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Ein Tütchen am Wegesrand

Die allermeisten Hundehalter wissen, dass Hundekot nicht auf die Straßen, Wege und Wegränder gehört. Sie sind deshalb den Gemeinden im Hohenlohekreis sogar dankbar, dass man sich überall an den beliebten Hundetreffpunkten mit dünnen Plastiktüten für die saubere Beseitigung des Hundekots versorgen kann. Normalerweise nimmt man einfach die Hinterlassenschaften seines Vierbeiners mit einer dieser Tüten auf, ohne sich die Finger schmutzig zu machen, und wirft sie in den nächsten Mülleimer.

Mancher scheint aber zu glauben, dass die Tüte nur deshalb rot ist, dass sie für die Entsorgungsmitarbeiter der jeweiligen Gemeinde weithin gut sichtbar sind. Anders ist es wohl nicht zu erklären, warum man immer wieder säuberlich verknotete Tüten, auffallend am Wegrand plaziert, findet.

Hundekot darf nicht in der Natur verrotten

Der Hersteller, der die in Ingelfingen bereitgestellten schwarzen Kotbeutel herstellt, weist darauf hin: „Aufgrund gesetzlicher Regelung darf Hundekot nicht kompostiert, sondern muss als Restmüll entsorgt werden.“  Seine Beutel sind aus recycelter Polyethylenfolie: Die verbrennt nahezu rückstandsfrei. In der Natur zersetzt sich diese Folie allerdings erst nach Jahren und führt neues Plastikmaterial in den Kreislauf der Natur ein.

Text: Matthias Lauterer