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„Deutlich gestiegene Zinsen und Baukosten machen es derzeit gerade jungen Familien schwerer, sich den Wunsch von der eigenen Traumimmobilie zu erfüllen“

Die Sparkasse Hohenlohekreis hat am 24. Januar 2023 eine Bilanz Ihres Geschäftsjahres 2022 veröffentlicht. Dabei verweist die Sparkasse auf der Problem der hohen Inflation infolgedessen Erspartes an Wert verliert. Dadurch würden Kund:innen mehr nach alternativen Anlagemöglichkeiten wie Werpapieren Ausschau halten.

Inflation frisst Sparguthaben auf

Die Sparkasse selbst konnte 2022 sich über 6 Prozent mehr Kundeneinlagen freuen. Die Einlagen der Sparer:innen stiegen inflationsbedingt allerdings nur um 2 Prozent. Dieser Trend dürfte sich aufgrund der anhaltenden Inflation fortsetzen.

Der Nettoabsatz an Wertpapieren ist auf fast 55 Mio. Euro gestiegen. „Die konjunkturellen Unsicherheiten boten auch immer wieder gute Einstiegschancen an den Kapitalmärkten. Wir konnten Zuflüsse über alle Wertpapierarten hinweg feststellen. Besonders gefragt waren strukturierte Anleihen und Fondslösungen“, sagt Sparkassenchef Bernd Kaufmann.

Steigende Zinsen lassen Nachfrage nach Finanzierungen von Häuslebauern sinken

Die dynamische Kreditnachfrage der Vorjahre setzte sich in 2022 weiter fort, so dass erstmals die Marke von 1,5 Mrd. Euro beim Kundenkreditvolumen überschritten werden konnte. Im Firmenkundengeschäft waren speziell kurzfristige Finanzierungen gefragt, da
die wiederkehrenden Lieferengpässe bei Rohstoffen und Vorprodukten viele Unternehmen veranlasste ihre Lagerbestände vorsorglich zu erhöhen. Die Ausleihungen für den privaten Wohnungsbau konnten erneut um über 9 Prozent gesteigert werden. Bei den Neuzusagen für private Baufinanzierungen hat die Dynamik im Jahresverlauf hingegen nachgelassen. Deutlich gestiegene Zinsen und Baukosten machen es derzeit gerade jungen Familien schwerer, sich den Wunsch von der eigenen Traumimmobilie zu erfüllen.

Frühzeitiges Bausparen gefragt

Die gestiegenen Bauzinsen rückten für viele Kundinnen und Kunden die Vorteile des frühzeitigen Bausparens stärker ins Blickfeld. Vorstandsvorsitzender Kaufmann erläutert dazu: „Unsere Beraterinnen und Berater haben unsere Kunden intensiv über frühzeitige
Zinssicherungsstrategie beraten und passgenaue Lösungen für sie entwickelt.“

Internationales Geschäft auf Wachstumskurs

Im fünften Jahr der Zusammenarbeit mit der S-International Baden-Württemberg Nord zeigte sich das Internationale Geschäft sehr dynamisch. „Durch unser gemeinsames Kompetenzzentrum mit mittlerweile fünfzehn weiteren Sparkassen haben wir hier ein sehr
erfahrenes und kompetentes Expertenteam. Unsere Lösungen für das Zins-, Währungs- und Rohstoffmanagement wissen viele unserer mittelständischen Kunden zu schätzen. Das gilt gerade in so volatilen Phasen, wie wir sie in 2022 an den Zins- und Währungsmärkten erlebt haben“, erklärt Kaufmann.

Jahresüberschuss von gut 2 Millionen Euro

Der Jahresüberschuss wird voraussichtlich gut 2 Mio. Euro betragen.

Die Folgen der Zinswende werden auch im Jahr 2023 die Entwicklung der Sparkasse prägen. Dazu Kaufmann: „Unsere Sparkasse ist für das veränderte Zinsumfeld gut aufgestellt. Wir blicken deshalb recht optimistisch nach vorne.“ Und weiter: „Im Sinne unserer Kund:innen hoffen wir, dass sich der zarte konjunkturelle Hoffnungsschimmer verfestigt und auch eine nachhaltige Rückkehr zu wieder deutlich niedrigeren Inflationsraten im Jahresverlauf 2023 gelingt.“ Die Sparkasse Hohenlohekreis beschäftigt derzeit 308 Mitarbeiter:innen.




