1

92 neue Corona-Fälle im Hohenlohekreis

Das Gesundheitsamt des Hohenlohekreises hat am Mittwoch, den 31. März 2021, insgesamt 92 neue Corona-Infektionsfälle an das Landesgesundheitsamt gemeldet. Die 7-Tage-Inzidenz liegt damit bei 272,5 pro 100.000 Einwohner, teilt das Landratsamt Hohenlohekreis mit. Aufgrund eines bestätigten Falls in einer Schule im Jagsttal musste für rund 25 Kontaktpersonen eine Quarantäne angeordnet werden. Zudem gibt es weitere Fälle in bereits betroffenen Schulen, Kinderbetreuungseinrichtungen und Unternehmen.

Rechtslage bei Einzelhandelsöffnungen

Aufgrund der aktuellen Inzidenzwerte im Hohenlohekreis sind für den Einzelhandel gemäß der in der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg verankerten Notbremse lediglich „Click-and-Collect“-Angebote möglich, also die Abholung vorbestellter Waren. Hiervon ausgenommen sind Betriebe, die für die Versorgung der Bevölkerung als unverzichtbar angesehen werden, wie zum Beispiel der Einzelhandel für Lebensmittel und Getränke, Metzgereien oder Bäckereien. Die möglichen Ausnahmen sind in § 13a Abs. 2 CoronaVO genannt und auch auf der Internetseite der Landesregierung unter  https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/aktuelle-corona-verordnung-des-landes-baden-wuerttemberg/ gelistet. Dort findet sich auch eine Übersicht der geöffneten und geschlossenen Einrichtungen.

Mischsortimente

Wenn Mischsortimente (erlaubte und nicht erlaubte Waren) angeboten werden, dürfen Sortimentsteile, deren Verkauf nicht gestattet ist, trotzdem vertrieben werden, wenn der erlaubte Sortimentsteil mindestens 60 Prozent des Umsatzes ausmacht. Beträgt der Umsatzanteil des erlaubten Sortimentsanteils weniger als 60 Prozent, so darf ausschließlich dieser vertrieben werden. In diesem Fall muss durch eine räumliche Abtrennung gewährleistet sein, dass der Verkauf des nicht erlaubten Sortiments unterbleibt.

Die Städte und Gemeinden des Hohenlohekreises als Ortspolizeibehörden wurden über die geltenden Regelungen hinsichtlich Ladenöffnungen informiert.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes Hohenlohekreis

 




Inzidenz steigt weiter

Das Gesundheitsamt des Hohenlohekreises hat am Mittwoch, 24. März 2021, insgesamt 69 neue Corona-Infektionsfälle an das Landesgesundheitsamt gemeldet. Die 7-Tage-Inzidenz im Hohenlohekreis steigt damit auf 224,6 pro 100.000 Einwohner.

Etwas weniger als die Hälfte der Betroffenen war bereits als Kontaktperson der Kategorie 1 zu einem anderen Fall in Quarantäne. Neu betroffen sind einige Schulen und Kitas: eine Kinderbetreuungseinrichtung sowie eine Schule im Großraum Künzelsau, eine Schule im Kochertal und eine Kinderbetreuungseinrichtung im Jagsttal. Zudem wurden zahlreiche weitere Fälle in bereits betroffenen Unternehmen und in bereits betroffenen Schulen bestätigt.




Hohenlohekreis über 200 Inzidenz

Das Gesundheitsamt des Hohenlohekreises hat am Dienstag, den 23. März 2021, insgesamt 40 neue Corona-Infektionsfälle an das Landesgesundheitsamt gemeldet. Die 7-Tage-Inzidenz liegt damit bei 213,9 pro 100.000 Einwohner. Betroffen sind unter anderem drei Kinderbetreuungseinrichtungen im Großraum Öhringen, weshalb für mehr als 70 Kontaktpersonen eine Quarantäne angeordnet wurde. Zudem gab es weitere Fälle in bereits betroffenen Unternehmen.

