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Wer kennt diesen Mann? Sexualstrafäter in Heilbronn unterwegs

Bereits am 11. Dezember 2018 wurde ein 13-Jähriges Mädchen in Heilbronn-Sontheim Opfer eines sexuellen Übergriffs. Nun fahnden die Staatsanwaltschaft Heilbronn und die Kriminalpolizei Heilbronn mit einem Phantombild nach dem Tatverdächtigen. Das Mädchen war gemeinsam mit einer Begleiterin gegen 13.10 Uhr auf dem Fußweg zwischen einem Supermarkt am Jörg-Ratgeb-Platz und der Mörike-Realschule in der Heilbronner Fritz-Haber-Straße unterwegs, als sich von hinten ein bislang unbekannter Mann näherte. Der Mann fasste dem Mädchen unvermittelt in den Schritt und drückte seine Hand zusammen. Das Mädchen erschrak und konnte sich aus dem Griff lösen. Der Unbekannte flüchtete in Richtung des Supermarkts. Bislang fehlt von dem Mann jede Spur. Durch die Angaben von Zeugen gelang es ein Phantombild zu fertigen. Der Mann wird zwischen 30 und 40 Jahre alt beschrieben. Er soll zwischen 170 und 180 Zentimeter groß und schlank sein. Bekleidet war er zur Tatzeit mit einer dunklen Hose, einem schwarz-grauen Oberteil, möglicherweise ein Kapuzenpullover und einer schwarzen Base-Cap. Wer kennt den Mann auf dem Phantombild?

Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Heilbronn unter der Telefonnummer 07131/104 4444 entgegen.

Quelle: Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft und des Polizeipräsidiums Heilbronn

Foto: Phantombild/Polizei Heilbronn

 




Wo ist Karl?

1,60 Meter groß, 40 Kilogramm schwer, magentafarben, kaum zu übersehen. Das ist Karl. Karl in Niederstetten – der seit dem 16. Dezember 2018 spurlos verschwunden ist.

Karl ist der Repräsentant der diesjährigen Bundesgartenschau (BUGA) in Heilbronn, die am 17. April 2019 ihre Pforten öffnet.
Laut Suse Bucher-Pinell, Pressesprecherin der Bundesgartenschau Heilbronn, wurde er an insgesamt 80 Gemeinden in Heilbronn, Hohenlohe, Main-Tauber und Schwäbisch Hall verteilt.

Auch Niederstetten erhielt einen BUGA-Zwerg. Der städtische Bauhof Niederstetten hat Karl am Freitag, den 14. Dezember 2018, auf der Ausstellungsfläche der BAGeno in der Frickentalstraße fest auf ein Betonfundament mit vier Schrauben montiert, teilte Sebastian Mayer vom Stadtbauamt Niederstetten GSCHWÄTZ gegenüber mit. Aber wo ist Karl nun hin? „Unser BUGA-Zwerg wurde in der Nacht auf Sonntag, den 16. Dezember 2018, gestohlen. Nach mehreren leider erfolglosen Aufrufen auf den sozialen Medien der Stadt Niederstetten, in Facebook, Twitter und Instagram, ist der Zwerg bis heute nicht wieder aufgetaucht beziehungsweise im Stadtgebiet entdeckt worden. Die Stadt Niederstetten hat am 03. Januar 2019 Anzeige gegen Unbekannt beim zuständigen Polizeiposten erstattet“, so Mayer.

Karl ist weg. Foto: GSCHWWÄTZ

Niederstetten ist aber kein Einzelfall. Bucher-Pinell schildert, dass Karl in Bad Rappenau Karl kurzeitig verschwunden war, dann aber auf dem Dach eines Supermarktes entdeckt wurde und dann wieder an seinen Platz kam. Auch in der Gemeinde Oedheim wurde Karl kurz vor Weihnachten gestohlen. Er wurde aber wenige Tage später wieder an seinen Platz zurückgebracht. In Lauffen sowie in Niederstetten ist Karl bisher nicht wieder aufgetaucht.

