1

Arnulf von Eyb: „Das ist wirklich wichtig, denn wir alle wollen mehr über das Virus wissen“

Freude über hohe Teilnahmebereitschaft

Arnulf von Eyb informiert sich über die Corona-Studie des Robert Koch-Institutes in Kupferzell

Der Hohenloher Landtagsabgeordnete Arnulf von Eyb (CDU) hat sich am Mittwoch, den 27. Mai 2020, persönlich ein Bild von der Coronastudie gemacht, die das Robert Koch-Institut (RKI) derzeit in Kupferzell durchführt. Dr. Julia Strandmark aus dem Studienteam des RKI informierte von Eyb und Landrat Dr. Matthias Neth über die Abläufe sowie den aktuellen Stand. Besonders erfreut zeigten sich alle Beteiligten über die hohe Bereitschaft der Kupferzeller, an der Studie teilzunehmen.

Auch Landrat Neth lobt das Engagement der Bürger

„Das ist wirklich wichtig, denn wir alle wollen mehr über das Virus wissen und vor allem darüber, was man aus dieser und weiteren Studien an sinnvollen Regeln für das tägliche Leben ableiten kann“, erklärte von Eyb. Auch Landrat Dr. Matthias Neth lobt das Engagement der Bürger im Kreis: „Wir hatten schon gehofft, dass viele Kupferzeller mitmachen und freuen uns jetzt natürlich, dass sich diese Hoffnung offenbar erfüllt. Wenn am Ende die rund 2.000 Teilnehmer zusammenkommen – und danach sieht es derzeit aus –, wäre das für die Aussagekraft der Studie perfekt.“

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises

 




„Um sich vor der Pest zu schützen, trugen die Menschen Tücher vor dem Gesicht“

Covid-19 ist ein Virus, das eine weltweite Pandemie entfacht hat. Überall auf der Welt erkranken Menschen und sterben – vermehrt ältere Menschen und mit Vorerkrankungen, aber es gibt auch Kinder und Menschen zwischen 20 und 40 Jahren, die das Virus dahinrafft. Manche Virologen haben Covid-19 bereits mit der Spanischen Grippe verglichen, an der 2018/2019 – also vor ziemlich genau 100 Jahren – laut dem Ärzteblatt schätzungsweise 27 bis 50 Millionen Menschen starben. https://www.aerzteblatt.de/archiv/197155/Spanische-Grippe-Ein-Virus-Millionen-Tote Die Wochenzeitung Die Zeit betitelte die Spanische Grippe in einem Artikel, online veröffentlicht im Januar 2020, als „die Mutter aller Pandemien“. https://www.zeit.de/2020/06/spanische-grippe-virus-seuche-pandemie

Die Pest, die vor rund 700 Jahren tobte, soll sogar ein Drittel der Bevölkerung dahingerafft haben. Auch im Hohenlohischen wütete sie – und mit ihr noch viele andere Dinge. Denn die Leidtragenden war damals die jüdische Bevölkerungsgruppe.

Herren von Hohenlohe nahmen Juden auf

Denn im Hohenlohehischen gab es damals zahlreiche jüdische Siedlungen. „Jüdische Siedlungen dürften im Gebiet Hohenlohe im hohen und späteren Mittelalter an wichtigen Verkehrs- und Handelsmittelpunkten entstanden sein. In Öhringen lebten Juden im Jahr 1253. Der Vogt übte über sie die Oberherrschaft aus. Auch in anderen Orten nahmen die Herren von Hohenlohe die Juden auf. Diese kamen aus den benachbarten Reichsstädten Schwäbisch, Heilbronn und Rothenburg ob der Tauber; in der Grafschaft Hohenlohe trieben sie Handel.“ Das steht in einem Artikel auf der Internetseite, den wir hier auzugsweise veröffentlichen. http://juden-in-oehringen.de/mittelalter

Das mittelalterliche Judentum war danach überwiegend städtisches Bürgertum: „Da die Juden kein Eigentum an Grund und Boden besitzen durften und auch nicht in die Zünfte aufgenommen wurden, blieben ihnen nur das als verwerflich angesehene Geschäft des Zinsnehmens. Den Christen war dieses Geschäft seit 1179 verboten. Das Kreditwesen der Juden war unentbehrlich für die weltlichen und kirchlichen Kreise und erreichte im 13. Jahrhundert seinen Höhepunkt. Durch die einheitliche hebräische Sprache, ihre Familienverflechtungen und den gemeinsamen Glauben bildeten sie eine die damaligen Grenzen überschreitende Gruppe, die immer wieder die benötigten Kapitalien beschaffte.

