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Impfangebote mit Nuvaxovid im Hohenlohekreis

Am Impfstützpunkt im ehemaligen Krankenhaus in Künzelsau werden in der kommenden Woche Impfungen mit dem Impfstoff Nuvaxovid des Herstellers Novavax angeboten. Das Mobile Impfteam des Hohenlohekreises ist von Dienstag, 8. März 2022, bis Sonntag, 13. März 2022, jeweils von 10 bis 17 Uhr vor Ort. Weitere Termine sind bis Ende März geplant. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

Eine weitere Möglichkeit zur Impfung mit dem proteinbasierten Impfstoff bietet Dr. Susanne Bublitz am Samstag, 12. März 2022, und Sonntag, 13. März 2022, in der Nobelgusch in Pfedelbach an. Termine können gebucht werden unter www.welle-brechen.de/hohenlohe.

Der Impfstoff von Novavax ist seit dem 20. Dezember 2021 in der Europäischen Union zugelassen. Deutschland soll 2022 insgesamt bis zu 34 Millionen Impfstoffdosen bekommen.

Nicht als Booster geeignet

Zur Grundimmunisierung empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) ab einem Alter von 18 Jahren zwei Dosen des Novavax-Impfstoffs im Abstand von mindestens drei Wochen. Wer bereits eine Coronavirus-Infektion überstanden hat, kann mit einer Dosis seine Grundimmunisierung vervollständigen.

Für Auffrischimpfungen sind laut dem Bayrischen Rundfunk derzeit nur mRNA-Impfstoffe zugelassen, der Novavax-Impfstoff hingegen noch nicht. Wenn jedoch medizinische Gründe gegen einen mRNA-Impfstoff sprechen, kann der Novavax-Impfstoff auch als Booster verwendet werden.

Wirkung bei der aktuellen Omikron-Variante ungewiss

Novavax meldete Ende Dezember 2021, dass sich nach zwei Impfdosen Immunantworten gegen Omikron und andere Varianten gezeigt hätten. Nach einer Booster-Impfung seien die Antikörper-Werte deutlich gestiegen, insbesondere gegen die Variante Omikron. Versuche im Labor spiegeln aber nicht unbedingt den tatsächlichen Schutz wider.

Die STIKO betonte Anfang Februar 2022: „Aussagen zur klinischen Wirksamkeit gegen die Omikron-Variante können aktuell noch nicht getroffen werden“.

Immunsystem reagiert auf den Proteinimpfstoff nicht so stark wie auf mRNA-Vakzine

Der Impfstoff trägt eigentlich den Namen Nuvaxovid (NVX-CoV2373). Er aktiviert das Immunsystem anders als die vier vorher in Deutschland zugelassenen Impfstoffe. Manchmal wird er als Totimpfstoff bezeichnet, doch das ist sehr ungenau, denn Nuvaxovid ist ein Impfstoff auf Protein-Basis. Für die Grundimmunisierung sind zwei Dosen notwendig, so wie auch bei den Impfstoffen von Biontech, Moderna und Astrazeneca.

Alle bisher zugelassenen Impfstoffe benutzen zur Abwehr des Coronavirus SARS-CoV-2 das Spike-Protein. Dieses Eiweiß-Molekül sitzt an der Oberfläche des Coronavirus und erlaubt ihm, an menschliche Körperzellen anzudocken.

Die mRNA-Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna und die Vektor-Impfstoffe von Astrazeneca und Johnson & Johnson funktionieren alle nach einem ähnlichen Prinzip: Sie transportieren die genetischen Informationen mit dem Bauplan des Spike-Proteins in den menschlichen Körper. Eine Impfung regt die körpereigenen Zellen an der Einstichstelle an, für kurze Zeit dieses Spike-Molekül zu bilden. Darauf reagiert das Immunsystem, behält das Spike-Protein im Gedächtnis und ist für die Abwehr vorbereitet, wenn es später mit dem echten Virus konfrontiert wird.

Protein-Impfstoffe enthalten hingegen bereits winzige Nanopartikel des Erregers, gegen den die Impfung schützen soll. Beim Corona-Impfstoff von Novavax ist dies ebenfalls das Spike-Protein. Es wird zunächst in Insektenzellkulturen massenhaft erzeugt und dann mit künstlichen Lipid-Nanopartikeln kombiniert. Der Körper wird also mit Kopien des Spike-Proteins geimpft statt es selbst nachzubilden.