50 Dinge…

50 Dinge, die wir jeder/m Besucher:in des Hohenlohekreises ans Herz legen würden bei einem Besuch:

1 | Besuch Weinfässle von Fritz Müller in Ingelfingen-Criesbach und Spaziergang durch die Weinberge

Kochertaler Genießertour.
Foto: GSCHWÄTZ/Archiv

2 | Unverpackt-Laden in Simprechtshausen

Neuer Unverpackt-Laden in Simprechtshausen. Foto: GSCHWÄTZ

Öffnungszeiten: Do & Fr 10 – 18 Uhr, Sa 10 – 14 Uhr

3 | Hofladen der Familie Frank in Garnberg (Vollsortiment)

Nudeln und Reis kann man im Hofladen Frank in Garnberg einfach in eigene Glasbehälter abfüllen lassen. Foto: GSCHWÄTZ

4 | Klima- & Kunst-Ausstellung im Rathaus in Künzelsau von Klaus Hub

Auch mit der Flüchtlingsbewegung und der Verantwortung des Westens daran beschäftigt sich Klaus Hub. Foto: GSCHWÄTZ/Ausstellung in der Sparkasse

5 | Im Railhofer See baden

Railhofer See
Foto: GSCHWÄTZ/Kähny

6 | ins kleine, aber feine Prestige-Filmtheater in Künzelsau gehen

Symbolbild Kino. Foto: Pixabay

7 | Auf den Spuren Sophie Scholls Forchtenberg erkunden

Der Hans und Sophie Scholl-Pfad führt durch Forchtenberg auf den Lebensspuren der Geschwister. Foto: GSCHWÄTZ

8 | Würth-Museum Schwäbisch Hall

Kunstobjekt aus der Würthsammlung. Quelle: GSCHWÄTZ

9 | Eis laufen in Bad Mergentheim

Hohenloher Straßen im Winter. Foto: GSCHWÄTZ

10 | Ruine Forchtenberg und Ruine Ingelfingen

Alte Mauern aus dem 13. Jahrhundert – die Ruine Lichteneck in Ingelfingen. Foto: Sylvia Bendel

11 | Besuch der Gaufer Hütte in den Weinbergen Ingelfingens, lecker Essen und traumhaft schöne Aussicht

Kochertaler Genießertour 2018. Foto: GSCHWÄTZ

12 | Frühstück im Milchmädchen, Weißbach

13 | Weihnachtsmarkt in Waldenburg & Niedernhall

Weihnachtsplätzchen dürfen auf dem Weihnachtsmarkt nicht fehlen.
Foto: GSCHWÄTZ

14 | Erlebnispfad Taläcker

Naturerlebnispfad. Symbolfoto. Quelle: unsplash/Garrett Parker

15 | Kletterpark in Weinsberg

16 | Weinprobe im neuen Wein-Feinkostgeschäft in Künzelsau in der Haupstraße der Firma Würth oder Online-Weinprobe beim Weingut Gaufer in Ingelfingen (Weinpakete werden vorab dafür nach Hause geliefert)

17 | Bethehemrundweg am 24.12. durch Hermuthausen

Weihnachten. Symbolfoto. Quelle: adobe stock

18 | Tierheim Waldenburg mit einer Futterspende unterstützen

Foto: GSCHWÄTZ/Archiv/Tierheim Waldenburg

19 | Kloster Schöntal

Symbolfoto. GSCHWÄTZ/Archiv/Klosterapotheke in Kloster Schöntal.

20 | Theater in Hermuthausen (im März 2023 geht es wieder los)

21 | Localboxx in Öhringen einen Besuch abstatten und etwas lokales kaufen und verschenken

22 | Kochertaler Genießertour

Kochertaler Genießertour 2018. Foto: GSCHWÄTZ

23 | Irgendwo ein Bäumchen pflanzen

Quelle: adobe stock

24 | Theater: Besuch der Burgfestspiele in Jagsthausen vor einer beeindruckenden Kulisse

Burgfestspiele Jagsthausen. Foto: BFS

25 | Besuch einer kulturellen Veranstaltung im Carmen-Würth-Forum

Carmen-Würth-Forum in Gaisbach. Foto: GSCHWÄTZ/Archiv

26 | Freilandmuseum Wackershofen

Mit diesen Utensilien wurde früher gekocht. Links: Ein Waffeleisen. Foto: GSCHWÄTZ

27 | Mustang-Jeans-Museum Künzelsau

Mustang Outlet in Künzelsau. Foto: GSCHWÄTZ/Archiv

28 | Freibad in Langenburg mit beheiztem Becken und viiiiel Platz auf den Liegewiesen

29 | Besuch des Waldfriedhofs bei Schloss Stetten

Auf dem Waldfriedhof Schöntal können Urnen 60 Jahre im Boden bleiben. Foto: Bauernverband Schwäbisch Hall – Hohenlohe – Rems e.V.