Judenverfolgungen auch in Hohenlohe

Die negativen Folgen blieben nicht aus: Die Rechtsstellung verschlechterte sich, und durch finanzielle Forderungen von Kaiser, Landesherr und Stadt waren die Juden gezwungen, immer mehr Geld aufzutreiben. Dies wurde vom Volk als „Zinswucher“ verstanden Zugleich tauchte die Beschuldigung auf, dass Juden Hostien schändeten, indem sie geweihte Hostien kaufen oder stehlen würden, um sie aus Hass gegen Christus mit Messern zu durchstechen oder in einem Mörser zu zerstampfen. Gerüchte über solchen Hostienfrevel führten im Jahr 1298 in Südwestdeutschland zu entsetzlichen Judenmetzeleien, ausgelöst durch den fränkischen Ritter Rintfleisch.

Judenmetzeleien, ausgelöst durch den fränkischen Ritter Rintfleisch

Davon war auch Hohenlohe betroffen. Auch in Öhringen wurden Juden erschlagen; Zahl und Namen sind nicht bekannt. Das Wohngebiet der jüdischen Familien lag im westlichen Bereich, wahrscheinlich in der Gerbergasse; hier befand sich auch die Synagoge. Ebenso kam es in Forchtenberg, Waldenburg, Dörzbach, Krautheim, Ingelfingen und Künzelsau zu den „Rintfleischpogromen“. In Sindringen wurden elf Angehörige zweier Familien ermordet.

Im Jahr 1348 verbreitete sich in Europa die aus dem Orient eingeschleppte Pest, genannt der „Schwarze Tod“. Die Seuche richtete schlimme Verheerungen an; ein Drittel der Bevölkerung erlag ihr. Da begann eine ungeheuerliches Gerücht umzulaufen: Die Pest sei durch die Juden heraufbeschworen, sie hätten alle Brunnen und alles Quellwasser vergiftet. Die wahnwitzige Beschuldigung wurde geglaubt, obwohl auch die Juden der Pest zum Opfer fielen. Durch ihre Vorschriften bei ihrem Gesetz, z.B Waschen vor den Mahlzeiten, hatten sie aber weniger Todesfälle. In den darauffolgenden Judenverfolgungen von 1348/49 gingen die jüdischen Gemeinden in Öhringen, Waldenburg und Hohebach vollständig unter.“

Die Pest: Der schwarze Tod des Mittelalters

Mitte des 14. Jahrhunderts wurde nicht nur Hohenlohe, sondern ganz Europa von der Pest befallen: Die Menschen bekamen dunkle Beulen am ganzen Körper und starben. In den ersten sechs Jahren starb ein Drittel der europäischen Bevölkerung. https://www.geo.de/geolino/mensch/13515-rtkl-die-pest-der-schwarze-tod-des-mittelalters
Die Pest (lateinisch„pestis“, Seuche) ist eine hochansteckende Infektionskrankheit, die im. Als im Jahre 1347 die Pest ausbrach, dauerte es lange, bis man herausfand, wie die Ausbreitung der Pest verhindert werden konnte.

Bie der Pest wird in vier Erscheinungsformen unterschieden:

  • Beulenpest 
  • Pestsepsis
  • Lungenpest
  • abortive Pest

Bei einer Epidemie treten alle Erscheinungsformen auf, am häufigsten sind jedoch die Beulenpest und die Lungenpest. Aus einer Beulenpest kann sich eine Pestsepsis entwickeln, die zwiederum zu einer Lungenpest wird.

Die Beulenpest

Die Beulenpest ist die häufigste Form der Pest. An der Beulenpest Erkrankte bekommen schwarze Flecken auf der Haut an jener Stelle, an der sie von einem mit dem Bakterium infizierten Floh gebissen wurden.

Danach bekommen die Erkankten eitrige dunkle Beulen am ganzen Körper, die einen Durchmesser von bis zu zehn Zentimetern erreichen können – daher auch der Name „Beulenpest“. Nicht selten bekommen die Patienten starkes Fieber und Gliederschmerzen.

Lungenpest

Bei der Lungenpest befällt ein Bakterium die Lunge. Bereits nach wenigen Stunden spürt der Erkrankte erste Sympotome: Fieber und Schwäche, blutiger Husten und Brustschmerzen sowie Atemnot und bläuliche Lippen sind die Folge. Wegen des starken Hustens kommt es nicht selten auch zu Erbrechen und Bauchschmerzen.

Meist verläuft die Lungenpest heftiger als die Beulenpest, weil die natürlichen Abwehrbarrieren des Körpers durch einen direkte Lungenbefall umgangen werden. Unbehandelt führt die Lungenpest nach spätestens fünf Tagen zum Tod.

Pestsepsis

Die Pestsepsis ist eine Art der Blutvergiftung und tritt dann auf, wenn die Bakterien der Beulen- oder Lungenpest in die Blutbahn gelangen. Dies kann zum Beispiel geschehen, wenn offene Wunden mit einem Bakterium in Berührung kommen.

