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Warnung der Ärzteschaft: „COVID-Impfstoffe haben relevante Nebenwirkungen“

Paukenschlag im Bundestag in Berlin. Die Stellungnahme der Ärzt:innen vom 12. Oktober 2022, gegossen in ein 34-Seiten-starkes Thesenpapier mit allerlei Verweisen auf diverse Studien hätte kaum eindeutiger ausfallen können.

COVID-Impfstoffe verlieren rasant an Wirkung

So sei eine einrichtungsbezogene Impfpflicht  aus wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Sicht nicht haltbar, denn sie biete:

• keinen relevanten „Fremdschutz“

Die COVID-Impfstoffe vermitteln keinen relevanten Schutz vor der Ansteckung anderer.

• keinen nachhaltigen Selbstschutz:

Die COVID-Impfstoffe vermitteln keinen nachhaltigen Schutz vor der eigenen Ansteckung mit
SARS-CoV-2.

• aber relevante Nebenwirkungen:

Die Ärzt:innen sind sich einig: „Die COVID-19-Impfstoffe haben relevante Nebenwirkungen – diese werden zunehmend bekannter. Betroffene suchen verzweifelt nach Anlaufstellen und professioneller Hilfe. Hierfür sind dringend eine systematische Erfassung und evidenzbasierte Studien erforderlich.“

„Betroffene suchen verzweifelt nach professioneller Hilfe“

Das alles haben bereits diverse „Querdenker:innen“ auf Deutschlands Straßen bei ihren Demos vermutet. Nun ist es fast amtlich und die vergangenen Coronajahre wirken fast zynisch. Ein Scheitern der Bundesregierung in fast allen gesundheitlichen Belangen. Und auch ein Scheitern der Pharmaindustrie. Peinlicher geht es nicht mehr.

Die Ärztinnen verweisen in ihren Auswertungen auf diverse internationale Studien, alle mit ähnlichen Ergebnissen.

„Mehrmalige Impfungen reduzieren Ansteckungen gar nicht“

So heißt es etwa in einer dänischen Studie zur Ansteckung trotz Impfung: „Die zweimalige Impfung (die bis vor Kurzem noch
als „vollständige Immunisierung“ galt) und selbst die Booster-Impfung reduzierten unter Omikron die SAR
und damit das Ansteckungsrisiko auch enger Kontaktpersonen somit gar nicht.“

Das Fazit zum Schutz vor Übertragung: „Die mittlerweile zahlreichen Studien zur tatsächlichen Übertragung von COVID-19 zeigen unter Delta konsistent, dass die aktuellen Impfstoffe das Übertragungsrisiko entweder gar nicht oder zumindest
nicht in klinisch und epidemiologisch relevantem Maße verringern.“

Geimpfte fast so ansteckend wie Ungeimpfte“

Dies bestätige sich auch in den Studien unter Omikron – auch hier sind Geimpfte fast genauso ansteckend wie Ungeimpfte.
Somit gilt das Resümee, das die Direktorin der US-amerikanischen CDC, Rochelle Walensky, im August
2021 zur Delta-Variante zog, nach aktuellem Kenntnisstand auch und vor allem für Omikron50: „Unsere Impfstoffe funktionieren außergewöhnlich gut. Sie funktionieren weiterhin gut bei Delta im Hinblick auf schwere Erkrankungen und Tod – sie verhindern das. Aber was sie nicht mehr können, ist die Übertragung zu verhindern.“

Erhöhung einer Ansteckung mit Omikron, wenn man mehrmals mit den normalen COVID-Impfstoffen geimpft wurde“

Auch eine Ansteckung mit der Omikron-Variante können die normalen COVID-19-Impfstoffe wohl nicht minimieren: „Die zweimalige Impfung (die vor Kurzem noch als „vollständiger Impfschutz“ galt) scheint im Gegenteil dieses Risiko mittelfristig sogar zu erhöhen, ein in dieser Form völlig unvorhergesehenes Phänomen, das seine Erklärung im Konzept der sogenannten „original antigenic sin“ finden könnte. Und wie wir aktuell wissen, kann durch die dritte Impfung der Eigenschutz gegen eine Infektion nur dürftig für kurze Zeit unsicher hergestellt werden. Das werden auch die Impfstoffe gegen die Virusvariante BA.5 nicht wesentlich ändern.“

Das Gute ist: Das Virus schwächt sich immer mehr ab in seinen neuen Varianten

Das Gute: Die durchschnittliche Schwere der Krankheitsverläufe nehme ab, je länger die Pandemie andauert. Die leichter verlaufende Omikron-Variante ist also kein Zufall, sondern die logische Konsequenz der viralen Evolution.“
Auch Shabir Madhi, Impfexperte an der Universität in Witwatersrand (Südafrika) hält eine neue Welle mit
höherer Hospitalisations- oder Sterblichkeitsrate nach Omikron für „extrem unwahrscheinlich“.

