhr und 19 Uhr in das Kreisimpfzentrum Öhringen kommen und sich mit dem Impfstoff von AstraZeneca impfen lassen. Eine Anmeldung vorab ist nicht notwendig. Mitgebracht werden muss lediglich ein Lichtbildausweis, eine Versichertenkarte sowie sofern vorhanden Impfausweis und Medikamentenplan. Das Tragen einer FFP2-Maske ist verpflichtend.

 




Jeder Fünfte ist vollständig geimpft

Laut Angaben des Sozialministeriums Baden-Württemberg (Stand 06. Juni 2021) sind 43,6% der Bürger:innen des Hohenlohekreises einmal geimpft. Ungefähr die Hälfte dieser Personen ist vollständig geimpft, genau: 20,6% der Bevölkerung. Insgesamt meldet das Sozialministerium, dass 72.454 Impfdosen verabreicht wurden. In ganz Baden-Würtemberg waren am 6. Juni 2021 20,5% der Menschen zweifach geimpft, der Hohenlohekreis liegt also im baden-württembergischen Durchschnitt.

Etwa 2/3 der Impfungen im Kreisimpfzentrum

Das Landratsamt Hohenlohekreis teilt mit, dass (Stand 11. Juni 2021) 53.594 Dosen im Impfzentrum verimpft wurden, damit hat das KIZ etwa 2/3 der Impfungen im Hohenlohekreis vorgenommen. Der Rest wurde durch Hausärzte oder bei Impfaktionen in Betrieben verimpft.

Im KIZ hauptsächlich Biontech verimpft

Mit Abstand der meistverimpfte Impfstoff im Kreisimpfzentrum des Hohenlohekreises stammt von Biontech: 39.464 Dosen stehen 13.212 Dosen AstraZeneca und 918 Dosen Johnson&Johnson gegenüber. Der Impfstoff von Moderna wurde im KIZ gar nicht verwendet.

Altersstruktur der vollständig geimpften Personen

Die Altersstruktur der bereits vollständig geimpften Personen gibt das Landratsamt wie folgt an:

Altersgruppe 10-19 20-29 30-39 40-49 50-59 60-69 70-79 80-
Anteil 2% 10% 12% 13% 19% 17% 12% 16%

10% der im KIZ zweimal geimpften Menschen sind also zwischen 20 und 29 Jahre alt. Die Altersverteilung bei den Hausärzten und sonstigen Impfstellen kann anders aussehen. Eine gewisse Unsicherheit bei den Daten ergibt sich durch „Impfpendler“, also Hohenloher:innen die in anderen Kreisen geimpft wurden oder Menschen aus anderen Kreisen, die in Hohenlohe geimpft wurden. Diese Zahlen werden allerdings nicht erfaßt.

Impfnebenwirkungen und Impfschäden

Erfaßt wird aber die Zahl der Menschen, die wegen Impfnebenwirkungen oder gar -schäden ärztlich behandelt werden. Diese Daten werden an das Gesundheitsamt weitergeleitet und fließen von dort in die bundesweite Erfassung ein. Das Landratsamt sagt: „Die Schwelle zur Meldung wird dabei sehr niedrig angesetzt, es werden beispielsweise auch kurzzeitige Kreislaufschwächen gemeldet.“ Bis zum 8. Juni 2021 wurden aus dem Hohenlohekreis 53 Fälle gemeldet, das bedeutet, dass etwa 0,75 Promille der Geimpften so starke Nebenwirkungen empfinden, dass sie einen Arzt aufsuchen.

Text: Matthias Lauterer

 

 




Höchststand am KIZ in Öhringen: rund 4850 Impfungen an vier Tagen

In der vergangenen Woche hat das Kreisimpfzentrum Öhringen insgesamt rund 4850 Impfungen an vier Tagen durchgeführt. Dies bedeutet einen Höchststand seit Beginn der Impfkampagne. Für Donnerstag, den 20. Mai 2021, waren rund 800 Impftermine mit dem Impfstoff Janssen-Vakzin des Herstellers Johnson&Johnson zur Buchung freigeschaltet. Diese waren binnen kurzer Zeit vollständig ausgebucht.