Die Erreger werden im Blut dann im ganzen Körper verteilt. Typische Symptome sind sehr hohes Fieber, Kopfschmerzen und Verdauungsprobleme, aber auch Verwirrtheit und Organblutungen (daher auch die Bezeichnung „der schwarze Tod). Ohne ärztliche Behandlung führt die Pestsepsis zum Kreislaufversagen und der Patient verstirbt.

Abortive Pest

Die abortive Pest ist eine mildere Variante der Seuche. Leichtes Fieber und etwas geschwollene Lymphknoten sind typische Symptome der abortiven Pest. Nach einer überstanden Infektion sind Patienten für eine Weile immun gegen die Krankheit.

Die Pest in Europa

Seit dem Jahr 1347 breiten sich die Pesterreger in ganz Europa rasant aus. Vermutlich kam der „Schwarze Tod“ durch Schiffsbesatzungen aus dem Orient nach Europa. In Marseille, in Paris und ab Dezember 1349 auch in London und in Frankfurt wütete die Krankheit. Ein Mittel gegen die Seuche mit den schwarzen Beulen gab es zunächst nicht.

Anfangs wurden die an Pest erkrankten Patienten noch in die örtlichen Krankenhäuser gebracht. Später kennzeichnete man die Häuser der kranken Menschen mit einem Kreuz und als ein Ende der Pest nicht mehr abzusehen war, mussten die Betroffenen in Unterkünfte außerhalb der Städte ziehen.

Nur durch Isolation eindämmbar

Denn erst nach dem Tod Hunderttausender wurde klar, dass die Ausbreitung der Epidemie nur durch Isolation eingedämmt werden konnte. Im Jahr 1423 wurde in Venedig das erste Pest-Krankenhaus erbaut, um die Erkankten von der gesunden Gesellschaft in Venedig abzugrenzen. Die Auswirkungen der Seuche machten sich stark bemerkbar. Besonders schwer wiegten Hungersnöte, da das gesamte öffentliche Leben zusammenbrach und Nahrungsmittel knapp wurden.

Kontaktverbot

In Deutschland wurde ein Seuchengesetz erhoben, dass an der Beulenpest erkankten Menschen den Kontakt mit ihren Mitmenschen verbot. Wer es von den Erkankten dennoch wagte, wurde meist der Stadt verwiesen und hinaus gejagt.

Der Ursprung der Pest

Woher die Pest kam, wussten die Menschen im Mittelalter nicht. Da es zunächst keine medizinische Erklärung gab, machten erste Theorien schnell die Runde: Ungünstig stehende Winde, eine schlechte Konstellation der Planeten oder verseuchtes Wasser machten die Menschen für die Pest verantwortlich. Dass die Pest von Ratten und Flöhen übertragen wurde, war im Mittelalter noch nicht bekannt.

Die Verantwortlichen für das verseuchte Wasser waren hingegen schnell bestimmt: Die Juden wurden als Brunnenvergifter beschuldigt. In ganz Europa wurden sie während der Seuche  verfolgt, ermordet und jüdische Wohnviertel wurden nieder gebrannt.

Heilmittel gegen die Pest

Da die Menschen im Mittelalter sich nicht über den Ursprung der Krankheit im Klaren waren, konnten Ärzte auch keine sichere Behandlungsmethode für Pestkranke bestimmen. Ein gängiges Mittel war jedoch der Aderlass. Dazu entnahm man Blut, indem man dem Patienten in eine Vene schnitt und dadmit versuchte, die Pesterreger aus dem Körper zu holen.

Andere Erkrankte bekamen Brechmittel, um die giftigen Erreger aus dem Körper zu befördern. Heute ist bekannt, dass diese Methoden im Mittelalter den schwachen Patienten eher noch mehr zusetzten als nützten.

Um sich vor der Pest zu schützen, trugen die Menschen im Mittelalter Tücher vor dem Gesicht, verbrannten duftende Kräuter und versprühten Rosenwasser. Doch auch diese Maßnahmen blieben erfolglos – der schwarze Tod breitete sich immer weiter aus.

Das Ende der Pest

Die „Ära des Schwarzen Todes“ endete um das Jahr 1353. Zwar gab es in den folgenden Jahren vereinzelt weitere Pest-Erkrankungen in einzelnen Regionen Europas, doch die erste große Pest-Epidemie galt als beendet.

Erst im Jahre 1894 entdeckt der Arzt Alexandre Yersin aus der Schweiz den Erreger der Pest und entwickelt den ersten Impfstoff. Die erste Beschreibung des Pest-Erregers liefert Alexandre Yersin in einem Brief, den er 1894 an die französische Akademie der Wissenschaften schickt. Darin weist Yersin nach, dass die Pest vom gleichen Bakterium bei Mensch und Tier ausgelöst wird. Der Pesterreger wird nach seinem Entdecker benannt: Yersinia Pestis.