Das Problem: Man müsste sich im Grund fast ständig mit angepassten Impfstoffen schützen

Das Problem der begrenzten Impfstoff-Wirkdauer und -Wiederholbarkeit: Die COVID-19-Impfsttoffe haben laut der Ärzteschaft zeitlich nur eine sehr begrenzte Wirksamkeit. So gäbe es keine „Evidenz für eine z. B. zum Jahresende 2022 noch bestehende Wirksamkeit einer z. B. im Herbst 2022 durchgeführten COVID-19-Impfung, nicht einmal gegen die bisher schon bekannten Virusvarianten.“ Das bedeute, „dass wir uns alle vier Monate impfen lassen müssten, und das ist nicht das Ziel“, so Prof. Gili Regev-Yochay, die Leiterin der israelischen Studie zur vierten Impfdosis.

Auch die EMA weist auf die Problematik mehrfach wiederholter Auffrischimpfungen bei ihrem Press Briefing am 11.01.2022 ausdrücklich hin: Man könne nicht ernsthaft alle drei bis vier Monate einen Booster
wiederholen, dies sei keine nachhaltige Strategie und brächte die Gefahr der Überlastung des Immunsystems („overloading the immune system“) mit sich.

Zusammenfassende Beurteilung

Die aktuellen Impfstoffe vermitteln laut der Ärzteschaft einen immer schwächer werdenden Eigenschutz vor Infektion und noch einen respektablen Schutz vor schwerer Erkrankung, aber keinerlei relevanten Fremdschutz. Die aktuell dominierende Virusvariante BA.5 führt nicht zu einer außergewöhnlichen Belastung des Gesundheitssystems.
Somit fehle einer verpflichtenden Impfung jegliche Grundlage.




Sommer gefühlt ohne Corona – doch bald geht’s wieder los – Maskenpflicht und andere Dinge stehen bereits in den Startlöchern

Es ist nur eine kurze Verschnaufpause: Die Corona-Sommerwelle flacht ab. Doch die sinkenden Zahlen sind für Karl Lauterbach (SPD) kein Grund zur Entwarnung. Angefeuert durch die Omikron BA.5-Variante werde es im Herbst wieder stark steigende Infektionszahlen geben, warnte der Gesundheitsminister am Freitag, den 12. August 2022 auf einer Pressekonferenz in Berlin und beharrte auf neue Corona-Regeln in Deutschland. Das geht aus einem Artikel der Kreiszeitung hervor.

So soll ab Oktober 2022 die Maskenpflicht in Innenräumen für den Herbst und Winter wieder gelten. „Ich gehe davon aus, dass alle Länder dies machen werden“, sagte Lauterbach.

Im Flugzeug, der Bahn und der Schule sollen dann unter anderem wieder die Masken zur Pflicht werden. Schüler:innen, die während der gesamten Coronazeit sowieso die Leidgesprüftesten waren, müssen also weiterhin mehrere Stunden am Stück die Maskeim Klassenzimmer tragen. Und das, obwohl die Omikron BA.5-Variante bei weitem nicht mehr diese hohen Krankenhauszahlen produziert, sondern sich oftmals nur in erkältungsähnlichen Symptomen zeigt.

Die Menschen haben derweil zuhauf andere Sorgen: Der Krieg in Europa, die anhaltende Dürre und Trockenheit als Zeichen des immer drastischer werdenden Klimawandels und die explodierenden Preise in Supermärkten und an Tankstellen.

Epedemien, Klimawandel und Krieg. So viele bedeutende Baustellen auf einmal gab es selten in der Geschichte.

Nun heißt es aber erstmal nach den Sommerferien: back to Corona. Achtung: Auch viermalig oder fünfmalig Geimpfte unterliegen den Coronaverordnngen. Nur für frisch Geimpfte sollen laut Gesundheitsminister Karl Lauterbach von der Maskenpflicht im Restaurant oder bei Veranstaltungen befreit werden, so der MDR.

