Gesundheitsamt des Hohenlohekreises empfiehlt die Grippeschutzimpfung für bestimmte Gruppen
Das Landratsamt Hohenlohekreis informiert zum Thema Grippeimpfung:
Neben COVID-19 stellt unverändert die echte Virusgrippe (Influenza) eine ernsthafte Atemwegserkrankung dar. Anders als bei der SARS-CoV-2-Infektion lassen sich Infektionen mit Influenzaviren jedoch durch eine Impfung vermeiden. Vor allem Menschen, für die die Ständige Impfkommission (STIKO) eine Impfung empfohlen hat, sollten jetzt einen Termin mit ihrem Arzt vereinbaren. Das sind vor allem Menschen über 60 Jahre und chronisch Erkrankte. Die Ständige Impfkommission (STIKO) beim Robert Koch-Institut benennt als vorrangig zu impfende Personengruppen Senioren, BewohnerInnen in Alters- oder Pflegeheimen und Menschen mit chronischen Grundleiden. Empfohlen wird die Grippeschutzimpfung insbesondere auch für ärztliches und pflegerisches Personal und andere MitarbeiterInnen im Gesundheitswesen, weil von ihnen ein Übertragungsrisiko auf Risikopersonen ausgehen könnte. Empfohlen ist die Impfung auch für Schwangere. Aber auch alle anderen Menschen profitieren von der Influenzaimpfung. Deswegen werden die Kosten für die Impfung von allen Krankenkassen in Baden-Württemberg übernommen.
„Gerade während einer Pandemie, so wie wir sie gerade erleben, ist eine hohe Influenza-Impfquote wichtig. Damit können schwere Verläufe oder gar Ko-Infektionen mit SARS-CoV-2 verhindert und Engpässe in Krankenhäusern vermieden werden“, erklärt Dr. Antje Haack-Erdmann, Leiterin des Gesundheitsamtes des Hohenlohekreises.
In Baden-Württemberg werden die Kosten der Grippeimpfung von den Krankenkassen übernommen.
Üblicherweise hat die „Grippe-Saison“ ihren Höhepunkt im Februar/März. Nach der Impfung dauert es etwa zehn bis 14 Tage, bis der Impfschutz vollständig aufgebaut ist. „Damit der Schutz rechtzeitig wirkt, empfehlen wir, eine Impfung schon im Herbst vornehmen zu lassen“, erklärt Dr. Haack-Erdmann.
Soweit die Pressemitteilung des Landratsamtes.
Momentan keine Impfdosen lieferbar
GSCHWÄTZ hat bei einer Künzelsauer Arztpraxis nachgefragt: Derzeit sei eine Impfung nicht möglich, da der Impfstoff nicht lieferbar sei. Die Apotheke, bei der die Praxis die Impfungen bestellt hat, rechne mit einer Lieferbarkeit Mitte November.
Weitere Informationen gibt es bei der Arbeitsgemeinschaft Influenza unter https://influenza.rki.de/ sowie beim Robert Koch Institut (RKI) unter https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/I/Influenza/IPV/Influenza.html.
Informationen zur Ständigen Impfkommission (Stiko) sind unter https://www.rki.de/DE/Content/Kommissionen/STIKO/Empfehlungen/Impfempfehlungen_node.html zu finden.
Aktuelle Informationen zum Infektionsgeschehen in Baden-Württemberg (InfektNews) sowie Grafiken gibt es hier: https://www.gesundheitsamt-bw.de/lga/DE/Fachinformationen/Infodienste_Newsletter/InfektNews/Seiten/default.aspx
Aktuelle Influenza-Zahlen können hier abgerufen werden: https://www.gesundheitsamt-bw.de/lga/DE/Fachinformationen/Infodienste_Newsletter/InfektNews/Seiten/Influenza.aspx
Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes Hohenlohe

Symbolbild Impfung. Foto: Pixabay