Ingelfingen: alle dicht an dicht, weit voraus: CDU
Hier die Ergebnisse der Europawahlen 2019 von Ingelfingen:

Ergebnisse Europawahlen 2019 für Ingelfingen. Foto: GSCHWÄTZ
Ladendieb im Supermarkt in Ingelfingen
Am Donnerstagmorgen, den 16. Mai 2019, hatte ein Ladendieb in Ingelfingen offenbar nicht mit der Aufmerksamkeit einer Kundin gerechnet. Als der 40-Jährige an der Kasse eines Supermarktes nur einen Teil seines „Einkaufs“ auf das Band legte, machte die hinter ihm wartende Frau die Kassiererin auf weitere Waren aufmerksam, die der Mann zuvor eingesteckt hatte. Dieser wollte unterdessen das Geschäft verlassen, wurde jedoch durch die Marktangestellte aufgehalten. Tatsächlich packte der Ertappte nun weitere Artikel im Wert von 15 Euro aus, die er offensichtlich nicht hatte bezahlen wollen. Nun muss er sich auf eine Diebstahlsanzeige einstellen.
Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn
Foto: GSCHWÄTZ
Dörrenzimmern: Genialer Maischerz
Zum Tanz in den ersten Mai gab es in dem Ingelfinger Teilort Dörrenzimmern in diesem Jahr nicht nur Streiche von Kindern, die mit Toilettenpapier und Schlagsahne unterwegs waren sowie Strafzettel verteilten. Auch ein sehr origineller Maischerz zun den anstehenden Ortschafts- und Gemeinderatswahlen in Ingelfingen sorgte in Dörrenzimmern für Aufsehen. Denn in Dorf klebten auf einmal Wahlplakate von einem jungen Dörrenzimmerner, der sich (angeblich) zur Wahl stellte für den nächsten Ortschaftsrat.
Da die Wahlplakate sehr professionell wirkten, dachten diverse Einwohner wirklich, dass Albert Roll als Ortschaftsrat kandidiert.
Fazit: Von den sehr originellen Wahlplakaten könnten sich einige von den wirklichen Kandidaten eine Scheibe abschneiden. Wir sagen: Hut ab und schade, dass es sich dabei nur um einen Maischerz gehandelt hat.

Diese Wahlplakate sorgten in Dörrenzimmern für Aufsehen. Foto: GSCHWÄTZ

Originelle Wahlslogans mit den gelb-blauen Farbens des Ortsvereins. Besser geht’s nicht. Foto: GSCHWÄTZ

Maifeier, Maibaum schmücken und aufstellen in Dörrenzimmern am 30. April 2019. Foto: GSCHWÄTZ

Unter kundigen Besucheraugen stellt die örtliche Feuerwehr den Maibaum auf. Foto: GSCHWÄTZ

Maifeier, Maibaum schmücken und aufstellen in Dörrenzimmern am 30. April 2019. Foto: GSCHWÄTZ

Maibaum in Dörrenzimmern 2019. Foto: GSCHWÄTZ
Kleine Wohlfühloase gefällig?
Es ist Montagmorgen und ich sitze beim Friseur. Montagmorgen? Das ist eher unüblich, haben doch an diesem Wochentag die meisten Haarschneider geschlossen. Aber heute ist ein besonderer Anlass. Sieben Jahre gibt es nun schon den Friseursalon Zoi Kelessi in Ingelfingen. Ein Grund, für uns nicht nur in, sondern auch hinter die Frisierspiegel zu schauen.

