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AfD: Meuthen kommt nach Künzelsau – Gegenkundgebung geplant

Am 13. Mai 2019 kommt Jörg Meuthen, AfD-Bundessprecher und ehemaliger baden-württembergischer Landtagsabgeordneter, nach Künzelsau und wird dort in der Stadthalle eine Rede halten. Neben Meuthen spricht auch der Landesvorsitzende Bernd Gögel. Um 19 Uhr beginnt die Veranstaltung, 18 Uhr ist Einlass. Seit Ende 2017 ist Meuthen Mitglied im EU-Parlament und dort stellvertretender Fraktionsvorsitzender der EFDD. Mit über 90 Prozent der Stimmen wählte ihn die AfD zum Spitzenkandidaten seiner Partei für die Europawahl 2019. Zwischen 17 und 22 Uhr ist eine Gegendemonstration ähnlich wie in Niedernhall geplant, so Hans-Jürgen Saknus (SPD), Versammlungsleiter vom Arbeitskreis für Demokratie – gegen Faschismus. Allerdings nicht direkt vor der Stadthalle, wie es unlängst in Niedernhall der Fall war, als Alice Weidel von der AfD in der Stadthalle eine Rede hielt. Grund: Man möchte der „AfD nicht noch mehr Aufmerksamkeit bescheren“. Die Kundgebung ist daher am und im Kokolores, dem ehemaligen Bahnhof in Künzelsau. Die Gegenveranstaltung zur AfD steht unter dem Motto: „Künzelsau für Menschenlichkeit“ mit dem Hashtag #frueherwarallesbesser

GSCHWÄTZ wird sowohl bei der AfD-Veranstaltung in der Stadthalle als auch bei der Kundgebung am alten Bahnhof vor Ort sein.

Demo gegen AfD-Veranstaltung am 02. Februar 2019 in Niedernhall. Foto: GSCHWÄTZ

Alice Weidel bei der AfD-Veranstaltung am 02. Februar 2019 in Niedernhall. Foto: GSCHWÄTZ

Flyer der AfD zur Veranstaltung in Künzelsau

Banner der Kundgebung des Arbeitskreises für Demokratie gegen Faschismus

Anbei veröffentlichen wir die Pressemitteilung des Arbeitskreises für Demokratie vom 08. Mai 2019:

„Schon 2016 sind Veranstaltungen unter dem Aufruf „Künzelsau für Menschlichkeit“ in Künzelsau
durchgeführt worden. Nun will das Bündnis zusammen mit dem Jugendkulturverein Kokolores e.V.,
dem AK fDgF und weiteren Bündnispartnern aus Hohenlohe daran anknüpfen und lädt die Künzelsauer
Bevölkerung sowie alle Interessierten zur Teilnahme ein. Unter dem Motto #frueherwarallesbesser
wird ein DJ Musik aus verschiedenen Epochen auflegen, lokale Musiker werden live performen. Ab
18 Uhr sind Wortbeiträge und Live-Musik auf dem Parkplatz am Alten Bahnhof vorgesehen. Mit Bannern
und Plakaten plädieren die Teilnehmer für ein respektvolles und zukunftsorientiertes Miteinander
und gegen eine Politik des Rückwärtsgewandten und der Ausgrenzung. Anschließend geht das Fest
in den Räumen des Kokolores weiter.

Der Arbeitskreis für Demokratie – gegen Faschismus (AK fDgF) hat sich Ende 2015 gegründet.
Wir sind ein Zusammenschluss verschiedener Initiativen, Freundeskreisen und Parteien in der Hohenloher
Raumschaft. Die Mitglieder setzen sich ein für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, Schutz des
Grundgesetzes und Beachtung der Menschenrechte. Die Demokratie sichert Freiheit und Mitbestimmung
für eine offene Gesellschaft. Der Arbeitskreis wendet sich gegen Entwicklungen von Ausgrenzung,
Menschenfeindlichkeit gegen Einzelne und gegen Gruppen, Hetze und Gewalt. Der Arbeitskreis
ist in Sorge über die Eskalation von faschistischem Gedankengut im Internet und im echten Leben,
Hassparolen gegenüber Andersdenkenden und die Wahlerfolge von Rechtspopulisten, die rechtsradikales
Gedankengut verbreiten. Diesen fatalen Entwicklungen tritt der Arbeitskreis entgegen und
möchte einen Gegenpol setzen gegen hetzerische Auftritte von populistischen und radikalen Gruppen
und organisiert deshalb Kundgebungen.

Darüber hinaus wollen wir die Bildungsarbeit und Aufklärung über die demokratischen Grundlagen
und Prinzipien stärken, zum gesellschaftlichen Diskurs zur Unterstützung der Demokratie anregen und
vor allem in der jungen Generation das Bewusstsein für demokratische Möglichkeiten, Rechte und
Pflichten wecken. In regelmäßigen Abständen sind wir deshalb auf öffentlichen Plätzen und bei Veranstaltungen
mit Informationsständen vertreten. Wir stehen in Kontakt zu Bildungsträgern, der Jugendarbeit,
zu Initiativen und freien Trägern. Der Arbeitskreis lädt alle Demokraten und Demokratinnen zur
Mitarbeit ein.“

Quelle: Arbeitskreis für Demokratie – gegen Faschismus

Flyer Arbeitskreis für Demokratie – gegen Faschismus

Foto: GSCHWÄTZ/Archiv/Alice Weidel in Niedernhall

 




„Hierzu bekommen Sie keine Auskunft“ – Nach diesem Wahlcheck wissen Sie, wenn Sie wählen müssen

Einführung des Gelben Sacks, Stärkung des öffentlichen Nahverkehrs, Abschaffung des Krankenhausstandortes Künzelsau, Neubau des Landratsamtes – das sind alles Themen, die der Kreistag des Hohenlohekreises maßgeblich bestimmt und entscheidet. Am 26. Mai ist Kreistagswahl im Hohenlohekreis. Wir haben die Parteien vorab unter anderem gefragt, was sie von der Fridays-for-future-Bewegung und der Wiedereinführung des Gelben Sacks halten. Letzteres hat die Mehrheit des Kreistags beschlossen – dennoch blickt die Mehrheit der Parteien der Wiedereinführung eher skeptisch entgegen. Viele Parteien haben sehr gut und ausführlich geantwortet, andere waren knapper angebunden, eine Partei verzichtete gänzlich, ihre Ansichten darzustellen. Die Liste aller Kandidaten für die Kreistagswahl gibt es ganz unten zu sehen.

 

Hier sind unsere Fragen und die Antworten der Parteien:

Die LINKE hat auf unsere Anfrage nicht reagiert.

Die kürzesten  Antworten lieferte die FWV. Sie wurden beantwortet von Thomas Föhl.

Thomas Föhl ist zwar dieses Jahr nicht mehr unter dern Bewerbern des Kreistages, jedoch noch immer Vorsitzender der FWV. Foto: privat

… Sommer- oder Winterzeit?
Thomas Föhl: Hierzu bekommen Sie keine Auskunft, da dies nichts mit dem Hohenlohekreis zu tun hat, sondern mit der persönlichen Gefühlswelt.

… dem Thema Abitur?
Thomas Föhl: Auch hier trifft die Frage nicht auf die Zuständigkeit des Kreistages zu.

… dem Thema Klimaschutz und den Schülerdemos?
Thomas Föhl: Dies ist generell eine Sache, die stärker ins Bewusstsein gerufen werden sollte. Und hier sind alle gefragt. Es liegt an jedem einzelnen. Wie er zum Beispiel die Urlaubsplanung gestaltet. Fliegt er in den Urlaub oder macht er eine Schiffsreise? Klimawechsel funktioniert nur, wenn die große Politik eingreift und zwar da, wo es wehtut wie beim Verkehr. Das die Schüler streiken ist im Grundsatz in Ordnung.

… der Wiedereinführung des ‚Gelben Sacks‘?
Thomas Föhl: Dies wurde im Kreistag nicht einstimmig beschlossen. Es wird von der Tonne wieder zurück auf den Müllsack gegriffen. Wie sehen dann die Innenstädte aus, vor allem wenn Tiere die Säcke aufreißen? Aber um den Bürgern steigende Abfallgebühren zu ersparen, nutzt man wieder den Gelben Sack.

 

Für die AfD beantwortete Anton Baron, Landtagsabgeordneter des Hohenlohekreises, unsere Fragen.

AfD-Landtagsabgeordneter Anton Baron möchte mit seiner Partei das erste Mal in den Kreistag. Foto: privat

was sagt die Afd zu…

… Sommer- oder Winterzeit?
Anton Baron: Die Zeitumstellung ist überflüssig und verursacht in den Bereichen Gesundheit, Landwirtschaft und Verkehr durchaus Probleme. Deswegen begrüße auch ich die voraussichtliche Abschaffung und plädiere dafür, dass anschließend dauerhaft die Sommerzeit eingeführt wird. Hierzu gibt es zwar unterschiedliche wissenschaftliche Erkenntnisse. Es gilt jedoch festzuhalten, dass vielen Bürgern und auch unseren Sportvereinen abendliches Tageslicht wichtiger als eine frühe Morgendämmerung ist. Diese würde im Juni vor 4 Uhr beginnen, wenn sich die allermeisten Menschen noch im Nachtschlaf befinden. Abendliche Aktivitäten an der frischen Luft tragen nach meiner Überzeugung hingegen erheblich zum Wohlbefinden bei.

… dem Thema Abitur?
Anton Baron: Eine eigene Regelung ist nicht notwendig. Bereits jetzt existiert ja die Möglichkeit der Klassenwiederholung, für die man aber nicht eigens Anreize schaffen sollte. Es könnte auch zu erhöhtem Lehrerbedarf führen, wenn hierfür mehr Klassen eingerichtet werden müssen.

… dem Thema Klimaschutz und den Schülerdemos?
Anton Baron: Wir begrüßen es natürlich, wenn sich auch Schüler bereits für ihre Anliegen politisch engagieren und demonstrieren. Allerdings hat dies in der Freizeit zu geschehen und es darf keine Rolle spielen, welche Ziele dabei vertreten werden. Es freut mich in diesem Zusammenhang sehr, dass die Hohenloher Schüler in Künzelsau nach dem Unterricht demonstrieren gegangen sind.

… der Wiedereinführung des ‚Gelben Sacks‘?
Jede Regelung, die den Müllmarkt effektiver und kostengünstiger gestaltet, ist zu begrüßen. Allerdings wird die AfD-Kreistagsfraktion darauf pochen, dass dies auch in Form niedrigerer Müllgebühren bei den Bürgern ankommt, wie es der Geschäftsführer der Abfallwirtschaft bereits anklingen ließ. Wir werden ihn an seinen Worten messen. Es ist hingegen unverständlich, dass über eine Wahlfreiheit nicht auch weiterhin die Entsorgung per Tonne möglich ist und sich das „Duale System Deutschland“ dagegen sperrt.

 

Bei Bündnis90/Die Grünen beantwortete Catherine Kern unsere Fragen.

Catherine Kern antwortete in der Funktion als Kreisvorsitzende für Bündnis90/Die Grünen. Foto: privat

Gruppenfoto der Grünen zur Kreistagswahl 2019. Foto: privat

Was sagen Bündnis 90/Die Grünen zu …

… Sommer- oder Winterzeit?
Catherine Kern: Ich finde, Familien mit kleinen Kindern und Menschen, die aus beruflichen Gründen früh aufstehen müssen, profitieren davon, wenn es keine Umstellung mehr gibt. Deshalb halte ich die Abschaffung der Zeitumstellung für sinnvoll. Ich persönlich würde die Sommerzeit vorziehen, weil es im Sommer morgens später warm wird und es abends länger hell bleibt. Durch den Klimawandel werden die Tage heißer werden und die Kühle am Morgen kann man dann nutzen und genießen.

