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Verbotene Waffen und über 30.000 geschmuggelte Zigaretten

Sowohl verbotene als auch zahlreiche unversteuerte Waren stellten die Beamten der Kontrolleinheit Verkehrswege des Hauptzollamts Heilbronn am späten Freitagabend vergangener Woche sicher. Bei der Kontrolle eines rumänischen Reisebusses mit Fahrtziel Großbritannien auf der Rastanlage Hohenlohe Nord fanden die Zöllner im Gepäck sowohl in Deutschland verbotene Waffen als auch annähernd 170 Stangen unversteuerter Zigaretten. Das geht aus einer Pressemitteilung des Hauptzollamtes Heilbronn hervor.

Im persönlichen Reisegepäck aufbewaht

„Im persönlichen Reisegepäck, das dem Busfahrer zugeordnet werden konnte, fanden wir zunächst eine weit über die zulässige Reisefreimenge hinausgehende Menge an Zigaretten mit ausländischen Steuerbanderolen“, so der Einsatzleiter. Für diese 15 Stangen Zigaretten musste der 37-jährige Mann Tabaksteuer in Höhe von 450 Euro noch vor Ort entrichten.

21 in Deutschland verbotene Springmesser

Bei der anschließenden zunächst stichprobenartigen Kontrolle des Kuriergepäcks stellten die Zöllner in einem verdächtigen Gepäckstück ohne Adressangabe zehn verbotene Elektroschocker sowie 21 dem deutschen Waffengesetz unterliegende Springmesser fest. Derartige Gegenstände sind in Deutschland vom Waffengesetz erfasst und unterliegen einem umfassenden Handels- und Verkehrsverbot.

Steuerbescheid über 4.600 Euro

Bei der vollständigen Kontrolle aller Behältnisse des restlichen Kuriergepäcks wurden weitere 30.730 in Deutschland unversteuerte Zigaretten entdeckt. Laut Fracht- und Ladepapieren, die der Ersatzfahrer verwahrte, waren diese Zigaretten mutmaßlich für Empfänger in Großbritannien bestimmt und alle mit rumänischen Steuerzeichen versehen. Für den fälligen Tabaksteuerbescheid in Höhe von 4.600 Euro muss der 41 Jahre alte Mann aufkommen.

Nach der knapp dreistündigen Kontrollmaßnahme und drei eingeleiteten Strafverfahren stellte der Zoll die verbotenen Waffen und die 33730 Schmuggelzigaretten sicher.




Misshandelte er sein zweijähriges Kind?

Zu einem größeren Polizeieinsatz kam es am Dienstagnachmittag, den 07. Juli 2020, am Klinikum Am Gesundbrunnen in Heilbronn. Hintergrund war, dass dort ein Mann drohte, sich und sein zweijähriges Kind umzubringen. Die Polizei hatte zuvor Hinweise erhalten, die auf eine Misshandlung des Zweijährigen hindeuteten. Aus diesem Grund wurde der Beschuldigte am Dienstagnachmittag an seiner Wohnanschrift aufgesucht.
Schnitt im Bereich des Handgelenks
Er zeigte sich kooperativ und erklärte sich bereit, zu einer medizinischen Abklärung mit seinem Sohn in die Kinderklinik zu kommen. Während der Untersuchung ergriff der 32-Jährige jedoch plötzlich eine Schere und drohte damit, sich umzubringen, fügte sich selbst einen Schnitt im Bereich des Handgelenks zu und deutete überdies auch die Tötung des Kindes an, um so die Klinik verlassen zu können. Daher wurden weitere Polizeikräfte alarmiert. Nach kurzer Zeit konnte der 32-Jährige überwältigt werden, ohne dass andere Personen zu Schaden kamen.
Aufgrund der Ereignisse wurde das Kind vom Jugendamt in Obhut genommen und in ärztliche Behandlung übergeben. Der Beschuldigte wurde in die Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers Heilbronn gebracht. Im Rahmen polizeilicher Ermittlungen soll nun auch ermittelt werden, ob der Mann seinen Sohn körperlich misshandelt hat. Außerdem wird er wegen des Verdachts der Geiselnahme noch heute dem Haftrichter vorgeführt