Heute wissen wir, dass die Pest eine bakterielle Infektionskrankheit ist, die im Mittelalter hauptsächlich durch Ratten auf Flöhe und von Flöhen wiederum auf den Menschen übertragen wurde. Da die hygienischen Zustände im Mittelalter sehr schlecht waren und sowohl Flöhe als auch Ratten zum Alltag gehörten, konnte sich die Krankheit leicht verbreiten.




Bitte „ausreichend Abstand zu den Maschinen der Landwirte einhalten“

Das Landwirtschaftsamt appelliert an alle Bürger, „Rücksicht und Respekt für die Landwirtschaft“ zu zeigen.

Das Landwirtschaftsamt des Hohenlohekreises bittet Spaziergänger, Wanderer und Radfahrer, insbesondere auf Feldwegen, „ausreichend Abstand zu den Maschinen der Landwirte einzuhalten. Da aufgrund der Coronakrise das Leben in vielen Bereichen stark eingeschränkt ist, verbringen viele Menschen ihre Freizeit derzeit in der freien Natur. Dadurch nehmen auch die Begegnungen zwischen landwirtschaftlichen Maschinen und Freizeitsuchenden auf den Feldwegen deutlich zu“, so das Landwirtschaftsamt in einer Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises.

Schritttempo nicht möglich

Den Landwirten sei es nicht möglich, große Strecken nur im Schrittempo zu fahren, da gerade im Frühjahr ein großes Pensum an Arbeit geleistet werden müsse. Auf die landwirtschaftliche Produktion in Feld und Flur sollten Freizeitsportler daher unbedingt Rücksicht nehmen. Auch Hundebesitzer werden gebeten, darauf zu achten, dass die Nutzung eines landwirtschaftlichen Grundstücks nicht durch freilaufende Hunde beeinträchtigt wird.

Betreten verboten

Nach Landesnaturschutzgesetz (LNatSchG) dürfen landwirtschaftlich genutzte Flächen während der Nutzzeit nicht betreten werden. Die Nutzzeit ist der Zeitraum zwischen Saat und Ernte, bei Grünland die Zeit des Aufwuchses und der Beweidung, also der Zeitraum zwischen März und Anfang November. Dieses Betretungsverbot gilt auch für Hunde. Wer die freie Landschaft betritt, ist verpflichtet, eigene Abfälle oder die Hinterlassenschaften seines Hundes einzusammeln und zu entfernen.

 

 




„Die schönste und originellste Maske kommt aus Künzelsau“

Uta von Sohl ist begeistert von einer ganz bestimmten selbst genähten Maske aus Künzelsau, die sie im Internet gefunden und erworben hat. Auf dem Mundschutz ist ein Notenmuster zu sehen.

Uta von Sohl und ihr Mann sind freiberufliche Konzert- und Theaterrezensenten. Daher ist das Motiv mehr als passend für ihren Beruf. Ursprünglich kommt Uta von Sohl aus Mannheim, derzeit lebt sie im – wie sie selbst sagt – „norddeutschen Exil“.

Sie ist sich sicher: „Maskenpflicht überall und die für mich schönste und originellste Maske kommt aus Künzelsau. Ich habe im Internet gesucht und gefunden: einen Mundschutz mit einem Notenmuster, der in Künzelsau genäht wurde. Stolz wie Bolle werden ich und auch mein Mann, wenn die Kultur wieder zugänglich sein wird, dieses aparte Teil tragen.“

Mund-Nase-Schutz mit Notenmuster. Diese goldigen Masken haben bis in den hohen Norden begeistert. Foto: privat

 

 

 




Hohenlohe: Ausgleich für Schülertickets

Nach langwierigen Verhandlungen mit den Verbänden hat nun das Land Baden-Württemberg am 12. Mai 2020 entschieden, den Eltern-/Eigenanteil an nicht genutzten Schülertickets während der Corona-Pandemie zu ersetzen. Vorgesehen ist, dass für zwei Monate die Eigenanteile nicht abgebucht werden, sofern diese nicht gekündigt wurden. Das genaue Verfahren für die Umsetzung wird in den nächsten Tagen von Vertretern des Landes und der Kommunen/Verbünde gemeinsam festgelegt. Die HNV-Gesellschafter haben sich vorab schon darauf verständigt, dass diese Regelung für die Monate Mai 2020 und Juni 2020 gelten soll.