Das Immunsystem reagiert auf den Protein-Impfstoff allerdings nicht so stark wie bei mRNA- und Vektor-Vakzinen. Protein-Impfstoffen wird daher ein sogenanntes Adjuvans zugesetzt, das die Wirkung verstärkt. Beim Novavax-Impfstoff sind dies Nanopartikel, die unter anderem aus dem Rindenextrakt des chilenischen Seifenrindenbaumes hergestellt werden.

Ideal für wärmere Länder

Bevor es mRNA- und Vektor-Impfstoffe gab, waren Protein-Impfstoffe die modernsten Vakzine in der Medizin. Sie haben sich bereits gegen andere Krankheiten bewährt, beispielsweise gegen Grippe. Bei den Standardimpfungen werden weiterhin meist Tot- oder Lebendimpfstoffe gespritzt, die schon länger im Einsatz sind. Sie enthalten abgetötete oder abgeschwächte Krankheitserreger, die das Immunsystem aktivieren, aber keine Krankheiten auslösen.

Der Protein-Impfstoff von Novavax eignet sich gut für den Einsatz in wärmeren Ländern, da er sich bei Kühlschrank-Temperaturen lagern und transportieren lässt. Er ist auch weniger empfindlich als mRNA-Impfstoffe. Novavax will 1,1 Milliarden Dosen für das globale Impfprogramm Covax bereitstellen, das die vorhandenen Impfstoffe weltweit möglichst gerecht, auch in ärmeren Staaten, verteilen soll.

Wirksamkeit bei über 90 Prozent

Mitte Juni 2021 meldete Novavax Ergebnisse einer zu dieser Zeit noch laufenden Phase-III-Studie. Die Wirksamkeit des Impfstoffs lag nach zwei Impfdosen bei 90,4 Prozent. Das bedeutet, dass bei den Probanden der geimpften Gruppe rund 90 Prozent weniger Erkrankungen auftraten als bei den Teilnehmern der Kontrollgruppe. Der Schutz vor mittelschweren und schweren Erkrankungsverläufen lag sogar bei 100 Prozent. Generell sei die Impfung gut vertragen worden. Teilnehmer berichteten über zeitweilige Schmerzen an der Einstichstelle sowie Müdigkeit, Kopf- und Muskelschmerzen.

An der Studie hatten fast 30.000 Menschen ab 18 Jahren in den USA und Mexiko teilgenommen. In einer im Vereinigten Königreich durchgeführten klinischen Phase-III-Studie mit rund 15.000 Erwachsenen musste sich der Impfstoff auch gegen die damals neuen Varianten des Coronavirus Alpha und Beta bewähren. Dort zeigte der Impfstoff eine Gesamtwirksamkeit von 89,7 Prozent und eine Wirksamkeit von mehr als 96 Prozent gegen den ursprünglichen Virusstamm.

Bei Jugendlichen zwischen zwölf und 17 Jahren lag die Wirksamkeit nach den Ergebnissen einer Phase-3-Studie bei 82 Prozent, meldete Novavax am 10. Februar 2022. An der Studie nahmen rund 2.247 Jugendliche in den USA teil. Dies fand allerdings zu einer Zeit statt, als die Delta-Variante des Virus noch vorherrschend war, nicht die Omikron-Variante.

Mögliche Impfreaktionen

Auch beim Vakzin von Novavax können Impfreaktionen auftreten. Das ist aber bei allen Impfungen der Fall, unabhängig davon, um welchen Impfstoff es sich handelt und gegen welche Krankheit er wirkt. In der Zulassungsstudie für den Novavax-Impfstoff zeigten sich typische Reaktionen wie Schmerzen an der Einstichstelle, Kopf-, Muskel- und Gelenkschmerzen oder Müdigkeit. Diese Impfreaktionen klangen in der Regel aber nach wenigen Tagen wieder ab.

Hinweise auf schwere Nebenwirkungen lieferte die Zulassungsstudie nicht. An dieser hatten über 30.000 Menschen teilgenommen. Sehr seltene Nebenwirkungen werden daher möglicherweise erst nach der Zulassung entdeckt. Der Impfstoff wird daher weiter überwacht. Hinweise auf mögliche Nebenwirkungen der Impfstoffe veröffentlicht das Paul-Ehrlich-Institut in seinen Sicherheitsberichten.

