Forchtenberg: Museen öffnen am Internationalen Museumstag
Kocherwerk: Allgemeine Führung 14 Uhr, 16:30 Uhr, // Technik Führung 13 Uhr, 15:30 Uhr
Dr. Berger–Heimatmuseum: Führung 15 Uhr
Arnold Archiv: Führung jederzeit von 11–17 Uhr
Kernhaus: Führungen 13 Uhr, 16 Uhr
Backhaus: Führungen 12 Uhr, 15 Uhr
Friedhofskirche: Führungen14 Uhr, 16 Uhr
Forchtenberg und tauchen Sie ein in die Geschichte des Ortes.
Kocherwerk – Haus der Verbindungstechnik
Das Kocherwerk ist ein Projekt des gemeinnützigen Vereins der Förderer des
Schrauben– und Befestigungsclusters. Der Gebäudekomplex rund um die „Rote Mühle“ gilt als die Wiege der Schraube, denn hier wurden ab 1898 die ersten Schrauben der Firma L. & C. Arnold produziert. Ausgehend von dieser Keimzelle haben sich bis heute rund 30 Firmen mit über 10.000 Mitarbeitern herausgebildet. Entdecken Sie ein einmaliges Stück Wirtschaftsgeschichte!
Dr. Berger Heimatmuseum
Ernsbach –
+ Tatsächlich die Urzelle der Industrialisierung Hohenlohes?
+ Die Heimat zahlreicher herausragender Persönlichkeiten?
+ Ort interessanter Grabungsfunde wie der Frau ohne Kopf?
+ Nofretete (fast) zum Anfassen – viel näher als in Berlin?
Arnold Archiv
Die Stammfabrik von L. & C. Arnold galt um 1900 als die größte Eisenmöbelfabrik Europas. Nicht nur Krankenhausmöbel sondern auch der Biergartenstuhl Nr. 2 eroberte die Welt. Die zur Produktion notwendigen Schrauben wurden ab 1898 in Ernsbach produziert. L. & C. Arnold ist damit die älteste Schraubenfabrik in Hohenlohe und 1914 die modernste in Deutschland. Entdecken Sie die Ursprünge, Entwicklung und Bedeutung der Firmengeschichte im hauseigenen Archiv.
Kernhaus
Das Kernhaus in Forchtenberg zeigt den Besucher*Innen Heimatgeschichte, eine Übersicht über die Werke der Künstlerfamilie Kern, Erinnerungen an Hans und Sophie Scholl sowie handwerkliche Geräte.
Backhaus
Es war eine Sensation, als man die Backhaus–Turmuhr im Zuge von Renovierungsarbeiten fand. Möglicherweise ist sie eine der ältesten Uhren der Welt. Nach aufwendiger Restaurierung wurde sie wieder an ihren ursprünglichen Platz unter dem Glockenturm gebracht. Sie trägt die Inschrift: „ANNO 1692 FORCHTENBERGER STATT GLOCKE“. Umgangssprachlich heißt sie „Rappel“ oder „Armsünderglöckchen“.
Friedhofskirche
Jahrhundertelang blieben die Freskenbilder mit einer Kalkschicht überstrichen, bis sie um 1950 sichtbar gemacht wurden. Sie zeigen Szenen aus dem Marienleben, der Leidensgeschichte Jesu und vom Heiligen Michael. Grabmäler handeln in Wort und Bild von Menschen in ihrer Zeit und spiegeln die alte Friedhofskultur.
Ausklang
Zum Ein– und Ausklingen laden ein das Bistro im Kocherwerk in Ernsbach, der Ochsengarten in Forchtenberg und Krone in Sindringen.
Weitere Informationen über den Internationalen Museumstag unter Internationaler Museumstag.