Land Baden-Württemberg zahlt

Die Ausgleichsregelung gilt im HNV nicht nur für bezuschusste Schülertickets, sondern ohne Ausnahme auch für solche Schülerabos, die zum Beispiel von Eltern und Auszubildenden in voller Höhe selbst bezahlt werden. Unser Dank, sagt Erster Bürgermeister Martin Diepgen und Aufsichtsratsvorsitzender der HNV GmbH, gilt nicht nur dem Land, das diese Mittel so schnell und unbürokratisch zur Verfügung stellt, sondern auch den Eltern und Schülern, die dem ÖPNV in dieser schwierigen Zeit treu
geblieben sind. Sie leisten einen wichtigen Beitrag für die Zukunft eines stabilen und funktionierenden Nahverkehrs. Das geht aus einer Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises hervor.

Aus Sicht von Detlef Piepenburg, Landrat des Landkreises Heilbronn, wird mit dieser Lösung das umsichtige und verantwortungsvolle Handeln der Eltern/Schüler anerkannt und gewürdigt, die ihr Abonnement nicht gekündigt und dem ÖPNV die Treue gehalten haben. Für Dr. Matthias Neth, Landrat des Hohenlohekreises, ist wichtig, dass mit dieser Ausgleichsregelung auch die Einnahmesituation im ÖPNV mit seinen zahlreichen mittelständischen Busunternehmen, insbesondere im ländlichen Raum stabilisiert wird:
„Zuverlässige und leistungsfähige Busunternehmer sind notwendig, denn auch nach der Corona- Krise müsse der öffentliche Nahverkehr noch funktionieren. „Auch freue ich mich für die Familien, dass gemeinsam
eine Lösung gefunden wurde.“

Die Abo-Center im Hohenloher Nahverkehr werden die Maßnahme umsetzen. Die Eltern/Schüler müssen nichts weiter veranlassen. Für weitere Informationen steht das Team des NVH montags bis freitags von 8:00 bis 17:00 Uhr unter der Rufnummer 07940/9144-0 oder info@nvh.de  zur Verfügung.

NVH. Quelle: GSCHWÄTZ




Bis zu 5.000 Euro Strafe bei Coronavergehen – Ab heute dürfen sich wieder Personen aus 2 Haushalten treffen

Auf der Internetseite des Landratsamtes des Hohenlohekreises http://www.corona-im-hok.de  kann man den aktuellen Coronabußgeldkatalog einsehen. Die Strafen bei Zuwiderhandlung haben es in sich.

https://www.corona-im-hok.de/images/pdf/bussgeldkatalog-owi-cov.pdf

So muss jemand, der sich in einem öffentlichen Raum mit mehr als der zugelassenden Personanzahl aufhält, bis zu 1.000 Euro Strafe zahlen. Bei einer Nichteinhaltung des Reiseverbotes muss man ebenfalls mit bis zu 1.000 Euro Bußgeld rechnen. Bei einer Nichteinhaltung der Vorgaben des Infektionsschutzes können ebenfalls bis zu 1.000 Euro fällig werden, also beispielsweise wenn Frisöre nicht die staatlichen Coronavorgaben einhalten und und ohne Mundschutz arbeiten. Wer eine Eintrichtung, also beispielsweise ein Seniorenheim, trotz Betretungsverbotes betritt, der muss sogar mit bis zu 1.500 Euro Strafe rechnen.

Das Problem: Durch die ständigen Änderungen verliert man schnell den Überblick, was derzeit erlaubt ist und was nicht, insbesondere hinsichtlich des Kontaktverbots und des Reiseverbots ist bei vielen Menschen derzeit die Unsicherheit groß.

Ab Montag, den 11. Mai 2020, ändert sich wieder einiges. Wir haben hier die wichtigsten Änderungen zusammengefasst:

//  Sonnen-, Kosmetik- und Tattoo-Studios, Spielhallen und Fahrschulen dürfen wieder öffnen

// Sportanlagen unter freiem Himmel dürfen zu Trainings- und Übungszwecken vom 11. Mai an unter Auflagen wieder betrieben werden, aber nicht jede Sportart ist erlaubt, denn:

  • Während des Trainings müssen die Sportler durchgängig einen Abstand von 1,5 Metern zueinander einhalten.
  • Training, bei dem direkter Körperkontakt erforderlich oder möglich ist, ist verboten.
  • In einer Gruppe dürfen maximal fünf Personen gleichzeitig trainieren. Bei größeren Flächen wie etwa Fußballfeldern, Golfplätzen oder in der Leichtathletik ist jeweils eine Gruppe pro 1.000 Quadratmeter erlaubt.
  • Kegeln ist weiterhin nicht erlaubt, Fitnessstudios bleiben weiterhin geschlossen

// Ab 18. Mai 2020 sind wieder Besuche in Kliniken und Altenheimen erlaubt

Treffen und Versammlungen im privaten und öffentlichen Raum

Im öffentlichen Raum kommt es für die Verordnungen der Landesregierung in der Corona-Krise nicht darauf an, ob Personen miteinander verwandt sind, sondern ob sie zusammenwohnen. So ist es etwa nicht erlaubt, dass drei Freunde miteinander spazieren gehen, wenn sie aus drei verschiedenen Haushalten kommen.

