Am Freitag, den 17. September 2021, endet die erfolgreiche Veranstaltungsreihe „Sommer in der Stadt“ mit der Cover-Band „Keep alive“, schreibt die Stadtverwaltung Künzelsau in einer Pressemitteilung. Die fünf Musiker spielen von 17 bis 20 Uhr am Bistro OXN in der Künzelsauer Hauptstraße einen bunten Mix, der von Songs der letzten Jahrzehnte bis heute reicht.
Keine Voranmeldung erforderlich
Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist kostenfrei. Für die Kontaktnachverfolgung wird den Besucher:innen die Nutzung der Luca-App empfohlen. Alternativ können die Kontaktdaten auf Anmeldezetteln erfasst werden. Es gelten die allgemeinen und jeweils aktuellen Corona-Vorgaben und Hygiene-Vorschriften. Außerhalb des Sitzplatzes ist die Einhaltung des Mindestabstandes beziehungsweise ein Mund-Nasen-Schutz verpflichtend. Bei Änderungen der Corona-Auflagen müssen Veranstaltungsabende unter Umständen auch kurzfristig abgesagt werden. Bei Regen finden die Veranstaltungen nicht statt.
Erfolgreiche Veranstaltungsreihe
Seit Anfang Juni laden Gastronomen, Vereine und die Stadtverwaltung Künzelsau fast jedes Wochenende zu Live-Musik und Aktionen in die Künzelsauer Innenstadt ein. Die Bewirtung wird von Künzelsauer Gastronomen und Vereinen übernommen. Liegestühle, Sandflächen und Pflanzen bringen Urlaubsfeeling in die Stadt und laden zum Verweilen ein. Schon heute bedankt sich die Stadtverwaltung Künzelsau bei allen Künstlern, Gastronomen und Vereinen, die bei „Sommer in der Stadt“ mitgewirkt und unter Corona-Bedingungen diese Veranstaltungsreihe ermöglicht haben.
Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau
#Künzelsau #Keepalive
Endspurt für „Sommer in der Stadt“
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Zum Endspurt der beliebten Veranstaltungsreihe „Sommer in der Stadt“ wird am ersten September-Wochenende am Unteren Markt in Künzelsau an drei Tagen Programm bei freiem Eintritt geboten: Live
Musik, schwäbische Comedy und am Samstagnachmittag auch ein Kinderprogramm.
Live-Musik mit „New Discovery“ am Donnerstag
New Discovery. Foto: New Discovery
Am Donnerstag, 2. September 2021 spielt die Cover-Band „New Discovery“ von 17 bis 20 Uhr. Mit ihrem Repertoire von Rock, Pop, Oldies, Country, Balladen und Schlager begeistern sie ihr Publikum. Das
Team von Yvonne´s Café bewirtet an diesem Abend.
Am Freitag legt DJ Emencee auf
Der SSV Gaisbach übernimmt am Freitagabend, 3. September 2021 ab 17 Uhr die Bewirtung und von 18 bis 21 Uhr gibt es Partystimmung mit DJ Emencee.
Herr Hämmerle: nachmittags für Klein, abends für Groß
Weiter geht es am Samstag, 4. September 2021 ab 15 Uhr mit Bewirtung durch den Verein. Um 16 Uhr gibt es ein Kinderprogramm. „Kokolores“ – eine musikalisch-intergalaktische Begegnung mit Bernd
Kohlhepp und Musiker Andrew Zbik, für Kinder und Erwachsene.
Kohlhepp-Plakat.
Ab 19.30 Uhr heißt es dann schwäbische Comedy mit Bernd Kohlhepp. Herr Hämmerle: Elvis Reloaded – Der King kehr zurück. Bernd Kohlhepp, alias Herr Hämmerle, kommt in seinem
Programm „ELVIS RELOADED“ kabarettistisch und musikalisch zur Sache. Was und wie hätte der King gesungen, wäre er als Schwabe zur Welt gekommen, und was hätte er in diesem Fall besser
gelassen?
Vorschau: Abschluss mit „Keep alive“
Am Freitag, 17. September 2021 endet dann die erfolgreiche Aktion „Sommer in der Stadt“ mit der Cover-Band „Keep alive“. Die fünf Musiker spielen einen bunten Mix von Songs der letzten Jahrzehnte bis heute. Die Band tritt von 17 bis 20 Uhr am Bistro OXN auf.
Freier Eintritt, keine Anmeldung, Kontaktdaten erfassen, …
Seit Anfang Juni laden Gastronomen, Vereine und die Stadtverwaltung Künzelsau zu verschiedenen Aktionen in die Künzelsauer Innenstadt ein. Liegestühle, Lounge-Möbel, Sandflächen und Pflanzen laden zum Verweilen ein.