Was „frisch“ bedeutet, hat Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach im ZDF erklärt: „Nach der Definition, die wir hier einsetzen, heißt das drei Monate. Das heißt mindestens die dritte oder eine weitere Impfung darf höchstens drei Monate zurückliegen. Dann hat man eine gute Wahrscheinlichkeit, dass der Geimpfte selbst gut geschützt und nicht so stark ansteckungsgefährdet ist wie jemand, der länger zurückliegend geimpft ist. Oder der nur eine Impfung hat.“

 

 

 




Impfangebot des Hohenlohekreises ab 27. Juli 2022 auf Standby-Betrieb

Das Impfangebot des Hohenlohekreises geht nach dem 27. Juli 2022 in den Ruhemodus. Durch Reduzierung der Einsatztage sowie der Teamgröße wurde das Impfangebot in den vergangenen Monaten laufend an die sinkende Nachfrage angepasst. Der nach dem 27. Juli 2022 einsetzende Standby-Betrieb bietet zwar keine regulären Impfeinsatztage mehr an, stellt jedoch sicher, dass bei stark ansteigender Nachfrage der Betrieb wieder aufgenommen werden kann. Impfungen sind weiterhin über die Regelversorgung durch die niedergelassene Ärzteschaft möglich. Auch die Betreuung von Pflegeheimen und sonstigen Einrichtungen durch die niedergelassenen Ärzte ist gewährleistet. Sofern erforderlich, wird der Landkreis mithilfe der etablierten Strukturen unterstützen.

Niedrigschwelliger Zugang zur Covid-19-Impfung

„Mit unseren Impfteams haben wir den Bürgerinnen und Bürgern einen niedrigschwelligen Zugang zu einer Covid-19-Impfung angeboten“, bilanziert Landrat Dr. Matthias Neth den bisherigen Einsatz. „Auch wenn die Zahlen zuletzt gesunken sind, sind wir dankbar, dass viele Bürgerinnen und Bürger sich haben impfen lassen und somit einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie geleistet haben. Gerade in Hinblick auf den Herbst freue ich mich über jede einzelne Impfung und für jede Person, die dadurch das Risiko auf einen schweren Krankheitsverlauf nachweislich verringert.“

Dank an die Ärzte, medizinischen Fachangestellten sowie die Messebauer-Firma

Die Auswertung zeigt, dass das Impfangebot des Kreises insbesondere für Auffrischungsimpfungen genutzt wurde. Landrat Dr. Neth dankt allen, die das Impfangebot des Hohenlohekreises in den vergangenen Monaten ermöglicht haben: „Allen Ärzten, medizinischen Fachangestellten sowie der Messebauer-Firma, die uns logistisch unterstützt hat, spreche ich meinen großen Dank für ihren Einsatz aus.“

7.392 Impfungen

Mit Stand vom 21. Juli 2022 wurden durch die Impfteams 7.392 Impfungen durchgeführt. Die Hochphase war im Dezember mit 4.297 Impfungen, danach folgte ein kontinuierlicher Rückgang der Impfzahlen auf 67 Impfungen im Mai. Ab Juni 2022 war jedoch wieder ein leichter Anstieg zu verzeichnen. Bei den Erwachsenen wurden vor allem Drittimpfungen durchgeführt (76 Prozent), bei den Kindern Erstimpfungen (62 Prozent).

Pressemitteilung Landratsamt Hohenlohekreis




RKI: Schwindelerregende Coronazahlen bei den geimpften und nicht geimpften 12- bis 17-Jährigen

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat Zahlen bezüglich geimpfter und nicht geimpfter Coronainfizierten veröffentlicht. Wir wirkt sich eine Impfung bei einer Infektion aus? Wer ist besonders betroffen? Auffallend noch war die Zahl der von Symptomen oder Hospitalisierung betroffener bei den 12- bis 17-Jährigen.

Eine Impfung schützt nicht immer vor einer Erkrankung, das Jahr 2022 zeigt dies deutlich

In der Einleitung heißt es: „Zur Darstellung des Effekts der Impfung auf die COVID-19-Krankheitslast in der Bevölkerung wurde die Inzidenz sowohl der symptomatischen als auch der hospitalisierten COVID-19-Fälle unter vollständig Geimpften und Ungeimpften ab Kalenderwoche 28 getrennt berechnet.

Anbei veröffentlichen wir die Inzidenzzahlen:

Impfstatus und Inzidenz. Veröffentlichte Zahlen des Robert-Koch-Institutes. Stand: 09.02.2022 Quelle: rki

Auffallend in allen drei Altersgruppen (12 bis 17, 18 bis 59 und 60 aufwärts) ist, dass Geimpfte noch 2021 viel seltener Symptome zeigten oder ins Krankenhaus mussten, als Ungeimpfte. Bei den jugendlichen Ungeimpften war das Risiko teilweise siebenmal höher als bei Geimpften. Auffallend ist auch, dass diese Quote zugunsten einer Impfung immer mehr abnahm und sich die Inzidenzwerte 2022 immer mehr annäherten. Das heißt: Die Inzidenz der geimpften Jugendlichen stieg beträchtlich an. Also auch immer mehr geimpfte Jugendliche entwickelten Symptome und / oder mussten im Krankenhaus behandelt werden.