… dem Thema Abitur?
Catherina Kern: Ich finde das bestehende System gar nicht so schlecht. Schüler*innen die etwas länger brauchen, können ja später noch das Abitur machen. Gerade in Hohenlohe ist das meiner persönlichen Statistik nach schon häufig der Fall. Von großer Bedeutung ist hier eine starke Durchlässiogkeit des Schulsystems zwischen den einzelnen Schulformen und dazu eine ständige, gute Beratung und Begleitung. Dann besteht für alle Schüler*innen die Sicherheit, die für sie optimale Schulkarriere zu durchlaufen und dann den bestgeeigneten Beruf zu ergreifen, dieser muss als Bedingung nicht unbedingt das Abitur voraussetzen.

… dem Thema Klimaschutz und den Schülerdemos?
Catherine Kern: Ich begrüße Fridays for Future und finde es klasse, dass unsere Jugend sich zunehmend politisch engagiert und
ich hoffe, dass sie etwas bewirken können. Mit Recht fragen sie, was ihnen eine gute Schulbildung bringt, wenn ihre Zukunftsaussichten wegen des Klimawandels so ungewiss sind. Außerdem wünsche ich mir, dass diese Jugend sich auch im Erwachsenenalter politisch engagiert. Obwohl wir alle wissen, dass der Klimawandel kommt und wir dringend etwas dagegen tun müssen,
unternehmen wir selbst und unsere Politiker viel zu wenig dagegen. Schließlich findet der Klimawandel bereits statt, allerdings nehmen wir ihn noch nicht wirklich wahr. Eine zunehmende Klimaerwärmung kann ganze Regionen unserer Erde unbewohnbar machen. Wir selbst müssen überlegen, wie wir persönlich durch eine Änderung unserer Lebensgewohnheiten dem Klimawandel entgegenwirken können, z.B. durch eine geringere Nutzung des Autos, weniger Flugreisen und Einschränkung beim Verzehr von Fleisch und Wurst, schließlich gibt es auch leckere vegetarische und vegane Gerichte.

… der Wiedereinführung des ‚Gelben Sacks‘?
Catherine Kern: Ich verstehe, dass viele Hohenloher*innen sich darüber ärgern und es nicht verstehen, dass die gelben Säcke wieder eingeführt werden. Es ist alles viel aufgeräumter in einem Behälter aus hartem Kunststoff statt in Säcken, die schnell aufreißen können. Ich gehe davon aus, dass niemand im Kreistag über die Wiedereinführung des Gelben Sackes glücklich ist, sondern dass die äußeren Rahmenbedingungen keine andere Möglichkeit zuließen. Leider wird über den Gelben Sack die Entsorgung von Verpackungsmüll nur organisiert, zur notwendigen Vermeidung trägt er nicht bei. Außerdem kann die Recyclingquote noch wesentlich gesteigert werden. Das Problem ist eben, dass wir viel zu viel Plasikmüll überhaupt produzieren. Deutschland ist pro Kopf das Land in Europa, das am meisten Plastikmüll produziert.
Auch da müssen wir an uns selber arbeiten und unsere Einkäufe entsprechend planen: Möglichst viel offen kaufen, zum Beispiel auf dem Markt, und eigene (Stoff-) Taschen und Behälter mitbringen. Wir alle sind gefragt, sowohl beim eigenen Handeln als auch bei der Unterstützung unserer Politiker.

 

Für die FDP beantwortet Ute Oettinger-Griese unsere Fragen.

 

Ute Oettinger-Griese ist Bezirksvorsitzende der FDP. Foto: privat

Was sagt die FDP zu …

… Sommer- oder Winterzeit?
Ute Oettinger-Griese: Ich bin eindeutig für die dauerhafte Sommerzeit. Nach den letzten Umfragen wünscht das auch die Mehrheit der Bevölkerung. Ich höre auch immer wieder, dass die Umstellung zweimal im Jahr für viele Menschen auch gesundheitliche Beeinträchtigungen mit sich bringt. Auch die Landwirtschaft mit Tierhaltung leidet unter der Zeitumstellung. Die Vorteile, die man sich versprochen hatte bezüglich Energiesparen et cetera haben sich nicht bewahrheitet.

… dem Thema Abitur?
Ute Oettinger-Griese : Da halte ich gar nichts davon. Ganz im Gegenteil! Ich würde es befürworten , die Grundschulempfehlungen für weiterführende Schulen wieder einzuführen. Es ist ja unbestritten, dass das Niveau an fast allen Schulformen in den letzten Jahren gesunken ist. Die Universitäten und Hochschulen beklagen massiv, dass immer mehr Abiturienten überhaupt nicht mehr studierfähig sind und viel Handwerker beklagen, dass das Niveau ihrer Auszubildenden ebenfalls deutlich abgesunken ist. Im Umkehrschluss muss das bedeuten, dass wir das Niveau an unseren Schulen anheben müssen. Nicht jeder Schüler muss Abitur machen. Es ist keine Schande, kein Abitur zu haben. Das Abitur macht keine besseren Menschen. Viele andere Länder beneiden uns um unser duales Bildungssystem und viele Politiker lassen sich von internationalen Studien verunsichern. Wir sollten die Realschulen und die berufsbildenden Schulen stärken und die Durchlässigkeit unseres Schulsystems weiter ausbauen. Deutschland hat die geringste Jugendarbeitslosigkeit. So schlecht, wie unser Schulsystem von manchen Experten geredet wird, kann es deshalb gar nicht sein. Wir müssen die Vielfalt unseres Schulsystems weiter fördern und die Landesregierung sollte die Bevorzugung und einseitige Förderung einer Schulart einstellen.

… dem Thema Klimaschutz und den Schülerdemos?
Ute Oettinger-Griese: Ich finde es gut, dass die jungen Leute für den Klimaschutz auf die Straße gehen. Dadurch, dass man Freitagvormittag demonstrieren geht, hat man natürlich erstmal die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit erhalten. Aber inzwischen denke ich, muss deshalb kein Unterricht mehr ausfallen. Im Endeffekt schaden sich die Schüler damit selbst. Man könnte ja auch Freitagnachmittag oder am Samstag in den Innenstädten demonstrieren, da trifft man mehr Menschen an, um mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Im Übrigen gilt in Deutschland die Schulpflicht. Jetzt ist es an der Zeit, die Energie umzuleiten in die Parlamente, die Verbände und die Wirtschaftsorganisationen, um dort den Druck zu erhöhen und eine vernünftige und umsetzbare Änderung der Klimapolitik zu erreichen. In der FDP zum Beispiel haben die Jungen Liberalen schon viele neue Ideen zum Klimawandel eingebracht und haben für aktive und junge Menschen immer ein offenes Ohr. Nur durch Demonstrationen ändern wir das Klima nicht. Da braucht es aktive Arbeit in den Parteien und Jugendorganisationen genauso wie in Verbänden und Organisationen, weil es ein gesamtgesellschaftliches Problem ist.

… der Wiedereinführung des ‚Gelben Sacks‘?
Ute Oettinger-Griese: Der Einführung des gelben Sackes hab ich auf der Kreistagssitzung nicht zugestimmt. Natürlich weiß ich, dass der Kreistag eigentlich kaum Alternativen hat. Seit Anfang des Jahres gilt das neue Verpackungsgesetz wonach unter anderem höhere Recycling-Quoten für Wertstoffe erreicht werden müssen. Mit dem jetzigen System zahlt der Kreis und somit der Gebührenzahler pro Jahr 350.000 Euro „drauf“. Wenn durch das Duale System der Gelbe Sack eingeführt wird, erwartet die Verwaltung eine deutliche Kosteneinsparung und die Säcke sollen im 14-tägigen Rhythmus abgeholt werden. Das allein hat mich aber nicht überzeugt. Ganz zu schweigen vom Anblick herumliegender Säcke an den Straßen, ist für mich die Frage herumwirbelnder Säcke bei Sturm (wie zum Beispiel im vergangenen Februar) oder die Gefahr, dass Tiere die Säcke auf der Suche nach Nahrung beschädigen und die Plastikteile dann einfach auf den Straßen herumliegen, von der Verwaltung und vom Vertreter des Dualen Systems nicht überzeugend beantwortet worden. Im Übrigen sollten wir uns alle an der Nase packen und mehr Müll vermeiden – das fängt schon beim täglichen Einkauf an.

 

Für die CDU hat Susanne Schmezer unsere Fragen beantwortet.

 

Susanne Schmezer hat die Fragen für die CDU-Fraktion beantwortet. Foto: privat

Was sagt die CDU zu …

… Sommer- oder Winterzeit?
Susanne Schmezer: Bei der Abschaffung der Sommer- und Winterzeit wäre es wichtig, innerhalb Europas eine einheitliche Zeitregelung zu finden. Das wird sicher nicht einfach, denn was für die Südländer von Vorteil ist, ist für die nördlichen Mitgliedsländer eventuell von Nachteil. Können die Länder selbst entscheiden,welche Zeit sie nehmen, kommt es vielleicht zu Abstimmungsproblemen in vielen Prozessen zum Beispiel Fahr- und Flugplänen. Mir persönlich wäre die Sommerzeit lieber als die Winterzeit.

… dem Thema Abitur?
Susanne Schmezer: Von diesem Vorschlag halte ich nichts. Wem die Oberstufe zu schwer ist, der hat immer noch viele andere Möglichkeiten des zweiten Bildungsweges zu einem Abitur oder zur Fachhochschulreife zu kommen. Es wäre auch sinnvoll, zu schauen, warum immer mehr Schüler das Abitur nicht auf Anhieb schaffen. Das muss ja eine oder vielleicht auch mehrere Ursachen haben. Die sollten dann behoben werden.

… dem Thema Klimaschutz und den Schülerdemos?
Susanne Schmezer: Es freut mich, dass die Schülergeneration wieder mehr Engagement zeigt und sich die Kundgebungen in der Zwischenzeit nicht mehr nur auf den Klimaschutz beziehen, sondern auch auf andere Zukunftsthemen. Wichtig ist aber, dass es bei den Schülern nicht nur beim Demonstrieren bleibt, sondern Sie sich auf aktiv für Klimaschutz stark machen und bewusster leben.

… der Wiedereinführung des ‚Gelben Sacks‘?
Susanne Schmezer: Das Thema Verpackungsmüll ist ja gerade in aller Munde. Schade ist, dass das bewährte System des Hohenlohekreises aus verschiedenen Gründen so nicht beibehalten werden kann. Deshalb die bezahlbare Lösung mit dem gelben Sack. Niemand ist wirklich glücklich über Ihn. Doch wenn wir alle durch unser Einkaufsverhalten möglichst viel Verpackungsmüll einsparen, werden wir damit zurechtkommen. Ich würde mir mehr wünschen, dass sich die Lebensmittelindustrie clevere Verpackungen erarbeitet, die das Verpackungsmüllaufkommen deutlich reduzieren würden. So würde schon gar nicht soviel Verpackungsmüll entstehen.

 

Für die SPD hat sich Hans-Jürgen Saknus die Zeit genommen, unsere Fragen zu beantworten.