Wissbegierde junger Forscher stillen – Nachmittagsbetreuung für Kinder in der experimenta Heilbronn

Die Nachmittagsbetreuung ihrer Kinder stellt viele Eltern aufgrund der Corona-bedingten Einschränkungen vor große Herausforderungen. An vielen Schulen ist eine ganztägige Betreuung nicht möglich, was vor allem berufstätige Eltern häufig vor Probleme stellt. Das Science Center experimenta Heilbronn schafft nun laut einer Pressemitteilung Abhilfe und bietet ab Montag, den 22. Juni 2020, in seinen Forscherwelten sechs abwechslungsreiche Workshops für Mädchen und Jungen der Klassenstufen eins bis sieben an. Die dreieinhalbstündige Betreuung der Kinder findet von Montag bis Freitag jeweils am Nachmittag statt und kostet 20 Euro pro Woche. Weitere Informationen und den Link zur Online-Anmeldung gibt es unter  http://www.experimenta.science/nachmittagsprogramm.

Warum fällt die Fliege nicht von der Decke?

An Erst- und Zweitklässler richtet sich das aus zwei Modulen bestehende Programm „Sachen machen“. Hier lernen die kleinen Forscher spielerisch, wie man mikroskopiert, erfahren mehr über die Vielfalt der Sinneswahrnehmung oder können mit Farben experimentieren. Die Wissbegierde von Kindern der Klassen drei und vier wird bei den Tüftlertagen gestillt: Warum fällt die Fliege nicht von der Decke? Welche Stoffe stecken in Supermarktprodukten? Wie kann man den eigenen Ideen freien Lauf lassen? Auf diese und viele weitere interessante Fragen aus Naturwissenschaft und Technik gibt es Antworten bei den Tüftlertagen I und II. Fünft-, Sechst- und Siebtklässler entdecken wiederum bei den Experimentiertagen spannende Phänomene aus den Bereichen Chemie, Physik, Technik und Informatik. Die Kinder stellen beispielsweise aus Steinsalz kochfertiges Speisesalz her, fertigen ein funktionstüchtiges Solarmobil oder nutzen chemische Trennverfahren zum Wertstoffrecycling.

Orientierung an aktuellen Lehrplänen

Bei allem Spaß kommt das Lernen in der Nachmittagsbetreuung natürlich nicht zu kurz, denn die Workshop-Inhalte orientieren sich an den aktuellen Lehrplänen. Zudem ist die experimenta durch das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg als außerschulischer Lernort und außerschulisches Forschungszentrum offiziell anerkannt.

Bewährte Hygieneregeln

Der Schutz der Teilnehmer ist der experimenta sehr wichtig. Bei der Nachmittagsbetreuung werden deshalb die Hygieneregeln umgesetzt, die auch in der Schule gelten und sich seit der Wiedereröffnung von Ausstellung und Science Dome auch in der experimenta bewährt haben. Um den Abstand zu wahren und maskenfreies Arbeiten zu ermöglichen, arbeiten Mädchen und Jungen bei den Workshops an Einzeltischen.

Quelle: Pressemitteilung der experimenta Heilbronn




Film ab! – Science Dome in der Heilbronner experimenta öffnet wieder

Endlich wieder außergewöhnliche Filme mit modernster Projektionstechnik auf einem rund 700 Quadratmeter großen Kuppelscreen genießen: Das ist laut einer Pressemitteilung ab Samstag, den 06. Juni 2020, im Science Dome der experimenta in Heilbronn wieder möglich. Los geht es mit den beiden Filmen „Wir sind Sterne“ und „Am Limit“. In „Wir sind Sterne“ unternehmen die Zuschauer zusammen mit Zirkusdirektor Bastian Pastewka eine Zeitreise durch das Universum und entdecken dabei die Geheimnisse und den Ursprung der kosmischen Chemie. In der experimenta-Eigenproduktion „Am Limit“, die eigens für den Neustart überarbeitet worden ist, erlebt das Publikum dank innovativer Aufnahmetechnik die gesamte Bandbreite von Geschwindigkeit – intensiv und realistisch.