Immer mehr Geimpfte entwickeln Symptome oder landen im Krankenhaus

Ähnlich sieht es bei der mittleren Altersgruppe aus. Waren geimpfte Bürger:innen 2021 noch rund dreimal besser geschützt als ungeimpfte, so glichen sich 2022 die Inzidenzwerte nahezu an. Nicht ganz soo stark, aber doch auffallend ist der Wert auch bei der ältesten Bevölkerungsgruppe.

Heißt das nun, dass eine Impfung nicht oder nur bedingt schützt vor Symptomen und /oder Krankenhausaufenthalten?

Heißt das nun, dass eine Impfung nicht oder nur bedingt schützt vor Symptomen und /oder Krankenhausaufenthalten? Betrachtet man den dritten erhobenen Wert, die so genannte Booster-Impfung, zeigt dies, dass Auffrischungsimpfungen stark vor einer symptomatischen und / oder Krankenhausaufenthalten schützen.

Impfung schützt nur bedingt vor der neueren Omikronvariante

Da sich 2022 auffallend viele bereits geimpfte Menschen angesteckt, Symptome entwickelt haben und teilweise auch im Krankenhaus behandelt werden mussten, spricht das zusätzlich für die bereits im Raum stehende These, dass die Impfung nur bedingt vor einer Ansteckung mit der Omikron-Variante schützt.

Interessant wäre überdies zu wissen, wie viele Antikörper die Betroffenen nach einer Impfung und nach einer Ansteckung haben und wie viele Antikörper es benötigt, um sich ausreichend vor Covid-19 zu schützen.

Aktuelle Lage


Gestern wurden 247.862 neue Fälle und 238 neue Todesfälle übermittelt. Die Inzidenz der letzten 7 Tage liegt
deutschlandweit bei 1.465,4 Fällen pro 100.000 Einwohner (EW). Die Werte für die 7-Tage-Inzidenz in den Bundesländern
liegen zwischen 1.817,5 pro 100.000 EW in Bayern und 863,1 pro 100.000 EW in Schleswig-Holstein.

Es wurden 1.675 Hospitalisierungen in Bezug auf COVID-19 übermittelt, die 7-Tage-Inzidenz der hospitalisierten Fälle liegt bei
6,23 Fällen pro 100.000 EW.

Am 09.02.2022 (12:15 Uhr) befanden sich 2.398 COVID-19-Fälle in intensivmedizinischer Behandlung (+8 zum Vortag). Der
Anteil der COVID-19-Belegung durch Erwachsene an allen betreibbaren Intensivbetten für Erwachsene liegt bei 10,6 %.

Seit dem 26.12.2020 wurden insgesamt 167.416.348 Impfungen verabreicht. Insgesamt haben 76,0 % der Bevölkerung
mindestens eine Impfung gegen COVID-19 bekommen.5 74,6 % wurden bereits vollständig gegen COVID-19 geimpft.6 55,0 %
haben eine Auffrischimpfung erhalten.

Zahlen: Robert-Koch-Institut

 

 

 




Ziehl-Abegg bietet 1.600 Impfungen an

das Künzelsauer Industrieunternehmen Ziehl-Abegg bietet am kommenden Sonntag, 16. Januar, in Künzelsau 1.600 Impfungen an. Es kann sich jeder anmelden.

Wer sich am Sonntag, 16. Januar impfen lassen will, muss auf der folgenden Webseite (nicht auf der Unternehmenspage!) einen Termin verbindlich buchen.

Eine Anmeldung ist zwingend erforderlich: https://www.terminland.eu/impfen-ziehl-abegg/

Eine telefonische Vergabe ist nicht möglich. Geimpft wird nach derzeitigem Stand mit BioNTech (unter 30 Jahre) und Moderna (über 30 Jahre).

Es wird erneut Dr. Tobias Neuwirth (Hausarztpraxis Obereisesheim) impfen. Es können sowohl Erst- als auch Zweit- oder Booster-Impfungen erfolgen. Es kann nur geimpft werden, wer einen Termin vorab gebucht hat und am Tag der Impfung symptomfrei ist.

Quelle: Pressemitteilung von Ziehl-Abegg




Zu viele ohne Anmeldung

Für Impfungen an den Impfstationen im Hohenlohekreis in der Nobelgusch Pfedelbach sowie in der Notfallambulanz im ehemaligen Krankenhaus Künzelsau ist eine vorherige Terminbuchung zwingend erforderlich. Darauf weist die Pandemiebeauftragte der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg für den Hohenlohekreis, Dr. Susanne Bublitz, hin. Sie organisiert die Angebote mit Unterstützung verschiedener Hausärzte aus dem Kreis sowie des Landratsamtes. Das geht aus einer aktuellen Meldung des Landratsamtes des Hohenlohekreises hervor.