Eine Voranmeldung zu den Veranstaltungen ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist kostenfrei.
Für die Kontaktnachverfolgung wird den Besucherinnen und Besuchern die Nutzung der Luca-App empfohlen. Alternativ können die Kontaktdaten auf Anmeldezetteln erfasst werden. Es gelten die allgemeinen und jeweils aktuellen Corona-Vorgaben und HygieneVorschriften.
Alles abhängig von der Corona-Verordnung und vom Wetter
Bei Änderungen der Corona-Auflagen müssen Veranstaltungsabende unter Umständen auch kurzfristig abgesagt werden. Regnet es, können die Veranstaltungen leider nicht stattfinden.
Aktuelle Informationen und alle weiteren Aktionen werden kommuniziert über die städtische Homepage unter www.kuenzelsau.de/sommerinderstadt und über Facebook „Künzelsau – meine Stadt“ und Instagram „kuenzelsau.meinestadt“.
Pressemitteilung der Stadt Künzelsau
„Sehr belastend“
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Die Musikgruppe Keep alive hat am Donnerstag, den 21. Mai 2020, für Pfleger und Bewohner des Eduard-Knoll-Wohnzentrums für Körperbehinderte in Krautheim ein Corona-Straßenkonzert gegeben. Bei Kaiserwetter gab es international bekannte Oldies, aber auch aktuelle deutsche Lieder zu hören. Wie gut das bei den Bewohnern angekommen ist und wie die Coronaschutzmaßnahmen deren Leben und den Berufsalltag der Pfleger verändert hat, dazu hat GSCHWÄTZ-Videoreporter Dr. Felix Kribus sie unter anderem befragt.
GSCHWÄTZ: „Wie hat Ihnen das Konzert von Keep alive gefallen?“
Jutta aus Krautheim: „Supergeil. Das war Abwechslung, schön, entspannend. Einfach eine andere Alternative für das tägliche Leben hier. Ich denke, da werde ich noch ne Weile dran zu knabbern haben und auch immer wieder ins Gedächtnis rufen. Mit sich tragen und in sich wirken lassen. Ruhe und entspannend. Einfach, wenn man schlechte Laune hat, an den glücklichen Moment wieder zurückdenken.“
GSCHWÄTZ: „Wie gefällt Ihnen die Musik von Keep alive?“
Carmen aus Krautheim: „Gut. Gemischt, Deutsch, Englisch finde ich sehr gut.“
GSCHWÄTZ: „Wie weit fühlen Sie sich eingeschränkt durch die Schutzmaßnahmen gegen Corona?“
Carmen: „Also bei mir geht`s. Ich bin ja hier mit meinen Freunden zusammen und mit der Familie kann ich telefonieren. Wir können ja auch noch in den Hof raus. Für mich wäre es schlimmer, wenn wir jetzt nur auf dem Zimmer sitzen würden und niemanden sehen könnten.“
GSCHWÄTZ: „Wir sehr haben damals die sehr eingeschränkten Sicherheitsmaßnahmen gegen Corona ihr persönliches Leben beeinflusst?“
Jutta: „Man durfte nicht mehr raus, man durfte nicht gerade einkaufen gehen. Wenn ich selbst unterwegs sein kann, mache ich das. Jetzt haben wir Gottseidank unsere Tagesstrukturierung und die hilft uns Bewohnern, unsere Einkäufe zu erledigen. Wir müssen hier halt das Beste daraus machen.“
Carmen: „Ich hab`s eigentlich recht locker genommen. Mich hat das nicht so betroffen.“
GSCHWÄTZ: „Sie sind zuversichtlich?“
Carmen: „Ja. Auf alle Fälle.“
GSCHWÄTZ: „Wie haben die Corona-Maßnahmen Ihr Leben als Pfleger verändert?“
Tobias, Pfleger, Eberstal: „Das hat sich so ausgewirkt, dass ich meine sozialen Kontakte auf ein Minimum reduzieren musste, um die Bewohner hier vor Covid-19 zu schützen. Natürlich auch die psychische Situation der Bewohner durch die Ausgangsbeschränkungen hat sich nicht gerade erleichtert sondern eher verschlechtert. Dadurch wird auch die Arbeit hier anspruchsvoller. Man wird als Pfleger schon mehr belastet.“
GSCHWÄTZ: „Wie fühlt man sich, wenn man mit den Leuten doch relativ auf Distanz zu tun hat oder arbeiten muss? Wie ist das für Sie?“
Tobias: „Die intensive Betreuung, die die Langzeitbewohner auch benötigen, die fällt dadurch total unter den Tisch. Und das ist auch für mich als jemand, der den Beruf von Herzen macht, natürlich schon arg belastend, dass man sich in gewissen Situationen nicht so verhalten kann, wie man gerne würde. Schon schade gerade aber um die Bewohner zu schützen, muss man das halt noch eine gewisse Zeit durchziehen.“
GSCHWÄTZ: „Wie nehmen das die Bewohner hier auf?
