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Kann das weg oder bleibt das jetzt so?

Wer an 2020 denkt, der denkt, jetzt hab ich ein ganzes Jahr verschenkt.

Kaum im Urlaub, nur Zuhaus, was ist das für ein Leben – ei der daus.

Corona war’s, das Ungetier, dass uns hatte im Visier.

Auch jetzt ist es noch nicht vorbei, mit der darwinistischen Meuterei.

 

Frisöre zu, wie sehn wir aus?

Überdis: Kein Fitnesscenter mehr im Haus.

Kein Theater, keine Kultur. Was man früher nur bewunderte, aber nie brauchte,

fehlt einem jetzt um so doller nur.

 

Und wo sind all die Spekulanten hin? Sind die etwa wieder frei?

Die Politiker, B-Promis und Lehrer fristen ihr Dasein auf den Malediven oder auf ihrer heimischen Terrasse, bis der Spuk ist hoffentlich bald vorbei.

Rathäuser verbarrikadiert, Schulen runterramponiert,

nichts funktionierte mehr richtig in diesem Jahr,

ob das wohl so bleibt immerdar?

 

Aber nein, ihr lieben Leut‘ von gestern.

Erst gibt’s die Spritze, dann gehts direkt über zu Ostern.

Dazwischen noch ein wenig Applaus für die Krankenschwestern.

 

Gott wird uns schon führen in diesem Land,

an Weihnachten haben’s die Gottesdienstler, etwa in Niedernhall, vorgemacht, als sie standen öffentlich auf dem Kirchplatz zueinand.

AHA. Der Abstand wurde dabei stets eingehalten, versichern die rund 180 Besucher vehement,

unter vorgehaltener Maske, damit auch keine Bazille davonrennt.

 

Welche‘ irre Zeit das nur ist, mit Notstandsregeln, die ziehen uns in den Bann,

werden unsere Enkel uns bescheinigen, wenn sie Fotos von 2020 schauen an,

vermummt, verhüllt, auf Abstand getrimmt,

geschlossen die Läden, die Märkte, die Kinos fürs Kind.

Mama, was war da los?, werden sie fragen,

während wir die Masken als Souveniere in Kartons aufbewahrt haben.

 

Eine Zeit, in der jeder für sich und doch alle vereint,

das war das Jahr 2020 gefühlt und gemeint.

Noch nie hat man so wenig zusammen gemacht,

noch nie hat man aber auch mehr an die Mitmenschen gedacht.

 

Ein kurzer, gereimter Jahresrückblick von Dr. Sandra Hartmann

 

Befinden wir uns in Star Wars oder in dem Film Die Maske? Wir wissen es nicht, aber in jedem Fall war dieses Jahr das außergewöhnlichste Jahr, das viele je erlebt haben.

Kundin Sabine findet, dass „einem nichts abfällt“, wenn man eine Maske trägt. Foto: GSCHWÄTZ

Masken in allen Variationen gab es an Tanja Fankhausers Stand auf dem Künzelsauer Simon-Judä-Markt. Foto: GSCHWÄTZ

Bußgelder mussten nicht verhängt werden. Foto: GSCHWÄTZ

Winfried Kretschmann vorbildlich mit Maske, ein Foto ohne Maske nur wenige Zeit später löste einen Shitstorm aus. Foto: GSCHWÄTZ/Kupferzell am 19. Juni 2020

Evelyne Mitar beim Einkaufen heute mit Schutzmaske in einem Pfedelbacher Supermarkt. Foto: GSCHWÄTZ

Landrat Dr. Matthias Neth (Mitte) bedankte sich für das Engagement der beiden Spender Fabian Köhler (links) und Alex Voth. Foto: Landratsamt Hohenlohekreis

Mund-Nase-Schutz mit Notenmuster. Diese goldigen Masken haben bis in den hohen Norden begeistert. Foto: privat

Betreuungskräfte nähten Masken für die Schüler der Geschwister-Scholl-Schule und der Erich-Kästner-Schule. Foto: Landratsamt Hohenlohekreis

Bislang gibt es noch keine Maskenpflicht im Unterricht. Foto: Symbolfoto Unterricht in Zeiten von Corona. Quelle: adobe stock

Manche Demonstranten kritisieren die Maskenpflicht. An der Demo selbst gab es keine Maskenpflicht. Foto: GSCHWÄTZ

Rund 100 Mund-Nase-Masken hat Marina Reisacher bereits genäht. Foto: GSCHWÄTZ

Feuerwehr mit Schutzmaske. Foto: GSCHWÄTZ/Archiv

Landrat Dr. Matthias Neth (links) nimmt die genähten Schutzmasken der Kreislandfrauen Hohenlohe dankbar von Tanja (Mitte) und Laura Maurer entgegen. Quelle: Landratsamt des Hohenlohekreises

Landrat Dr. Matthias Neth beim Tragen einer Maske. Foto: Ziehl-Abegg

Dieses Paar war mit Mundschutzmasken und Handschuhen im Kaufland in Künzelsau unterwegs. Zum Zeitpunkt der Aufnahme noch aussergewöhnlich, mittlerweile Pflicht. Foto: privat

 

Professor Wystup zieht die Atemschutzhaube an. Foto: GSCHWÄTZ

Weg zur Drive-In-Abstrichstelle in Belzhag im März 2020. Foto: GSCHWÄTZ/Archiv

Darüber hinaus gab es aber auch noch vereinzelt andere Themen, wie folgende Fotos beweisen:

 

Die Besucher freut es, dass das Kocherfreibad wieder geöffnet hat. Foto: GSCHWÄTZ

Geheimtipp Freibad Langenburg.

 

Ingelfingens Gemeinderat sagt Nein zur Einbahnstraße:

 

Die Kupferzeller wollen gemeinsam gegen den geplanten Netzbooster kämpfen. Foto: GSCHWÄTZ

Birgit Kühnle und Peter Hamann von der Interessengemeinschaft „Ein Herz für Hohenlohe“ lehnen die Riesenbatterie ab. Foto: GSCHWÄTZ

Gefährliche Sztaßensituationen am Ortseingang Gaisbach von Haag kommend. Foto: GSCHWÄTZ

Interessengemeinschaft Raserstrecke Gaisbach Haag. Foto: GSCHWÄTZ

Waldenburgs damaliger Bürgermeister Markus Knobel (links) mit dem baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann auf Hohenloher Stippvisite.