„Wissenschaft spektakulär erzählen und Menschen begeistern.“

„Wissenschaft spektakulär zu erzählen und Menschen zu begeistern, ist die Besonderheit des Science Dome. Wir freuen uns, dass wir nun wieder durchstarten und Wissbegierde bei Jung und Alt wecken können“, betont Kenan Bromann, Bereichsleiter Technik, in der Mitteilung. „Sicherheit für die Besucher und Mitarbeiter bietet unser umfangreiches Schutz- und Hygienekonzept“, so Bromann weiter. Dazu zählen das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes, das regelmäßige Waschen und Desinfizieren der Hände sowie die Vermeidung von Gruppenbildung. Um den Mindestabstand zu fremden Personen einzuhalten, stehen lediglich 45 der 150 Sitzplätze im Science Dome zur Verfügung und zwischen den Shows finden umfangreiche Reinigungsarbeiten statt.

Vergünstigter Ticketpreis

Die Wiedereröffnung des Science Dome erfolgt behutsam: So gibt es mittwochs bis sonntags zwei Vorstellungen jeweils um 11 und 15 Uhr. Montag und Dienstag bleiben spielfrei. Den Ticketpreis hat die experimenta gesenkt: Er beträgt nun einheitlich zwei Euro pro Person und Film. Eintrittskarten können ausschließlich kontaktlos im Vorfeld des Besuchs über den Onlineshop der experimenta https://shop.experimenta.science erworben werden. Dort reservieren auch Jahreskarteninhaber ihren Science Dome-Besuch.

Erhöhtes Besucherkontingent im Ausstellungsbereich

In den kommenden Wochen soll das Programm im Science Dome nach und nach erweitert werden. Angedacht ist die Wiederaufnahme des Kindertheaterstücks „Mondpirat und Spiegelei“ sowie der außergewöhnlichen Hochspannungs-Show „Blitzgescheit“. Der Ausstellungsbereich der experimenta hat seinen Betrieb bereits am 16. Mai wieder aufgenommen. Da die Resonanz in den ersten beiden Wochen nach der Wiedereröffnung sehr positiv war und das Schutz- und Hygienekonzept breite Zustimmung findet, wird das Heilbronner Science Center ebenfalls ab dem 06. Juni das Besucherkontingent von 300 auf 500 Personen pro Tag erhöhen. Die Personenanzahl ist dabei auf jeweils 250 Personen am Vormittag und am Nachmittag begrenzt. Auch hier erfolgt der Erwerb der Eintrittskarten im Vorfeld des Besuchs über den Onlineshop der experimenta.

Für Besucher, die mit dem Auto anreisen und im experimenta Parkhaus parken, gilt ab sofort ein rabattierter Tarif von drei Euro. Jederzeit aktuelle Informationen zum Besuch in der experimenta gibt es unter http://www.experimenta.science.

Quelle: experimenta gGmbH




Experimenta öffnet am Samstag wieder

Das Science Center experimenta in Heilbronn öffnet am Samstag, 16. Mai 2020, wieder seine Pforten für Besucher. Das geht aus einer aktuellen Pressemitteilung hervor. Die Wiederaufnahme des Betriebs wird nach einem abgestuften Konzept erfolgen. Zunächst startet der Ausstellungsbereich mit seinen vielfältigen Mitmachstationen – unter Einhaltung besonderer Schutz- und Hygienemaßnahmen. Der Zugang ist limitiert und nur mit vorab gebuchten Tickets möglich.