Vom 11. Mai 2020 an dürfen Personen aus zwei verschiedenen Haushalten allerdings wieder zusammenkommen, ohne dass sie den Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten müssen. Dabei spielt die Personenanzahl der Haushalte keine Rolle.

Zu anderen Personen ist im öffentlichen Raum, wo immer möglich, ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten.

Im privaten Raum sind vom 11. Mai an Großeltern, Eltern, Kinder, Enkel mit Partnern, Geschwister mit Nachkommen und Partnern sowie Angehörige eines weiteren Haushalts von den Kontaktbeschränkungen ausgenommen. Nach Angaben der Landesregierung dürften demnach in einem Haushalt folgende Personen zusammenkommen:

  • Bewohner des Haushalts
  • erweiterte Familie
    • Großeltern
    • Eltern
    • Kinder
    • Enkel mit Partner
    • Geschwister mit Nachkommen und Partnern
  • Angehörige eines weiteren Haushalts
  • zusätzlich dazu vier weitere Personen

Großeltern sollten Enkel nach wie vor nicht sehen

Obwohl es nicht untersagt ist, rät die Landesregierung wegen Covid-19 davon ab, dass Enkel ihre Großeltern sehen.

Landesregierung empfielt Schutzmasken im Auto

Im Auto dürfen Personen aus zwei verschiedenen Haushalten fahren. Fahrgemeinschaften sind erlaubt, wenn sie einen beruflichen Zweck haben. Die Fahrt darf aber nicht unterbrochen werden, etwa für einen Einkauf. Die Landesregierung rät dazu, im Auto eine Schutzmaske zu tragen

 

 

 

 

Aktueller Corona-Bußgeldkatalog des Regierungspräsidiums Stuttgart. Foto: Screenshot von der Internetseite www.corona-im-hok.de

Aktueller Corona-Bußgeldkatalog des Regierungspräsidiums Stuttgart. Foto: Screenshot von der Internetseite www.corona-im-hok.de

 




Hohenlohekreis: Bislang 40 offizielle Todesfälle

Betrachtet man die aktuelle Coronakarte des Hohenlohekreises https://www.corona-im-hok.de/images/grafiken-fallzahlen/2020-05-08_Indexf%C3%A4lle_Gemeinden.jpg

vom 08. Mai 2020 fällt einem vor alle eines auf: die seit Wochen sich kaum verändernden Fallzahlen. Die Gesamtzahl der offiziell an Corona Infizierten im Hohenlohekreis beläuft sich laut dem Regierungspräsidium Stuttgart auf 757 Fälle https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/gesundheit-pflege/gesundheitsschutz/infektionsschutz-hygiene/informationen-zu-coronavirus/lage-in-baden-wuerttemberg/

In Baden-Württemberg gibt es aktuell offiziell 33.252 Infizierte und 1.542 Todesfälle. Im Hohenlohekreis sind bislang nach offiziellen Angaben 40 Menschen an dem Virus gestorben (Stand: 09. Mai 2020).

In die offizielle Coronastatistik werden die Coronainfizierten aufgenommen, die mittels Teststäbchen getestet worden sind. Klinische Diagnosen von Ärzten fließen nicht mit in die Statistik ein. Begründet wird das mit den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts (wir berichteten). An der Drive-In-Abstrichstelle in Belzhag wurden bislang potenzielle Infizierte mittels Teststäbchen getestet. Ab Ende dieser Woche soll die zentrale Abstrichstelle in Belzhag laut einer Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises nun erstmal ruhen. Die Abstriche sollen dann in den Arztpraxen direkt durchgeführt werden.

Wie die Abstriche von potenziell Coronainfizierten gemacht werden, ohne dabei andere Patienten anzustecken, ist noch nicht bekannt.

Coronakarte des Regierungspräsidiums Stuttgart. Stand: 09. Mai 2020:

Offizielle Corona Zahlen im Hohenlohekreis vom 08. Mai 2020. Screenshot der Homepage des Landratsamtes des Hohenlohekreises.