„Diebstahl billigen wir grundsätzlich nicht. Was mit Karl teilweise geschah, zeigt aber, wie beliebt unser Repräsentant ist. Er hat die Aufgabe, Aufmerksamkeit auf die BUGA zu lenken und genau das ist passiert. Wir sehen, dass Karl als Werbeträger angenommen wird“, teilt Bucher-Pinell mit. Der Schaden der entwendeten Zwerge sei immateriell. Denn der eigentliche Wert sei, dass die Menschen ihn mögen und er die BUGA im Gespräch hält.

Wassertreppe auf der BUGA 2019 in Heilbronn. Foto: BUGA

Trockenmauer. BUGA 2019 in Heilbronn. Foto: BUGA

Testbeete für die BUGA 2019 in Heilbronn. Foto: BUGA

BUGA 2019 in Heilbronn. Foto: BUGA

Bundesgartenschau Heilbronn (BUGA) 2019

Vom 17. April 2019 bis zum 06. Oktober 2019 findet in Heilbronn die Bundesgartenschau statt. Auf 40 Hektar wurden im Herbst 2018 eine Million Blumenzwiebeln gesteckt. Laut dem Veranstalter – der Stadt Heilbronn – gibt es auf der BUGA 100.000 Stauden, 8.000 Rosen, 1.700 Pappeln als Energieholz und 964 Bäume zu sehen.

Die Stadt Heilbronn investiert laut der BUGA-Internetseite 144 Millionen Euro für bleibende Maßnahmen und eine übergeordnete Infrastruktur. Die Durchführung kostet 51 Millionen Euro. Das Land Baden-Württemberg fördert die Bundesgartenschau Heilbronn 2019 mit 61 Millionen Euro. Somit bleiben für die Stadt noch 134 Millionen Euro Kosten zu tragen. Der Eintritt kostet 23 Euro (für Senioren 21 Euro; Schüler und Studenten zahlen 8 Euro; freier Eintritt für Kinder bis 15 Jahren). Kartenvorbestellung: www.buga2019.de
Das BUGA-Gelände ist barrierefrei gestaltet. An den Kassen befinden sich abgesenkte Schalter. Auch taktile Lagepläne an den Eingängen liegen für Menschen mit Sehbehinderung bereit.

 




Design & Handmade Markt

Auf der Burg Stettenfels in Untergruppenbach findet am Samstag, den 26. Januar 2019, von 10-19 Uhr, und Sonntag, den 27. Januar 2019, von 10-18 Uhr, ein Design & Handmade Markt statt.

Auf drei Stockwerken kann die Burg erkundet werden. Die Stände sind so verteilt, dass es immer etwas zu sehen gibt. Im historischen Innenhof wird mit verschiedenen Food-Ständen für das leibliche Wohl gesorgt. Außerdem gibt es im Handmade Love Café leckeren Kuchen und Kaffee. Über 90 Aussteller werden erwartet.

Die Tageskarte kostet fünf Euro.

Mehr Informationen unter: Handmade Love

Quelle: handmadelove.de




Heilbronn: Durch Arbeitgeberin zwei Leichen gefunden

// neue Erkenntnisse

Nachdem am Mittwochnachmittag, den 10. Oktober 2018, in Heilbronn zwei Leichen gefunden wurden, haben die Staatsanwaltschaft und die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen. Die beiden Toten wurden gefunden, nachdem die Arbeitgeberin eines 47-Jährigen ihren Mitarbeiter als vermisst gemeldet hatte. Die Polizei beauftragte die Berufsfeuerwehr Heilbronn, die Tür zur Wohnung des Mannes zu öffnen, da auf das Klingeln niemand öffnete. In der Wohnung lagen die beiden Leichen. Nach den ersten Ermittlungen wird davon ausgegangen, dass es sich um den 47-Jährigen und seine gleichaltrige Lebensgefährtin und Mitbewohnerin handelt. Die Todesumstände werden derzeit noch untersucht. Die genauen Todesursachen sollen durch eine Obduktion geklärt werden.