 

Hans-Jürgen Saknus ist der stellvertretende SPD-Kreisverbandsvorsitzende. Foto: privat

Informationen rund um die Wahl des neuen Kreistages im Hohenlohekreis

Am Donnerstag, den 04. April 2019, prüfte der Kreiswahlausschuss die eingereichten Wahlvorschläge für die Wahl des Kreistags. Denn am 26. Mai 2019 ist die Wahl des Kreistages und der Kreiswahlausschuss entscheidet über die Zulassung oder Zurückweisung der Wahlvorschläge.

Dieses Jahr werden nicht nur die CDU, FWV, SPD, Bündis 90/Die Grünen, FDP und die Linken mit ihren Bewerbern für den Kreistag auf der Wahlliste zu finden sein. Neu dazu gekommen ist die AfD. Alle Wahlvorschläge wurden zugelassen. Der Kreiswahlausschuss hat keinen Bewerber der diesjährigen Wahlliste gestrichen.

Der Kreiswahlausschuss bestand am 04. April 2019 aus sieben Mitgliedern: Der Erste Landesbeamte Gotthard Wirth, Renate Schuld-Selige, Friederike Spieles, Magda Reichhardt, Emil Kalmbach, Manfred Schlegel und Kurt Gesper. Landrat Dr. Matthias Neth ließ sich aufgrund eines Todesfalles entschuldigen. Von den 40 geladenen Vertrauenspersonen, die auch Mitsprachrecht haben, sind nur drei erschienen. Und obwohl dies eine öffentliche Sitzung war, schaffte es nur ein Bürger sich im Landratsamt des Hohenlohekreises, die Entscheidung der Wahlvorschläge persönlich anzuhören.

Insgesamt bewerben sich 261 Personen für den Kreistag, darunter 75 Frauen (zirka 29 Prozent). Der zu wählende Kreistag wird mindestens 36 Sitze umfassen und kann sich durch Mehr- beziehungsweise Ausgleichssitze auf maximal 43 Sitze erhöhen.

// Wahlkreise //

In folgenden sechs Wahlkreisen kann gewählt werden: I Künzelsau, II Öhringen (Öhringen, Zweiflingen), III Jagsttal- Krautheim (Dörzbach, Krautheim, Mulfingen, Schöntal), IV Kochertal- Ingelfingen (Forchtenberg, Ingelfingen, Niedernhall, Weißbach), V Neuenstein (Kupferzell, Neuenstein, Waldenburg), VI Bretzfeld/Pfedelbach

// Was entscheidet der Kreistag? //

Der Kreistag ist die Vertretung der Einwohner und das Hauptorgan des Landkreises. Er legt die Grundsätze für die Verwaltung fest und entscheidet über alle wichtigen Angelegenheiten des Hohenlohekreises, soweit nicht der Landrat Kraft Gesetz zuständig ist oder ihm der Kreistag bestimmte Angelegenheiten überträgt. Die wahlberechtigten Bürger des Landkreises wählen den Kreistag für jeweils fünf Jahre. Die Zahl der Kreisräte ist abhängig von der Zahl der Einwohner des Landkreises.
Zuletzt wurde der Kreistag am 25. Mai 2014 gewählt und hat 39 Mitglieder. Vorsitzender ist Landrat Dr. Matthias Neth. Die wohl wichtigste Entscheidung in der vergangenen Periode war die Schließung des Krankenhausstandortes Künzelsau und den Erhalt und Ausbau des Öhringer Krankenhausstandortes.

// Der Wahlsonntag am 26. Mai 2019 //

Die Stimmzettel für die Kreistagswahl werden den wahlberechtigten Bürgern zusammen mit den Stimmzetteln für die Gemeinderats- und gegebenenfalls Ortschaftsratswahlen durch die Bürgermeisterämter zugesandt.
Der Stimmzettel für die am gleichen Tag stattfindende Europawahl wird in den Wahllokalen ausgehändigt, es sei denn, es wurde Briefwahl beantragt.

// Das Ergebnis //

Das endgültige Ergebnis der Kreistagswahl trifft der Kreiswahlausschuss in seiner Sitzung am 6. Juni 2019.

 

Alle Kandidaten im Überblick

Wahlkreis I Künzelsau

 

Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU)

01   Neumann, Stefan,   Bürgermeister, Geb.Jahr 1982

Heinrich-Schüle-Straße 1, Künzelsau

02   Freiherr von Stetten, Christian,   Selbstständiger Kaufmann, Bundestagsabgeordneter, Geb.Jahr 1970

Burgallee 1, Künzelsau (Kocherstetten)

03   Hannig-Dümmler, Marion,   Stellvertretende Hauptamtsleiterin, Geb.Jahr 1977

Goldberg 7, Künzelsau

04   Piacentini, Franca,   Dipl.-Wirtschaftsjuristin (FH), Geb.Jahr 1976

Eichenweg 18, Künzelsau (Garnberg)

05   Heindl, Matthias,   Studienrat, Geb.Jahr 1982

Gaisbacher Straße 3, Künzelsau

06   Tsilingiris, Fotios,   Kfz-Technikermeister, Geb.Jahr 1976

Morsbacher Straße 28, Künzelsau

07   Knogl, Jürgen,   Bankbetriebswirt, Geb.Jahr 1982

Narzissenweg 6, Künzelsau (Gaisbach)

 

Freie Wählervereinigung Hohenlohekreis (FWV)

01   Dr. Faust, Peter,   Arzt, Geb.Jahr 1959

Langenburger Straße 35, Künzelsau

02   Löhlein-Ehrler, Verena,   Rechtsanwältin, Geb.Jahr 1961

Am Buchs 23, Künzelsau (Garnberg)

03   Bögner, Michael,   Geschäftsführer, Geb.Jahr 1986

Bruno-Lambert-Straße 28, Künzelsau (Nagelsberg)

04   Häckel, Anna-Margarete,   Rentnerin, Geb.Jahr 1951

Wiesweg 6, Künzelsau

05   Münch, Georg,   Kaufmann, Geb.Jahr 1969

Holderrainweg 63, Künzelsau

06   Dr. Faust, Andrea,   Ärztin, Geb.Jahr 1964

Langenburger Straße 35, Künzelsau

07   Amann, Swetlana,   Diabetesberaterin, Geb.Jahr 1973

Hundertwasserstraße 45, Künzelsau

 

Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)

01   Saknus, Hans-Jürgen,   Jugendreferent, Geb.Jahr 1956

Hundertwasserstraße 25, Künzelsau

02   Neubert, Eva,   Studentin, Geb.Jahr 1989

Gerhart-Hauptmann-Weg 6, Künzelsau

03   Sanwald, Michael,   Straßenbauer, Geb.Jahr 1958

Uhlandstraße 10, Künzelsau

04   Rydel, Simon,   Industriekaufmann, Geb.Jahr 1989

Burggasse 1, Künzelsau

05   Ederer, Ralf,   Dipl.-Informatiker (FH), Geb.Jahr 1959

Oberamteistraße 22, Künzelsau

06   Rothfuss, Fabian,   Politik- und Verwaltungswissenschaftler (M.A.), Geb.Jahr 1984

Gerhart-Hauptmann-Weg 6, Künzelsau

07   Drehmann, Norbert,   Kfz-Meister, Geb.Jahr 1956

Uhlandstraße 69, Ingelfingen

 

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (GRÜNE)

01   Neher, Anita,   Rektorin, Geb.Jahr 1958

Seestraße 18/1, Künzelsau

02   Braun, Martin,   Oberstudienrat i. R., Geb.Jahr 1950

Seestraße 22, Künzelsau

03   Bertsch-Gut, Renate,   Religionspädagogin, Geb.Jahr 1958

Im Herrenberg 14, Künzelsau (Morsbach)

04   Engelhardt, Lutz,   Jurist, Geb.Jahr 1955

Heinrich-Schüle-Straße 25, Künzelsau

05   Maxheimer-Fehrenbach, Doris,   Kinder- und Jugendärztin, Geb.Jahr 1954

Im Herrenberg 8, Künzelsau (Morsbach)

06   Traub, Gerold,   Religionspädagoge, Geb.Jahr 1982

Keltergasse 26, Künzelsau

07   Gut, Norbert,   Sonderschullehrer i. R., Geb.Jahr 1952

Im Herrenberg 14, Künzelsau (Morsbach)

 

Freie Demokratische Partei (FDP)

01   Brümmer, Claus,   Botschaftsrat a. D., Dipl.-Kaufmann, Geb.Jahr 1945

Amrichshäuser Straße 94, Künzelsau

02   Kraut, Stefan,   Verwaltungsangestellter, Geb.Jahr 1960

Weißbacher Straße 32, Weißbach (Crispenhofen)

03   Müller, Alfred,   Dipl.-Ingenieur (FH), Geb.Jahr 1952

Salvador-Dali-Weg 3, Künzelsau

04   Sigloch, Christiane,   Rechtsanwältin, Geb.Jahr 1969

Kapellenweg 2, Künzelsau

05   Straub, Günter,   Dipl.-Wirtschaftsingenieur (FH), Geb.Jahr 1964

Hindenburgstraße 5, Künzelsau

06   Ziemann, Axel,   Geschäftsführer, Geb.Jahr 1969

Zeppelinstraße 11, Künzelsau

07   Maurer, Günter,   Polizeibeamter i. R., Geb.Jahr 1952

Waldenburger Straße 15, Künzelsau (Gaisbach)

 

DIE LINKE (DIE LINKE)

01   Kern, Ernst,   Betriebsratsvorsitzender, Geb.Jahr 1964

Ernst-Schmid-Straße 7, Künzelsau

02   Sperr, Georg Andreas,   Angestellter, Geb.Jahr 1963

Mariannenstraße 37, Ingelfingen

03   Junker, Günter Hans,   Elektriker, Geb.Jahr 1963

Gartenstraße 7, Ingelfingen (Hermuthausen)

04   Falkenstein, Gerd,   Qualitätsfachkraft, Geb.Jahr 1960

Seestraße 20/1, Kupferzell (Westernach)

05   Hafner, Hansjörg,   Rentner, Geb.Jahr 1951

Weilerstraße 10, Pfedelbach (Untersteinbach)

 

Alternative für Deutschland (AfD)

01   Baron, Anton,   Landtagsabgeordneter, Geb.Jahr 1987

Am Römerbad 15, Öhringen

02   Binder, Georg,   Rentner, Geb.Jahr 1935

Kappensteige 14, Künzelsau

 

 

 

Wahlkreis II Öhringen

 

Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU)

01   Michler, Thilo,   Oberbürgermeister, Geb.Jahr 1972

Obere Bürgstraße 16, Öhringen

02   Pallotta, Dieter,   Bürgermeister a. D., Geb.Jahr 1948

Vogelsangstraße 21, Bretzfeld

03   Gruber, Thomas Karl,   Dipl.-Betriebswirt (FH), Geb.Jahr 1980

Minervastraße 18, Öhringen

04   Kommnick, Rose-Maria,   Krankenschwester, Geb.Jahr 1956

Weinbergstraße 9, Öhringen (Verrenberg)

05   Schimmel, Ulrich,   Dipl.-Ingenieur Architektur (FH), Geb.Jahr 1960

Hanßelmannstraße 6, Öhringen

06   Härterich, Achim,   Bankkaufmann, Geb.Jahr 1967

Karl-Schumm-Straße 20, Öhringen

07   Roth, Emanuel,   Schreinergeselle, Geb.Jahr 1988

Klingenäcker 6, Zweiflingen

08   Wagner, Hermann,   Landwirtschaftsmeister, Geb.Jahr 1952

Hermann-Kollmar-Straße 79, Öhringen (Unterohrn)