Kreisverwaltungsmitarbeiter können sich kostenlos testen lassen

„Schnelltests stellen einen wichtigen Baustein zur Bekämpfung der Corona-Pandemie dar, weil so symptomfreie aber dennoch infizierte Personen ausfindig gemacht werden können“, betont Landrat Dr. Matthias Neth. „Deshalb möchte ich ausdrücklich alle Bürger:innen dazu ermutigen, die kostenlosen Testmöglichkeiten in Anspruch zu nehmen.“ Seit dieser Woche besteht auch für Mitarbeiter:innen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung ein freiwilliges betriebliches Testangebot. Zudem wird an den Schulen in der Trägerschaft des Hohenlohekreises allen Schüler:innen sowie dem Personal eine regelmäßige Testung ermöglicht. Hierzu besteht der Kontakt zu den niedergelassenen Ärzten, welche oft auch in ihren Praxen Tests durchführen.

„Zeitnah flächendeckendes Angebot“

Alle Anbieter von Schnelltests sind aufgrund einer Allgemeinverfügung des Ministeriums für Soziales und Integration Baden-Württemberg dazu verpflichtet, ihr Angebot dem Gesundheitsamt unter gesuamt@hohenlohekreis.de und der jeweils zuständigen Ortspolizeibehörde mitzuteilen. Sofern der Leistungserbringer der Veröffentlichung zustimmt, werden diese Daten dann in der Liste auf der Homepage ergänzt. Das Gesundheitsamt des Hohenlohekreises geht davon aus, dass zeitnah ein flächendeckendes Angebot zur Verfügung steht.

Jede/r Bürger:in Anspruch auf einen kostenlosen Test pro Woche

Durch die vom Bund finanzierten „Bürgertests“ hat jede asymptomatische Person auch ohne konkreten Anlass einen Anspruch auf mind. einen kostenfreien Test pro Woche. Bei Symptomen einer Corona-Infektion soll Kontakt mit dem Hausarzt aufgenommen werden.

Bei einem positiven Schnelltest-Ergebnis muss sich die betroffene Person umgehend in häusliche Absonderung begeben. Da Schnelltests gegenüber PCR-Tests eine höhere Fehlerrate aufweisen, wird ein PCR-Test zur Bestätigung empfohlen. Zudem ist die Teststelle zu einer namentlichen Meldung an das Gesundheitsamt verpflichtet.

Generell gilt, betont das Landratsamt: !Da die Schnelltests keine absolute Sicherheit bieten, sind die Hygiene- und Abstandsregeln auch nach einem negativen Testergebnis zu beachten und einzuhalten.“

Die vorhandenen Schnelltestangebote können in Form einer Liste oder, wie hier, in Form einer Karte abgerufen werden.

Schnelltestangebote im Hohenlohekreis. Grafik: Landratsamt des Hohenlohekreises. Stand: 24. März 2021

 




„Ganz besonders möchte ich Sie deshalb in dieser Zeit um die Einhaltung der Coronaregeln bitten“

In einem Brief wandte sich Niedernhalls Bürgermeister Beck an die Einwohner des Baugebiets Bachäcker in Niedernhall. Der Anlass: „In den vergangenen Tagen wurde uns mitgeteilt, dass sich vermehrt Kinder im Alter bis einschließlich 14 Jahren gemeinsam zum Spielen im Baugebiet Bachäcker aufhalten.“ Beck verweist darauf, dass derzeit nur Zusammenkünfte von einem Haushalt und einer weiteren Person erlaubt sind. „Das Spielen von beispielsweise drei oder mehr Kindern aus verschiedenen Haushalten ist daher auch weiterhin im Freien nicht erlaubt. Zumal Spielen bei Kindern mit Abstandsregeln nahezu unmöglich ist.“