Wer eine bekannte Unverträglichkeit oder Allergie gegen Inhaltsstoffe des Impfstoffs hat oder bei wem die erste Impfdosis eine starke allergische Reaktion auslöst, der sollte auf eine weitere Dosis verzichten und wenn möglich einen anderen Impfstoff wählen. Vor und nach der Impfung gelten beim Novavax-Impfstoff die gleichen Regeln und Ratschläge wie auch bei anderen Impfungen.

Zulassung

Anfang November erteilte Indonesien dem Impfstoff von Novavax als erstes Land eine Zulassung, unter dem Markennamen Covavax. Mitte November folgten die Philippinen. Bereits Ende Oktober hatte der Hersteller die Zulassung in Großbritannien beantragt, am 17. November 2021 erfolgte der Zulassungsantrag in der EU.

Bei der EU-Arzneimittelbehörde EMA wurde das Vakzin seit Anfang März 2021 im sogenannten Rolling-Review-Verfahren geprüft. Dabei werden erste Ergebnisse wissenschaftlicher und klinischer Tests nach und nach analysiert, bevor alle für eine Zulassung nötigen Daten vorliegen. Bei allen bisher zugelassenen Corona-Impfstoffen war die EMA ebenso vorgegangen. Anfang August traf die Europäische Kommission mit Novavax eine Vereinbarung über den Kauf von bis zu 200 Millionen Dosen des Impfstoffs bis zum Jahr 2023.

In den USA wird die Zulassung des Impfstoffes derzeit geprüft. Im Rahmen des US-Projekts „Warp Speed“ für die Entwicklung eines Covid-19-Impfstoffs hatte Novavax 1,6 Milliarden Dollar erhalten. Die Bill & Melinda Gates Foundation unterstützte die Forschungen des Unternehmens mit fast 400 Millionen Dollar.

 




Freies Impfen für Kinder ab 5 Jahren

Die nächsten Impftermine für Erwachse und Kinder ab fünf Jahren werden an drei Tagen Anfang März angeboten: 1., 2. und 3. März 2022, jeweils von 10 bis 17 Uhr im ehemaligen Notariat im Rathaus, Stuttgarter Straße 7 (freies impfen ohne Anmeldung).

Feste Impfstationen im Hohenlohekreis

In der Notfallpraxis im alten Krankenhaus in Künzelsau sowie in der Nobelgusch in Pfedelbach gibt es zwei feste Impfstationen. Möglich sind Erst- und Zweitimpfungen sowie Boosterimpfungen.
Termine gibt es bei der zentralen Anmeldestelle unter https://welle-brechen.de/hohenlohe/.

MVZ Hohenlohe in Forchtenberg

dienstags bis donnerstags von 8 bis 18 Uhr, freitags von 8 bis 16 Uhr und samstags und sonntags von 9 bis 18 Uhr

Impfung nur nach vorheriger Terminvereinbarung unter https://www.doctolib.de/medizinisches-versorgungszentrum-mvz/forchtenberg/mvzhohenlohe.

Schnellteststationen in Künzelsau

Kostenlose Bürgertests sind an diesen Stationen möglich:

  • Stadthalle Künzelsau, Schulstraße 9:
    Montag bis Sonntag 8 bis 11 Uhr,
    Montag bis Freitag 18 bis 20 Uhr.
    Termin buchen: https://www.apo-schnelltest.de/testcenter-kuenzelsau .
    Wer sich testen lassen möchte, muss eine FFP2-Maske tragen, symptomfrei sein und einen Ausweis dabeihaben. Es wird darum gebeten, die Anmeldebestätigung ausgedruckt zum Termin mitzubringen.
    Anmeldungen von Personen ohne Internetzugang werden von der Hohenlohe Apotheke van Dorp unter Telefon 07940 91090 entgegengenommen.
  • Emma, Bahnhofstraße 1, Künzelsau:
    Montag bis Freitag 7 bis 11 Uhr und 16 bis 21 Uhr,
    Samstag bis Sonntag 8 bis 11 Uhr und 16 bis 21 Uhr.
    Termin vereinbaren: 07940 9818761 oder https://apo-schnelltest.de/emma-kuenzelsau oder einfach vorbeikommen und eventuell Wartezeit einplanen.
  • Mundocare-Teststation am Globus Baumarkt, Würzburger Straße 26, Künzelsau:
    Montag bis Samstag 9 bis 20 Uhr.
    Termin buchen: www.mundocare.de oder vor Ort einchecken
  • KÜNfit, Hallstattweg 36, Künzelsau:
    Montag bis Freitag 12 bis 16 Uhr
    Samstag und Sonntag 9 bis 12 Uhr
    Teststation erreichbar über separaten Seiteneingang, mit Terminvereinbarung unter www.apo-schnelltest.de und ohne Terminvereinbarung