09   Gebert, Irene,   Dipl.-Ingenieurin Agrar, Geb.Jahr 1956

Wachweg 7, Öhringen (Eckartsweiler)

10   Rembold, Albrecht,   Obstbaumeister, Geb.Jahr 1971

Gartenbühlstraße 27, Öhringen (Baumerlenbach)

11   Buchholz, Stefan,   Dipl.-Verwaltungswirt Polizei (FH), Geb.Jahr 1977

Am Klingenberg 1, Öhringen (Verrenberg)

12   Weissert, Roland,   Kaufmann, Geb.Jahr 1963

Kuhallmand 25, Öhringen

 

Freie Wählervereinigung Hohenlohekreis (FWV)

01   Dr. Weidmann, Otto,   Professor, Prorektor, Geb.Jahr 1961

Eichbrunnen 2, Öhringen (Untermaßholderbach)

02   Hütter, Antje,   Kaufmännische Angestellte, Geb.Jahr 1967

Golbergstraße 59, Öhringen (Verrenberg)

03   Cornelius, Willi,   Dipl.-Ingenieur, Geb.Jahr 1949

Theodor-Körner-Straße 25, Öhringen

04   Hornung, Klaus,   Industriekaufmann, Geb.Jahr 1957

Im Göckes 18, Öhringen (Michelbach)

05   Hammel, Bernd,   Bankkaufmann, Geb.Jahr 1967

Kirchsteige 15, Öhringen (Baumerlenbach)

06   Uziekalla, Frank,   Bankbetriebswirt, Geb.Jahr 1963

Rymannstraße 27, Öhringen

07   Zimmermann, Rolf,   Geschäftsführer, Geb.Jahr 1961

Baumschulweg 34, Öhringen

08   Lauser, Petra,   Oberstudienrätin, Geb.Jahr 1969

Nelkenstraße 10, Öhringen (Cappel)

09   Brümmer, Jürgen,   Versicherungsfachmann, Geb.Jahr 1965

Alte Steige 9, Öhringen (Michelbach)

10   Moser, Arnold,   Auszubildender Kaufmann im Groß- und Außenhandel, Geb.Jahr 1991

Bernhard-Sporer-Straße 17, Öhringen

11   Weidmann, Johannes,   Bankkaufmann, Geb.Jahr 1996

Eichbrunnen 2, Öhringen (Untermaßholderbach)

12   Langer, Rolf,   Berufsschullehrer, Geb.Jahr 1959

Berliner Straße 29, Öhringen

 

Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)

01   Kircher-Wieland, Irmgard,   Schriftlithographin i. R., Geb.Jahr 1951

Buchenstraße 22, Öhringen

02   Braun, Wolfgang,   Polizeibeamter, Geb.Jahr 1962

Am Bächle 12, Öhringen (Obermaßholderbach)

03   Sulejmanov, Sevim,   Geschäftsführerin, Geb.Jahr 1964

Albert-Meyder-Weg 14, Öhringen

04   Wegener, Patrick,   Student Europ. Verwaltungsmanagement (M.A.), Geb.Jahr 1994

Wibelstraße 10, Öhringen

05   Vermeulen, Caroline,   Exportsachbearbeiterin, Geb.Jahr 1960

Minervastraße 24, Öhringen

06   Graf, Helmut,   Rentner, Geb.Jahr 1951

Untere Gartenstraße 5, Öhringen

07   Wagner, Sigrid,   Zahnmedizinische Fachhelferin, Geb.Jahr 1968

Buchenstraße 20, Öhringen

08   Pfau, Monika,   Kunsthistorikerin, Geb.Jahr 1981

Ringstraße 1, Öhringen (Cappel)

09   von Bracken, Richard,   Musiker, Geb.Jahr 1964

Bahnhofstraße 25, Öhringen

10   Pannek, Adrian,   Staatlich geprüfter Techniker, Geb.Jahr 1973

Zur Hälde 2, Öhringen (Cappel)

11   Dahler, Armin,   Kommunikationselektroniker, Geb.Jahr 1971

Wiesenstraße 21, Öhringen (Verrenberg)

12   Fink-Osterritter, Gudrun,   Rentnerin, Geb.Jahr 1948

Robert-Koch-Straße 23, Öhringen

 

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (GRÜNE)

01   Bauer, Erika,   Hausfrau, Geb.Jahr 1948

Sonnenbergstraße 19, Öhringen (Michelbach)

02   Kern, Catherine,   Sprachlehrerin, Geb.Jahr 1961

Freiherr-vom-Stein-Straße 9, Öhringen

03   Roloff, Ulrike,   Krankenschwester, Geb.Jahr 1967

Klingenbergstraße 11, Öhringen (Möglingen)

04   Gross, Klaus,   Bürgermeister, Geb.Jahr 1960

Wacholderweg 8, Zweiflingen

05   Volkert, Dieter,   Dipl.-Ingenieur (FH), Geb.Jahr 1961

Dresdner Straße 2, Öhringen

06   Baumann, Regina,   Sprachlehrerin, Geb.Jahr 1955

Kirchenstraße 16, Zweiflingen

07   Löhr, Winfried,   Krankenpfleger, Geb.Jahr 1960

Gässle 4, Öhringen (Baumerlenbach)

08   Steck, Rainer,   Sozialarbeiter, Geb.Jahr 1964

Im Ländle 16, Öhringen

 

Freie Demokratische Partei (FDP)

01   Feiler, Gerhard,   Lehrer i. R., Geb.Jahr 1942

Goppeltstraße 39, Öhringen

02   Eisemann, Gerd,   Kfz-Mechaniker, Geb.Jahr 1975

Wiesenstraße 7, Öhringen (Verrenberg)

03   Feuchter, Arno,   Elektroinstallateurmeister, Geb.Jahr 1956

Hirschgasse 10, Öhringen

04   Fleisch, Ricarda,   Geschäftsführerin, Geb.Jahr 1966

Friedrichsruher Straße 38, Öhringen

05   Kircher, Markus,   Bauingenieur, Geb.Jahr 1973

Zehntweg 8, Öhringen (Baumerlenbach)

06   Köhler, Uwe,   Selbstständiger Verleger, Geb.Jahr 1961

Sindringer Straße 7, Öhringen (Ohrnberg)

07   Maul, Helmut,   Geschäftsführer, Geb.Jahr 1952

Am Römerbad 21, Öhringen

08   Odabas, Yavuz,   Referendar, Geb.Jahr 1988

Schubertstraße 28, Öhringen

09   Riedel-Beathalter, Dagmar,   Rentnerin, Geb.Jahr 1953

Albert-Neuffer-Straße 18, Öhringen

10   Sperling, Valentina,   Erzieherin, Geb.Jahr 1972

Kornblumenstraße 9, Öhringen

11   Zöllner, Timo,   Selbstständig Eventbranche, Geb.Jahr 1980

Theodor-Storm-Straße 6, Öhringen

12   Weber, Claus-Peter,   Architekt, Geb.Jahr 1972

Eichendorffstraße 4, Öhringen

 

DIE LINKE (DIE LINKE)

01   Karakilic, Ali,   Maschinenbautechniker, Geb.Jahr 1970

Wollreffenweg 88, Öhringen

02   Neuffer, Ulrich,   Krankenpfleger, Geb.Jahr 1959

Am Bergle 23, Bretzfeld (Rappach)

03   Hoge, Adalbert,   Krankenpfleger, Geb.Jahr 1955

Bernbachstraße 20, Bretzfeld (Unterheimbach)

04   Brecht, Elke,   Kauffrau, Geb.Jahr 1965

Kocherstraße 3, Bretzfeld (Waldbach)

05   Hartke, Norbert,   Werkzeugmacher, Geb.Jahr 1957

Amselweg 14, Öhringen

06   Krebs, Heiko,   Altenpfleger, Geb.Jahr 1978

Eduard-Knoll-Straße 24, Krautheim

07   Muletz, Markus,   Drucker, Geb.Jahr 1960

Obere Brettachtalstraße 14, Bretzfeld (Geddelsbach)

 

Alternative für Deutschland (AfD)

01   Moll, Jens,   Dipl.-Ökonom, Geb.Jahr 1983

Baumschulweg 10, Öhringen

02   Lehmann, Jörg,   Angestellter, Geb.Jahr 1965

Hebelstraße 17, Öhringen

03   Jacob, Mark Rene,   Anwendungsentwickler, Geb.Jahr 1975

Lerchenrain 2, Öhringen

 

 

 

Wahlkreis III Jagsttal-Krautheim

 

Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU)

01   Sonnentag, Stefanie,   Masterstudentin Wirtschaftspsychologie, Geb.Jahr 1994

Am Büttelsberg 6, Dörzbach

02   Graser, Margarete,   Dipl.-Verwaltungswirtin (FH), Geb.Jahr 1961

Im Brühl 9, Mulfingen (Buchenbach)

03   Kümmerle, Andy,   Bürgermeister, Geb.Jahr 1980

Hintere Bachstraße 20, Dörzbach (Hohebach)

04   Köhler, Andreas,   Bürgermeister, Geb.Jahr 1959

Im Fels 15, Ingelfingen (Diebach)

05   Rüdinger, Roland,   Spediteur, Geb.Jahr 1962

Schönebühlstraße 20, Krautheim (Altkrautheim)

06   Volk, Rüdiger,   Geschäftsführer, Geb.Jahr 1975

Hopfengartenstraße 1, Schöntal (Oberkessach)

07   Graf von Zeppelin-Aschhausen, Johannes,   Land- und Forstwirt, Geb.Jahr 1964

Schloßweg 29, Schöntal (Aschhausen)

 

Freie Wählervereinigung Hohenlohekreis (FWV)

01   Dubowy, Thomas,   Facharzt für Allgemeinmedizin, Geb.Jahr 1962

Graf-Eberstein-Straße 18, Krautheim

02   Filz, Patrizia,   Bürgermeisterin, Geb.Jahr 1959

Sonnenrain 20, Schöntal (Bieringen)

03   Böhnel, Robert,   Bürgermeister, Geb.Jahr 1971

Regenbacher Straße 18, Mulfingen (Eberbach)

04   Stockert, Lothar,   Staatlich geprüfter Chemotechniker, Geb.Jahr 1954

Badstube 5, Krautheim

 

Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)

01   Smykalla, Heinz,   Geschäftsführer, Geb.Jahr 1947

Hohebacher Straße 11, Dörzbach

02   Grill-Huvermann, Rita,   Medizinische Fachangestellte, Geb.Jahr 1960

Eberbacher Straße 3, Mulfingen (Simprechtshausen)

03   Brümmer, Kilian,   Jurist, Geb.Jahr 1994

Schillerstraße 21, Schöntal (Bieringen)

04   Röser, Gudrun,   Betriebswirtin, Geb.Jahr 1962

Honigsteige 7, Schöntal

05   Lanig, Alois,   Landwirt, Geb.Jahr 1955

Hauptstraße 37, Mulfingen

06   Brümmer, Gabriel,   Lehramtsanwärter, Geb.Jahr 1990

Schillerstraße 21, Schöntal (Bieringen)

 

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (GRÜNE)

01   Naumann-Cleve, Sabine,   Künstlerin, Geb.Jahr 1955

Kichbergweg 2, Mulfingen (Ailringen)