„Spielen mit Abstandsregeln nahezu unmöglich“

Weiter heißt es in dem Brief: „Aus der Bevölkerung wurde uns berichtet, dass diese Coronavorgabe unter anderem in Ihrem Wohnumfeld nicht eingehalten wird. Bevor dies nun tatsächlich und auch namentlich angezeigt wird, möchte ich mit diesem Schreiben nochmal ganz allgemein auf diese Vorgaben hinweisen.“

Achim Beck betont: „Auch wenn die Pandemie und die damit verbundenen Coronaverordnungen für unsere Kinder und Familien einen harte und unangenehme, sogar teils unerträgliche Zeit darstellen, sind es nun mal Vorgaben, die Sie als Bürger:innen einzuhalten und wir als Stadtverwaltung darauf achtzugeben haben.“

Ganz besonders möchte Beck deshalb um die Einhaltung der Coronavorgaben bitten. Denn eine Schließung von Kitas und Schulen in Niedernhall solle vermieden werden.

Brief von Niedernhalls Bürgermeister Achim Beck an Teile seiner Bürger.

Polizeistreife in Niedernhall. Foto: privat

Polizeistreife in Niedernhall. Foto: privat




Immer höhere Inzidenzen – Wird jetzt alles wieder zugemacht?

Es ist wie beim Tanzen: Erst zwei Schritte vor, dann wieder drei zurück, oder drei Schritte vor, dann wieder zwei zurück. Sehnsüchtig warteten die Bürger:innen in Deutschland auf Lockerungen hinsichtlich der Coronamaßnahmen. Die Inzidenzwerte fielen. Im Hohenlohekreis befand er sich bis vor kurzem fast mustergültig bis 35. Dann kam der Ausbruch in einem Logistikzentrum im Raum Künzelsau (wir berichteten), inklusive dem Nachweis der britischen Mutation. Wenige Tage später nur war der Inzidenzwert wieder dreistellig. Es folgten weitere Ausbrüche, insbesondere in Kitas. Auch in Crailsheim, Schwäbisch Hall und vielen anderen Landkreisen klettern die Inzidenzwerte in Rekordzeit auf ein Höchstniveau. Der Hohenlohekreis hat einen aktuellen Inzidenzwert von 158.

Der nächste Lockdown droht

Nun verkündet Jens Spahn am Freitag, den 19. März 2021, in einer Pressekonferenz mit Lars Schaade, dem Vizepräsidenten des Robert-Koch-Instituts (RKI), und dem SPD-Gesundheitsexperten Karl Lauterbach das, was die einen schon befürchtet, beziehungsweise die anderen erhofft haben: Es werde erst einmal keine weiteren Coronalockerungen geben, im Gegenteil. Eventuell gehe es wieder zurück in den vollständigen Lockdown.

Spahn appellierte an die Bundesländer, möglichst ähnliche Vorgehensweisen bei den Coronamaßnahmen anzuwenden.

„Es liegen ziemlich herausfordernde Wochen vor uns“

„Diese Woche hat uns vor Augen geführt, wie unberechenbar dieses Virus ist. Ich verstehe die Sehnsucht nach schnellen Lösungen. Die gibt es aber nicht“, sagte Spahn und unterstrich: „Wir sind in der dritten Welle, die Zahlen steigen, der Anteil der Mutationen ist groß. Es liegen ziemlich herausfordernde Wochen vor uns.“

Spahn zeigte auf, dass es noch ein langer Weg sein werde, bis es richtige Öffnungen geben könne. Denn es gäbe nach wie vor nicht genügend Impfstoff in Europa. Selbst wenn nun alles reibungslos klappen würde, würde es noch mehrere Wochen dauern, bis allein die Risikogruppen geimpft wären.

„Wir werden noch einen langen Atem brauchen“

Erst dann können wir auch über breitere Öffnungen der Gesellschaft reden. Wir werden also noch einen langen Atem brauchen.“

Es sei geplant, dass ab dem 19. April 2021 auch in Hausarztpraxen geimpft werde. „Ich hätte nichts dagegen, wenn wir damit früher beginnen könnten.“

An Ostern sollen die Menschen möglichst nicht reisen und das Fest selbst in kleinstem Kreis feiern. Denn bei einer sich abzeichnenden Inzidenz von 200 und mehr in den Städten und Gemeinden werde es, so der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach, eine Überlastung der Intensivstationen geben.