Zoi (rechts) in ihrem Frisörgeschäft in Ingelfingen. Foto: privat
Wie stolz macht es Sie, sieben Jahre hier in Ingelfingen diesen Salon zu führen?
ZOI: Wir sind sehr glücklich, dass uns unsere Kunden ein sehr großes Vertrauen über die Jahre entgegengebracht haben. Dafür möchten wir uns von ganzem Herzen bedanken.
Wie viele Mitarbeiter sind bei Ihnen beschäftigt?
ZOI: Unser Team besteht aus drei Friseurinnen: Zoi Kelessi, Helene Sitner und Anna Katsouri. Jede von uns betreut ein individuelles Fachgebiet, auf dem wir unsere Kundschaft mit neuen Ideen und außergewöhnlichen Looks inspirieren können. Anspruchsvolle Beratung im Bereich Schnitt, Make-up, Brautstyling, Hochsteckfrisuren und Farbgestaltung – das alles bieten wir unseren Kunden an. Hierfür gehen wir immer wieder auf Schulungen, um uns weiterzuentwickeln und neue Ideen zu sammeln.
Was möchten Sie dem Kunden vermitteln, wenn er zu Ihnen kommt?
ZOI: Das Wichtigste für uns ist, dass wir unseren Kunden eine kleine Wohlfühloase bieten. Das heißt, die Personen, die zu uns kommen, sollen aus dem Alltag entfliehen können und Entspannung fühlen. Dafür haben wir ein Wash House zum Haarewaschen mit zwei Liegen, die eine integrierte Massage anbieten. Eine kostenlose Kopfmassage gehört ebenfalls zu unserem Service dazu. Zudem legen wir unsere Termine so, dass wir genug Zeit einplanen, damit man sich den Kundenwünschen widmen kann.
Welche Produkte und Haarpflegemittel werden bei Ihnen verwendet?
ZOI: Wir arbeiten schon sehr lange mit Paul Mitchell zusammen und versuchen, so nachhaltig wie möglich zu arbeiten, um die Ressourcen der Umwelt zu schonen. Diese Produkte sind zu 100 Prozent tierversuchsfrei, deshalb haben wir mit ihm den perfekten Partner gefunden. Außerdem bieten wir für Damen und Herren mit Hautallergien Produkte der Marke
Kemon an. Diese Personen haben dann ebenfalls die Möglichkeit in den Genuss einer frischen, leuchtenden Haarfarbe zu kommen, ohne weitere Hautreizungen zu erleiden. Uns ist es sehr wichtig, dass wir auch diese Kunden zufrieden stellen können.
Ist Ihr Salon schon immer in diesen Räumlichkeiten gewesen?
ZOI: Ja, wir sind seit sieben Jahren hier und haben das große Glück, in diesem hohen, lichtdurchfluteten Raum arbeiten zu dürfen. Durch die vielen großen Fenster ist es uns möglich, Haarcolorationen unter Tageslicht durchzuführen, um das beste Ergebnis zu erzielen. Selbst im Sommer ist es hier angenehm zu arbeiten, es ist eine Klimaanlage vorhanden. Unserer Salon hat einen barrierefreien Eingang, Parkmöglichkeiten sind auf dem angrenzenden Parkplatz vorhanden.
Bieten Sie auch Ausbildungsplätze an?
ZOI: Gerne dürfen sich Interessenten für eine Ausbildungsstelle bei uns bewerben, ebenso suchen wir auch Verstärkung in Vollzeit / Teilzeit.

Das Team (von links): Anna Katsouri, Zoi Kelessi und Helene Sitner. Foto: privat
Text: Elke Brand
Fotos: privat
Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Werbeanzeige von ZOI.
Stadtkapelle Ingelfingen und Band mit Hits von Metallica, Nirvana, Ed Sheeran …
Der Musikverein Stadtkapelle Ingelfingen + Band trifft am Freitag, den 12. April 2019, und am Samstag, den 13. April 2019 um 20 Uhr auf Rock & Pop. Hits von Metallica, Nirvana, Ed Sheeran, Alan Parsons Projekts, Dire Straits und vielen mehr erwarten die Besucher in der Stadthalle Ingelfingen.
Saalöffnung ist um 19 Uhr. Der Eintritt kostet 12 Euro. Der Vorverkauf läuft über www.stadtkapelle-ingelfingen.de

Flyer des Musikvereins Stadtkapelle Ingelfingen e.V.
Versammlung des TSV Ingelfingen: Harsche Kritik an Bürgermeister
Ist die Katze aus dem Haus, tanzen die Mäuse auf dem Dach. So lautet ein bekanntes Sprichwort. Während Ingelfingens Bürgermeister Michael Bauer mit ein paar Gemeinderäten übers Wochenende Ingelfingens Partnergemeinde Saint-Héand in Südfrankreich besucht hat, traf sich der TSV Ingelfingen am Freitagabend, den 15. März 2019, im Christian-Bürkert-Saal im Schwarzen Hof zur Jahreshauptversammlung. Es war eine Versammlung, bei der das alles entscheidende Thema derjenige war, der an diesem Abend rund 770 Kilometer weit weg weilte: der Bürgermeister.