02   Meixner, Hubert,   Dipl.-Pädagoge, Geb.Jahr 1957

Amrichshäuser Straße 72, Künzelsau

03   Weyrosta, Christiane,   Freiberufliche Krankenschwester, Geb.Jahr 1962

Graf-Eberstein-Straße 10, Krautheim

04   Weyrosta, Norman,   Geschäftsführer, Geb.Jahr 1956

Graf-Eberstein-Straße 10, Krautheim

05   Giehl, Thomas,   Lehrer, Geb.Jahr 1967

Im Möhriger Feld 37, Öhringen

 

Freie Demokratische Partei (FDP)

01   Abel, Valentin Christian,   Betriebswirt, Geb.Jahr 1991

Kapellenstraße 13, Schöntal (Westernhausen)

02   Abel, Karin,   Industriekauffrau, Geb.Jahr 1963

Kapellenstraße 13, Schöntal (Westernhausen)

03   Haas, Albert,   Werkzeugmachermeister, Geb.Jahr 1959

Ludwig-Eyth-Straße 4, Dörzbach (Hohebach)

 

DIE LINKE (DIE LINKE)

01   Kress, Gustav,   Rentner, Geb.Jahr 1956

Äckerlein 1, Schöntal (Westernhausen)

02   Marinkovic, Julia,   Hausfrau, Geb.Jahr 1994

Eduard-Knoll-Straße 19, Krautheim

03   Heller, Frank,   Heilerziehungspfleger, Geb.Jahr 1964

Kapellenstraße 2, Krautheim (Gommersdorf)

04   Neubauer, Frank,   Landschaftsgärtner, Geb.Jahr 1969

Graf-Eberstein-Straße 11, Krautheim

 

Alternative für Deutschland (AfD)

01   Elsasser, Markus,   Hausverwalter, Baudienstleister, Geb.Jahr 1976

In den Weingärten 11, Mulfingen (Buchenbach)

 

 

 

Wahlkreis IV Kochertal-Ingelfingen

 

Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU)

01   Egner, Tanja,   Bankkauffrau, Geb.Jahr 1994

Brunnengasse 19, Weißbach (Crispenhofen)

02   Schmezer, Susanne,   Technikerin für Weinbau und Oenologie, Geb.Jahr 1967

Mariannenstraße 24, Ingelfingen

03   Ehrmann, Karl,   Landwirt, Geb.Jahr 1961

Oberginsbacher Straße 12, Ingelfingen (Stachenhausen)

04   Fischer, Matthias,   Technischer Betriebswirt, Geb.Jahr 1971

Galgenberg 27, Niedernhall

05   Foss, Michael,   Bürgermeister, Geb.Jahr 1989

Hafenmarktgasse 18, Forchtenberg

06   Fröscher, Ferdinand,   Winzer, Geb.Jahr 1990

Weißbacher Straße 6, Forchtenberg

07   Hartmann, Thomas,   Landwirtschaftsmeister, Geb.Jahr 1962

Teichhof 1, Forchtenberg (Sindringen)

08   Schneider, Udo,   Betriebswirt (FS), Geb.Jahr 1957

Austraße 3, Ingelfingen (Criesbach)

09   Trikalinos, Dimitrios,   Auszubildender, Geb.Jahr 1997

Crispenhofer Straße 20, Weißbach

 

Freie Wählervereinigung Hohenlohekreis (FWV)

01   Ehrmann, Markus,   Rechtsanwalt, Geb.Jahr 1977

Friedrich-Ludwig-Straße 21, Ingelfingen

02   Beck, Achim,   Bürgermeister, Geb.Jahr 1986

Hintere Gasse 24, Niedernhall

03   Züfle, Rainer,   Bürgermeister, Geb.Jahr 1963

Bergstraße 36, Weißbach

04   Schimmel, Bernd,   Landwirt, Geb.Jahr 1955

Hofstraße 20, Forchtenberg (Schleierhof)

05   Dr. Böhm, Oliver,   Chirurg, Geb.Jahr 1964

Christian-Kraft-Straße 42, Ingelfingen

 

Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)

01   Hagdorn, Karin,   Oberstudienrätin i. R., Geb.Jahr 1950

Schlossstraße 11, Ingelfingen

02   Enül, Orkan,   Vertriebssachbearbeiter, Geb.Jahr 1993

Am Breter 7, Ingelfingen

03   Erhard, Joachim,   Freiberuflicher IT-Berater, Geb.Jahr 1953

Wibelstraße 28, Forchtenberg (Ernsbach)

04   Mettendorfer, Peter,   Selbstständiger Kaufmann, Geb.Jahr 1971

Bachäcker 3, Niedernhall

05   Müller, Bernhard,   Polizeibeamter a. D., Geb.Jahr 1962

Finkenweg 5, Forchtenberg

06   Mazurkiewicz, Max,   Zahnarzt, Geb.Jahr 1972

Schöntaler Straße 8, Niedernhall

 

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (GRÜNE)

01   Kobel-Richter, Simone,   Freie Architektin, Geb.Jahr 1966

Mühlgrabenweg 13, Künzelsau

02   Pubantz, Markus,   Geschäftsführer, Geb.Jahr 1975

Braunsbergweg 5, Niedernhall

03   Bauer, Marcia,   Betriebswirtin, Geb.Jahr 1968

Justinus-Kerner-Weg 9, Niedernhall

04   Kertzscher, Stefan,   Sozialarbeiter, Geb.Jahr 1957

Lutzenbrunnen 9, Niedernhall

05   Kuhnert, Sandra,   Erzieherin, Geb.Jahr 1974

Steige 17, Niedernhall

06   Schmolzi, Holger,   Dipl.-Chemieingenieur, Geb.Jahr 1970

Im Kupfertal 38, Forchtenberg

07   Nohe, Erich,   Oberstudienrat i. R., Geb.Jahr 1948

Obere Klebstraße 30, Ingelfingen

 

Freie Demokratische Partei (FDP)

01   Förch, Daniel,   Selbstständiger Steuerberater und Wirtschaftsprüfer, Geb.Jahr 1977

Laurentiusstraße 12, Niedernhall

02   Gleiß, Christina,   Verwaltungsfachangestellte, Geb.Jahr 1974

In den Steigäckern 48, Ingelfingen

03   Kuhnle, Waltraud,   Krankenschwester, Geb.Jahr 1961

Weinbergstraße 14, Weißbach

04   Lober, Fabian,   Kälte-Klima-Mechatronikermeister, Geb.Jahr 1986

Amrichshäuser Straße 94, Künzelsau

05   Staudenmaier, Brigitte,   Sozialversicherungsangestellte, Geb.Jahr 1971

Ahornstraße 46, Forchtenberg

 

DIE LINKE (DIE LINKE)

01   Dimmler, Petra,   Bürofachkraft, Geb.Jahr 1963

Tuchbleiche 6, Forchtenberg (Sindringen)

02   Nicklas, Raphael,   Auszubildender Elektroniker für Betriebstechnik, Geb.Jahr 1998

Seehof 14, Niedernhall

03   Kühn, Sabine,   Betriebsratsvorsitzende, Geb.Jahr 1964

Hintere Gasse 14, Niedernhall

04   Wiezorek, Kevin,   Hausmann, Geb.Jahr 1994

Eduard-Knoll-Straße 19, Krautheim

05   Baur-Gerner, Karl-Heinz,   Rentner, Geb.Jahr 1944

Gartenstraße 7, Ingelfingen (Hermuthausen)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wahlkreis V Neuenstein

 

Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU)

01   Metzger, Isolde,   Geschäftsführerin, Geb.Jahr 1961

Im Wiesengrund 16, Kupferzell (Neu-Kupfer)

02   Knobel, Markus,   Bürgermeister, Geb.Jahr 1969

Haller Straße 15, Waldenburg

03   Gebert, Dieter,   Schreinermeister, Geb.Jahr 1959

Bögele 25, Neuenstein

04   Kieß, Gerhard,   Landwirtschaftsmeister, Geb.Jahr 1950

Bühlholz 3, Kupferzell (Beltersrot)

05   Rogge, Karlheinz,   Immobilienverwalter, Geb.Jahr 1965

Hauptstraße 140, Waldenburg

06   Heim, Peter,   Dipl.-Wirtschaftsingenieur (FH), Geb.Jahr 1959

Sophienbergstraße 8/1, Neuenstein

07   Färber, Heinz,   Landwirt, Geb.Jahr 1954

Obermühle Haus Nr. 4, Waldenburg

 

Freie Wählervereinigung Hohenlohekreis (FWV)

01   Braunisch, Sabine,   Angestellte, Geb.Jahr 1966

Burgstraße 29, Neuenstein (Neufels)

02   Bellingrath-Palesch, Manfred,   Projektmanager, Geb.Jahr 1962

Frankenweg 7, Kupferzell

03   Lemke, Peter,   Rentner, Geb.Jahr 1951

Hohenlohestraße 18, Kupferzell

04   Nicklas, Karl Michael,   Bürgermeister, Geb.Jahr 1981

Neue Straße 32, Neuenstein (Untereppach)

05   Schüz, Heinrich,   Dipl.-Sozialpädagoge (FH), Geb.Jahr 1955

Am Waldrand 27, Waldenburg

 

Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)

01   Weiß, Anke,   Rechtsreferendarin, Geb.Jahr 1991

Leisklinge 46, Kupferzell

02   Rehm, Fritz,   Realschullehrer a. D., Geb.Jahr 1947

Alte Schulstraße 10, Kupferzell (Rüblingen)

03   Weinstock, Maria,   Kinderkrankenschwester, Geb.Jahr 1955

Falkenstraße 14, Neuenstein

04   Kühner, Tom,   Student, Geb.Jahr 1994

Im Löwengarten 24, Pfedelbach

05   Wagner, Kim Alisa,   Referentin Personal und Öffentlichkeitsarbeit, Geb.Jahr 1989

Heinrich-Bürger-Straße 8, Kupferzell

06   Gaßner, Oliver,   IT-Netzwerkadministrator, Geb.Jahr 1972

Leisklinge 27, Kupferzell

07   Rappsilber, Kerstin,   Rentnerin, Geb.Jahr 1952

Am Burgersee 27, Waldenburg

 

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (GRÜNE)

01   Bruhn, Barbara,   Oberregierungsrätin, Geb.Jahr 1968

Schulstraße 22, Forchtenberg

02   Schäfer, Martin,   Selbstständiger Landwirt, Geb.Jahr 1959

Steinsfürtle 3, Neuenstein (Steinsfürtle)

03   Böttinger, Ute,   Journalistin, Geb.Jahr 1961

Weinsbacher Straße 12/1, Neuenstein

04   Munz, Günther,   Selbstständiger Schreiner, Geb.Jahr 1954

Vogelsang 27, Kupferzell

05   Lottner-Arnold, Sebastian,   Speditionskaufmann, Geb.Jahr 1983

Häuserstraße 2, Neuenstein (Eschelbach)

 

Freie Demokratische Partei (FDP)

01   Oettinger-Griese, Ute,   Selbstständige Kauffrau, Geb.Jahr 1957

Untere Vorstadt 14, Kupferzell

02   Aschenbach, Cornelia,   Studentin Bauingenieurwesen (FH), Geb.Jahr 1998

Kirchhofgärten 3, Kupferzell

03   Aschenbach, Marion,   Dipl.-Ing. Architektur (FH), Geb.Jahr 1966

Kirchhofgärten 3, Kupferzell

04   Däuber, Günther,   Geschäftsführer i. R., Geb.Jahr 1953

Weilerwiesen 20/1, Kupferzell

05   Kleinfeld, Jens,   Geschäftsführer, Geb.Jahr 1963

Am Waldrand 11, Waldenburg

06   Kuch, Helga,   Industriekauffrau, z. Zt. Hausfrau, Geb.Jahr 1956

Markenbrunnen 30, Kupferzell

07   Pekers, Michael,   Geschäftsführer, Geb.Jahr 1968

Hauptstraße 3, Künzelsau

 