Intensivbettenbelegung DIVI-Zentralregister. Stand: 20.03.2021. Quelle: ntv




Weiterhin keine Aussicht auf Öffnung der Läden in Hohenlohe

Das Gesundheitsamt des Hohenlohekreises hat am Mittwoch, den 17. März 2021, insgesamt 57 neue Corona-Infektionsfälle an das Landesgesundheitsamt gemeldet. Etwa 20 davon waren bereits als Kontaktpersonen zu einem anderen Fall in Quarantäne.

Die 7-Tage-Inzidenz liegt damit bei 134,9 pro 100.000 Einwohner.

Betroffen ist unter anderem eine Kinderbetreuungseinrichtung im Raum Neuenstein, wodurch eine Quarantäne für rund 35 Personen notwendig wurde. Außerdem gibt es weitere Fälle in bereits betroffenen Unternehmen.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes Hohenlohekreis

 




Osterferien auf Balkonien – Ab Dienstag muss Hohenlohe wieder in den harten Lockdown – Inzidenzwert zu hoch

Diverse Politiker und nun auch das Robert-Koch-Insitut (RKI) bereiten die Bürger in Deutshcland darauf vor, dass verreisen vermutlich schlecht möglich sein werde an Ostern. Der Grund: Das RKI prognostiert, dass es vermutlich bis dahin eine höhere Inzidenzzahl geben werde als an Weihnachten 2020. Als Grund nannte das RKI die Mutation des Virus‘.

Öffnungen der Innenstadtläden schien greifbar nah zu sein

Damit wird nicht nur der Osterurlaub immer unwahrscheinlicher, sondern auch wieder Schulschließungen wahrscheinlicher. Die steigende Inzidenz – der Hohenlohekreis liegt seit einigen Tagen wieder über 100 – beschert den Landkreisen derzeit wieder die alten Coronaverordnungen, die alle eigentlich allmählich hinter sich lassen wollten. Endlich durften sich wieder zwei Haushalte treffen und nicht nur eine Person und ein Haushalt. Die Ausgangssperre war zu Ende. Auch die Öffnungen der Innenstadtläden schien greifbar nah.

Traum geplatzt

Für den Hohenlohekreis bedeutet das ab Dienstag, den 16. März erstmal: Traum geplatzt. Der Hohenlohekreis haut laut eigenen Aussagen die „Corona-Notbremse“ rein. Das bedeutet unter anderem: Museen müssen schließen. Die Vereine, die gerade wieder richtig mit ihren Außenanlagen öffnen wollten, müssen nun wieder zurückrudern, die Ausgangssperre steht wieder im Raum, die Innenstadtgeschäfte müssen weitestgehend geschlossen bleiben und dürfen auch kein „Click&Meet“ mehr anbieten, Eltern bibbern, dass nicht gleich wieder die Schulen schließen müssen. Aber eines bleibt:

Die Frisöre dürfen trotz einer Inzidenz von über 100 offen bleiben.  Da wird ein Frisörbesuch doch glatt zu einem ganz besonderen Erlebnis.

Derzeitige Ausbruchsherde im Hohenlohekreis

Das Gesundheitsamt des Hohenlohekreises hat an diesem Wochenende insgesamt 33 neue Corona-Infektionsfälle an das Landesgesundheitsamt gemeldet, alle am Samstag, den 13. März 2021. Betroffen ist laut dem Landratsamt „unter anderem eine Kinderbetreuungseinrichtung im Raum Öhringen. Dort ist die Virusvariante B.1.1.7 nachgewiesen, so dass dort für mehr als 50 Kontaktpersonen eine Quarantäne angeordnet wurde. Außerdem sind durch einen Fall in einer Kinderbetreuungseinrichtung im Raum Künzelsau 22 Personen in Quarantäne, durch eine weitere Einrichtung im Raum Öhringen nochmals 25 Personen.