Für Personen ab 60

Aufgrund zahlreicher Rückfragen wird darauf hingewiesen, dass der Impfstoff vorrangig für Personen empfohlen wird, die das 60. Lebensjahr vollendet haben. Personen unter 60 Jahren können mit dem Impfstoff nach umfassender ärztlicher Aufklärung ebenfalls geimpft werden. Diese Aufklärung wird im Kreisimpfzentrum ermöglicht. Eine Umbuchung des Termins auf einen mRNA-Impfstoff ist vor Ort aufgrund der knappen Impfstoffversorgung jedoch nicht möglich. Ebenso wenig eine Aufnahme auf eine Warteliste. Personen, die den Impftermin mit Johnson&Johnson nicht wahrnehmen wollen, werden gebeten, diesen unter www.impfterminservice.de zu stornieren.

Falsche Telefonnummer

Das Kreisimpfzentrum Öhringen weist darüber hinaus darauf hin, dass die in der Google-Suche mit dem Impfzentrum verknüpfte Telefonnummer nicht korrekt ist. Die Nummer wurde nicht durch das Impfzentrum hinterlegt und wurde trotz mehrfachem Hinweis an Google Deutschland nicht entfernt. Für Terminbuchungen, Umbuchungswünsche und Stornierungen stehen das bundesweit einheitliche Callcenter 116 117 sowie die Internetseite www.impfterminservice.de zur Verfügung. Unter der in der Google-Suche angegebenen Telefonnummer ist dies nicht möglich.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes Hohenlohekreis

 




Neth: „Die neue Entscheidung des Landes, bei einem Inzidenzwert über 200 nach den Osterferien vom Präsenzunterricht abzusehen, ist richtig“

Das Gesundheitsamt des Hohenlohekreises hat amDonnerstag, 15. April 2021, insgesamt 36 neue Corona-Infektionsfälle an das Landesgesundheitsamt gemeldet. Die 7-Tage-Inzidenz liegt damit bei 237,9 pro 100.000 Einwohner. Das geht aus einer Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises hervor.

Neun neue Ausbruchsgeschehen

In den vergangenen sieben Tagen wurden vom Gesundheitsamt neun neue Ausbruchsgeschehen erfasst und an das Landesgesundheitsamt gemeldet. Es handelt sich hierbei um drei Unternehmen (zwei im Raum Öhringen und eines im Raum Künzelsau), eine Schule auf der Hohenloher Ebene, eine Kinderbetreuungseinrichtung im Kochertal und vier weitere Einrichtungen, die unter „Sonstige“ geführt werden.

Künzelsau hat Verlängerung der Maskenpflicht beantragt

Die Stadt Künzelsau hat eine Verlängerung der Maskenpflicht beim Landratsamt Hohenlohekreis beantragt, das Landratsamt wir hierüber am Freitag entscheiden.

Das Kultusministerium hat entschieden, den Präsenzunterricht in Landkreisen, in denen die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner über einem Wert von 200 liegt, auszusetzen. Daher findet an den Schulen im Hohenlohekreis nach den Osterferien aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens Fernunterricht statt. Ausgenommen sind weiterhin Abschlussklassen und SBBZ.

Kitas werden möglicherweise geschlossen

Diese Entscheidung der Landesregierung bezieht sich nicht auf Kindertagesstätten und Kinderbetreuungseinrichtungen. Das Gesundheitsamt beobachtet derzeit, wie stark die Kitas zum Infektionsgeschehen im Kreis beitragen. Im Corona-Stab des Landratsamts wird über die Schließung der Kitas als mögliche Maßnahme zur Verhinderung der weiteren Ausbreitung des Coronavirus beraten, ein Austausch hierzu mit den Ortspolizeibehörden wird folgen.