DIE LINKE (DIE LINKE)

01   Neumann, Richard,   Betriebsratsvorsitzender, Geb.Jahr 1959

Vier Eichen 15, Kupferzell (Neu-Kupfer)

02   Tylinski, Thomas,   Sicherheitskraft, Geb.Jahr 1961

Haselweg 2, Neuenstein (Kleinhirschbach)

03   Catanese, Lisa,   Studentin, Geb.Jahr 1997

Schlossstraße 9, Neuenstein

04   Hafner, Axel,   Mechatroniker, Geb.Jahr 1983

Weilerstraße 10, Pfedelbach (Untersteinbach)

 

Alternative für Deutschland (AfD)

01   Braun, Jürgen,   Weinbau, Besenwirt, Geb.Jahr 1955

Griet Haus Nr. 2, Pfedelbach (Harsberg)

02   Dr. Kuhnert, Hans-Joachim,   Doktor der Medizin, Geb.Jahr 1946

Döttenweiler 1, Neuenstein (Kleinhirschbach)

 

 

 

Wahlkreis VI Bretzfeld/Pfedelbach

 

Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU)

01   Weibler, Rolf,   Landwirtschaftsmeister, Geb.Jahr 1958

Wengertstraße 8, Bretzfeld (Siebeneich)

02   Kunkel, Torsten,   Bürgermeister, Geb.Jahr 1963

Lilienstraße 41, Pfedelbach (Windischenbach)

03   Nußbaum, Ulrike,   Rechtsanwältin, Geb.Jahr 1967

Kelterweg 16, Bretzfeld (Bitzfeld)

04   Lösch, Ulrike,   Dipl.-Betriebswirtin, Geb.Jahr 1976

Adolzfurter Straße 33, Pfedelbach (Windischenbach)

05   Eberle, Simon,   Personalreferent, Geb.Jahr 1988

Zur Stadtbahn 8, Bretzfeld (Bitzfeld)

06   Bauer, Eberhard,   Geschäftsführer, Geb.Jahr 1950

Alte Straße 20, Pfedelbach (Heuberg)

07   Müller, Jonathan,   Weinbautechniker, Geb.Jahr 1986

Untere Brettachtalstraße 44, Bretzfeld (Geddelsbach)

08   Knöferl, Siegfried,   Selbstständiger Schriftsetzermeister, Geb.Jahr 1960

Carl-Maria-von-Weber-Straße 5, Pfedelbach

09   Pfisterer, Steffen,   Elektrotechnikermeister, Geb.Jahr 1973

Weinsberger Straße 34, Bretzfeld (Scheppach)

10   Neu, Andreas,   Dozent, Betriebswirt, Geb.Jahr 1970

Am Steinbach 6, Pfedelbach (Untersteinbach)

 

Freie Wählervereinigung Hohenlohekreis (FWV)

01   Blanck, Tina,   Lehrerin, Geb.Jahr 1976

Schlossbergstraße 6, Pfedelbach (Oberohrn)

02   Breuninger, Christina,   Bankkauffrau, Geb.Jahr 1967

Goldbergstraße 11, Pfedelbach (Windischenbach)

03   Schmitgall, Silke,   Hauswirtschaftliche Betriebsleiterin, Geb.Jahr 1971

Obere Brettachtalstraße 15, Bretzfeld (Geddelsbach)

04   Bechle, Manfred,   Stuckateurmeister, Geb.Jahr 1961

Sonnenbergstraße 4, Bretzfeld (Dimbach)

05   Dr. Burr, Steffen,   Wirtschaftsanwalt, Geb.Jahr 1984

Keltenstraße 6, Bretzfeld (Bitzfeld)

06   Kienzle, Jürgen,   Werkzeugmacher, Geb.Jahr 1959

Bretzfelder Straße 25, Bretzfeld (Adolzfurt)

07   Knoche, Joachim,   Lehrer, Geb.Jahr 1955

Unterhöfener Straße 11, Pfedelbach (Harsberg)

 

Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)

01   Weber, Sabine,   Rechtsanwaltsgehilfin, Geb.Jahr 1966

Alemannenstraße 17, Bretzfeld (Bitzfeld)

02   Vogelmann, Daniel,   Einkäufer, Geb.Jahr 1985

Alte Kellerei 3, Pfedelbach

03   Steiner, Susanne,   Hörakustikmeisterin, Geb.Jahr 1962

Schwabbacher Straße 1, Bretzfeld (Siebeneich)

04   Jambor, Matthias,   Mechatroniker, Geb.Jahr 1999

Humperdinckstraße 4, Pfedelbach

05   Rode, Monika,   Hotelfachfrau, Geb.Jahr 1975

Holunderweg 12, Pfedelbach

06   Wagschal, Jens,   Key-Account-Manager, Geb.Jahr 1968

Heimbachstraße 29/1, Bretzfeld (Unterheimbach)

07   Heß-Mugler, Renate,   Gesundheits- und Krankenpflegerin, Geb.Jahr 1964

Kirchstraße 23, Bretzfeld (Rappach)

08   Hofmann, André,   Bauleiter, Geb.Jahr 1968

Steinsfeldstraße 53, Bretzfeld (Rappach)

09   Kösekahya, Yunus,   Anlagen- und Maschinenführer, Geb.Jahr 1990

Johann-Strauß-Straße 24, Pfedelbach

10   Heß, Nils Uwe,   Verwaltungsangestellter, Geb.Jahr 1989

Kirchstraße 23, Bretzfeld (Rappach)

 

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (GRÜNE)

01   Krehl, Katharina,   Lehrerin, Geb.Jahr 1959

Hauffstraße 25, Öhringen

02   Sachse, Peter,   Heizungsbauer, Geb.Jahr 1956

Panoramaweg 7, Pfedelbach (Heuberg)

03   Ferchau, Antje,   Stadtplanerin, Geb.Jahr 1966

Entengasse 9, Bretzfeld (Waldbach)

04   Griese, Wilhelm,   Sonderschullehrer, Geb.Jahr 1957

Vorderes Gwend 11, Öhringen (Cappel)

05   Schefold, Roland,   Sonderschullehrer, Geb.Jahr 1957

Steigersbrünnle 44, Neuenstein

06   Lehmann, Frank,   Architekt, Geb.Jahr 1962

Pfedelbacher Straße 23, Öhringen

 

Freie Demokratische Partei (FDP)

01   Schenk, Michael,   Konstruktionstechniker, Geb.Jahr 1955

Römerstraße 8, Pfedelbach (Gleichen)

02   van Amern-Kasten, Karl-Heinz,   Unternehmer, Geb.Jahr 1953

Brunnenstraße 11, Pfedelbach (Windischenbach)

03   Lippold, Michael,   Lehrer, Geb.Jahr 1964

Mattesstraße 2, Öhringen

04   Paidar-Darian, Sirus,   Unternehmer, Geb.Jahr 1976

Sommerrain 18, Pfedelbach (Untersteinbach)

05   Reber, Mark,   Student, Geb.Jahr 1997

Pfarrstraße 1, Bretzfeld (Adolzfurt)

06   Stapf, Ilona,   Meisterin der ländlichen Hauswirtschaft, Geb.Jahr 1956

Birkenhöfe 2, Bretzfeld (Bitzfeld)

07   Dr. Welisch, Pascale,   Ärztin, Geb.Jahr 1965

Obersteinbacher Straße 5, Pfedelbach (Untersteinbach)

08   Wirkner, Uwe,   Sozialversicherungsangestellter, Geb.Jahr 1964

Am Bahndamm 32, Öhringen

 

DIE LINKE (DIE LINKE)

01   Brecht, Simon,   Kaufmann, Geb.Jahr 1998

Kocherstraße 3, Bretzfeld (Waldbach)

02   Wolf, Martin,   Kfz-Meister, Geb.Jahr 1962

Kocherstraße 14, Bretzfeld (Waldbach)

03   Möhrle, Hans-Jürgen,   Lagerist, Geb.Jahr 1959

Kirchgärten 1, Bretzfeld (Unterheimbach)

04   Bächtle, Niels,   Arbeiter, Geb.Jahr 1998

Lupinienweg 8, Bretzfeld (Schwabbach)

05   Weimar, Heinz,   Rentner, Geb.Jahr 1935

Lessingstraße 10, Pfedelbach

 

Alternative für Deutschland (AfD)

01   Schmidt, Thomas,   Verkäufer, Geb.Jahr 1979

Münzstraße 74, Öhringen

02   Hammer, Volker,   Rentner, Geb.Jahr 1947

Mozartstraße 3, Bretzfeld (Waldbach)

03   Weber, Bernd,   Verkäufer, Geb.Jahr 1961

Pestalozzistraße 4, Bretzfeld (Rappach)

 

 

 




Hohenlohe: Wer geht und wer bleibt im Kreistag?

Am Donnerstag, den o4. April 2019, findet um 14 Uhr im Landratsamt Hohenlohekreis, Allee 17, 74653 Künzelsau, Sitzungszimmer 401 (4. Obergeschoss) eine öffentliche Sitzung des Kreiswahlausschusses für den Hohenlohekreis statt. In dieser Sitzung prüft der Kreiswahlausschuss die eingereichten Wahlvorschläge für die Wahl des Kreistags am 26. Mai 2019 und entscheidet über deren Zulassung oder Zurückweisung.

Interessierte Bürger sind hierzu herzlich eingeladen.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises

Foto: GSCHWÄTZ/Archiv

 

 




Straßenmeistereien im Hohenlohekreis sind auf den Winter vorbereitet

Im Hohenlohekreis haben die beiden Straßenmeistereien insgesamt 662 Kilometer Bundes- Landes- und Kreisstraßen zu betreuen. Dafür wurden insgesamt zirka 2600 Tonnen Streusalz in den jeweiligen Streustofflagern eingelagert. In der Straßenmeisterei Öhringen werden samt zugehörigem Salzsilo bei Grünbühl rund 1.200 Tonnen Streusalz bevorratet. Im Bereich der Straßenmeisterei Künzelsau wurden in der örtlichen Salzhalle 800 Tonnen und zusätzliche 600 Tonnen im Stützpunkt Krautheim eingelagert. Die Streusalzbevorratung ist allerdings nur ein kleiner Teil der umfassenden Vorbereitungen. Alle 15 benötigten Fahrzeuge und Geräte wurden von den Mitarbeitern in den letzten Wochen gewartet und einsatzfähig gemacht. Orangefarbene Schneezeichen wurden gesetzt, Streugutbehälter an Steigungsstrecken aufgefüllt und Verkehrszeichen zur Warnung vor Glatteisgefahrenstellen aufgestellt. Über 17 Kilometer Schneezäune entlang von kritischen Streckenabschnitten werden aufgebaut.

Sieben Tage die Woche im Einsatz

Im Regelfall sind im Winterdienst acht landkreiseigene Räum- und Streufahrzeuge sowie ein Kleingeräteträger für Geh- und Radwege im Einsatz. Zusätzlich stehen bei starkem Schneefall weitere sechs Mietfahrzeuge von privaten Fuhrunternehmern zur weiteren Unterstützung unter Vertrag. Diese Räum- und Streufahrzeuge sind dann jeweils im Zweischichtbetrieb, 7 Tage die Woche, ab 4 Uhr bis 22 Uhr im Einsatz. In den übrigen Zeiten wird nicht bzw. nur in besonderen Ausnahmefällen geräumt oder gestreut.