Unternehmen in Dörzbachbetroffen

Ein Ausbruchsgeschehen wurde in einem Unternehmen im Jagsttal festgestellt, dort gibt es bislang vier bestätigte Fälle.

Durch Fälle an zwei Schulen im Raum Künzelsau sind außerdem rund 30 Personen von einer Quarantäne betroffen. Insgesamt musste an diesem Wochenende für mindestens 150 Personen eine Quarantäne verhängt werden.“

 

 




„Gerade auch um ein Übergreifen in umliegende, weniger betroffene Landkreise abzuwenden, müsste die Landesregierung die betroffenen Städte und Gemeinden stärker unterstützen“

Aus Sicht der fünf Bürgermeister und Oberbürgermeister aus Bad Mergentheim, Crailsheim, Künzelsau, Öhringen und Schwäbisch Hall muss das Land Baden-Württemberg bei der Pandemiebekämpfung mehr Verantwortung übernehmen, wenn die Lage in einzelnen Landkreisen außer Kontrolle ist. Dies geht aus einer aktuellen Pressemitteilung des Fachkräftenetzwerks Hohenlohe Plus hervor.

In Schwäbisch Hall und Crailsheim scheinen derzeit die Inzidenzwerte zu explodieren

„Gerade auch um ein Übergreifen in umliegende, weniger betroffene Landkreise abzuwenden, müsste die Landesregierung die betroffenen Städte und Gemeinden stärker unterstützen“, erklärt Schwäbisch Halls Oberbürgermeister Hermann-Josef Pelgrim. Das Sozialministerium Baden-Württemberg hat jüngst, laut einem Bericht der Südwestpresse, die für Montag, den 15. März 2021, geplanten Schulöffnungen für Grundschüler sowie Fünft- und Sechstklässler in Schwäbisch Hall gestoppt. 

Shopping-Ansturm in weniger betroffenen Kreisen: Schlange stehen beim C&A in Heilbronn

Am Samstag, den 13. März 2021, lag der 7-Tage-Inzidenzwert in Schwäbisch Hall bei 216. Angestrebt wird von Bund und Ländern derzeit mindestens 35. Davon ist auch die Nachbarstadt Crailsheim weit entfernt, die am 12. März 2021 einen Inzidenzwert von 523,2 auf ihrer Internetseite verkündete. Laut dem SWR sind davon 70 Prozent Mutationen.

Ganz unverständlich sind die Forderungen der Bürgermeister sicher nicht angesichts der Fotos von der Heilbronner Innenstadt, die aufgrund eines niedrigen Inzidenzwertes ihre Einkaufsgeschäfte in der Innenstadt im Gegensatz zum Umland wieder öffnen durfte und beinahe zusammenbrach unter dem „Shopping“-Ansturm, der daraufhin einsetzte. Der Inzidenzwert steigt seitdem wieder an.

Die Bürgermeister sind besorgt um ihre Innenstädte

„Gefordert sind Strategien und Strukturen, die ein flexibles Vorgehen ermöglichen“, sagen die Bürgermeister in der Pressemiteilung und machen auch konkrete Vorschläge hierzu. Unter anderem sei eine noch schnellere Durchimpfung in Hotspot-Gebieten ihrer Meinung nach sinnvoll und dabei „unter anderem mit mobilen Impfteams zu agieren und eine gezielte Unterstützung der Hausärzte beim Impfen vorzunehmen. Andernfalls besteht die Gefahr, dass es zu einer Ausstrahlung aus den stark betroffenen Regionen in weniger stark betroffene Regionen kommt.“