30 | Yoga-Kurs im Gesundheitszentrum in Schloss Stetten

Yoga. Foto: adobe stock

31 | Kurpark & Minigolf in Ingelfingen

Dr. Sandra Hartmann im Videointerview mit Bürgermeisterkandidat Klaus Schmitt im Kurpark in Ingelfingen. Screenshot: GSCHWÄTZ

32 | Besuch des Pfedelbacher Schlosses

33 | Bowling in Schwäbisch Hall

34 | Tripsdrill – der wohl am liebevollsten gestaltete Freizeitpark Deutschlands

35 | Natur-Erlebnis-Pfad in Künzelsau

Eine Mitmachstation.

36 | Besuch eines der zahlreichen Maislabyrinthe, unter anderem in Garnberg

Aussichtsturm im Maislabyrinth beim Erlebnisbauernhof Renz 2019. Foto: GSCHWÄTZ

37 | Spende an die Tafelläden in der Region, unter anderem in Öhringen und Künzelsau

Tafelladen in Künzelsau – vor der Öffnung. Foto: privat

38 | Naturkundemuseum in Stuttgart

39 | Haus der Illusionen in Stuttgart

40 | Besuch in der Galerie Reichert in Kupferzell

Frau Dietz vom Badischen Backheisle (links im Bild), Herr Reichert sowie Frau Weis-Heigold. Foto: GSCHWÄTZ

41 | Fasching in Assamstadt

Fasching
Foto: Unsplash/rawpixel

42 | Konzert der Stadtkapelle Ingelfingen (Kirchenkonzert am 26. März 2023)

Die Stadtkapelle spielt am Alten Rathaus. Foto: GSCHWÄTZ

43 | LEMIA-Fasching in Krautheim

Foto: GSCHWÄTZ/Fasching Lemia/Archiv

44 | Dörzbach: Besuch der Kapelle Sankt Wendel

45 | Hohebach: Baden in der Jagst

Jagst in Gommersdorf. Foto: GSCHWÄTZ

46 | Besuch der von Carmen Würth initiierten Bibliothek Frau Holle in Künzelsau

Carmen Würth auf dem Moitarbeiterfest 2022. Foto: WÜRTH / Andi Schmid

47 | Selbst hergestellter Honig kaufen in Dörrenzimmern bei Familie Küffner oder in Altdorf bei Familie Maderner

Selbst gemachter Honig.
Foto: privat

48 | Besuch der Wallfahrtskirche Neusaß

49 | Besuch des Marionettentheaters Pendel in Hermuthausen

Detlef Schmelz und Marlene Gmelin vom Marionettentheater Pendel in Hermuthausen

Detlef Schmelz und Marlene Gmelin vom Marionettentheater Pendel in Hermuthausen.
Foto: GSCHWÄTZ/Archiv

50 | Wanderwege durch die Wälder Forchtenbergs

 

 

 

 




Massiver Rückgang an Steuern, mehr Aufwendungen im sozialen Bereich

Am Montag, den 06. November 2022, findet in Waldenburg um 14 Uhr die Kreistagssitzung rund um den Haushalt 2023 des Hohenlohekreises statt.

Die Zahlen schauen nicht mehr so rosig aus wie für das Jahr 2022. Der Grund ist ein befürchteter massiver Rückgang der Steuereinnahmen.

Eingliederungshilfe

In der Beschlussvorlage hierzu heißt es: „Die Haushaltsplanung 2023 erfolgt auf der Basis der Bestimmungen des Gemeindewirtschaftsrechts und unter Zugrundelegung des Entwurfs der Orientierungsdaten zur kommunalen Haushalts- und
Finanzplanung in den Jahren 2023 ff. des Ministeriums für Finanzen und des Ministeriums des
Inneren, für Digitalisierung und Kommunen. Maßgeblich geprägt ist die Haushaltsplanung 2023 von einem offensichtlichen Rückgang bei den Steuerkraftsummen der Gemeinden (-7,8 % gegenüber Vorjahr) sowie von höheren Transferaufwendungen im Sozialbereich insbesondere bei der Eingliederungshilfe, der Grundsicherung im Alter und Erwerbsminderung sowie bei der Leistungsgewährung nach SGB II.

Höhere Energiekosten

Infolge des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine ist für das Haushaltsjahr 2023 mit erhöhten Energieaufwendungen bei der Bewirtschaftung der kommunalen Liegenschaften zu rechnen. Hinzu kommen strukturelle Änderungen bei der Heilbronner-Hohenloher-Haller-Nahverkehr GmbH hinsichtlich der Neuregelung der Einnahmeaufteilung. Darüber hinaus soll mit der Einführung eines landesweit gültigen Jugendtickets der öffentliche Personennahverkehr attraktiver gestaltet werden.