Quelle: Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Heilbronn und des Polizeipräsidiums Heilbronn vom 11.12.2018

Foto: GSCHWÄTZ/Archiv




WM: Polizei will Autokorsos vermeiden

Die Vorbereitungen des Polizeipräsidiums Heilbronn anlässlich der 21. FIFA Fußball-Weltmeisterschaft sind abgeschlossen, meldet die Polizeidirektion Heilbronn. Polizeipräsident Becker und seine Mannschaft wollen den Fußballfans im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Heilbronn ein friedliches und entspanntes Fußballfest ermöglichen. Allerdings sind aber auch die Interessen aller zu berücksichtigen, betonen sie in einer Pressemitteilung.

Das Sitzen auf Fahrzeugdächern ist verboten

Becker hofft dabei auf Vernunft, gegenseitige Toleranz und Rücksichtnahme. Für jedes Spiel wird es einen eigens konzipierten Polizeieinsatz geben. Grundsätzlich tragen die Polizeireviere die Verantwortung für die Einsätze in deren Zuständigkeitsbereich. Eine besondere Herausforderung stellen wieder die Autokorsos dar, bei denen die Fußballfans ihrer Freude in ganz besonderer Form Ausdruck verleihen möchten. Diesem Wunsch entgegen stehen das Ruhebedürfnis der Anwohner sowie die Verkehrssicherheit. Im Falle von Korsobildungen wird die Polizei präsent sein, um einen sicheren und geordneten Verlauf zu gewährleisten aber auch – um im Interesse der Verkehrssicherheit – uneinsichtige Teilnehmer zu sanktionieren.

Im Heilbronner Stadtgebiet wird in Absprache zwischen Stadtverwaltung und Polizei kein Fahrzeugkorso – beispielsweise durch Vorhalten einer Korsostrecke – unterstützt. Hier soll nach Spielende durch lageangepasste Verkehrsregelungen eine Korso-Bildung verhindert werden.

Im Falle von Autokorsos wird die Polizei bei besonders gefährlichen Situationen, in denen eine Fremd- oder Selbstgefährdung auf der Hand liegt, sofort und konsequent einschreiten. Die Korso-Teilnehmer sollten unter anderem auf folgende Verhaltensweisen verzichten:

   -	das Sitzen auf Fahrzeugdächern, Motorhauben oder in 
Kofferräumen, -	das Stehen in Fahrzeugen (Cabrios, etc.), -	das 
Hinauslehnen des Körpers aus den Seitenfenstern/dem Schiebedach, - 
das Sitzen auf dem Türrahmen bei geöffneter Scheibe, -	das Zufahren 
auf Personen oder Personengruppen.

Derartige Verstöße ziehen in der Regel auch Verwarnungs- oder Bußgelder nach sich. Beispielsweise wird die Missachtung des Haltegebotes oder anderer Zeichen eines Polizeibeamten mit 70 Euro Bußgeld und 1 Punkt im Verkehrszentralregister geahndet.

Knaller und Rakten werden sofort eingezogen

Auch auf das Abbrennen pyrotechnischer Gegenstände wird die Polizei ein Auge haben. Wer sich darauf einlässt, riskiert ein Bußgeld; außerdem werden eventuell noch vorhandene Knaller oder Raketen sofort eingezogen.

Zudem ist der Jugendschutz ein besonderer Schwerpunkt der polizeilichen Maßnahmen. Insbesondere das Dauerthema Alkoholmissbrauch steht dabei im Fokus der präventiven und repressiven Maßnahmen der Polizei. So werden bereits im Vorfeld der WM in Absprache zwischen Polizei und Kommunen hinsichtlich des Jugendschutzes Alkoholtestkäufe im gesamten Präsidiumsgebiet durchgeführt. Die Veranstalter der größeren Public Viewings wurden für die Einhaltung jugendschutzrechtlicher Bestimmungen sensibilisiert. Die Polizei wird darüber hinaus an den Spieltagen spezielle Jugendschutzstreifen durchführen und die Anreise, den Zugang, den Aufenthalt und die Abreise von Kindern, Jugendlichen und Heranwachsenden überwachen.