„Was anfangs schön, entwickelte sich immer mehr zum Albtraum“

Vor wenigen Tagen haben wir einen Aufruf gestartet. Wir wollten von den Hohenlohern wissen, wie sehr Corona ihr Leben verändert hat. Die Frage lautete: „Corona – lebensverändernd oder einfach nur nervig?“ Anbei veröffentlichen wir Auszüge aus den bisher eingegangenen Antworten:

„Soziale Kontakte bis auf Social Media eingeschränkt“

Für Helmut Zier trifft beides zu. Das Coronavirus sei sowohl lebensverändernd für ihn gewesen, also auch nervig. „Da passt alles“, resümiert er. Jürgen Wernando sieht das ähnlich: „Corona hat auf alle Fälle mein Leben verändert“, sagt er. Besonders die eingeschränktes Freizeitaktivitäten verändern das Privatleben: „Die sozialen Kontakte sind bis auf Social Media eingeschränkt. Ich hatte auch Urlaub in der Lockdownzeit und konnte nicht wie sonst üblich Familie und Freunde besuchen. Jetzt werden die Maßnahmen ja gelockert, hoffentlich nicht zu schnell, um eine zweite Welle zu vermeiden und vielleicht einen zweiten Lockdown.“

„Uns geht allen die Puste aus“

Kim Schrader berichtet über die Entwicklung, die sie während der Lockdownzeit durchlebt hat: „Ich bin Mutter von drei Kindern. Anfangs war es für uns tatsächlich eine Erleichterung. Kein Termindruck, kein Mama-Taxi, keine Verabredungen. Morgens keine Brote schmieren, die Kinder schlafen lassen. Ja, es war tatsächlich richtig schön, eine Zeitlang.“ Nun sei es „einfach nur noch anstrengend und zum Haare sträuben… jedes Spiel wurde unzählige Male gespielt, das anfangs spannende Homeschooling wird zur täglichen Geduldsprobe für Kind und mich und die Langeweile steigt ins Unermessliche.“ Ihr Fazit: „Uns geht allen die Puste aus. Was anfangs wie Urlaub war, entwickelt sich immer mehr in richtig Albtraum. Es wird Zeit, dass wir wieder ein Stückchen Normalität zurückbekommen.“

Aufgaben über den PC selbst kontrollieren, Musikschulunterricht übers Telefon

Eine Familie mit ebenfalls drei Kindern, die anonym bleiben möchte, schildert ähnliches: „Wir sind eine fünfköpfige Familie. Ein Kind geht noch in die Grundschule (2. Klasse), zwei Kinder gehen auf die weiterführende Schule (Gymnasium). Corona hat unser Leben total verändert. Mein Mann macht seit Beginn der Pandemie nur noch Homeoffice und betreut unsere drei Kinder zu Hause. Ich habe eine anwesenheitspflichtige Halbtagsstelle und bin jeden Morgen werktags außer Haus. In der Zeit muss mein Mann alles regeln. Zur Mittagszeit komme ich nach Hause, wir kochen und essen danach gemeinsam. Nachmittags machen die Großen weiterhin ihre Hausaufgaben und das kleinste Kind beschäftigt sich mit Spielmöglichkeiten im Haus oder wir spielen gemeinsam etwas. Informationen/Aufgaben bekommen die Kinder über IServ oder die Schul-Cloud. Jeden Dienstag muss das kleinste Kind seine erledigten Aufgaben in der Schule abgeben und ein neues Lernpaket, dass es zu festgelegten Zeiten in der Schule abholen muss, mitnehmen.

Kontakt mit Freunden nur übers Handy

Freitags muss es die Aufgaben zunächst erst mal über den Rechner selbst kontrollieren. Wenn die Großen fertig sind, spielen wir Brettspiele. Nach draußen gehen wir selten, nur zum Einkaufen, zur Arbeitsstelle oder auf einen kurzen Spaziergang. Die Kinder haben Angst vor Corona und trauen sich gar nicht mehr so richtig, nach draußen zu gehen. Musikschulunterricht an der Musikschule erhalten die Kinder über das Telefon und/ oder Videoanruf. Der Informationsaustausch mit der Schule findet nur noch per Computer statt (E- mails, Videokonferenzen….). Kontakt mit Freunden findet nur noch über das Handy statt. Alle Vereinsaktivitäten finden aufgrund der Coronapandemie derzeit nicht mehr statt.“

Mitmachen und Geschenk bekommen

Wie hat Corona Ihr Leben verändert? Schilden auch Sie uns Ihre Erfahrungen. Als Dank erhält jeder Teilnehmer ein türkisfarbenes GSCHWÄTZ-Notizbuch, DIN-A5, zugeschickt. Bitte geben Sie Ihre Anschrift an, wenn Sie uns Ihre Nachricht schicken, an: info@gschwaetz.de




Nach rund einem Jahr ist Schluss

Das Personalkarussell im Krankenhaus Öhringen dreht sich weiter. Helmut Munz ist nicht länger Pflegedirektor am Hohenloher Krankenhaus (HK).

Im Juli 2019 verließ zunächst Thomas Weber das Hohenloher Krankenhaus. Er war Mitglied der Regionalleitung der BBT-Gruppe am Standort Öhringen. Ihm folgte im Oktober 2019 Alexander Hoß, der als kaufmännischer Direktor tätig war. Zuletzt kündigte Chefarzt Dr. Kühn und verließ Ende März diesen Jahres das Hohenloher Krankenhaus. Nun folgt eine weitere Änderung im Direktorium des Öhringer Krankenhauses.