„Weitere Verschärfungen würden große Grundrechtseinschnitte mit sich bringen“

„Die neue Entscheidung des Landes, bei einem Inzidenzwert über 200 nach den Osterferien vom Präsenzunterricht abzusehen, ist richtig. Weitere Verschärfungen der Maßnahmen, wie zum Beispiel die Schließung von Kitas oder weitergehende Ausgangsbeschränkungen wären vorstellbar, bringen aber schwierige Folgefragen mit sich“, betont Landrat Dr. Matthias Neth. „Alle Maßnahmen können aber nur dann wirken, wenn wir alle uns daran halten. Auch wenn wir Corona-müde sind, erfordert die dritte Welle, dass wir alle die Maßnahmen akzeptieren und einhalten. Weitere Verschärfungen würden große Grundrechtseinschnitte mit sich bringen – und auch nur dann wirken, wenn die Maßnahmen beachtet werden. Vor allem im privaten Bereich und im Arbeitsleben müssen wir daher konsequent sein. Ebenso rate ich dringend dazu, die Bürgertests, die es ja in vielen Orten im Hohenlohekreis gibt, in Anspruch zu nehmen.“

Freie Impftermine im Kreisimpfzentrum Öhringen

Am kommenden Montag, den 19. April 2021, wird die Impfterminvergabe in Baden-Württemberg für über 60-Jährige geöffnet. Aufgrund der dadurch zu erwartenden erhöhten Nachfrage ruft das Sozialministerium insbesondere alle über 70-Jährigen dazu auf, in den kommenden Tagen Impftermine zu buchen.

Vor dem Hintergrund der Öffnung der Gruppe der über 60-Jährigen ab 19. April folgt das KIZ Öhringen der Bitte des Sozialministeriums und wird mit versehentlich vor diesem Datum gebuchten Terminen aus dieser Gruppe am anstehenden Betriebswochenende kulant verfahren. Diese Personen werden also nicht mehr abgewiesen, sofern eine Terminbuchung für dieses Wochenende über 116117 oder www.impfterminservice.de gebucht wurde.

Im Kreisimpfzentrum Öhringen sind auch für dieses Wochenende (16. bis 18. April) noch Impftermine verfügbar. Insgesamt sollen in den drei Tagen rund 3.400 Impfungen mit den Impfstoffen von AstraZeneca und BioNTech durchgeführt werden.

 

 




Erstmals südafrikanische Virusvariante im Hohenlohekreis nachgewiesen

Erstmals wurde am Freitag, den 09. April 2021, die südafrikanische Variante des Coronavirus im Hohenlohekreis nachgewiesen. Das teilte das Landratsamt des Hohenlohekreises in einer Pressemitteilung mit. „Leider haben wir neben der stark ausgebreiteten britischen Variante heute zwei zusammenhängende Fälle der südafrikanischen Variante zu verzeichnen“, teilt Annemarie Flicker-Klein, Leiterin des Gesundheitsamts, mit. „Das hat uns nicht überrascht. Seit Februar suchen unsere Labore gezielt nach bekannten besorgniserregenden Varianten. Dadurch wurden auch diese Fälle gefunden.“ Die Quarantäneregelungen gelten beim Auftreten der südafrikanischen Variante unverändert. „Der beste Schutz vor den besorgniserregenden Varianten für Bürgerinnen und Bürger ist, sich weiterhin an die Hygiene- und Abstandsregeln zu halten sowie Kontakte auf das Notwendige zu reduzieren.“

Seit Februar 2021 gezielte Suche nach Virusmutanten

Das Gesundheitsamt des Hohenlohekreises hat am heutigen Freitag, 9. April 2021, insgesamt 49 neue Corona-Infektionsfälle an das Landesgesundheitsamt gemeldet. Davon waren 14 Fälle bereits als Kontaktpersonen in Quarantäne. Die 7-Tage-Inzidenz liegt damit bei 164,2 pro 100.000 Einwohner.