„Je mehr Bürger:innen aber ohne Termin kommen, desto mehr müssen wir leider wieder wegschicken“

„Es gibt nur eine gewisse Anzahl von Impfdosen pro Tag. Alle, die sich registrieren, erhalten von uns eine Einladung. Der Zeitpunkt der Einladung richtet sich nach dem Alter, nach dem Zeitpunkt der Zweitimpfung oder danach, ob es eine Erstimpfung ist. Mit dieser Einladung kann man sich dann einen Termin buchen. Je mehr Bürgerinnen und Bürger aber ohne Termin kommen, desto mehr müssen wir leider wieder wegschicken, da wir gegen Ende nur die übriggebliebenen Dosen verimpfen können“, erklärt Dr. Susanne Bublitz.

Impfstofflieferungen begrenzt

Die Planungen können nur wochenweise erfolgen, da auch die Impfstofflieferungen wöchentlich erfolgen und begrenzt sind. Zur besseren Planung wird gebeten, dass Impflinge, die in der Zwischenzeit woanders eine Impfung erhalten haben, sich wieder abmelden. In der abgelaufenen Woche wurden in den beiden Impfstationen rund 2000 Impfungen durchgeführt.

Derzeit wird Moderna verimpft

Zudem weist Dr. Bublitz darauf hin, dass ab dem 29. November 2021 Personen über 30 Jahren im Regelfall mit dem Impfstoff „Spikevax“ von Moderna geimpft werden. „Spikevax ist wie Comirnaty von BioNTech ein mRNA-Impfstoff, der den Vorteil bietet, dass er bei Boosterimpfungen nur in halber Dosierung angewendet wird und dadurch individuell weniger Nebenwirkungen verursachen kann“, erklärt die Pandemiebeauftragte. „Zudem scheint er eine bessere Wirksamkeit gegen die Deltavirus-Variante zu haben, was sich positiv auf die Zahl der Impfdurchbrüche bemerkbar machen kann. Für Patienten unter 30 Jahren ist Comirnaty von Biontech besser geeignet, deshalb werden wir den begrenzten Impfstoff von Biontech für Personen unter 30 Jahren reservieren.“

Registrierung

Die Registrierung ist unter www.impfterminmanagement.de/praxis/prx60994bfc19101/registrieren möglich. Die Adresse ist auch auf den Internetseiten www.gemeinschaftspraxis-pfedelbach.de, www.hohenlohekreis.de und www.corona-im-hok.de verlinkt.




Corona: Inzidenz so hoch wie nie zuvor

Experten rechnen damit, dass möglicherweise bereits Ende dieser Woche, spätestens aber Mitte November 2021 der baden-württembergische Grenzwert von 390 Corona-Patienten in  Intensivbehandlung erreicht werden wird und damit statt der Warnstufe die so genannte Alarmstufe ausgerufen wird, die wieder weitreichende Einschränkungen für die Bevölkerung bedeutet.  Am 07. November 2021 waren 323 Menschen aufgrund von Corona in Intensivbehandlung, Tendenz stark steigend, wie eine Grafik des SWR deutlich macht:

Weihnachtsmärkte nur für Geimpfte und Genesene

Sollte die Alarmstufe erreicht werden, bedeutet das erhebliche Einschränkungen für Ungeimpfte – für die allermeisten Veranstaltungen gilt dann die 2G-Regel. Ungeimpfte dürfen dann derartige Veranstaltungen gar nicht mehr besuchen. Unter diese Einschränkungen fallen nicht nur Veranstaltungen in Innenräumen, sondern auch Veranstaltungen im Außenbereich , wo mit größeren Ansammlungen von Menschen zu rechnen ist, beispielsweise Weihnachtsmärkte. Begründet wird das nicht nur mit der Überlastung der Intensivstationen und des Pflegepersonals sondern vor allem mit dem Eigenschutz für Menschen mit nicht vollständigem Impfschutz.