Salzmenge bei gleichbleibender Wirkung reduzieren

Auf die Fahrbahn wird aus ökologischen und wirtschaftlichen Gründen ein Gemisch aus 70 Prozent trockenem Streusalz und 30 Prozent salzhaltiger Sole gestreut. Die Vorteile dieses sogenannten „FS 30 Feuchtsalzes“, sind unter anderem eine wesentlich schnellere und bessere Tauwirkung, verbesserte Haftung und eine insgesamt längere Liege- und Wirkungsdauer auf der Fahrbahnoberfläche. Dadurch kann die erforderliche Salzmenge bei gleichbleibender Wirkung deutlich reduziert werden.

Der Winterdiensteinsatz im durchgehenden Schichtbetrieb ist für die Einsatzleiter und Mitarbeiter eine sehr herausfordernde Tätigkeit. Auch deshalb werden alle Verkehrsteilnehmer um entsprechende Rücksichtnahme bei Begegnungen mit den breiten Räumfahrzeugen gebeten. Durch eine vorausschauende und umsichtige Fahrweise bei winterlichen Straßenverhältnissen können unnötige Verkehrsunfälle und Staus vermieden werden.

 

Quelle: Landratsamt des Hohenlohekreises

Die Straßenmeistereien Künzelsau und Öhringen haben sich auf den Wintereinbruch vorbereitet.
Foto: Landratsamt des Hohenlohekreises

 




Und ab geht´s in die Miesen

Es geht gewaltig in den Keller. Wies der Saldo des Finanzmittelbestandes in diesem Jahr noch ein Plus von 439.000 Euro auf, verändert sich der Finanzierungsmittelbestand im Haushalt 2019 auf Minus 68.000 Euro. Damit purzelt der Hohenloher Haushalt 507.000 Euro in den Keller.

In der Kreistagssitzung am 05. November 2018 in Ingelfingen spricht Landrat Dr. Matthias Neth die Themen an, die großen Anteil daran haben, dass das Defizit wächst: Das Hohenloher Krankenhaus und der bevorstehende Neubau des Landratsamtes.

 

Baustelle Krankenhaus: Keine konkreten Pläne für Künzelsaus Gesundheitsversorgung

 

„Ich erinnere mich gut an meine zweite Arbeitswoche, als unser damaliger Geschäftsführer mir die Zahlen vorgestellt hat“, sagte Neth im Bezug auf das Krankenhaus. „Von da war doch allen klar, was auf uns als Kreis zukommen würde, nämlich eine umfassende Neustrukturierung.“ Neth ist seit 2013 Landrat. Bislang war die offizielle Aussage, dass das Krankenhaus in Künzelsau 2022/2023 geschlossen wird – wenn Öhringens Neubau steht. Angesichts der mittlerweile sehr schlechten Bettenbelegung im Zuge der Schließungsverkündungen droht Künzelsau möglicherweise bereits ein früheres Aus – die Bürgerinitiative befürchtet, dass das Künzelsauer Krankenhaus bereits 2019 schließen könnte (siehe S. 8). Bezüglich der Ausgestaltung des Medizinzentrums in Künzelsau gibt es bislang keine konkreteren Pläne. Auch diese Ausgestaltung koste Geld, betonte der Landrat. Der Neubau in Öhringen indes soll nach wie vor in den nächsten drei bis vier Jahren stehen, so der Zeitplan.

 

Baustelle Seniorenheime

 

Zu den derzeitigen Zuständen in den Hohenloher Senioreneinrichtungen sagte Neth: „Ein besonderes Augenmerk muss auch den kreiseigenen Senioreneinrichtungen im Hohenlohekreis und deren Weiterentwicklung gelten. Es ist und bleibt schwierig, ausreichend Pflegefachkräfte zu finden.“ Selbstkritisch fügt er hinzu: „Der niedrigere Haustarif für die Beschäftigten im Krankenhaus und den Senioreneinrichtungen in den vergangenen Jahren hat dies nicht wirklich begünstigt.“ Er verweist auf die Geschäftsführung, die nun Tarifgespräche mit der Gewerkschaft verdi und dem Betriebsrat geführt habe mit dem Ziel, sich „an den Tarif des öffentlichen Dienstes und damit eine Rückkehr in den Flächentarif schrittweise anzunähern“.  Wann die Gehälter in welcher Form erhöht werden, blieb offen.

 

Baustelle Landratsamt: Wesentlich teurer als geplant

 

Wesentlich teurer wird womöglich der Neubau des Landratsamtes. Darauf weisen Landrat Neth und Kämmerer Michael Schellmann hin. Die Gründe liegen unter anderem in einer, so Neth, „zum Teil veralteten Machbarkeitsstudie“ von 2012 bis 2015. Auch im Bereich der Kostenkalkulation (angesetzt waren für den Neubau bislang 56,6 Millionen Euro) von 2015 dürfte sich „einiges verändert haben“. Denn: Durch die Preissteigerungen im Baugewerbe können Mehrkosten von mehreren Millionen Euro entstehen, sagt Kämmerer Schellmann.

 

Derzeit steht immernoch nicht fest, wo das neue Landratsamt, – oder auch vom Landratsamt als „Kreishaus“ bezeichnete – nun gebaut werden soll. Möglich wären an der gleichen Stelle wie das jetzige Landratsamt oder in der Nähe des Kauflands. Die Preisgerichtssitzung hierzu ist Mitte Dezember 2018. Manche Kreistagsmitglieder monieren die schleppende Vorgehensweise bezüglich des Neubaus. Neth nimmt hierzu Stellung: „Ein Kreisrat hat mir vor kurzem gesagt: „Hätte man 2012 statt der Machbarkeitsstudie lieber gleich einen Architekten beauftragt. Dann stünde das neue Landratsamt heute ohne aktuelle Baupreissteigerungen.“ Neth indes lässt sich durch derartige Kritik nicht aus der Ruhe bringen: „Kommunalpolitik braucht aber eben etwas Zeit. Aus heutiger Sicht gestaltet sich unsere Zeitachse so, dass wir frühestens 2022 in die Bauphase einsteigen können und ein Bezug Ende 2024 realistisch erscheint.“ Neht freut sich über die starke Unterstützung der Stadt Künzelsau bei diesem Projekt: „Ich freue mich, dass Herr Bürgermeister Neumann und der Künzelsauer Stadtrat klar formuliert haben, dass die gute Unterbringung des Kreishauses Priorität eins genießt. Diese Aussage ist und bleibt die Grundlage für den Wettbewerb.“

 

Baustelle Unterrichtsausfall

 

Landrat Neth betonte in seiner Rede, dass die ausreichende Versorgung mit qualifizierten Lehrkräften an den Schulen eigentlich kein Landkreis-Thema sei [Anm. d. Red.: Dafür ist das Regierungspräsidium Stuttgart zuständig]. Dennoch weiß er: „Schon jetzt führt die mangelhafte Personalausstattung zu Stundenausfällen. An unseren SBBZs (Anm. d. Red.: sonderpädagogische Bildungseinrichtungen wie etwa die Geschwister-Scholl-Schule in Künzelsau] musste im laufenden Haushaltsjahr teilweise Nachmittagsunterricht aufgrund fehlender Lehrkräfte gestrichen werden. Hier ist das Land in der Pflicht, eine gleichmäßige Unterrichtsversorgung aller Schulen im Land – vor allem in ländlichen Regionen – sicherzustellen. Es kann nicht sein, dass an SBBZs, insbesondere in den Sprachförderungsschulen, Unterrichtsstunden ausfallen.“ Inwieweit Neth diese Kritik auch nach Stuttgart trug, ist nicht bekannt. Betroffene Eltern  machten jedoch in einer großen Unterschriftenaktion, die im November 2018 endete, auf die Missstände in einer solchen Schule in Künzelsau aufmerksam. Auf den Listen stand, dass diese gesammelten Unterschriften an Landrat Neth und an Stuttgarts Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann weitergeleitet werden.

 

Baustelle NVH

 

Das Thema Nahverkehr betrifft viele Schüler im Hohenlohekreis. Neth verweist hierzu auf die „geplante Direktvergabe unserer Verkehre an den NVH. […] Nächstes Jahr werden wir die Subvergabe der Fahrleistungen durch den NVH als weiteren Meilenstein abschließen können und den NVH in die Zukunft führen. Wirtschaftlich kann dieses Thema massive Auswirkungen haben.“ Sprich: Der Hohenlohekreis vergibt die Verkehre an den NVH, dieser wiederum vergibt die Fahrten an Busunternehmen, die sich für diese Fahrten anbieten können. Das Busunternehmen Metzger aus Künzelsau etwa fährt unter anderem auch Schulbuslinien wie die Linie 13.

Der NVH steht bereits seit Jahren in der Kritik, dass er Schulen nicht unterrichtsgerecht anfährt, so dass manche Schüler zu spät in die Schulen kommen oder bei Unterrichtsende kein Bus gestellt werden kann. Dieses Thema schnitt der Landrat jedoch nicht an.

 

Vierspuriger Ausbau B19

 

Die B19 als wichtige Verbindungsstraße zur Autobahn A6 und nach Schwäbisch Hall soll nach Ansicht des Landrats vierspurig ausgebaut werden. Neth betonte allerdings auch bei diesem Thema: „Das liegt jedoch nicht in der Entscheidung des Kreises, sondern in der Sache des Bundes. Daher hat das Straßenbauamt des Landratsamtes eine umfangreiche Verkehrsstudie durchgeführt. Mit den sich daraus ergebenden Maßnahmen verbessert sich die Leistungsfähigkeit der B19.“ Wie diese Maßnahmen konkret ausschauen, ist noch nicht näher bekannt.

 

Über 25 Prozent des Hohenloher Haushalts fließt in Mitarbeitergehälter

 

Über 25 Prozent (35,86 Millionen Euro zuzüglich Personalnebenkosten) der finanziellen Aufwendungen des Kreises fließt laut Kreiskämmerer Schellmann in Personalkosten und  Versorgungsaufwendungen. Da ist rund jeder vierte Euro. Die   Anzahl   der   Planstellen   erhöhe  sich   um rund 15 Stellen. 3,5 Stellen entfallen dabei auf die Kernverwaltung, der Rest entfalle  auf die Eigenbetriebe. „Im Asylbereich hat sich die Situation weiter entspannt, so dass dort weitere Stellen abgebaut werden   konnten.“    Zusätzliche   Stellen   seien unter anderem im   Personal-   und   Organisationsamt,   im   Kämmereiamt,      im      Gebäudemanagement,      im      Sozialamt,      im      Jugendamt,      im     Straßenverkehrsamt und im Straßenbauamt notwendig.

 

Derzeit arbeiten 960 Mitarbeiter im Landratsamt.




Landratsamt bittet Waffenbesitzer zur Kasse

Fast 1.500 Hohenloher besitzen eine Waffe

Waffenbesitzer müssen künftig Gebühren an das Landratsamt des Hohenlohekreises zahlen, wenn sie vom Landratsamt bezüglich ihres Waffenbesitzes geprüft werden. Darauf verweist das Landratsamt in einer Pressemitteilung vom 08. November 2018.

Seit dem Amoklauf von Winnenden vor neun Jahren gibt es ein verschärftes Waffenrecht. Die Behörden sollen seitdem verdachtsunabhängige Kontrollen bei allen Waffenbesitzern durchführen.