Polizeipräsident Becker sieht seine Mannschaft gut vorbereitet und freut sich auf eine spannende und hoffentlich torreiche Fußball-Weltmeisterschaft. „Wenn alle die notwendige Toleranz und Rücksicht an den Tag legen, wird die WM 2018 auch für die ganze Bevölkerung ein schönes Ereignis werden.“

Deutschland wird im Zuge der WM 2018 wieder schwarz-rot-gold. Foto: adobe stock

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Mexikaner warten

Die WM 2018 startet am Donnerstag, den 14. Juni 2018, mit dem Spiel Russland gegen Saudi Arabien um 17 Uhr.

Deutschland bestreitet das erste Spiel am Sonntag, den 17. Juni 2018 um 17 Uhr gegen Mexiko.

 

Foto: adobe stock

karikatur: schoenescheisse.de




Zoll Heilbronn beschlagnahmte 2016 fast eine halbe Million Schmuggelzigaretten

Im Zuge einer Kontrolle des Hauptzollamtes Heilbronn auf der Autobahn 6 in Hohenlohe stellten vergangene Woche Beschäftigte der Kontrolleinheit Verkehrswege 145 illegal eingeführte Kleinverkaufspackungen unterschiedlicher Tabaksorten sicher. Anbei veröffentlichen wir eine aktuelle Pressemitteilung des Hauptzollamtes Heilbronn:

Auf Befragen nach mitgeführten verbrauchsteuerpflichtigen Waren gab der Lenker eines bulgarischen Lastkraftwagens zunächst nur eine geringe Menge Tabak an. Bei der Kontrolle der Fahrerkabine fand der Zoll immer größere Mengen an Feinschnitt, versteckt in diversen Fächern und Schubladen. Am Ende der Kontrolle hatten sich auf diese Weise 45 Dosen á 190 Gramm sowie weitere 100 Päckchen á 50 Gramm Feinschnitttabak angesammelt. Der vorschriftswidrig eingeführte Tabak war mit luxemburgischen Tabaksteuerzeichen versehen und angeblich für seine Kollegen bestimmt. Laut Frachtpapieren hatte der Fahrer des Gespanns Großbritannien als Fahrtziel.

Der Zoll leitete vor Ort ein Steuerstrafverfahren gegen den Fahrer wegen des gewerblichen Verbringens verbrauchsteuerpflichtiger Waren ein und stellte den Tabak sicher. Seine Fahrt, ohne die sichergestellten 13,55 kg Feinschnitt, durfte der Schmuggler erst fortsetzen, nachdem er die fällige Tabaksteuer in Höhe von mehr als 1.000 Euro entrichtet hatte.

„Die Kontrolleinheiten Verkehrswege des Zolls sind bundesweit präsent und tragen dem Umstand offener Grenzen Rechnung“, so David Martin Einsatzleiter vor Ort. „Ihre Aufgaben sind die Bekämpfung des Schmuggels von verbrauchsteuerpflichtigen Waren und der Geldwäsche, sowie die Überwachung des grenzüberschreitenden Warenverkehrs, einschließlich der sogenannten Verbote und Beschränkungen. Zum Schutz der Bevölkerung ziehen sie dabei Arzneimittel, Produktfälschungen, Rauschgift oder Waffen aus dem Verkehr“.

// Wieviel Tabak ist erlaubt?

Grundsätzlich können Privatpersonen bei Reisen innerhalb der Europäischen Union für ihren persönlichen Bedarf Waren abgabenfrei mitbringen, ohne diese beim Zoll anmelden zu müssen. Bei Tabak unterstellen die Zollbehörden der Mitgliedstaaten eine Richtmenge von einem Kilogramm, bis zu der eine Verwendung zu privaten Zwecken nicht angezweifelt wird. Bei Mengen wie im vorliegenden Fall ist jedoch von gewerblichem Handeln auszugehen. Die Kontrolleinheit Verkehrswege des Hauptzollamts Heilbronn hat im Kalenderjahr 2016 mehr als 7.500 Personen kontrolliert und fast eine halbe Million Schmuggelzigaretten aus dem Markt genommen. Ferner beschlagnahmte sie unter anderem 19 Waffen, darunter Spring- und Butterflymesser und Schlagringe.

Foto // Vergangene Woche bechlagnahmte das Zoll in einem Lkw auf der A6 13,5 Kilo Tabak. Foto: Zoll Heilbronn