Eine Pandemie der Ungeimpften

Denn der derzeitige Pandemieverlauf legt es nahe, von einer „Pandemie der Ungeimpften“ zu sprechen. In Baden-Württemberg sind (Stand: 05. November 2021) 65,1 Prozent der Gesamtbevölkerung und 73,5 Prozent der Personen über 12 Jahren vollständig geimpft. In der Altersgruoppe 60 plus sind fast 84 Prozent der Menschen vollständig geimpft. Demgegenüber steht, dass die 28-Tage-Hospitalisierungsinzidenz bei Patienten mit Impfschutz bei 8,1 liegt, die für Menschen ohne vollständigen Impfschutz bei 45,5. Das bedeutet, dass von 100.000 Geimpften innerhalb von 28 Tagen 8,1 Menschen aufgrund von COVID-19 ins Krankenhaus eingeliefert werden mußten, von 100.000 Ungeimpften aber 45,5 – ein deutliches Zeichen, dass die Impfung hilft, denn das Risiko der Hospitalisierung ist für Ungeimpfte mehr als 5 mal so hoch wie für Geimpfte.

Dies veranschaulicht auch die folgende Grafik der Financial Times:

Hospitalisierungen im Vergleich.

Die Voraussetzungen der Grafik sind aus Daten entnommen, wie sie für England gelten, die Zahlen für Deutschland sind ähnlich. Das Argument „es liegen aber auch so viele Geimpfte im Krankenhaus“ wird angesichts der Gesamtzahl der Geimpften im Vergleich mit den Ungeimpften entkräftet – genau diesen Vergleich, der zur Beurteilung der Zahlen so wichtig ist, lassen manipulative Interpretationen gerne weg.

Vor allem Schüler zwischen 5 und 14 Jahren infizieren sich

Die aktuellen Zahlen des RKI zeigen deutlich, dass sich junge Menschen momentan besonders häufig infizieren – das ist genau die Gruppe, denen lange Zeit gar kein Impfangebot gemacht wurde: Die Inzidenz bei Kindern im Schulalter lag Ende Oktober bei 288,46 (Altersgruppe 5-9) beziehugsweise 353,9 (Altersgruppe (10-14) und damit rund doppelt so hoch wie die Gesamtinzidenz, die damals bei 162 lag.

Imfpaktion am KünFIT:

Warteschlange vor dem Impfangebot beim Tag der offenen Tür des KünFIT in Künzelsau am 07. November 2021. Foto: privat

Bei der Impfaktion vom Sonntag, 07. November 2021, in Künzelsau im Rahmen der Eröffnung des neuen Sportzentrums KÜNFit bildeten sich lange Schlangen und die Impfkapazität des Mobilen Impfteams der SLK-Kliniken reichte nicht aus, um alle Impfwilligen zu impfen. Bereits vor 13 Uhr waren alle Impfplätze reserviert, später kommende konnten nicht mehr geimpft werden, weil die Impfdosen alle schnell weg waren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bundesweite Inzidenzen auf Allzeithoch

Die bundesweite Inzidenz ist inzwischen auf einem Allzeithoch angelangt – mit 201,1 wurden erstmals die Marke von 200 überschritten. Selbst kurz vor Weihnachten 2020, beim bisherigen Höchststand, blieb die Inzidenz knapp unter 200. In Baden-Württemberg liegt die Inzidenz sogar bei 235,1, der Hohenlohekreis liegt mit 201,3 im Bundesdurchschnitt, die angrenzenden Landkreise liegen deutlich darüber, die Stadt Heilbronn hat sogar eine Inzidenz von 361,4 (Stand 7.11. , 16:00). Allein am 6. November 2021 wurden vom Landratsamt Hohenlohekreis 76 Neuinfektionen gemeldet.

 

 

Text: Matthias Lauterer




Impfaktionen in Öhringen und Künzelsau am 7. November 2021 – auch Boosterimpfungen möglich

Das mobile Impfteam der SLK-Kliniken ist am Wochenende im Hohenlohekreis aktiv:

Am verkaufsoffenen Sonntag werden von 13:00 – 18:00 Impfungen in der Stadtbibliothek Öhringen vorgenommen. In Künzelsau kann man sich anläßlich der Eröffnung des Sportzentrums KünFit am Sonntag von 11:00 – 17:00 am Stadion impfen lassen.

Dort sind nicht nur Erstimpfungen möglich, sondern auch Boosterimpfungen – auch Auffrischungsimpfungen oder Drittimpfungen genannt -, wie sie vom Land Baden-Württemberg empfohlen werden.