Die wesentlichen Investitionen erstrecken sich auf den Neubau des Kreishauses, auf den Umbau an der Gewerblichen Schule Künzelsau, den Abschluss der Erweiterung und Sanierung an der Gewerblichen Schule Öhringen sowie auf Baumaßnahmen an Kreisstraßen.

Anlage 1: Zahlen und Daten zum Haushaltsplan 2023




Zu wenig Blutkonserven

Eine Patientin des Diak in Schwäbisch Hall hat vor ein paar Wochen eine Bluttransfusion gebraucht. Vorrätig hatte das Diak die passende Blutgruppe nicht, weswegen sie bestellt werden musste. Zwei Tage zogen ins Land. Dann traf die bestellte Bluttransfusion ein.

Was vor Corona schon prekär war, wird nun zu einem Dauerthema: fehlende Blutkonserven für Menschen, die auf Bluttransfusionen angewiesen sind.

Während in der Coronazeit viele Blutspendeaktionen nicht mehr stattfinden konnten, regiert nun fast schon das Prinzip: „Aus den Augen, aus dem Sinn.“ Aber auch das Deutsche Rote Kreuz selbst (DRK) scheint ein wenig in Vergessenheit geraten zu sein. Aktiv werben sie um neue Fördermitglieder. Auf der Internetseite der Stadt Mulfingen ist noch immer ein Aufruf von August zu sehen. Darin heißt es:

DRK braucht ebenfalls dringend eine Spritze – eine Finanzspritze

„Als größte Hilfsorganisation haben wir sicher und zuverlässig für die Menschen in Notlagen da zu sein. Dies gelingt uns durch hauptamtliche Mitarbeiter, aber im notwendigen Umfang nur durch die vielen unermüdlichen ehrenamtlichen
Helfer im Kreisverband. Insbesondere diese profitieren von der verlässlichen Unterstützung unserer Fördermitglieder. Dies ermöglicht dem Kreisverband erst die Schulung und Ausrüstung der ehrenamtlichen Helfer. Auch die umfangreiche
Jugendarbeit im Jugendrotkreuz wäre ohne die Beiträge der Fördermitglieder nicht denkbar. Auch in der Zukunft stehen wieder viele Aufgaben und umfangreiche Herausforderungen für den Kreisverband an.
Mit einer Fördermitgliedschaft helfen Sie uns zu helfen!“

Der DRK möchte an den Haustüren im Hohenlohekreis für eine Fördermitgliedschaft werben, das heißt, man unterstützt das DRK finanziell mit einem bestimmten Betrag:

„Ab dem 1. August findet im Hohenlohekreis eine Haustürwerbung und auch in dem Gebiet Ihrer Gemeinde eine Aktion zur Gewinnung von Fördermitgliedern statt. Werber werden im Namen des Kreisverbands unterwegs sein und besuchen alle
Haushalte. Wenn also die jungen Frauen und Männer vor Ihrer Tür stehen, handelt es sich um eine seriöse Aktion im Namen des DRK. Die Werber sind eindeutig erkennbar. Sie tragen DRK-Kleidung und führen einen Ausweis mit Stempel des
DRK-Kreisverbands mit sich. Die Daten der neuen Mitglieder werden gesichert über ein Tablet aufgenommen. Bargeld – und Sachspenden dürfen nicht entgegengenommen werden.

Rückfragen und Informationen unter Telefon 07940/9225-21 oder E-Mail: senta.weiss@drk-hohenlohe.d




Neubau des Landratsamts nimmt Gestalt an

Die Planungen für den Neubau des Landratsamts des Hohenlohekreises in Künzelsau schreiten voran. Nach Abschluss des Architekturwettbewerbs können nun alle eingereichten Entwürfe sowie die vier Preisträger in einer virtuellen Ausstellung auf der Homepage des Landratsamts Hohenlohekreis eingesehen werden. Unter www.hohenlohekreis.de/neubau gibt es neben den Entwürfen künftig auch weitere Informationen zum weiteren Verlauf des Bauvorhabens.

Landrat ist voller Vorfreude

„Mit dem Abschluss des Wettbewerbs haben wir einen großen Schritt in Richtung neues Kreishaus getan. Ich freue mich sehr über das große Interesse der Bevölkerung an diesem Prozess und vor allem darauf, mit meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in einem modernen Verwaltungsgebäude mit viel Bürgernähe und attraktiven Arbeitsbedingungen die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger zu bearbeiten, sie zu beraten und für die Zukunft des Hohenlohekreises anzupacken“, sagt Landrat Dr. Matthias Neth, der auch Mitglied der Jury war.