Tragen von Mund-Nase-Abdeckung Pflicht

An oberster Stelle steht bei der Wiedereröffnung der Schutz von Besuchern und Mitarbeitern. Das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung ist während des experimenta-Aufenthalts genauso Pflicht wie das Einhalten von Mindestabständen. Im Haus sind Spender mit Desinfektionsmittel verteilt, um den Hygienestandards Rechnung zu tragen. Die großzügigen Ausstellungsbereiche und weiten Foyers tragen zudem zur Sicherheit bei.

„Willkommene Ablenkung vom Alltag“

Noch intensiver als im Regelbetrieb wird die Reinigung erfolgen; darüber hinaus werden nun auch mittags, wenn die experimenta für Besucher geschlossen ist, umfangreiche Reinigungsarbeiten stattfinden. Zuversichtlich blickt Geschäftsführer Dr. Wolfgang Hansch auf den 16. Mai: „Wir freuen uns, unser Science Center wieder teilweise öffnen und bei unseren Gästen für eine willkommene Ablenkung vom Alltag sorgen zu können. Das persönliche Erleben vor Ort lässt sich durch nichts ersetzen. Dabei hat die Gesundheit jedes Einzelnen oberste Priorität und wir gehen sehr gewissenhaft mit dieser Verantwortung um. Daher öffnen wir das Haus stufenweise – auf Basis der gesetzlichen Verordnungen – und gehen bedachte Schritte in Richtung einer neuen Normalität.“

Angepasstes Angebot

In einer ersten Stufe werden die Ausstellungsbereiche geöffnet. Einige der Mitmachstationen bleiben geschlossen, es stehen derzeit 200 der insgesamt 275 Stationen zur Verfügung. Nicht geöffnet werden insbesondere Mitmachstationen rund um die Themen Wind und Wasser im ForscherLand, ebenso die Studios in den Ausstellungsetagen ForscherLand und StoffWechsel. Vorläufig geschlossen bleiben Science Dome, Sternwarte, Experimentaltheater und die Sonderausstellung, zudem das Forum, der Maker Space sowie alle Labore. Schließfächer und Garderoben stehen aktuell nicht zur Verfügung.

Öffnen werden am 16. Mai hingegen wieder der Shop von Osiander und das Restaurant in der experimenta. Shop und Restaurant sind täglich von 11.00 bis 12.30 Uhr und von 16.00 bis 17.30 Uhr geöffnet. Das Restaurant wird ausschließlich kalte Snacks und Getränke zumMitnehmen anbieten – und dies nur für Besucherinnen und Besucher der experimenta.

Geänderte Öffnungszeiten

Bis auf Weiteres ist der Besuch der experimenta am Vormittag von 9 bis 12 Uhr oder am Nachmittag von 14 bis 17 Uhr (Wochenende und Feiertage: 10 bis 13 Uhr oder 15 bis 18 Uhr) möglich. Die maximale Personenanzahl ist auf jeweils 150 Personen am Vormittag und am Nachmittag begrenzt.

Nur Online-Tickets / Deutlich reduzierter Eintrittspreis Eintrittskarten können ausschließlich im Vorfeld des Besuchs über den Onlineshop der experimenta https://shop.experimenta.science erworben werden. Auch Jahreskarteninhaber müssen online reservieren. Aufgrund möglicher Einschränkungen an den Mitmachstationen und in den Studios sowie der begrenzten Aufenthaltsdauer ist der Ticketpreis deutlich reduziert: Er beträgt einheitlich
für alle Besucher zwei Euro.

Besondere Verantwortung

Die experimenta hatte als eine der ersten Einrichtungen ihrer Art am 7. März 2020 ihre Türen geschlossen, um dazu beizutragen, die Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 einzudämmen. Besondere Verantwortung möchte Deutschlands größtes Science Center auch bei der Wiedereröffnung übernehmen: Die Schutz- und Hygienemaßnahmen folgen den Regeln der baden-württembergischen Landesregierung, der Stadt Heilbronn sowie den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts und des Netzwerkes „MINTaktiv“, einem Zusammenschluss von Science Centern und technischen Museen in Deutschland.