G.P. Schneider, Koordinator des mobilen Impfteams der SLK-Kliniken teilt dazu mit:

Boosterimpfungen möglich

„Entsprechend den Beschlüssen der Gesundheitsministerkonferenz vom 2. und 9. August 2021 sowie vom 6. September 2021 empfiehlt das Land Baden-Württemberg durch Bekanntmachung des Sozialministeriums vom 16. September 2021 eine Auffrischimpfung.“ Diese Auffrischungsimpfung „erfolgt für alle Gruppen in jedem Fall erst dann, wenn die Zweitimpfung mindestens sechs Monate zurückliegt. Für die Auffrischimpfung ist eine einzelne Impfdosis ausreichend.“

Israelische Studie bestätigt Nutzen der Boosterimpfung

Eine Studie aus Israel bestätigt den Nutzen der Wirksamkeit der Auffrischungsimpfung, da der umfassende Impfschutz mit der Zeit schwächer wird. Die ständige Impfkommission StIKo spricht davon, dass der Schutz vor Ansteckung mit der Zeit nachlasse, nicht aber der Schutz vor einer schweren Erkrankung. Die israelische Studie bestätigt nun, dass die Gruppe der Dreifachgeimpften einen deutlich erhöhten Schutz vor Hospitalisierung und Tod gegenüber den zweifach Geimpften hat. In Israel liegen diese Daten bereits vor, denn fast die Hälfte der Bevölkerung hat bereits eine Drittimpfung erhalten, in Deutschland sind es weniger als 5% der Bevölkerung.

Die folgenden Personengruppen können laut Schneider eine Auffrischungs- oder Boosterimpfung erhalten:

  • Personen, die das 80. Lebensjahr vollendet haben,
  • Personen, die das 70. Lebensjahr vollendet haben (STIKO-Empfehlung vom 7. Oktober 2021),
  • Personen, die das 60. Lebensjahr vollendet haben bei individuellem Wunsch, nach Nutzen-Risiko-Abwägung und ärztlicher Aufklärung,
  • Personen, die in Pflegeeinrichtungen, Einrichtungen der Eingliederungshilfe und weiteren Einrichtungen mit vulnerablen Gruppen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder dort untergebracht sind; hierzu zählen insbesondere
    • vollstationäre und teilstationäre Pflegeeinrichtungen sowie ambulant betreute Wohngemeinschaften für Menschen mit Pflege-und Unterstützungsbedarf nach § 2 Absatz 3, § 4 Absatz 2 und § 5 des Wohn-, Teilhabe- und Pflegegesetzes,
    • besondere Wohnformen und ambulant betreute Wohngruppen der Eingliederungshilfe sowie Werkstätten und Förderstätten für Menschen mit Behinderungen,
    • Einrichtungen nach § 36 Absatz 1 Nummer 3 des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) (Obdachlosenunterkünfte) und vergleichbare Einrichtungen für Wohnungslose nach den §§ 67 bis 69 des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch,
  • Personen mit einer relevanten angeborenen oder erworbenen Immunschwäche oder unter immunsuppressiver Therapie,
  • Pflegebedürftige, die zu Hause betreut oder gepflegt werden,

 Wer mit Astra-Zeneca oder mit Janssen geimpft ist, kann altersunabhängig eine Boosterimpfung erhalten

  • Personen, die bei der Grundimmunisierung ausschließlich die Vektorviren-Impfstoffe Vaxzevria von AstraZeneca oder COVID-19 Vaccine Janssen von Janssen-Cilag International erhalten haben, ungeachtet des Alters oder einer anderweitigen Indikation.

Text: Matthias Lauterer




Tropfen auf den heißen Stein: Über 60 Prozent der Menschen sind in Deutschland geimpft

Aktuell sind in Deutschland 61 Prozent der Bürger:innen gegen das Coronavirus geimpft. Das geht aus einer Statistik der Suchmaschine bing hervor (Stand: 30. August 2021). Mit dieser Quote stünde Deutschland eigentlich kurz davor, dass man das Coronavirus in den Griff bekommt.Ursprünglich empfahl die Impfkomission hierfür , dass mindestens 60 bis 70 Prozent der Bevölkerung geimpft sein müsse.

Wegen Deltavariante sollen sich nun mindestens 85 Prozent der Bevölkerung impfen lassen

Diese Zahlen wurden nun jedoch angesichts der Delta-Variante, die noch ansteckender sein soll, korrigiert. Nun müssen es mindestens Prozent der Bürger:innen ab 12 Jahren sein. Ansonsten drohe im Herbst die ierte Welle, die laut dem ZDF ähnlich gravierend ausfallen könne wie die zweite beziehungsweise dritte Welle.

Lockdowns sollten eigentlich an die Intensivbettenauslastung geknüpft werden – Was ist von diesem Plan übrig?

Damit drohen auch wieder neue Lockdowns. Wollte man eigentlich das Lockdown- und Coronamaßnahmenkonzept während der Sommermonate überarbeiten und sich nicht mehr an den stark schwankenden Inzidenzen orientieren, sondern an der Intensivbettenauslastung, scheint sich in diesem Bereich bislang nicht viel getan zu haben. Weiterhin ist der Fokus auf die Inzidenzen gerichtet.