Auf der Internetseite der Stadt Künzelsau werden die Angebote laufend aktualisiert: http://www.kuenzelsau.de/corona

 




Impf-und Testmöglichkeiten im Hohenlohekreis diese Woche

Derzeit kann man sich an folgenden Stationen impfen lassen:
  • Künzelsau: dienstags und freitags von 18 bis 20 Uhr, sonntags ab 9 Uhr, im Gebäude des ehemaligen Krankenhauses in der Notfallambulanz
  • Pfedelbach: montags, mittwochs und donnerstags von 18 bis 20 Uhr, samstags ab 9 Uhr; Nobelgusch Pfedelbach

Anmeldung unter https://welle-brechen.de/hohenlohe/.

MVZ Hohenlohe in Forchtenberg

dienstags bis donnerstags von 8 bis 18 Uhr, freitags von 8 bis 16 Uhr und samstags und sonntags von 9 bis 18 Uhr

Impfung nur nach vorheriger Terminvereinbarung unter https://www.doctolib.de/medizinisches-versorgungszentrum-mvz/forchtenberg/mvzhohenlohe.

Impfungen ohne Termin sind bei den Einsätzen mobiler Impfteams im Landkreis möglich. Diese können Sie derzeit der Übersicht auf www.dranbleiben-bw.de entnehmen.

Die nächsten Einsätze:

2. bis 4. Januar 2022: Ehemaliges Notariat Künzelsau

5. bis 7. Januar 2022: Mehrzweckhalle Zweiflingen, Altes Foyer

8. bis 9. Januar 2022: Eugen-Seitz-Bürgerhaus Krautheim

10. bis 11. Januar 2022: Universum Dörzbach

Hinweise: Geimpft wird jeweils von 10-17 Uhr und solange Vorrat reicht. Impfwillige über 30 erhalten in der Regel den Impfstoff von Moderna, unter 30-Jährige sowie Schwangere in der Regel den Impfstoff von BioNTech. Boosterimpfungen werden erst verabreicht, wenn eine gewisse Zeit nach der Grundimmunisierung vergangen ist. Dieser Zeitraum beträgt bei BioNTech/Moderna und AstraZeneca drei Monate, bei Johnson&Johnson vier Wochen.

Schnellteststationen in Künzelsau:

  • Stadthalle Künzelsau, Schulstraße 9:
    Montag bis Sonntag 8 bis 11 Uhr,
    Montag bis Freitag 18 bis 20 Uhr.
    Termin buchen: https://www.apo-schnelltest.de/testcenter-kuenzelsau .
    Wer sich testen lassen möchte, muss eine FFP2-Maske tragen, symptomfrei sein und einen Ausweis dabeihaben. Es wird darum gebeten, die Anmeldebestätigung ausgedruckt zum Termin mitzubringen.
    Anmeldungen von Personen ohne Internetzugang werden von der Hohenlohe Apotheke van Dorp unter Telefon 07940 91090 entgegengenommen.
  • Emma, Bahnhofstraße 1, Künzelsau:
    Montag bis Freitag 7 bis 11 Uhr und 16 bis 21 Uhr,
    Samstag bis Sonntag 8 bis 11 Uhr und 16 bis 21 Uhr.
    Termin vereinbaren: 07940 9818761 oder https://apo-schnelltest.de/emma-kuenzelsau oder einfach vorbeikommen und eventuell Wartezeit einplanen.
  • Mundocare-Teststation am Globus Baumarkt, Würzburger Straße 26, Künzelsau:
    Montag bis Samstag 9 bis 20 Uhr.
    Termin buchen: www.mundocare.de oder vor Ort einchecken
  • KÜNfit, Hallstattweg 36, Künzelsau:
    Montag bis Freitag 12 bis 16 Uhr
    Samstag und Sonntag 9 bis 12 Uhr
    Teststation erreichbar über separaten Seiteneingang, ohne Terminvereinbarung

Coronaregeln ab dem 27. Dezember 2021 für den Hohenlohekreis:

  • FFP2-Maskenpflicht in Innenräumen für Personen ab 18 Jahren in der Alarmstufe II. Dies gilt nicht in Arbeits- und Betriebsstätten
  • 2G+-Regelung – Ausnahmen nur noch für
    • Personen, die vor nicht mehr als drei Monaten ihre vollständige Schutzimpfung abgeschlossen haben. Also die Zweitimpfung mit einem mRNA-Impfstoff von BioNtech/Pfizer oder Moderna sowie mit dem Vektor-Impfstoff von AstraZeneca oder die Impfung mit dem Vektor-Impfstoff von Johnson & Johnson.
    • Genesene Personen, deren anschließende Impfung nicht länger als drei Monate zurückliegt.
    • Genesene Personen, deren Infektion mit dem Coronavirus nicht länger als drei Monate zurückliegt.
    • Personen, die Ihre Auffrischungsimpfung (Booster) erhalten haben.
    • Personen, für die keine Empfehlung der Ständigen Impfkommission hinsichtlich einer Auffrischungsimpfung besteht – also Kinder und Jugendliche mit vollständigem Impfschutz bis einschließlich 17 Jahre und Schwangere im ersten Schwangerschaftsdrittel.
  • In der Alarmstufe II darf bei Treffen, bei denen mindestens eine ungeimpfte Person teilnimmt, nur ein Haushalt mit jetzt zwei weiteren Personen zusammenkommen. Da das Alter bei den Ausnahmen herabgesetzt wurde, sollen damit besondere soziale Härten verhindert werden. Nicht zur Personenzahl hinzu zählen aber nur noch Kinder und Jugendliche bis einschließlich 13 Jahre (anstatt bislang bis 17 Jahre).
  • Kontaktbeschränkung für geimpfte und genesene Personen: 10 Personen in Innenräumen, 50 Personen im Freien.
  • In der Alarmstufe II sind Veranstaltungen nur noch mit bis zu 50 Prozent Kapazität, aber maximal 500 Zuschauerinnen und Zuschauern bzw. Teilnehmenden vor Ort möglich. Dampfbäder, Dampfsaunen und ähnliches müssen schließen.
  • Für gastronomische Betriebe und Vergnügungsstätten wie Spielhallen und Casinos eine Sperrstunde von 22:30 bis 5 Uhr. In der Nacht von Silvester auf Neujahr beginnt die Sperrstunde erst um 1 Uhr. Für private Zusammenkünfte in gastronomischen Betrieben gelten die Regelungen der Kontaktbeschränkungen.

 

Quellen: Landratsamt des Hohenlohekreises, Stadt Künzelsau

 




Offenes Impfen im KIZ Öhringen noch bis 12. September 2021

Bis zur Schließung des Kreisimpfzentrums (KIZ) Öhringen zum 12. September 2021 finden noch mehrere offene Impftage statt. Zu diesen ist keine Anmeldung erforderlich, geimpft wird mit allen verfügbaren Impfstoffen, solange der Vorrat reicht.

Im Rahmen der offenen Impftage sind ab 1. September auch Auffrischimpfungen mit dem mRNA-Impfstoff von BioNTech möglich. Auch hier ist keine vorherige Terminvereinbarung erforderlich.

Öffnungszeiten des KIZ Öhringen

Freitag, 27. August, 8-18 Uhr
Samstag, 28. August, 8-18 Uhr
Sonntag, 29. August, 8-15 Uhr
Mittwoch bis Sonntag, 1.-5. September, jeweils von 8-18 Uhr
Freitag, 10. September, 8-18 Uhr
Samstag, 11. September, 8-18 Uhr
Sonntag, 12. September, 8-15 Uhr

Nach dem 12. September finden Impfungen ausschließlich durch die niedergelassenen Ärzte, Betriebsärzte und durch das mobile Impfteam Heilbronn statt.

Hintergrund:

Auffrischimpfungen können die folgenden Personengruppen erhalten, sofern die Zweitimpfung mindestens sechs Monate zurückliegt:

  • Menschen über 80 Jahre,
  • Personen, die in Pflegeeinrichtungen, Einrichtungen der Eingliederungshilfe oder weiteren Einrichtungen mit vulnerablen Gruppen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder dort leben,
  • Pflegebedürftige, die zuhause gepflegt werden,
  • Personen mit einer angeborenen oder erworbenen Immunschwäche oder unter immunsuppressiver Therapie,
  • Personen, die ausschließlich Vektorviren-Impfstoffe von AstraZeneca bzw. die Einmalimpfung von Johnson & Johnson erhalten haben,
  • Beschäftigte wie etwa Pflegekräfte, die in den genannten Einrichtungen, ambulanten Pflege- oder Betreuungsdiensten sowie in medizinischen Einrichtungen mit vulnerablen Gruppen arbeiten nach individuellem Wunsch und entsprechender ärztlicher Aufklärung.