Tobias: „Sie haben Verständnis dafür, dass gerade die Schutzmaßnahmen und die Vorgaben so sind, wie sie sind. Und sie hoffen im Prinzip auch einfach, dass es schnellstmöglich wieder gelockert wird, dass sie langsam wieder ihrem geregelten Alltag nachgehen können.“
GSCHWÄTZ: „Das wie vielte Mal spielt ihr hier und wie seid ihr mit den Reaktionen eurer Zuschauer und des Publikums zufrieden?“
Sebastian von Keep alive: „Wir sind jetzt das zweite Mal hier gewesen. Wir haben die letzte Weihnachtsfeier hier gespielt. Und die Reaktionen sind megageil. Wahrscheinlich eins der besten Publikum, die wir gehabt haben oder die wir haben.“
GSCHWÄTZ: Ihr kommt dann auch das dritte Mal?“
Sebastian: „Wir hoffen doch. Wir haben gerade schon ein paar Stimmen gehört. Also wahrscheinlich sind wir noch das eine oder andere Mal hier.“
GSCHWÄTZ: „Ihr wart heute Zuschauer beim Konzert. Wie haben euch die Schutzmaßnahmen vor Corona in eurem Leben eigentlich beeinflusst?“
Hanna aus Krautheim: „Zum einen, die ganzen Festle fallen aus. Die ganzen Dorffeste, die jetzt angefangen hätten um diese Zeit, und auch die Festivals fallen aus. Wir sind beide Festivalgänger und gehen gerne mal feiern. Einfach ein bisschen unter die Leute und gehen gerne Tanzen. Das können wir jetzt gerade nur für uns oder halt mit Abstand Zuhause.“
GSCHWÄTZ: „Welche Alternativen gibt es für euch als Partyfrauen?“
Maria aus Diebach: „Für uns ist das hier eine Alternative, deshalb sind wir auch hierhergekommen. Weil es einfach schön ist, mal wieder Live-Musik zu hören. Natürlich und selbstverständlich mit ganz viel Abstand.“
GSCHWÄTZ: „Wie gut tut euch so ein Konzert hier im Freien?“
Hanna: „Da kommen schon Glücksgefühle hoch. Glücksmomente, weil wir beide ohne Musik überhaupt nicht können. Bei uns ist immer Musik dabei. Und deswegen ist das eine sehr gute Alternative für uns.“
GSCHWÄTZ: „Und ihr wart mit der Musikauswahl von Keep alive zufrieden?“
Beide: „Ja sehr. Wir mögen Rock und Pop.“
GSCHWÄTZ: „Wie zufrieden seid ihr generell mit den Schutzmaßnahmen oder Vorsichtsmaßnahmen, die die Regierung uns jetzt verordnet hat?“
Maria: „Ich finde, es ist wichtig, dass man da auch vorsichtig ist. Gerade auch für die Schwächeren in unserer Gesellschaft. Und deswegen finde ich es auf jeden Fall auch in Ordnung, auch das mit den Masken.“
Hanna: „Und ich würde sagen, wir haben uns da sehr gut angepasst und können damit gut leben und machen da einfach das Beste für uns draus.“
Corona: Für Pfleger und Bewohner keine einfache Situation, aber die Musik lenkte jeden von den aktuellen Gegebenheiten ab. Foto: GSCHWÄTZ
Corona: Für Pfleger und Bewohner keine einfache Situation. Foto: GSCHWÄTZ
Keep alive gab am Donnerstag, den 21. Mai 2020, ein Coronakonzert beim Eduard-Knoll-Wohnzentrum in Krautheim. Foto: GSCHWÄTZ
„Das hält uns irgendwie am Leben“
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Es herrscht eine ruhige Frühlingsabendstimmung, letzte Sonnenstrahlen scheinen aufs Dorf. Im Hintergrund ist „Into the great wide open“ zu hören, am Bach sitzen zwei junge Männer und genießen gemeinsam den Sonntag, die Musik, eine Zigarette und ein Bier.
Die Musik ist live, ganz verstreut spielen die Musiker. Bassist Sebastian Hettinger steht auf einem Balkon, Timo Pfeiffer sitzt mit seinem Sohn vorm Haus im Gras, weiter hinten ist das Schlagzeug von Christian Feser aufgebaut und Gitarrist Oliver Dörr steht auf der anderen Straßenseite. Die Band Keep alive gibt ein Coronakonzert.