Am 27. April 2020 wurden die Mitarbeiter des Hohenloher Krankenhauses darüber schriftlich informiert, dass Helmut Munz nicht länger die Funktion als Pflegedirektor ausüben wird.

Munz für den Datenschutz zuständig

In dem Schreiben an die Mitarbeiter heißt es unter anderem, dass Helmut Munz nach Absprache mit der Regionalleitung und dem Direktorium seinen Schwerpunkt auf die Arbeiten im Qualitätsmanagement setzen wird und zusätzlich als Datenschutzbeauftragter tätig sein soll. Diese Aufgaben soll er künftig für alle Bereiche des Hohenloher Krankenhauses und seinen Einrichtungen durchführen.

Helmut Munz war als Pflegedirektor Teil der Führungsspitze, die im Februar 2019 im Krankenhaus Öhringen feierlich eingesetzt wurde. Helmut Munz ist seit vier Jahrzehnten Mitarbeiter des Hohenloher Krankenhauses und war in dieser Zeit mit unterschiedlichsten Aufgaben und Funktionen betraut.

Mit der Abgabe seiner Verantwortung als Pflegedirektor gehört Helmut Munz nicht länger zur oberen Führungsebene des Krankenhauses Öhringen.

Als Pflegedirektor hatte Helmut Munz unter anderem organisatorische und verwaltende Tätigkeiten und war Hauptansprechpartner für den Pflegebereich.

Ein knappes Jahr später, nach Einsetzung von Helmut Munz als Pflegedirektor, ist diese Stelle nun wieder vakant.

Aus dem Schreiben an die Mitarbeiter geht hervor, dass die Stelle des Pflegedirektors zeitnah ausgeschrieben werden soll.

Text: Carla Mosel

 

 

 




Quellen berichten von enormer Kostensteigerung

Seit gut sechs Monaten laufen die archäologischen Ausgrabungen auf dem Gelände neben dem Öhringer Krankenhaus. Gesucht und gegraben wird nach möglichen Überresten eines früheren Römerkastells. Geleitet werden die Ausgrabungen vom Landesamt für Denkmalpflege.

Römerkastell unter dem Gelände des geplanten Krankenhauses in Öhringen

Die Grabungen werden in zwei Abschnitten durchgeführt. Im ersten Abschnitt wurde auf der Fläche des Hubschrauberlandeplatzes des Öhringer Krankenhauses gegraben. Im zweiten Abschnitt fokussieren sich die Ausgrabungen auf dem Gelände der ehemaligen Behördengebäude der Hindenburgstrasse.

Grund für die Ausgrabungen ist der geplante Krankenhaus-Neubau, der auf der Fläche entstehen soll wo einst Landwirtschaftsamt und Veterinäramt standen. Diese wurden letztes Jahr für dieses Vorhaben abgerissen.

Doch wie hoch sind eigentlich die Kosten für diese Ausgrabungen?

Eine interne Quelle aus dem Hohenloher Krankenhaus hat berichtet, dass zunächst 200.000 Euro für die Grabungen vorgesehen waren. Stand April 2020 würden sich die Kosten aber bereits auf 800.000 Euro belaufen, so unsere Quelle.

Höhe der Kosten und Kostenträger für archäologische Grabung unklar

Wir haben bei beim Mehrheitseigner der Hohenloher Krankenhauses gGmbH, der BBT-Gruppe, nachgefragt, wie hoch die Kosten bis dato sind und wer diese Kosten trägt,

Von der BBT-Gruppe haben wir zu diesen Fragen folgende, schriftliche Rückmeldung erhalten: „Die archäologischen Ausgrabungen werden in den nächsten Wochen abgeschlossen. In Absprache mit dem Landesdenkmalamt werden wir die Ergebnisse dann gerne vorstellen. Die von uns geplante öffentliche Begehung des Grabungsfeldes kann leider aufgrund der Corona-Pandemie nicht stattfinden“. 

Unklar bleibt, ob der Hohenlohekreis als Minderheitsanteilseigner für die Kosten aufkommt oder die BBT-Gruppe. Auch auf unsere Frage, welche Kosten bis dato durch die Grabungen entstanden sind, hat sich die BBT-Gruppe nicht geäussert. Aber vielleicht erfolgt dies im Rahmen der Vorstellung der Ergebnisse.

Text: Carla Mosel 

Derzeitige Grabungen neben dem Öhringer Krankenhaus. Foto: GSCHWÄTZ

Foto: GSCHWÄTZ

Foto: GSCHWÄTZ

Foto: GSCHWÄTZ

Foto: GSCHWÄTZ

Foto: GSCHWÄTZ