17 Entwürfe, 4 Preisträger

Der Architekturwettbewerb wurde mit der Sitzung des Preisgerichts am 1. Juli 2022 abgeschlossen. Die Jury, bestehend aus erfahrenen Architektinnen und Architekten sowie Vertreterinnen und Vertretern des Kreistags, der Kreisverwaltung sowie der Stadtverwaltung Künzelsau, hat aus 17 eingereichten Entwürfen vier Preisträger ausgewählt. Gemäß der Vergabeverordnung fand mittlerweile das Verhandlungsgespräch mit den Preisträgern statt. In diesem Gespräch haben die Preisträger ihr finales Angebot abgegeben. Der Kreistag des Hohenlohekreises wird in seiner Sitzung am 26. September – ausgehend vom Ergebnis des Vergabeverfahrens – einen der vier Preisträger mit der Planung des neuen Kreishauses beauftragen.

Hintergrund zum Verfahren

Für den Neubau eines Kreishauses beauftragte der Kreistag die Landkreisverwaltung mit dem Grundsatzbeschluss vom 19. Juli 2021, ein Vergabeverfahren zur Planerbeauftragung (VgV-Verfahren) mit vorgelagertem Architekturwettbewerb durchzuführen. Hierzu bereitete die Verwaltung im Herbst 2021 die entsprechenden Unterlagen vor und schrieb den Wettbewerb Ende November 2021 öffentlich aus. In einer ersten Phase konnten sich Architekturbüros für eine Teilnahme bewerben. Da die Teilnehmerzahl auf insgesamt 25 begrenzt war, mussten die freien Plätze unter den zugelassenen Bewerbern verlost werden. Der eigentliche Wettbewerb begann mit der zweiten Phase, in der die teilnehmenden Architekturbüros auf der Basis der detaillierten Aufgabenstellung ihre Entwürfe entwickelten. Abgeschlossen wurde der Architekturwettbewerb mit der Preisgerichtssitzung. Anhand vorher festgelegter Beurteilungskriterien prüfte das Preisgericht die einzelnen Arbeiten und prämierte am Ende die besten Arbeiten. Am 1. Juli 2022 hat das Preisgericht in mehreren Auswahlrunden das Teilnehmerfeld auf vier Arbeiten reduziert und nach einer anschließenden intensiven Diskussion über die Vorzüge und Nachteile der in der engeren Wahl verbliebenen vier Entwürfe die Rangfolge festgelegt. Entsprechend dieser Rangfolge wurden dann die Preise vergeben.

Pressemitteilung Hohenlohekreis




„Verarsche ko i mi selber“

Das Fachkräftenetzwerk Hohenlohe Plus hat am Freitag, den 29. Juli 2022 im Kino Prestige Filmtheater in Künzelsau den roten Teppich ausgerollt und den Imagefilm für das Fachkräftenetzwerk Hohenlohe Plus über die gleichnamige Region vorgestellt.

Was macht unsere Region so einmalig, warum ist gerade hier ein Leben und Arbeiten herrlich miteinander
zu verbinden? Dies und vieles mehr zeigt der knapp 3-minütige Film auf eine spannende und humorvolle Art und Weise. Wo haben wir Hohenloher unsere Macken, was macht uns unvergleichlich und liebenswert? Der Film zeigt die ganze Bandbreite dessen, was die Region
auszeichnet: von herrlichen Landschaften, großartigen Unternehmen, erfolgreichem Sport bis hin zu ausgezeichneter Kulinarik. All das anhand der Story einer charmanten Familie.

Mehr als 40 Freiwillige aus der Region sind gerne dem Aufruf von Hohenlohe Plus über die verschiedenen Medien gefolgt, um ihren Beitrag dazu zu leisten, die Region über die eigenen Grenzen hinaus mit ihren Qualitäten bekannt zu machen. Produzent und Filmemacher
Fürstenberger Audio-Visuelles Storytelling hat an wunderschönen Plätzen und bei Unternehmen in Hohenlohe einen Film gedreht, der mit Augenzwinkern genau davon erzählt.

Quelle: Pressemitteilung von Hohenlohe plus

 

 




Hitze: „Mehr Flächenbrände im Hohenlohekreis“

Über 40 Grad sind längst keine Seltenheit mehr, auch im Hohenlohekreis. Künzelsaus‘ Stadtbrandmeister sprach mit Dr. Sandra Hartmann über Wald- und Flächenbrände im Ländle und wie sich diese Einsätze auch auf die Feuerwehrler auswirken.

Mehr Einsätze

GSCHWÄTZ: Seit mehreren Tagen zeigen die Thermometer im Hohenlohekreis vielerorts über 40 Grad an. Heute spreche mit Stadtbrandmeister Thomas Böhret von Künzelsau über die derzeitige Lage. Wie haben sich denn diese hohe Temperaturen ausgewirkt auf die Feuerwehr bisher? Haben Sie mehr Einsätze als zuvor?