Pressemitteilung des Landratsamts Hohenlohekreis




Landrat Dr. Neth ruft zur Corona-Schutzimpfung auf

In den kommenden Wochen bietet das Kreisimpfzentrum (KIZ) Öhringen mehrere „offene Impftage“ an, schreibt das Landratsamt Hohenlohekreis in einer Pressemitteilung. Für diese Termine seien keine Terminbuchungen notwendig. Dabei wird das von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlene heterologe Impfschema angewendet. Das heißt, der Erstimpfung mit AstraZeneca folgt nach vier Wochen eine zweite Impfung mit einem mRNA-Impfstoff von BioNTech oder Moderna.

„Gerade jetzt ist die beste Zeit, sich impfen zu lassen“

Dass zuletzt mehrere Impfzentren in der Region freie Termine sowie offene Impftage gemeldet haben, diese dann aber nur zu einem kleinen Bruchteil genutzt wurden, sieht Landrat Dr. Matthias Neth laut der Mitteilung mit Sorge: „Die Impfung großer Teile der Bevölkerung ist der einzige nachhaltige Weg aus der Pandemie. Der derzeit niedrige Inzidenzwert und die damit verbundenen Lockerungen bis hin zur Aussetzung der 3G-Regel (Geimpft, Genesen, Getestet) dürfen uns nicht dazu verleiten zu glauben, dass Impfungen oder auch Tests nicht notwendig sind – ganz im Gegenteil. Gerade jetzt ist die beste Zeit, sich impfen zu lassen, um rechtzeitig den Impfschutz aufzubauen.“ Denn spätestens im Herbst müsse man nicht zuletzt wegen der hoch ansteckenden Delta-Variante damit rechnen, dass die Infektionszahlen wieder steigen.

„Gerade die Zweitimpfung ist entscheidend“

Dr. Neth ruft zudem dazu auf, keine Zweittermine verfallen zu lassen. Auch im KIZ Öhringen sind zuletzt fast zehn Prozent der Zweittermine nicht wahrgenommen worden. „Das halte ich für verantwortungslos“, meint der Landrat. „Wir wissen mittlerweile, dass gerade die Zweitimpfung entscheidend ist für eine hohe Schutzwirkung gegen die Delta-Variante.“ Wer seinen Zweittermin nicht wahrnehmen kann, wird gebeten, den Termin abzusagen, um den Impfstoff anderen zur Verfügung stellen zu können.

„Davon profitieren am Ende alle“

Letztendlich gebe es bei der Corona-Impfung eine moralische Verantwortung für einen selbst, für das engere Umfeld und die Gesellschaft, so der Landrat. „Nur mit einer ausreichend hohen Impfquote und der Einhaltung der Hygienemaßnahmen können wir beispielsweise eine neue Corona-Welle oder auch einen Lockdown im Herbst/Winter vermeiden. Und davon profitieren am Ende alle.“

Die nächsten offenen Impftage im KIZ Öhringen sind:

  • Donnerstag, der 08. Juli 2021, von 14 bis 20 Uhr
  • Freitag, der 09. Juli 2021, von 7 bis 210 Uhr
  • Samstag, der 10. Juli 2021, von 7 bis 21 Uhr
  • Sonntag, der 11. Juli 2021, von 7 bis 14 Uhr
  • Montag, der 12. Juli 2021, von 13 bis 19 Uhr
  • Dienstag, der 13. Juli 2021, von 13 bis 19 Uhr
  • Mittwoch, der 14. Juli 2021, von 13 bis 19 Uhr

Sobald auch andere Impfstoffe für offene Angebote zur Verfügung stehen, teilt das Kreisimpfzentrum dies über die regionalen Medien und auf der Homepage http://www.corona-im-hok.de mit.

Für die offenen Impftage sind lediglich der Personalausweis sowie der Impfausweis, sofern vorhanden, notwendig.