Michael Bauer. Foto: GSCHWÄTZ/Archiv
Wer hat bei wem übernachtet?
„Es war die interessanteste Mitgliederversammlung aller Zeiten“, erzählte ein Vereinsmitglied gegenüber GSCHWÄTZ am nächsten Tag. Auch in Ingelfingens Nachbarstadt Künzelsau ist die Jahreshauptversammlung unter den Einwohnern am Wochenende Thema. Wortführer bei der TSV-Versammlung war TSV-Vereinsvorstand und gleichzeitiges Gemeinderatsmitglied Bernd Bauer. Sein Verhältnis zu seinem Namensvetter Michael Bauer ist seit geraumer Zeit angespannt (wir berichteten). An der Versammlung war unter anderem der Besuch in der französischen Partnergemeinde Saint-Héand Thema. Genauer: die Unterbringung der Reise-Entourage. Während die Ingelfinger Gemeinderäte bei anderen Gemeinderäten nächtigen, schlafe der Bürgermeister in einem Hotel etwas ausserhalb der Stadt, hieß es. Vorausgegangen war vor vielen Jahren ein Besuch der französischen Reisedelegation nach Ingelfingen, wo es ähnlich abgelaufen sein soll: Während die französischen Gemeinderäte bei den Ingelfinger Gemeinderäten übernachteten, sei der Bürgermeister von Saint-Héand im Hotel Niklass in Ingelfingen einquartiert worden. Manch ein Ingelfinger sagt, das sei damals ein Affront gegen den französischen Bürgermeister hinsichtlich deutsch-französischer Gastfreundschaft gewesen. Wie der französische Bürgermeister die Hotel-Unterbringung gesehen hat, ist nicht bekannt. Bernd Bauer sagt, er habe das Nicklass-Thema damals in einer Gemeinderatssitzung angesprochen. Seitdem sei sein Verhältnis zu Bürgermeister Michael Bauer nicht mehr das beste.
Fußballer fühlen sich heimatlos
Ein weiteres großes Thema der Mitgliederversammlung war die noch relativ neue Heinrich-Ehrmann-Halle in Ingelfingen und die Nutzung derer. Hierzu muss man wissen: Vor dem Neubau befand sich an dieser Stelle die alte Turnhalle mit dem Vereinsheim der Fußballer von Ingelfingen, des damaligen SC Ingelfingen (mittlerweile sind die Fußballer wieder ein Bestandteil des TSV, wir berichteten). Seit dem Neubau haben die Fußballer noch keinen wirklichen Ersatz für ihr verloren gegangenes Vereinsheim gefunden. Im ehemaligen Spazz in Criesbach, der nun wieder saniert und renoviert wird, fanden sie eine Zeitlang Unterschlupf. Nun ist auch das vorbei. Während des Trainings im Sommer stehen sie weitgehend ohne Räume da, damit sich etwa die Kinder umziehen können, da sie die Halle laut Anordnung der Stadt nur im Winter benutzen dürfen, so ein Fußballmitglied gegenüber GSCHWÄTZ. Aber selbst diese Nutzung gestalte sich schwierig (wir berichteten): „Wenn das so weitergeht, geht der Fußball in den nächsten Jahren kaputt.“ Es gäbe unterschiedliche Regelungen seitens der Stadt, was die Halle beträfe, moniert auch Bernd Bauer.
TSV-Vorstand Bernd Bauer. Foto: GSCHWÄTZ/Archiv
Wer darf in die Halle und wer muss draußen bleiben
An der Mitgliederversammlung ein Beispiel zweier Jazztanzgruppen. Während eine Jazztanzgruppe die Halle in den Sommerferien zum Üben auf Wettkämpfe nutzen durfte, sei es der anderen Gruppe untersagt worden. Die Stadt verwies laut Bernd Bauer auf eine „häusliche Sonderregelung“. Hinter vorgehaltener Hand wird aber gemunkelt, dass der Grund für diese unterschiedliche Behandlung darin begründet liege, dass die Freundin des Sohnes von Michael Bauers Lebensgefährtin Monika Chef in der Jazztanzgruppe tanzt, die in die Halle gelassen wurde.
Vereinsnachrichten veröffentlichen koste Geld
Bernd Bauer moniert, dass die Stadt sich auch in anderer Hinsicht wenig vereinsfreundlich zeige. Seien im städtischen Amtsboten früher Vereinsanzeigen kostenlos erschienen, verlange die Stadt seit geraumer Zeit Geld dafür, wenn der Umfang der Veröffentlichung länger als eine halbe Seite sei, sagt Bauer. So zahle der Verein eine gewisse Summe an die Stadt, damit unter anderem die Stadt die Vereinserfolge in den städtischen Nachrichten veröffentliche.