Lustige Tiere-Gebilde lassen sich durch die Experimenta bewegen. Foto: GSCHWÄTZ/Archiv

Wind- und Wasserstationen bleiben erstmal geschlossen. Foto: GSCHWÄTZ/Archiv




Rasanter Preisverfall

Derzeit ist der Sprit so günstig wie lange nicht mehr. Ein Foto einer Zapfsäule beim Kaufland in Heilbronn, das heute aufgenommen wurde, verdeutlicht den Preisverfall. Während der Durchschnittspreis bei Super Benzin bei 139,2 Cent pro Liter im Jahr 2020 lag, kann man ihn aktuell für 101,9 Cent pro Liter ins Auto tanken. Das ist ein Preisverfall von rund 40 Cent pro Liter.

2018 lag der Durchschnittspreis sogar bei 145,6 Cent pro Liter bei Super Benzin.

Bei Diesel belief sich in diesem Jahr laut statista.com der Durchschnittspreis auf 125 Cent pro Liter https://de.statista.com/statistik/daten/studie/779/umfrage/durchschnittspreis-fuer-dieselkraftstoff-seit-dem-jahr-1950/

2012 war ein Rekordjahr. Tankstellenkunden zahlten für Diesel im Durchschnitt knapp 149 Cent pro Liter. Nun kann man den Kraftstoff aktuell für rund 60 Cent günstiger bekommen – für 92,9 Cent pro Liter. Diesen Durchschnittswert gab es zuletzt vor 16 Jahren und zwar im Jahr 2004.

Ein Grund für den Preisverfall ist die sinkende Nachfrage nach Rohöl und Sprit im Zuge der Coronakrise https://www.chip.de/news/Tanken-wie-2009-Warum-Benzinpreise-rapide-sinken_182626858.html

Tiefstpreise beim Sprit an der Tankstelle beim Kaufland in Heilbronn. Foto: privat vom 08. Mai 2020




Ab heute Autokino in Öhringen

Ein Trend aus den 1950ern kehrt in Coronazeiten zurück: Autokinos. Auch im Hohenlohekreis kann man ab heute Kinofilme im Auto gucken und zwar auf dem Parkdeck des Ö-Centers in Öhringen.

Es gibt Kinderfilme zu sehen, aber auch Filme für Erwachsene. Heute kommt um 16.30 Uhr Shaun das Schaf und um 20 Uhr Leberkäsjunkie.

Hier geht’s direkt zum Kinoprogramm: https://www.facebook.com/OecenterOehringen/posts/3505176952879368

Auch in Heilbronn auf der Theresienwiese werden Filme gezeigt. Hier geht’s zum Kinoprogramm und zu den E-Tickets: https://www.popup-autokino.de/heilbronn

In Schwäbisch Hall dürfen sich Interessierte auf das Kantine Open Air freuen. Das Kinoprogramm gibt es hier nachzulesen: https://autokino26.de/

Die Polizei kontrolliert die Einhaltung der Regeln auf der Heilbronner Theresienwiese. Foto: privat

Lautsprecher ans Auto hängen – das war einmal. Heute kommt der Ton direkt aus dem Autoradio. Foto: privat

Autokino Heilbronn: Diverse Dinge müssen in Coronazeiten auch im Autokino beachtet werden. Unter anderem darf man das Auto nur verlassen, um auf die Toilette zu gehen. Mobile Toiletten sind auf der Theresienwiese in Heilbronn aufgestellt. Foto: privat

 




19-Jährige fiel betrunken in den Neckar

Eine junge Frau fiel in den Neckar. In der Nacht zum 01. Mai, gegen 01.00 Uhr, fiel eine 19-jährige Frau aus Böckingen beim Parkplatz des Wilhelm-Leuschner-Kreisels in den Neckar. Das geht aus einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn hervor. Sie hatte deutlich dem Alkohol zugesprochen und fiel deshalb ohne Fremdeinwirkung in den Fluss. Ihre Begleiter zogen die Frau sofort aus dem Wasser und gingen mit ihr zu einer nahegelegenen Tankstelle um den Rettungsdienst zu verständigen. Nach kurzer Untersuchung wurde sie in die Obhut ihres Vaters gegeben, um ihren Rausch auszuschlafen.