Einzelhandel ist laut den Bürgermeistern „kein Infektionstreiber“

„Ein aktives Entgegenwirken durch eine Hotspot-Strategie der Landesregierung würde zudem die heimische Wirtschaft in den betroffenen Gebieten vor extremen Schäden und
Insolvenzen bewahren“, ergänzt Crailsheims Oberbürgermeister Dr. Christoph Grimmer. Neben dem gezielten Vorgehen in Hotspot-Situationen sprechen sich die fünf Bürgermeister und Oberbürgermeister bei dann sinkenden Inzidenzwerten für eine kontrollierte Öffnungsstrategie des Einzelhandels aus. „Dieser Bereich ist kein Infektionstreiber. Es muss unser Ziel sein, die Einkaufsstruktur zu erhalten, damit unsere Mittelzentren auch nach der Pandemie noch attraktive Möglichkeiten bieten“, erläutern Öhringens Oberbürgermeister Thilo Michler, Bad Mergentheims Oberbürgermeister Udo Glatthaar und der Künzelsauer Bürgermeister Stefan Neumann übereinstimmend.




Hohenlohekreis schrammt knapp an „Notbremse-Regelungen“ vorbei

Das Gesundheitsamt des Hohenlohekreises hat am Samstag, 06. März 2021, insgesamt 25 neue Corona-Infektionsfälle an das Landesgesundheitsamt gemeldet. Das geht aus einer Meldung des Landratsamtes des Hohenlohekreises hervor. Darunter ein neuer Fall in einer Kindergarteneinrichtung in Öhringen mit 12 Kontakten und ein Fall in einer Kindergarteneinrichtung in der Gesamtgemeinde Künzelsau mit 21 Kontaktpersonen. Am heutigen Sonntag wurden keine weiteren laborbestätigten Fälle gemeldet. Die 7-Tage-Inzidenz liegt damit bei 93,2 pro 100.000 Einwohner.

Neuer Rekord: 2.500 Impfungen im Kreisimpfzentrum am vergangenen Wochenende

Das Kreisimpfzentrum (KIZ) Öhringen hatte auch an diesem Wochenende von Freitag bis Sonntag geöffnet. Insgesamt wurden an diesen drei Tagen rund 2.500 Erst- und Zweitimpfungen mit den Impfstoffen von BioNTech (1.150 Impfungen) und AstraZeneca (1.350 Impfungen) durchgeführt. Um unnötige Wartezeiten zu vermeiden, wird darum gebeten, dass Impfwilligen erst kurz vor dem gebuchten Termin beim Kreisimpfzentrum erscheinen. Auch die Möglichkeiten einer Vorabregistrierung über www.impfen-bw.de helfen, Wartezeiten im Impfzentrum zu verringern.

Erste Lockerungen für den Hohenlohekreis

Mit der am Montag, 8. März 2021 in Kraft tretenden Corona-Verordnung der Landesregierung Baden-Württemberg werden die Beschlusse der Bund-Länderkonferenz vom vergangenen Mittwoch umgesetzt. Die Lockerungen treten für alle Landkreise mit einer Inzidenz von 50 bis 100 pro 100.000 Einwohner in Kraft und gelten somit auch für den Hohenlohekreis. Weitere Erleichterungen gibt es für Landkreise mit einer Inzidenz von unter 50 pro 100.000 Einwohner, strengere Regelungen für Landkreise mit einer Inzidenz von über 100 pro 100.000 Einwohner. „Mit der neuen Corona-Verordnung werden möglichst viele Öffnungen erlaubt, aber eben nur da wo es aufgrund niedriger Infektionszahlen vertretbar ist. Daher werden die Regelungen komplizierter in der Umsetzung und erfordern ein wachsames Auge durch die Landkreisverwaltungen“, so Erster Landesbeamter Gotthard Wirth über die neue Landesverordnung.

Ein Überblick über die ab 8. März gültigen Veränderungen ist unter www.baden-wuerttemberg.de oder auch unter www.sozialministerium.baden-wuerttemberg.de eingestellt.