Vierwöchiger Abstand wird umgesetzt

Der von der STIKO empfohlene Abstand zwischen einer Impfung mit AstraZeneca und einem mRNA-Impfstoff von vier Wochen wird auch bei bereits gebuchten AstraZeneca-Terminen umgesetzt. Dazu werden die Zweittermine vor Ort vergeben, weil im Terminservice-Portal technisch bedingt bislang nur der Impfabstand von zwölf Wochen dargestellt wird. Betreffende Personen, die bereits einen Zweittermin über das Portal erhalten haben, werden gebeten, diesen zu löschen. Das Sozialministerium hat darüber hinaus angekündigt, die STIKO-Empfehlung zur Verkürzung der Terminabstände beim heterologen Impfschema bei AstraZeneca auch für die bereits erfolgten Erstimpfungen landesweit zu regeln. Über die Umsetzung im KIZ Öhringen wird schnellstmöglich informiert.

1000 Impfdosen von Johnson&Johnson

Dem KIZ Öhringen wurden zudem rund 1000 Dosen des Impfstoffes von Johnson&Johnson zugesagt. Diese werden als buchbare Termine am Freitag, den 09. Juli, am Samstag, den 10. Juli, und am Sonntag, den 11. Juli, angeboten. Die Termine werden im Buchungssystem freigeschaltet, sobald der Liefertermin sowie die genaue Dosenanzahl feststehen. Diese Termine werden voraussichtlich ab Donnerstag, den 08. Juli, ab nachmittags unter www.impfterminservice.de buchbar sein.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes Hohenlohekreis




„Es können nicht alle Terminwünsche erfüllt werden“

Auch im Hohenlohekreis startete am Dienstag, den 19. Januar 2021, die Terminvergabe für die ersten Impfungen im KIZ in Öhringen, teilt das Landratsamt Hohenlohekreis mit. Hier sind wie landesweit die Termine an die Verfügbarkeit des Impfstoffes gekoppelt. Es werden so viele Termine vergeben, wie Impfdosen geliefert werden. Die ersten Termine im Hohenlohekreis waren innerhalb weniger Minuten ausgebucht.

585 Impfdosen pro Woche

Für das KIZ in Öhringen stehen mittlerweile weitere Impftermine zur Verfügung. Diese werden im Laufe des Nachmittags freigeschaltet. „Wir befinden uns in einer sehr dynamischen Lage. Gestern hat das Landessozialministerium noch dringend empfohlen, nicht mehr als 150 Termine pro Woche zu vergeben. Mittlerweile haben wir die Zusage erhalten, dass wir für die nächsten beiden Wochen jeweils pro Woche 585 Impfdosen zur Verfügung haben und die Termine entsprechend freischalten können“, so Mike Weise, Dezernent für Umwelt und Ordnung und Leiter des KIZ in Öhringen, in der Mitteilung.

Neue Termine

Neue Termine werden stets zeitnah im Anmeldesystem freigeschaltet, wenn weiterer Impfstoff zugesagt ist. Wer bei der Hotline nicht durchkommt oder im Internet keinen Termin bekommt, sollte es in regelmäßigen Abständen zu einem späteren Zeitpunkt erneut versuchen. Termine gibt es ausschließlich entweder über die zentrale Telefonnummer 116 117 oder im Internet unter http://www.impfterminservice.de. Die Impfterminsoftware wird vom Bund zur Verfügung gestellt. Andere Servicenummern, die Corona-Hotline des Gesundheitsamtes, das Landratsamt Hohenlohekreis oder gar über die Rettungsleitstellen haben keinerlei Einfluss auf die Terminvergaben.

Entspannung erst bei weiterem Impfstoff

„Der Impfstoff ist landesweit knapp – es können daher bei weitem nicht alle Terminwünsche erfüllt werden. Wir bieten jede verfügbare Impfdose an – auch kurzfristig, daher schauen Sie gegebenenfalls zu einem späteren Zeitpunkt bitte nochmals nach, ob neue Termine zur Verfügung stehen“, appelliert Landrat Neth an die Geduld der Impfwilligen. „Auch wenn es derzeit sehr schwerfällt – bitte haben Sie Verständnis. Sobald weiterer Impfstoff zur Verfügung steht, wird sich die Situation entspannen.“

Weitere Informationen zur Impfung und zum Terminverfahren sind ebenfalls im FAQ unter www.corona-im-hok.de zu finden.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes Hohenlohekreis