In Ingelfingen wird darüber gesprochen, dass wohl einige Gemeinderäte nicht mehr als Gemeinderat kandidieren möchten. Inwieweit diese Gerüchte stimmen, ist GSCHWÄTZ nicht bekannt.
Wir haben Michael Bauer in einer Presseanfrage gefragt, inwieweit die in der Mitgliederversammlung genannten Themen die Stadt Ingelfingen betreffend der Richtigkeit entsprechen. Eine Antwort steht noch aus.
Ingelfingens Bürgermeister – Ermittlungsverfahren wegen Nötigung
Ingelfingens Bürgermeister Michael Bauer soll eine Anzeige wegen Nötigung bekommen haben. Er soll einer Frau, die im Straßenverkehr mit ihrem Fahrzeug etwas zu weit auf Bauers Fahrbahn fuhr, hinterher gefahren sein. Als diese anhielt, habe Bauer sie verbal angegriffen. Auf GSCHWÄTZ-Nachfrage äußerte sich Harald Lustig, Erster Staatsanwalt der Staatsanwaltschaft Heilbronn der Zweigstelle Schwäbisch Hall: „Zutreffend ist, dass gegen den Bürgermeister von Ingelfingen bei der Staatsanwaltschaft Heilbronn – Zweigstelle Schwäbisch Hall – ein Ermittlungsverfahren wegen Nötigung im Straßenverkehr und Beleidigung geführt wurde. Der Vorfall ereignete sich am 15. Oktober 2018 in Ingelfingen.“ Das Verfahren gegen Bauer soll laut Lustig gegen Zahlung einer Geldauflage eingestellt worden sein. Bauer hat sich nach mehrmaligem Nachfragen per E-Mail der GSCHWÄTZ-Redaktion bisher noch nicht geäußert. Telefonisch war Bauer bislang ebenfalls nicht zu erreichen.
Wie man mit Pubertierenden umgeht
Loslassen und Halt geben – Vortrag von Dr. Jan-Uwe Rogge
Am Donnerstag, den 21. Februar 2019, 19.30 Uhr, hält der Autor und Erziehungsberater Dr. Jan-Uwe Rogge (Foto links) in der Stadthalle Ingelfingen einen Vortrag zum Thema Pubertät. Die Pubertät der Kinder ist manchmal eine Belastung für die ganze Familie. Stress, Streit und Konflikte prägen den familiären Alltag. Heranwachsende beginnen ganz eigene, hin und wieder auch gefahrvolle Wege zu suchen. Solch eine Wegsuche ist mit Gefühlsschwankungen verbunden – mal himmelhochjauchzend, mal zu Tode betrübt; mal einfühlsam tolerant, mal schroff auflehnend; mal das „kleine“ Kind, das man kannte, mal jener unbekannte Heranwachsende mit ganz eigenen, häufig provozierend-schockierenden Ansichten. Eltern sind verunsichert: Wie sollen sie mit ihren pubertierenden Kindern reden, ohne belehrend oder entmutigend zu wirken?
Der Vortrag wendet sich an Eltern von pubertierenden Kindern. Es soll versucht werden, praktische Antworten auf alltägliche Erziehungssituationen zu geben.
Kartenvorverkauf bei Presse Turber in Ingelfingen und der Buchhandlung Lindenmaier & Harsch in Künzelsau. Karten im Vorverkauf kosten neun Euro, an der Abendkasse zehn Euro.
Veranstalter ist der Förderverein der Georg-Fahrbach-Schule e.V., Ingelfingen

Jan-Uwe Rogge gilt als Experte, wenn es um Pubertät geht. Foto: privat
Alle sind Sieger – Kinderfußballtunier in Ingelfingen
Das Runde muss in das Eckige. So auch in Ingelfingen, wo am Samstag, den 26. Januar 2019 vormittags ein Dutzend E-Jugend-Mannschaften um den Hartmann-Wohnmobile-Cup spielten. Vielversprechende Talente zwischen acht bis zehn Jahren aus Hohenlohe, das heißt dem Kocher- und Jagsttal waren in die Heinrich-Ehrmann-Halle angereist, um die begehrte Trophäe einzuheimsen, aber auch der FC Oberrot aus dem Nachbarkreis Schwäbisch Hall. Damit kein Spieler zu kurz kam, auch die, die ausgeschieden waren, stiftete die Firma Hartmann Wohnmobile jedem Spieler einen kleinen Pokal. Als Erinnerung an einen sportlichen Nachmittag, die mitfiebernden und mitleidenden Eltern und Großeltern im Gepäck. Und die Trainer nicht zu vergessen. Gschwätz Videoreporter Felix Kribus hat sich unter das Publikum gemischt, glückliche Gewinner und nachdenkliche Verlierer befragt …