Landratsamt hat gemerkt, das der Aufwand zu groß ist, um die Kosten selbst zu tragen“

„Bislang haben die Waffenbehörden den Aufwand dafür selbst übernommen, sofern die Kontrollen keine Beanstandungen der Aufbewahrung von Waffen und Munition ergeben haben“, erklärt das Landratsamt des Hohenlohekreises. Im Verlauf eines ersten Kontrollumlaufs, also der einmaligen Kontrolle aller Waffenbesitzer, für die das Landratsamt Hohenlohekreis zuständig ist, habe sich allerdings herausgestellt, „dass durch die zusätzlichen Kontrollen erhebliche Mehrkosten entstehen. Der hohe Aufwand der Kontrollen besteht vor allem darin, dass sie von zwei Mitarbeitern gemeinsam vorgenommen werden müssen und dass bei unangekündigten Hausbesuchen die Kontrolleure oft wiederholt ausrücken müssen, bis sie den Waffenbesitzer antreffen.“

Waffenbesitzer oft nicht zu Hause

Diese Mehrkosten werde das Landratsamt Hohenlohekreis künftig den Waffenbesitzern über eine Verwaltungsgebühr zumindest teilweise in Rechnung stellen: „Die Gebührenerhebung ergibt sich aus den Bestimmungen des § 50 Waffengesetz. Da es sich bei der Kontrolle um eine individuell zurechenbare öffentliche Leistung handelt, wird der entstandene Verwaltungsaufwand dem Waffenbesitzer, als Veranlasser der Verwaltungstätigkeit, in Form einer Gebühr in Rechnung gestellt. Der Waffenbesitzer ist in diesem Fall der Veranlasser der Verwaltungstätigkeit, weil er Waffen aufbewahrt, die aufgrund der Gefährlichkeit von Waffen und Munition eine Kontrolle durch die Behörden notwendig macht. Die Kontrolle selbst knüpft an die gesetzliche Verpflichtung des Waffenbesitzers an, die erforderlichen Vorkehrungen zu treffen, um zu verhindern, dass in seinem Besitz befindliche Waffen und Munition abhandenkommen oder Dritte sie unbefugt an sich nehmen (§ 36 Waffengesetz).“

Gebühren

Für verdachtsunabhängige Kontrollen wird zukünftig eine Festgebühr erhoben, die sich an der Anzahl der zu kontrollierenden Waffen orientiert. Die Gebühren sind wie folgt gestaffelt: bei bis zu 10 Waffen fallen 60 Euro an, ab 11 Waffen sind es 80 Euro. Für Waffensammler liegt die Gebühr bei 100 Euro je Kontrolle.

Denkbar wäre auch eine Gebührenberechnung nach Zeitaufwand gewesen. Diese Möglichkeit wurde jedoch verworfen. „Das wäre für die Waffenbesitzer im Normalfall teurer geworden“, erklärt Mike Weise, Leiter des Amtes für Ordnung und Zuwanderung im Landratsamt Hohenlohekreis: „Wir wollen den Waffenbesitzern aber vor allem die Möglichkeit geben, Fragen zu stellen und sich beraten zu lassen, ohne dass sich das auf die Kosten auswirkt.“

Mit ausnahme von Öhringen, Pfedelbach und Zweiflingen

Diese Regelung gilt für alle Waffenbesitzer im Hohenlohekreis, mit Ausnahme von Öhringen, Pfedelbach und Zweiflingen, für die die Waffenbehörde der Großen Kreisstadt Öhringen zuständig ist. Allerdings werden beide Behörden zukünftig ähnlich verfahren, damit im gesamten Hohenlohekreis möglichst gleiche Bedingungen für Waffenbesitzer vorherrschen.

 

Im Hohenlohekreis gibt es laut dem Landratsamt des Hohenlohekreises insgesamt 1.415 legale Waffenbesitzer (Stand: September 2018). Diese Zahl verändere sich jedoch durch Zuzüge, Verkäufe und Neuanträge ständig.

 

 




Workout mit Wendy

Am 29. September 2018 ist das erste große Workout Festival in Künzelsau. GSCHWÄTZ-Praktikantin Wendy Schawuppke hat sich mit den Workout-Machern Dennis Göller und Lea Richter auf dem Sportgelände Prübling schon mal darauf vorbereitet.

Die Muckis in den Oberarmen sind bei GSCHWÄTZ-Praktikantin Wendy Schawuppke eher zu Winke-Winke-Armen verkümmert. Foto: GSCHWÄTZ

Für Anfänger und Fortgeschrittene

No sports, just fun – das ist eigentlich das Motto von unserer Praktikantin, die schon seit zehn Jahren kein Fitnessstudio mehr von innen gesehen hat. Nun muss sie also ran auf dem Sportgelände Prübling und testet unter strenger Anleitung der Fitnesscoaches Dennis Göller und Lea Richter, wieviel Sportskanone noch in ihr steckt.

„Gemeinsam trainiert es sich am besten“, lautet das Motto von Lea Richter und Dennis Göller. Daher haben sie auch das Workout Festival ins Leben gerufen. Trainer jeder Altersklassen werden die Besucher anleiten und trainieren – es gibt verschiedene Fitnesslevel und auch ganz unterschiedliche sportliche Angebote – von Yoga über Pilates bis hin zu Tai Bo.

„Jeder kann hier mitmachen, egal, welches Leistungslevel. Es spielte keine Rolle, ob jemand Anfänger oder Fortgeschrittener ist“, betont Lea Richter. „Es gibt unterschiedliche Bühnen mit unterschiedlichen Workouts und unterschiedlichen Trainern. Und man kann die Workouts untereinander auch einfach wechseln.“

Fitnesscoach Dennis Göller weist Wendy genau an, wie die Übungen auszuführen sind. Foto: GSCHWÄTZ

Wendys Trainingsplan

Unsere Praktikantin Wendy merkt beim Workout sehr schnell, wo ihre Grenzen und Schwachstellen sind. Der Rücken scheint durchzubrechen, ein Zeichen von viel Büroarbeit und wenig Rückenmuskulatur, vor allem im unteren Rückenbereich, wie Dennis Göller erklärt.

GSCHWÄTZ-Praktikantin Wendy Schawuppke nach dem Workout. Foto: GSCHWÄTZ

Smoothis, Sportriegel, DJ, Sportfrisuren und Gespräche mit Sportlern

Am Workout Festival selbst erwartet die Besucher nicht nur Sport, Sport, Sport, sondern auch leckere selbst gemacht Smoothies und Musik von DJ DomAir. Wer Lust hat, kann sich von den Frisören Zoi aus Ingelfingen oder Nikos Frisöre aus Künzelsau Sportfrisuren machen lassen, sich durch verschiedene Sportriegel probieren oder eine Körperfettanalyse machen lassen. Es gibt Gespräche mit Sportlern. Die AOK ist mit einem Gerät vor Ort, bei dem die Besucher testen können, wie sich Schwerelosigkeit anfühlt. Auch Fitnessgeräte der etwas anderen Art, wie der Kettlebell, können in einem Workshop getestet werden.

Prominente Unterstützer sind ebenfalls vor Ort, unter anderem das Feel-well in Künzelsau, Dance Instructor Gabriella Gomez und das Niedernhaller Karatezentrum Sarantoudis.

Jetzt anmelden

Anmelden kann sich jeder ab sofort auf der Internetseite: http://www.workoutcoaches.de

Lasst die Spiele beginnen.

 

 

 




Die alte Fraa kommentiert den Wegzug von Mustang und was das Ganze mit Berner und Würth zu tun hat

Die alte Fraa von drobbe de Höh‘ kommentiert den Wegzug von Mustang von Künzelsau nach Schwäbisch Hall und kann sich auch einen Seitenhieb auf Berner nicht verkneifen, die mit ihrer Führungselite von Garnberg nach Köln gewandert sind…was das Ganze mit Würth zu tun hat, erfahren Sie im Video.

GSCHWÄTZ – Das Magazin – Wir lieben unser Ländle – auch als Abo direkt in den Briefkasten – www.gschwaetz.de

 




Mehrere hundert Schafe überqueren Landesstraße bei Möglingen

Für kurze Zeit kam sich der ein oder andere Autofahrer ein wenig wie in einem Ostblockland vor, als plötzlich eine Herde Schafe den Verkehr bei Möglingen (Hohenlohekreis) lahmlegte. Mehrere hundert Tiere überquerten in aller Seelenruhe die Landesstraße L1045. So wird man gezwungen, ein Päuschen einzulegen bei diesen heißen Temperaturen (zu diesem Zeitpunkt 36,5 Grad).Wir möchten Ihnen das Video natürlich nicht vorenthalten.

Ein aufmerksamer Autofahrer hat dieses Treiben am 30. Juli 2018 zwischen 17 und 18 Uhr gefilmt.

Herzlichen Dank an dieser Stelle fürs zur Verfügung stellen.

Quelle: privat

Foto: GSCHWÄTZ/Archiv

 




Das wird teuer

// Der Abriss des Asbest belasteten Landratsamt ist teuer und nicht ungefährlich

Zum Abriss des mit Asbest belasteten Landratsamtes in Künzelsau bräuchte es idealerweise den Verpackungskünstler Christo. Dieser müsste das ganze Gebäude ummanteln, damit kein Asbeststaub nach außen dringt. Männer in Schutzkleidung mit Schutzbrille und Atemschutzgeräten verpacken den Asbest, in geschlossenen Lastwägen wird der krebserregende Baustoff auf einer Sondermülldeponie entsorgt. So könnte eine ideale Asbestentsorgung ausschauen.

Das Problem: Der Abriss könnte dadurch 20 Prozent mehr kosten, wenn nicht sogar sich verdoppeln, so ein Architekt aus dem Kochertal, der anonym bleiben möchte, jedoch selbst schon mit Asbest behaftete Bauten beim Abriss betreut hat.

Doch wer trägt die Kosten dieser aufwändigen Entsorgung und damit auch das damit verbundene gesundheitliche Risiko? „Die Verantwortung der Entsorgung liegt derzeit beim Landkreis (Eigentümer). Sollte das Gebäude veräußert werden, besteht grundsätzlich die Möglichkeit, dass der neue Eigentümer das Gebäude saniert oder abbricht“, so das Landratsamt des Hohenlohekreises.

Auf Nachfrage bestätigt das Landratsamt, dass die Stadt Künzelsau im Rahmen eines städtebaulichen Wettbewerbs die Eingangssituation eventuell verändern möchte. Bezüglich der Frage nach den Entsorgungskosten verweist das Landratsamt darauf, dass „zunächst der städtebauliche Wettbewerb abgewartet werde“. Eine erste Kostenschätzung seitens des Landratsamts liegt noch nicht vor. Weiter heißt es: „Das Gebäude A ist grundsätzlich sanierungsfähig, man hatte sich unter den damaligen Umständen aber für eine Veräußerung des Gebäudes und die Errichtung eines Neubaus an anderer Stelle entschieden.“ Das Landratsamt betont: „Die Asbestsanierung ist möglich, aber auch notwendig und wird von Fachleuten sachgerecht durchgeführt. Die hierbei anfallenden Abfälle werden anschließend ordnungsgemäß entsorgt beziehungsweise auf eine zugelassene Sondermülldeponie gebracht.“

Wie und in welcher Form das neue Landratsamt gebaut wird, ist noch nicht klar.

 

// Foto: GSCHWÄTZ/Archiv