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Neues Ausbruchsgeschehen an einer Schule im Raum Künzelsau

Das Gesundheitsamt des Hohenlohekreises hat am Mittwoch, den 21. April 2021, insgesamt 56 neue Corona-Infektionsfälle an das Landesgesundheitsamt gemeldet. Die 7-Tage-Inzidenz liegt damit bei 204,2 pro 100.000 Einwohner.

Statistik

Am häufigsten betroffen sind momentan die 20- bis 29-Jährigen, und zwar mit 21,74 Prozent, gefolgt von der Gruppe der 40- bis 49-Jährigen mit 17,39 Prozent. Die Zehn- bis 19-Jährigen sind genauso oft betroffen wie die 50- bis 59-Jährigen, nämlich mit 12,61 Prozent. Auf die Gruppe der Null- bis Neunjährigen entfallen 6,69 Prozent der Fälle der vergangenen Woche und auf die 30- bis 39-Jährigen 10,87 Prozent. Die 60- bis 69-Jährigen stellen 10,87 Prozent, die 70- bis 79-Jährigen 4,78 Prozent und die 80- bis 89-Jährigen nur noch 2,17 Prozent.

Ausbruch an einer Schule

In den vergangenen sieben Tagen wurde vom Gesundheitsamt ein neues Ausbruchsgeschehen erfasst und an das Landesgesundheitsamt gemeldet. Es handelt sich hierbei um eine Schule im Raum Künzelsau.

Betroffene Einrichtungen

Im Zuge eines Updates der Kontaktpersonenmanagement-Software Sormas im Gesundheitsamt des Hohenlohekreises kam es vom 16. auf den 17. April in den Lageberichten des Landesgesundheitsamtes sowie dem Dashboard des Hohenlohekreises zu fehlerhaften Angaben bei der Gesamtzahl der Infektionen sowie den Todeszahlen im Kreis. Konkret wurden rund 250 Infektionsfälle sowie acht Todesfälle weniger angezeigt als zuvor. Die aktuellen Fallzahlen sowie die Inzidenz sind davon nicht betroffen. Die Fehler im Dashboard sind bereits behoben, bis zum kommenden Wochenende soll auch die Fehleranalyse der Datenbanken abgeschlossen sein.

 Kreisimpfzentrum Öhringen

Das Kreisimpfzentrum (KIZ) Öhringen führt in dieser Woche von Donnerstag bis Sonntag rund 3.500 Erst- und Zweitimpfungen durch. Es wird darauf hingewiesen, dass eine Umbuchung von Impfberechtigen über 60 Jahre bei einem gebuchten Termin mit dem Impfstoff von AstraZeneca nicht ohne medizinische Indikation möglich ist.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes Hohenlohekreis