Vier betroffene Unternehmen

Betroffen ist auch eine Schule auf der Hohenloher Ebene. Dort musste für 51 Kontaktpersonen Quarantäne angeordnet werden. Zudem gibt es weitere Fälle in einer bereits betroffenen Kinderbetreuungseinrichtung und in vier bereits betroffenen Unternehmen.

Termine im Impfzentrum noch frei

Das Kreisimpfzentrum Öhringen teilt mit, dass aufgrund einer größeren Lieferung an Impfstoff und verlängerter Öffnungszeiten weitere Impftermine angeboten werden können. An diesem Wochenende sind für Sonntag und Montag noch Termine zur Impfung mit AstraZeneca verfügbar. Die Terminvergabe funktioniert ausschließlich über das Internet unter www.impfterminservice.de oder über die Telefonnummer 116 117 (ohne Vorwahl, kostenlos, Montag bis Sonntag von 8 bis 22 Uhr).

Das Ärzteblatt hatte erst im März 2021 darüber berichtet, dass AstraZeneca teilweise nicht bei der südafrikanischen Coronamutation wirkt.

Die südafrikanische Mutante soll zwar nicht tödlicher sein, aber sich schneller verbreiten, was wiederum zu einer Überbelastung des Gesundheitssystems führen kann.




„Verschärfte Regelungen der „Notbremse“, die im Hohenlohekreis seit Mitte März gelten, haben leider keine ausreichende Eindämmung der Verbreitung des Coronavirus im Hohenlohekreis gebracht“

Das Gesundheitsamt des Hohenlohekreises hat am vergangenen Wochenende insgesamt 61 neue Corona-Infektionsfälle (Samstag, den 27. März 2021: 57 Fälle, Sonntag, 28. März 2021: 4 Fälle) an das Landesgesundheitsamt gemeldet. Die 7-Tage-Inzidenz liegt am 28. März 2021 bei 268, 1 pro 100.000 Einwohner.)

Kita im Kocherttal betroffen

Rund die Hälfte aller Betroffenen war bereits als Kontaktperson in Quarantäne. Aufgrund eines bestätigten Falls in einer Kinderbetreuungseinrichtung im Kochertal musste für 30 Kontaktpersonen eine Quarantäne angeordnet werden. Zudem gibt es weitere Fälle in bereits betroffenen Unternehmen und Einrichtungen.

Ab 29. März neue Coronaverordnung

Mit Wirkung vom 29. März 2021 treten die Änderungen der Corona-Verordnung Baden-Württemberg in Kraft:

  • Bei Mitfahrten von haushaltsfremden Personen im Auto gilt für alle Insassen eine Maskenpflicht (medizinische Maske oder FFP2-/KN95-/N95-Maske). Paare, die nicht zusammenleben, gelten auch hier als ein Haushalt.
  • Keine Verschärfung der Kontaktbeschränkung bei der „Notbremse“. Hier bleibt die allgemeine Regelung bestehen: Maximal fünf Personen aus nicht mehr als zwei Haushalten. Dabei zählen Kinder bis einschließlich 14 Jahre nicht mit. Paare, die nicht zusammenleben, gelten als ein Haushalt.
  • Definition von Schnell- und Selbsttests, die erforderlich sind, um gewisse Dienstleistungen und Angebote wahrnehmen zu können. Soweit ein negativer COVID-19-Schnelltest erforderlich ist, muss dieser durch geschulte Dritte durchgeführt und ausgewertet werden oder unter Aufsicht eines geschulten Drittens durchgeführt und ausgewertet werden (§ 4a).
  • Ermöglichung der Kontaktnachverfolgung über Apps (§ 6 Absatz 4).
  • In Stadt- und Landkreisen mit einer stabilen 7-Tage-Inzidenz unter 50 dürfen Bibliotheken und Archive analog zu Museen ohne Einschränkungen öffnen.
  • Der Buchhandel gehört nicht mehr zum Einzelhandel des täglichen Bedarfs. Für ihn gelten nun auch die entsprechenden Click & Collect bzw. Click & Meet Regelungen. Das Land setzt damit ein Urteil des Verwaltungsgerichtshofs Baden-Württemberg um.