Thomas Böhret: Wir haben auf jeden Fall im Hohenlohekreis mehr Flächenbrände. Auch einen Waldbrand hatten wir vergangenes Wochenende.Auf die Einsatzkräfte wirkt sich das dahingehend aus, dass wir eine persönliche Schutzausrüstung anhaben, die ein gewisses Gewicht hat. Das macht unseren Einsatzkräften zu schaffen.

GSCHWÄTZ: Wo gab es bisher Flächen- oder Waldbrände?

Thomas Böhret: In Krautheim gab es einen Waldbrand und in DÖrrenzimmern einen Flächenbrand. Solche Sachen passieren bei bei Trockenheit, bei der Hitze, die wir gerade haben.So etwas kann bei diesen Temperaturen auch durch eine herumliegende Glasscherbe, die in der Wiese liegt, ausgelöst werden. Aber natürlich muss man auch dazu sagen, dass die öffentlichen Grillstellen trotz der hohen Temperaturen benutzt und oft nicht hundertprozentig ausgemacht werden. Es glimmt dann wieder auf und auch dadurch entstehen solche Flächen- oder auch Waldbrände.

Grillen keine so gute Idee

Derzeit immer mit dabei: Eine Kiste Sprudel. Foto: GSCHWÄTZ

GSCHWÄTZ: Das heißt, Grillen an öffentlichen Plätzen sollte man bei den Temperaturen eher vermeiden?

Thomas Böhret: Das sollte man auf jeden Fall vermeiden. Es ist in meinen Augen auch ein bisschen fahrlässig, wenn man zu Hause grillt mit Holzkohle und es gibt es einen Funkenflug, bei dem man gar nicht so genau beobachten kann, wo die Funken wieder niedergehen.

GSCHWÄTZ: Sie sind auch in enger Absprache mit den Landwirten damit, falls noch mehr Flächen- und Waldbrände drohen, dass man nicht nur als Feuerwehr vorbereitet ist und ausrückt, sondern dass auch da die Landwirte vor Ort ihre Güllefässer vorbereiten, die man dann ebenfalls schnell mit Löschwasser füllen kann.

Von Landwirten befüllte Pumpfässer

Thomas Böhret: Die Landwirte machen das selbstständig. Wir als Feuerwehr Künzelsau bringen zum Beispiel 5.000 Bis 10.000 Liter Wasser mit. Alles andere müssen wir uns dann in den Ortschaften organisieren. Wir rufen hierfür dann andere Feuerwehren hinzu. Vor Ort gibt es öffentliche Entnahmestellen oder die Landwirte haben mit Wasser befüllte Pumpfässer, die man dann natürlich auch mit zum Einsatz bringen kann.

GSCHWÄTZ: Wie hoch sehen Sie denn das Risiko, wenn es weiterhin so konstant heiß ist, dass es noch mehr Flächen- und Waldbrände in Hohenlohe geben wird?

Mehrere Kilo schwere Kleidung. Foto: GSCHWÄTZ

Trockenere Sommer

Thomas Böhret: Das wird es in jeden Fall geben. Von Mittwoch auf Donnerstag gab es ja ein ein Gewitter. Das ist natürlich schön gewesen. Es gab ein bisschen Entlastung, aber es wird mit Sicherheit die nächsten Tage wieder warm  und heiß werden. Dann haben wir die gleiche Problematik eigentlich wieder. Mir fällt auf, dass es die letzten fünf Jahre trockenere Sommer gibt und ich bin mir fast sicher, dass es auch in Zukunft so sein wird.

GSCHWÄTZ: Das heißt, wir müssen uns dementsprechend auf heißere Zeiten vorbereiten.

Thomas Böhret: Richtig. Die Feuerwehren untereinander sind gut verknüpft. Wir arbeiten gut zusammen. Auf dem Land bei den Landwirten laufen die dementsprechenden Vorbereitungen automatisch. Wir sind gut vorbereitet.

GSCHWÄTZ: Herr Böhret, ich danke Ihnen für das Gespräch und wünsche Ihnen noch viele weitere erfolgreiche Einsätze.

Thomas Böhret: Vielen Dank.