Inzidenz im Hohenlohekreis 51,5 Prozent

Derzeit liegt die Inzidenz im Hohenlohekreis bei 51,5 Prozent (letzter veröffentlichter Stand auf der Internetseit des Landratsamtes www.corona-im-hok.de vom 26.08.2021) 3 neue Corona-Fälle wurden gemeldet. Insgesamt gab es bislang 146 Todesfälle im Hohenlohekreis. Deutschlandweit liegt die Inzidenz laut Frankfurter Allgemeine Zeitung bei 75,8.

Bei einer dauerhaften 7-Tages-Inzidenz von über 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner können die Länder selbst entscheiden, ob sie die Läden schließen und Shoppen nur noch mit Termin erlauben. Oder ob sie mindestens 40 Quadratmeter Einkaufsfläche pro Kundin und Kunde vorschreiben. Oder ob sie die Zahl derer, die zusammen Sport treiben, wieder auf fünf beschränken. So steht es in den Coronaregeln des Bundes. Bislang sind keine neuen Coronaßnahmen im Hohenlohekreis bekannt.

Wie realistisch ist eine Impfquotenerfüllung von 85 Prozent ab dem Alter von 12?

Rein theoretisch sei eine derart hohe Impfquote, wie nun vorgegeben wird, möglich, schreibt das ZDF in seinem Artikel mit Hinweis auf Impfexperten. Aber besonders fraglich ist, wie viele Eltern ihre Kinder ab 12 Jahren impfen lassen. Erst vor kurzem ist der Wirkstoff für Kinder überhaupt erst zugelassen worden. Seitdem wird immer wieder von mobilen Impfteams berichtet, die in die Schulen vor Ort kommen und die „Impf-Hemmschwelle“ senken sollen, damit die Schüler:innen sich schneller impfen lassen.

Beim Bundestagswahlkampf spielte das Thema Corona überraschenderweise bislang eine eher untergeordnete Rolle

Was passiert, wenn die Impfquote nicht erfüllt wird, ob die Bürger:innen dann die nächsten Jahre immer wieder Lockdowns bei Coronawellen haben werden, bleibt abzuwarten. Beim Bundestagswahlkampf (Gewält wird am 26. September 2021) spielte das Thema überraschenderweise bislang eine eher untergeordnete Rolle, obwohl es das Thema ist, das wohl am meisten Bürger:innen derzeit direkt betrifft – oder spätestens, wenn die vierte Welle beginnt.

Weltweit sind laut einer Statistik von google lediglich 26,8 Prozent der Menschen geimpft.

Text: Dr. Sandra Hartmann




„Auffrischimpfungen“ ab 01. September 2021 im Hohenlohkreis

Ab dem 1. September werden auch im Kreisimpfzentrum Öhringen so genannte „Auffrischimpfungen“ mit dem mRNA-Impfstoff von BioNTech angeboten. Die ersten Termine werden hierfür, so das Landratamt in einer Pressemitteilung, zwischen dem 1. und 5. September jeweils von 8 bis 18 Uhr angeboten.

Auffrischimpfungen können die folgenden Personengruppen erhalten, sofern die Zweitimpfung mindestens sechs Monate zurückliegt:

  • Menschen über 80 Jahre,
  • Personen, die in Pflegeeinrichtungen, Einrichtungen der Eingliederungshilfe oder weiteren Einrichtungen mit vulnerablen Gruppen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder dort leben,
  • Pflegebedürftige, die zuhause gepflegt werden,
  • Personen mit einer angeborenen oder erworbenen Immunschwäche oder unter immunsuppressiver Therapie,
  • Personen, die ausschließlich Vektorviren-Impfstoffe von AstraZeneca bzw. die Einmalimpfung von Johnson & Johnson erhalten haben,
  • Beschäftigte wie etwa Pflegekräfte, die in den genannten Einrichtungen, ambulanten Pflege- oder Betreuungsdiensten sowie in medizinischen Einrichtungen mit vulnerablen Gruppen arbeiten nach individuellem Wunsch und entsprechender ärztlicher Aufklärung

Das Landratsamt bittet Impfwillige, Termine für die Auffrischimpfungen regulär über das Terminsystem zu buchen, also über die Telefonnummer 116 117 (ohne Vorwahl, kostenlos, Montag bis Sonntag von 8 bis 22 Uhr) oder im Internet unter https://www.impfterminservice.de/impftermine. Der in diesem Zug automatisch generierte Zweittermin kann ignoriert werden. Das offene Impfangebot besteht zudem weiter, solange der Vorrat reicht.