„Ausgangssperren, wenn alle anderen Maßnahmen versagen“

Zusätzlich zu den Änderungen weist die Landesregierung Landräte und örtliche Gesundheitsämter an, die Regelungen der „Notbremse“ umzusetzen, wenn die 7-Tage-Inzidenz mehrere Tage hintereinander über 100 liegt. Dazu gehören die bereits in der vergangenen Version vorgesehenen Ausgangssperren am Abend. Bei 7-Tage-Inzidenzen von mehr als 100 wird die Landesregierung die Behörden vor Ort anweisen, Ausgangssperren zu verhängen, wenn alle anderen Maßnahmen versagt haben.

Nach Ostern im Hohenlohekreis wieder Ausgangsbeschränkungen und erweiterte Maskenpflicht

Das Landratsamt des Hohenlohekreises wird laut einer Pressemitteilung Anfang nächster Woche, also nach Ostern, weitere Maßnahmen umsetzen, insbesondere eine Ausgangsbeschränkung in der Nachtzeit und erweiterte Maskenpflicht. Die Allgemeinverfügungen werden am Montag mit den Gemeinden abgestimmt und veröffentlicht.

„Wir sind mitten in der dritten Welle“

„Wir dürfen die momentane Lage nicht auf die leichte Schulter zu nehmen – wir sind mitten in der dritten Welle. Die verschärften Regelungen der „Notbremse“, die im Hohenlohekreis seit Mitte März 2021 gelten, haben leider keine ausreichende Eindämmung der Verbreitung des Coronavirus im Hohenlohekreis gebracht,“ so Landrat Dr. Matthias Neth über die Verschärfungen der nächsten Woche. „Wir müssen alle gemeinsam an den vielen Faktoren der Pandemiebekämpfung arbeiten: Einhaltung des Regelwerks, größtmögliche Kontaktreduzierung, Nutzung der Corona-Warn App, zügiges Impfen und Nutzung der Testangebote.“

2.800 Erst- und Zweimpfungen im Kreisimpfzentrum in Öhringen im Wochenende

Am Wochenende wurde im Kreisimpfzentrum Öhringen (KIZ) insgesamt knapp 2.800 Erst- und Zweitimpfungen gebucht. In den nächsten Tagen werden neue Impftermine freigeschalten. „Mit zunehmenden Betrieb steigt natürlich auch die Nachfrage nach Parkplätzen. Leider stellen wir fest, dass die eingerichtete Kurzparkzone für den Ein- und Ausstieg von stark mobilitätseingeschränkten Besuchern vermehrt als Dauerparkplatz genutzt wird. Hochbetagte Menschen werden dadurch gezwungen, im fließenden Verkehr auszusteigen,“ beschreibt Mike Weise, Leiter des KIZ, die Gefahrensituation, die dadurch entsteht. Die Begleiter werden gebeten, die Kurzparkzone unmittelbar nach dem Aussteigen der zu Impfenden wieder zu verlassen. Parkmöglichkeit stehen im Parkhaus „Alte Turnhalle“ in unmittelbarer Nähe zur Verfügung.




Autokorso durch Heilbronn: „Friedensfahrt für unsere Grundrechte und sofortige Beendigung des Lockdowns“

Im Rahmen einer angemeldeten Versammlung „Friedensfahrt für unsere Grundrechte und sofortige Beendigung des Lockdowns“ versammelten sich am Sonntag ab 14 Uhr insgesamt 53 Fahrzeuge mit rund 160 Demonstranten in der Hafenstraße in Heilbronn. Das geht aus einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn hervor. Die Polizei war mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort, um den Aufzug mit eigentlich 200 angemeldeten Fahrzeugen sicher durch den Straßenverkehr zu geleiten. Gegen 14.30 Uhr begaben sich die Demonstrationsteilnehmer mit ihren 53 Fahrzeugen auf die zugewiesene Strecke. Die Versammlung verlief störungsfrei. Es kam zu keinen Verstößen gegen die Auflagen. Durch den Autokorso kam es in Heilbronn von 14.30 Uhr bis 16.15 Uhr vereinzelt geringe Verkehrsbeeinträchtigungen.