Die 2 wichtigsten Änderungen

Es ändert sich nicht allzu viel durch den aktuellen Inzidenzwert, die zwei wesentlichen Änderungen: Private Treffen im öffentlichen oder privaten Raum: Hier dürfen sich nun wieder 2 Haushalte (maximal 5 Personen + Kinder unter 14 Jahren) treffen. Zuvor durfte sich nur ein Haushalt mit einer weiteren Person treffen. Und: Ab 15. März sollen die Grundschulen sowie die 5. und 6. Klasse wieder im Klassenzimmer unter Coronabedingungen unterrichtet werden. Das Kultusministerium Baden-Württemberg spricht hier von „eingeschränktem Präsenzbetrieb“. Was das genau bedeutet, ist noch nicht klar.

Aber der Inzidenzwert liegt derzeit knapp unter 100. Über 100 gelten wieder die „alten“ Kontaktbeschränkungen mit einem Haushalt sowie einer weiteren Person. Jeden Tag können sich dadurch die Verhaltensregeln ändern.




Autokorso durch Heilbronn: „Friedensfahrt für unsere Grundrechte und sofortige Beendigung des Lockdowns“

Im Rahmen einer angemeldeten Versammlung „Friedensfahrt für unsere Grundrechte und sofortige Beendigung des Lockdowns“ versammelten sich am Sonntag ab 14 Uhr insgesamt 53 Fahrzeuge mit rund 160 Demonstranten in der Hafenstraße in Heilbronn. Das geht aus einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn hervor. Die Polizei war mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort, um den Aufzug mit eigentlich 200 angemeldeten Fahrzeugen sicher durch den Straßenverkehr zu geleiten. Gegen 14.30 Uhr begaben sich die Demonstrationsteilnehmer mit ihren 53 Fahrzeugen auf die zugewiesene Strecke. Die Versammlung verlief störungsfrei. Es kam zu keinen Verstößen gegen die Auflagen. Durch den Autokorso kam es in Heilbronn von 14.30 Uhr bis 16.15 Uhr vereinzelt geringe Verkehrsbeeinträchtigungen.

20 neue Coronafälle

Das Gesundheitsamt des Hohenlohekreises hat am Samstag, 27. Februar 2021, insgesamt 20 neue Corona-Infektionsfälle an das Landesgesundheitsamt gemeldet. Am heutigen Sonntag wurden keine weiteren laborbestätigten Fälle gemeldet. Die 7-Tage-Inzidenz liegt damit bei 79,0 pro 100.000 Einwohner. Das geht aus einer Meldung des Landratsamtes des Hohenlohekreises hervor.

Neuer Rekord im Kreisimpfzentrum

Das Kreisimpfzentrum (KIZ) Öhringen hatte auch an diesem Wochenende von Freitag bis Sonntag geöffnet. Insgesamt wurden an diesen drei Tagen rund 1.600 Erst- und Zweitimpfungen mit den Impfstoffen von Biontech und AstraZeneca durchgeführt.

Online vorab alles ausfüllen

Es wird weiterhin aufgrund der höheren Taktung im Kreisimpfzentrum auf die Vorabregistrierung hingewiesen, die jeder Impfling vor seinem Termin online durchführen kann, da dadurch sehr viel Zeit vor Ort eingespart werden könne. Über die Seite www.impfen-bw.de gelangen Bürger:innen, die bereits einen Impftermin erhalten haben, auf eine Seite, auf der sie ihre persönlichen Daten erfassen können sowie einen kurzen Fragenkatalog zum Gesundheitszustand ausfüllen können. Diese Daten werden nur auf dem eigenen Rechner gespeichert. Nachdem die Felder zu den persönlichen Daten und zur Anamnese ausgefüllt wurden, sollte der Laufzettel mit dem QR-Code auf einem DIN-A4 Blatt ausgedruckt oder als PDF-Datei gespeichert werden. Dieser muss ausgedruckt oder digital auf einem Smartphone oder Tablet zum vereinbartem Impftermin im Impfzentrum mitgebracht werden.