Coronakonzert „Für uns und für die Menschheit“
Timo Pfeiffer, der Sänger der Gruppe, erläutert: „Die Idee ist weltweit aktuell momentan. Immer sonntags um 18 Uhr sollen Musiker ihre Fenster und Türen öffnen und ein Lied spielen. „Freude schöner Götterfunken“ soll’s eigentlich sein, leider können wir das nicht.“ Er lächelt hintergründig. „Drum haben wir uns gesagt, setzen wir uns in den Garten und spielen ein paar Lieder aus unserem Repertoire. Für uns und für die Menschheit.“ Sie spielen aber nicht aus dem Fenster, denn „Wir haben leider nicht 4 oder 5 Häuser nebeneinander. Aber wir waren ja Corona-konform, haben gut Abstand gehalten. Mein Sohnemann, mit dem ich den ganzen Tag unterwegs bin, der durfte etwas näher zu mir.“
„Den Menschen tut das gut“
Rund um die Band, mit Abstand, das Publikum. Isabell aus Marlach findet es „wunderbar. Die Jungs machen das spitze. Es macht Spaß und das Allerwichtigste: Es tut den Menschen gut.“
Oliver Dörr, Gitarrist der Band, nennt ein paar Lieder, die zu Corona passen: „Was wir seit kurzem im Programm haben ist „Dancing with myself“ von Billy Idol. Was wir heute nicht gespielt haben, ist „Hinterm Horizont geht’s weiter“ von Udo Lindenberg.“
Rund 15 Auftritte abgesagt: „Das ist extrem schwierig“
Das Veranstaltungsverbot trifft die Band hart: „Das ist extrem hart, extrem schwierig. Wir haben uns seit fünf Wochen nicht mehr gesehen, es macht jeder für sich ein wenig Musik zuhause. Aber wir jammern da auf hohem Niveau, wir machen das hobbymäßig.“ Etwa 15 Auftritte wurden für die Band bis zum Sommer abgesagt, keine angenehme Situation, aber Oliver Dörr relativiert: „Es gibt natürlich Musiker und Künstler, die leben davon und die trifft das viel härter als uns.“
Für Daniel aus Westernhausen ist es eine „gelungene Abwechslung, dass man sich ein wenig hinsetzen kann, natürlich mit dem Abstand, der eingefordert ist. Eine coole Idee auf jeden Fall.“ Sein Freund Simon ergänzt: „Hammer Musik. Ich muss sagen, mir gefällt eigentlich jedes Lied von Keep alive, weil’s Stimmung macht.“ So spricht ein echter Fan.
Am Ende wird Oliver Dörr, passend zum Namen der Band, besinnlich: „Was wir jetzt heute gemacht haben, ist natürlich etwas ganz Besonderes, das man nicht vergisst. Das hält uns irgendwie zusammen und am Leben.“
Video: Dr. Felix Kribus
Text: Matthias Lauterer
Foto: GSCHWÄTZ
Die Band keep alive bei ihrem Auftritt am Sonntag, den 26. April 2020, in Marlach. Fotos: GSCHWÄTZ
Die Zuschauer sind begeistert. Foto: GSCHWÄTZ
Marlach: Band keep alive gibt kleines Corona-Straßenkonzert am Ostersonntag
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„Musik verbindet“ – dessen ist sich die Band keep alive mit Bandmitgliedern aus Sindeldorf, Westernhausen, Criesbach und Marlach sicher – auch in Coronazeiten. Daher traf sich ein Teil der Band an Ostern 2020 spontan zu einem kleinen Straßenkonzert in Marlach.
„Aktuell ist ja leider nichts mit proben und auch einige Auftritte wurden schon abgesagt. Da haben wir überlegt, wie wir trotzdem irgendwie zusammen musizieren können“, erklärt Bassist Sebastian Hettinger (32) gegenüber GSCHWÄTZ.
So habe sich ein Teil der Band spontan am Ostersonntag, den 12. April 2020, gegen 18.15 Uhr in Marlach getroffen, um dort zwei bis drei Lieder zusammen zu spielen. Sänger Timo Pfeiffer (42) und Gitarrist Noa Pfeiffer (16) platzierten sich dabei zwischen zwei Häusern. In einem der beiden Häuser hat wiederum Bassist Sebastian Hettinger seine Wohnung und hat vom Balkon aus gespielt. Nachbar Armin Walter vertrat den eigentlichen Schlagzeuger der Band, Christian Feser (31).
Das Fazit der Band, auch in Coronazeiten: „Musik verbindet einfach.“ Das kleine Experiment sei gut angekommen. Und „vielleicht schaffen wir es auch, so etwas nochmal hinzubekommen.“
Teile der Band keep alive gaben am Ostersonntag, den 12. April 2020, ein kleines Corona-Straßenkonzert. Foto: Screenshot aus dem Video