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Määäääädchen – Heute abend geht’s wieder los

Was haben Heidi Klum, Britney Spears und Taylor Swift gemeinsam? Sie haben jeweils für sich eine ganze Generation – um es gemäß Heidi Klum auszudrücken – Määääädchen gesprägt.

Während Swift im Dezember 30 Jahre alt geworden ist, ist Spears in ihren 30 Jahren und steht kurz vor ihrem 40. Geburtstag (ok, knapp zwei Jahre sind es noch bis dahin), während Klum mitten in den 40ern ist. Alle drei haben allein durch ihr Talent, ihren Biss und ihrem Willen einen kometenhaften Aufstieg hingelegt. Während Heidi Klum als Bergisch Gladbacher Landei, noch taufrisch hinter den Ohren, die internationale Modelwelt erobert und Deutschland auf im wahrsten Sinne strahlendste Weise präsentiert hat und auch heute noch mit 46 Jahren unglaublichen sagenhaft gut im Geschäft ist, steht Britney Spears für das Popsternchen-Synonym schlechthin. Wenn Michael Jackson der King of Pop ist, ist sie die Pop-Prinzessin. Und dann kam Taylor Swift. In zehn Jahren schaffte sie es von dem Image der süßen Countrysängerin zum internationalen Entertainment-Star.

Jede von ihnen muss und musste viel Kritik einstecken

Und doch: Kritiker haben alle drei reichlich. Und das nicht ohne Grund. Heidi wird in regelmäßigen Abständen dem Vorwurf ausgesetzt, in ihren jährlichen Germany-next-Topmodel (GNTM)-ihre Määääädchen auf Bauch-Beine-Po-und-viel-nackte Haut zu reduzieren. Britney Spears wird regelmäßig ein Shitstorm auf ihrem Instagram-Account zu Teil wegen ihres scheinbar verwaschenen Make-ups und ihren teils (tatsächlich) recht gewöhnungsbedürftig aussehenden Yoga-Übungen, die sie ab und an ihren Followern darbietet. Taylor Swift sollte laut eigenen Aussagen ihr Saubermann-äh-pardon-Sauberfrau-Image pflegen und sich tunlichst nicht äußern zu politischen Belangen, wie sie nun selbst öffentlich erklärte.

Damit sei aber jetzt Schluss, kündigte Swift an. Sie habe es satt, nach außen perfekt zu wirken. Auch sie habe Schwächen, unter anderem habe sie Essstörungen gehabt, berichtete sie jüngst in einer Netflix-Doku. Die authentische Taylor wird von ihren Fans nun genau dafür gefeiert. Für das unperfekte. Das ist Britney Spears mit ihren Fans leider bislang nicht vergönnt.

Und Heidi? Heute Abend geht es wieder los mit einer neuen Staffel GNTM auf ProSieben um 20.15 Uhr. Heidi wird zwar auch nicht selten angefeindet auf ihrem Instagram-Account – im Bezug auf ihr Alter oder ihrem jüngeren Ehemann – aber es scheint sie – zumindest nach außen nicht zu stören und sie lässt sich dadurch in ihrem Handeln auch nicht beeinflussen. Das erfordert aber ein nicht zu unterschätzendes Rückgrat. Aber wahrscheinlich ist sie auch nur damit so weit gekommen in ihrem Leben.

 

 

 




Ich habe dieses Mal leider keinen Posten für dich

// Inhaltsleere wohin man blickt: Was die GroKo mit Germanys next topmodel (GNTM) gemeinsam hat

Ein Kommentar zu unserer neuen Regierung von Dr. Sandra Hartmann

Gestern fing es wieder an: Die neue Staffel von GNTM. I love it – obwohl es immer schlechter wird. Man wird werbemäßig vorab geködert mit Adam-und-Eva-Karibikbildern. Und was kommt? Die erste Folge startet mit einem ewiglangen Vorcasting im tristen Deutschland mit einer nachträglich dazu geschnittenen Heidi Klum.

Ausgewählt in die nächste Runde werden exotische Typen, die vor allem durch ihre Andersartigkeit hervorstechen. Längst wird nicht mehr die Beste weitergeschleust, sondern die lautesten Trommelwirbler.

Ähnlich verhält es sich mit der neuen Regierung in Deutschland. Das Volk wartet monatelang und wenn es soweit ist, ist das Interesse wie Luft aus einem Luftballon gewichen. Nun ist es endlich vollbracht. Aber wen interessiert es eigentlich noch? Wer ist jetzt nochmal zum Aussenminister gewählt worden? Ah ja, Martin Schulz. Derjenige, der sich am schlechtesten verkaufen kann, soll jetzt Deutschland nach aussen repräsentieren. Ist klar.

Finanzminister wird Olaf Scholz, der froh ist, endlich die teure Hamburg-G20-Luxus-Eskapade hinter sich lassen zu können. CDU-Schwarz ist nur noch in Form der Kanzlerin zu erkennen.
Und ein weinender Sigmar Gabriel, der den versprochenen Posten doch nicht bekommt. Oder wie Heidi sagen würde: Heute habe ich leider kein Foto für dich.

Nachdem sich Gabriel lauthals empört hat, dass ihm sein Posten geklaut wurde, hat Martin Schulz nun freiwillig das Aussenministerium wieder geräumt. Mal schauen, wie lange der Reigen noch dauert.

Wir warten bereits sehnlichst auf die nächste Staffel, die leider erst in vier Jahren an den Start geht. Bis dahin wird jeder hoffentlich sein Plätzchen und Pöstchen gefunden haben und wir sind froh, das es in der Politik nur um Inhalte und nicht um Machterhaltung geht.

Fotos // memegenerator.net; Bundesaussenministerium