Heilbronn: 200 Menschen bei Trauerfeier – Polizei erstattete Anzeige gegen die Beteiligten

Es waren wohl doch etwas mehr. Die zunächst von der Polizei gegenüber GSCHWÄTZ bestätigte Zahl von 100 Trauernden (wir berichteten) bei einer Trauerfeier in Heilbronn wurde nun auf 200 in einer aktuellen Pressemitteilung der Polizei bezüglich des Einsatzes auf dem Friedhof erhöht.

Etwa 200 Trauernde fanden sich am Mittwoch, den 15. April 2020, für eine Beerdigung auf dem Heilbronner Westfriedhof ein. Nach dem Tod eines 36-Jährigen hatte die Familie des Mannes die Trauerfeier über die sozialen Medien angekündigt. Nach Rücksprache mit der Polizei wurde die öffentliche Einladung von den Familienmitgliedern zwar wieder zurückgenommen, trotzdem fanden sich am Vormittag zirka 200 Anteilnehmende auf dem Friedhof ein.

Da die Abstandsregeln während der Predigt und dem gemeinsamen Gebet vor dem Eingangstor des Friedhofes nicht eingehalten wurden, erhoben die eingesetzten Streifen die Personalien der Anwesenden.

Im Nachgang werden nun Anzeigen gegen die Beteiligten gefertigt. Hierzu dauern die Ermittlungen noch an. Die eigentliche Beisetzung fand daraufhin im kleinen Personenkreis statt. Die Polizei war mit zahlreichen Einsatzkräften am Ort des Geschehens.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Heilbronn: 17-Jähriger nach Messerangriff in Untersuchungshaft

Unvermittelt griff ein 17-Jähriger am Montagabend, den 27. Januar 2020, gegen 19 Uhr, einen 20-Jährigen auf dem Parkplatz des Weipertzentrums in der Heilbronner Etzelstraße mit einem Messer an. Bei der Attacke mit dem Messer verletzte er den 20-Jährigen im Beckenbereich. Ein 22-Jähriger, der den 20-Jährigen begleitete, kam seinem Bekannten zur Hilfe und konnte hierbei einem Stich in seine Richtung ausweichen.

Der Geschädigte ergriff die Flucht und wurde hierbei von dem Tatverdächtigen verfolgt, der ein zweites Mal auf ihn einstach. Anschließend ergriff er selbst die Flucht, konnte jedoch vom 22-jährigen Begleiter des Opfers verfolgt werden, bis er sich schließlich auf dem Gelände eines Autohauses versteckte. Gegen 21.20 Uhr konnte er durch Polizeikräfte in Tatortnähe festgenommen werden. Nach bisherigem Ermittlungsstand hing es vom Zufall ab, dass keiner der Angegriffenen lebensgefährliche Verletzungen davontrug. Da bei Jugendlichen die Staatsanwaltschaft des Wohnbereichs der Tatverdächtigen zuständig ist, beantragte die Staatsanwaltschaft Stuttgart einen Haftbefehl, wegen eines versuchten Tötungsdelikts, gegen den polizeibekannten Angreifer. Er wurde am Dienstagnachmittag einem Haftrichter beim Amtsgericht Stuttgart vorgeführt. Der Haftbefehl wurde in Vollzug gesetzt. Der Jugendliche wurde in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Quelle:  Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Stuttgart und des Polizeipräsidiums Heilbronn vom 28. Januar 2020