 




160.000 Kilometer in der ersten Woche erradelt

In der ersten Woche der Aktion Stadtradeln im Hohenlohekreis wurden bereits rund 160.000 Kilometer mit dem Fahrrad zurückgelegt. „Wären diese Radkilometer mit dem Auto zurückgelegt worden, hätte dies unser Klima mit 25 Tonnen CO₂ belastet“, so der Mobilitätsmanager des Hohenlohekreises, Martin Hellemann. Selbst wenn nur jede dritte Fahrt tatsächlich in dieser ersten Aktionswoche vermieden worden wäre, brächte das immer noch über acht Tonnen CO₂-Einsparung. „Die Aktion soll aber auch Spaß machen“, so Hellemann weiter, „deshalb haben wir einen Wettbewerb ausgeschrieben für die Teams, die am meisten Kilometer pro Mitradelnden zusammenbringen.“ Gewertet werden Teams ab 15 Mitradelnden in den Kategorien Schule, Verein, Unternehmen und Sonstige. Insgesamt führt hier bislang das Team Möglingen mit 25 Radlerinnen und Radlern und einer Fahrleistung von 162 km pro Kopf. Dicht auf den Fersen ist das Team Schäfers&Peters GmbH mit 31 Radelnden und 147 km pro Kopf. Bei den Schulen liegt das Team Ganerben-Gymnasium mit 49 radelnden Schülerinnen und Schülern und 57 km pro Kopf knapp vor der Pestalozzischule Pfedelbach mit 47 Aktiven und 54 km pro Radelndem.

Während der drei Aktionswochen im Hohenlohekreis finden immer wieder einzelne Veranstaltungen statt. Mit dem Start des Stadtradelns im Nachbarkreis Heilbronn fand am vergangenen Samstag die Neuenstädter Firmenradtour statt, die auch in Ernsbach auf dem Marktplatz am Kocherwerk einen Verpflegungsstop hatte. Hier war auch das Landratsamt Hohenlohekreis mit einem Informationsstand zum Mobilitätsmanagement vertreten.

Hintergrund

Die bundesweite Aktion Stadtradeln findet im Hohenlohekreis vom 20. Juni bis 10. Juli 2022 statt. Ziel des kommunalen Wettbewerbs ist es, innerhalb von drei Wochen möglichst viele Wege mit dem Rad zurückzulegen und dabei sowohl Bürgerinnen und Bürger als auch Unternehmen, Verwaltungen und Schulen für das Radfahren im Alltag zu begeistern. Eine Teilnahme ist jederzeit möglich, es genügt eine Anmeldung unter www.stadtradeln.de/hohenlohekreis.

Pressemitteilung Hohenlohekreis




Kurse, Workshops und Vorträge für Ehrenamtliche

Ab sofort ist der Hohenlohekreis auf der landesweiten Bildungsplattform für ehrenamtlich Engagierte vertreten. Unter www.qualifiziert-engagiert-bw.de/kuen gibt es einen Überblick über das vielseitige Angebot an Kursen, Workshops, Vorträgen und Austauschtreffen zur Weiterbildung im Ehrenamt.

Das geht aus einer Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises hervor. Die Plattform wird vom Landkreistag Baden-Württemberg getragen, ihr Aufbau erfolgte mit finanzieller Unterstützung des Ministeriums für Soziales und Integration.

Unentgeltlich einsetzen

„Ehrenamtliches Engagement ist ein wichtiger und wertvoller Bestandteil des öffentlichen Lebens im Hohenlohekreis. Bürgerinnen und Bürger, die sich in ihrer freien Zeit unentgeltlich für andere Menschen einsetzen und für gesellschaftliche Belange engagieren, sind unverzichtbar für unsere Gesellschaft. Das spüren wir insbesondere in schweren Zeiten wie der aktuellen Corona-Krise. Angebote zur Weiterbildung stellen dabei einen wichtigen Bestandteil dar – zur Unterstützung, Motivation und auch Würdigung ihres Einsatzes. Daher bin ich froh, dass durch den Aufbau der Bildungsplattform neue Wege beschritten werden können, das Engagement zu fördern und sichtbar zu machen“, sagt Landrat Dr. Matthias Neth.

Gemeinsames Projekt der Wohlfahrtsverbände

Auf den Weg gebracht wurde die Bildungsplattform im Hohenlohekreis als gemeinsames Projekt der Liga der freien Wohlfahrtsverbände und des Landratsamtes. Beteiligt sind die AWO Pflege und Betreuung, die Caritas Heilbronn-Hohenlohe, der Paritätische Kreisverband Hohenlohe, der Diakonie Kreisverband Hohenlohekreis, der DRK Kreisverband Hohenlohe, das Hohenloher Integrationsbündnis 2025 und die Servicestelle für aktive Bürger des Landratsamtes. Unter dem Dach der „Ehrenamtsakademie im Hohenlohekreis“ erstellen sie seit 2016 ein gemeinsames Bildungsprogramm für ehrenamtlich Engagierte.