20 neue Coronafälle

Das Gesundheitsamt des Hohenlohekreises hat am Samstag, 27. Februar 2021, insgesamt 20 neue Corona-Infektionsfälle an das Landesgesundheitsamt gemeldet. Am heutigen Sonntag wurden keine weiteren laborbestätigten Fälle gemeldet. Die 7-Tage-Inzidenz liegt damit bei 79,0 pro 100.000 Einwohner. Das geht aus einer Meldung des Landratsamtes des Hohenlohekreises hervor.

Neuer Rekord im Kreisimpfzentrum

Das Kreisimpfzentrum (KIZ) Öhringen hatte auch an diesem Wochenende von Freitag bis Sonntag geöffnet. Insgesamt wurden an diesen drei Tagen rund 1.600 Erst- und Zweitimpfungen mit den Impfstoffen von Biontech und AstraZeneca durchgeführt.

Online vorab alles ausfüllen

Es wird weiterhin aufgrund der höheren Taktung im Kreisimpfzentrum auf die Vorabregistrierung hingewiesen, die jeder Impfling vor seinem Termin online durchführen kann, da dadurch sehr viel Zeit vor Ort eingespart werden könne. Über die Seite www.impfen-bw.de gelangen Bürger:innen, die bereits einen Impftermin erhalten haben, auf eine Seite, auf der sie ihre persönlichen Daten erfassen können sowie einen kurzen Fragenkatalog zum Gesundheitszustand ausfüllen können. Diese Daten werden nur auf dem eigenen Rechner gespeichert. Nachdem die Felder zu den persönlichen Daten und zur Anamnese ausgefüllt wurden, sollte der Laufzettel mit dem QR-Code auf einem DIN-A4 Blatt ausgedruckt oder als PDF-Datei gespeichert werden. Dieser muss ausgedruckt oder digital auf einem Smartphone oder Tablet zum vereinbartem Impftermin im Impfzentrum mitgebracht werden.

 

 




An diesem Wochenende rund 1.250 Zweitimpfungen in Öhringen

Kreisimpfzentrum Öhringen wieder in Betrieb

Bald auch der teilweise umstrittene Impfstoff AstraZeneca im Einsatz

An diesem Wochenende ist das Kreisimpfzentrum Öhringen zum fünften Mal geöffnet. Bis einschließlich Sonntag, den 21. Februar 2021, werden insgesamt rund 1.250 Erst- und Zweitimpfungen mit Impfstoff von BioNTech durchgeführt. Weiterhin werden ausschließlich Personen der Gruppe 1, also höchster Priorität laut Impfverordnung des Bundes, geimpft. Das geht aus einer Pressemitteilung des Landratsamtes hervor.

Ab dem kommenden Wochenende wird auch der Impfstoff AstraZeneca im Kreisimpfzentrum Öhringen verwendet. Die ständige Impfkommission (STIKO) des Robert Koch-Instituts empfiehlt diesen Impfstoff nur für Personen im Alter von 18 bis 64 Jahren. Termine für die AstraZeneca-Impfung werden heute freigeschaltet und können nur an die genannte Personengruppe vergeben werden.

Das Landratsamt Hohenlohekreis hat laut eigenen Angaben nach wie vor keinerlei Einfluss auf die Terminvergabe. Diese ist Sache des Landes Baden-Württemberg und kann entweder über die Telefonnummer des Landes unter 116 117 oder über die zentrale Online-Plattform www.impfterminservice.de erfolgen. Bei der Buchung über das Internet ist darauf zu achten, den Prozess ganz bis zum Ende durchzuführen, bis eine Terminbestätigung per E-Mail versendet wird.