Online-Kurse

„Ziel der Ehrenamtsakademie ist es, das ehrenamtliche Engagement im Hohenlohekreis zu unterstützen, zu fördern und anzuerkennen“, erklärt Susanne Walz von der Servicestelle für aktive Bürger. „Durch gemeinsame Planung sind die Bildungsangebote aufeinander abgestimmt und werden gemeinsam weiterentwickelt. Mit der Bildungsplattform für Engagierte kann dieses Netzwerk nun erweitert werden.“

Die Expertin hat auch einen besonderen Tipp für die aktuelle Corona-Zeit: „Aufgrund bestehender Kontaktbeschränkungen lohnt sich auch der Blick auf die Angebote anderer Landkreise. Denn viele Kurse finden online statt und können unabhängig vom Wohnort genutzt werden.“

Mit dem Start der Bildungsplattform sind Vereine, Institutionen und Organisationen im Hohenlohekreis, die mit Ehrenamtlichen zusammenarbeiten oder Qualifizierungsmaßnahmen für Ehrenamtliche durchführen, eingeladen, ihre Bildungsangebote auf der Homepage einzustellen. Ehrenamtlich Engagierte können sich online über Weiterbildungsmöglichkeiten informieren.

Weitere Auskünfte gibt es bei Susanne Walz und der „Servicestelle für aktive Bürger“ im Landratsamt Hohenlohekreis: susanne.walz@hohenlohekreis.de, Tel.: 07940 18-747

 

 

 

 

 




Künzelsau: Eberhard-Gienger-Halle als weitere Unterkunft für Kriegsgeflüchtete aus der Ukraine vorbereitet

Am Donnerstag, den 17. März 2022, hat das Landratsamt Hohenlohekreis damit begonnen, die Eberhard-Gienger-Halle Künzelsau als Unterkunft für Geflüchtete aus der Ukraine vorzubereiten. Hintergrund ist die eindringliche Bitte des Regierungspräsidiums Stuttgart an alle Kreise, angesichts der sich abzeichnenden Lage mindestens eine Halle einzurichten, um schnell eine große Anzahl Personen aufnehmen zu können.

Hohe Zuweisungszahlen.

„Aufgrund von täglich vierstelligen Zuweisungszahlen an das Land Baden-Württemberg müssen wir als Kreis, insbesondere angesichts der belegten Landeserstaufnahmestellen, ab sofort jederzeit mit ankommenden Ukrainerinnen und Ukrainern rechnen“, erklärt Mike Weise, zuständiger Dezernent im Landratsamt Hohenlohekreis. „Bislang wurden uns vom Land aber noch keine Geflüchteten zugewiesen.“

Ab Montag bezugsfertig

Gemeinsam mit den Einsatzkräften von THW und DRK hat Kreisbrandmeister Torsten Rönisch die kreiseigene Halle am Berufsschulzentrum Künzelsau am Donnerstag erkundet und für die nächsten drei Tage einen Einsatzplan zur Einrichtung von 180 Plätzen erstellt. Ab Montag, 21. März 2022, wird die Halle bezugsfertig sein. Wie lange diese als Unterkunft genutzt werden soll, steht noch nicht fest.

Weiterhin auch private Räumlichkeiten zur Unterbringung von Flüchtenden gesucht

Wer private Räumlichkeiten für die Unterbringung von Schutzsuchenden aus der Ukraine melden kann, wendet sich an das Rathaus der Stadt oder Gemeinde.

Wer ein größeres Mietobjekt zur vorläufigen Unterbringung von Geflüchteten und Asylbewerbern anbieten kann, wendet sich an das Landratsamt unter Tel. 07940 18-1303 oder per E-Mail an OrdnungundZuwanderung@hohenlohekreis.de. Ein Formular zur Meldung ist unter Bürgerservice / Was erledige ich wo? / Formulare / Ordnung und Zuwanderung hinterlegt.

Meldung aufgenommener Geflüchteter

Wer Geflüchtete aus der Ukraine bei sich aufgenommen hat, meldet dies bitte bei seinem Bürgermeisteramt. Dort erfolgt die Registrierung und bei Bedarf die wohnungsrechtliche Anmeldung. Ausländerrechtliche Fragen beantwortet die zuständige Ausländerbehörde. Für Stadt Öhringen, Gemeinde Zweiflingen und Gemeinde Pfedelbach ist dies die Stadtverwaltung Öhringen, für alle anderen Städte und Gemeinden das Landratsamt Hohenlohekreis (erreichbar unter auslaenderamt@hohenlohekreis.de). Leistungsrechtliche Fragen beantwortet die Asylbewerberleistungsstelle des Hohenlohekreises unter asyl@hohenlohekreis.de

Weitere Informationen

Unter www.hohenlohekreis.de/ukraine werden alle Informationen zur Situation im Hohenlohekreis laufend aktualisiert. Allgemeine Infos hat das Ministerium für Justiz und für Migration Baden-Württemberg zusammengestellt unter https://www.justiz-bw.de/,Lde/Startseite/Auslaender+und+Fluechtlingspolitik/Informationen+zur+Ukraine.