1

Dr. Sandra Hartmann: „Das Gehirn einer Frau ist offensichtlich nicht für Führung ausgelegt“

„Um die internationale Ausrichtung und Kundenzentrierung der GEMÜ Gruppe weiter zu stärken, hat der Hohenloher Ventilspezialist seine Geschäftsführung im November 2025 neu aufgestellt. Stephan Gehrig erweitert als neuer Geschäftsführer Vertrieb und Marketing die Geschäftsführung der GEMÜ Gruppe“, heißt es in einer Pressemitteilung von Gemü vom 08. Dezember.

Gehrig ist damit der vierte Geschäftsführer im Konzern. Bei anderen Unternehmen in der Region, ist der Anteil von Frauen in der Führungsebene ebenfalls verschwindend gering.

„Vermutlich liegt das daran, dass das Gehirn von Frauen für die Komplexität kaufmännischer Aufgaben, denen sich Geschäftsführer und Vorstände gegenübersehen, nicht ausgelegt ist“, so GSCHWÄTZ-Herausgeberin Dr. Sandra Hartmann in ihrem Video-Kommentar.

Eine Frau unter vielen Männern: Bettina Würth (Wirtschaft) und Angela Merkel (Politik). Aber wir wissen alle: Eine Schwalbe macht eben doch noch lange keinen Sommer.

 

! Achtung: Satire 😉

Mann oh Mann, GEMÜ

Quelle: Pressemitteilung Gemü

Fotos: Screenshots von Pressemitteilungen der hiesigen Unternehmen




Warum Künzelsau wieder an das Bahnnetz angeschlossen werden sollte

Während im benachbarten Öhringen täglich Züge nach Karlsruhe, Schwäbisch Hall und Heilbronn fahren, ist der Bahnhof in Künzelsau seit den 1980er Jahren stillgelegt. Statt einer Bahn verkehren hier lediglich Radfahrer. Am Bahnhof kann man hier zwar lecker Pizza essen. Doch die Kreisstadt des Hohenlohekreises befindet sich seit rund 40 Jahren abgeschottet vom öffentlichen Bahnsystem.

Künzelsau I Reaktivierung der Kochertalbahn

Dabei war die Trasse, auf welcher die Kochertalbahn fuhr einst eine Strecke inmitten einer beeindruckenden Landschaft. Sie schlängelte sich durch Wälder, vorbei an Wiesen und Feldern, wo sich Hase und Igel Gute nacht sagen, mit sagenhaften Ausblicken auf das Kochertal – und mit  einer der damals steilsten Steigungen.

Billig würde der Ausbau, der nun konkret im Raum steht mit 200 bzw. 300 Millionen Euro (letztere Kostenschätzung bei einer Tunnelvariante), nicht werden. Aber noch nie wurde die Reaktivierung alter Bahntrassen von Bund und Land derart bezuschusst wie aktuell.

Die Bürger:innen und Bürger täten daher gut daran, dieses Projekt zu unterstützen, wäre es doch sowohl für den Tourismus als auch für die 10.000 tagtäglichen Berufspendler nach Künzelsau wie auch für die Student:innen ein Sprung in die Neuzeit.

Die Umfrage zur Kochertalbahn läuft noch bis 07. Januar: www.kochertalbahn.info

 

 




Verkehrsministerium Ba-Wü mehr als deutlich: „Offenbar ist die Bahn mit diesem Großprojekt überfordert“

Wann die ersten Fahrgäste am Tiefbahnhof Stuttgart 21 ein- und aussteigen werden, ist wieder völlig offen. Die für Ende 2026 geplante Teileröffnung ist wohl vom Tisch. Neues Datum? Fehlanzeige.

Nun kritisierte auch das baden-württembergische Verkehrsministerium in einer Pressemitteilung die Deutsche Bahn.

Verkehrsminister Winfried Hermann erklärt zu den Berichten über eine mögliche Verschiebung der Eröffnung von Stuttgart 21 auf unbestimmte Zeit: „Die erneute Verschiebung von Stuttgart 21 auf unbestimmte Zeit ist für Region, Stadt und Land und vor allem für die Fahrgäste eine fatale Nachricht. Die Fahrgäste ächzen seit Jahren unter den Folgen der Großbaustelle und es ist einfach kein Ende des angeblich „best geplanten“ Bauprojekts absehbar. Das letzte bisschen Vertrauen in die Bahn wird mit dieser Ankündigung verspielt. Noch vor einem Monat hat uns die Bahn den Eröffnungstermin im nächsten Jahr bestätigt – auch auf Rückfragen. Diese Zusagen waren offensichtlich windig oder falsch. Wir fühlen uns getäuscht.

Es bestätigt sich abermals, dass die Bahn politisch in ein unfassbar kompliziertes und teures Mega-Projekt getrieben wurde. Stuttgart 21 zeigt seit Jahren ein Muster: Die Deutsche Bahn vertröstet, beschönigt, verzögert und die Kosten steigen. Offenbar ist die Bahn mit diesem Großprojekt überfordert. Sie hat Schwierigkeiten beim Bauen und beim Digitalisieren. Beides gemeinsam zu organisieren, gelingt ihr noch weniger. Jetzt scheint die Digitalisierung das Problem zu sein. Dabei ist schon seit vielen Jahren klar, dass dieser Knoten und die Schiene in Deutschland digitalisiert werden müssen. Eine mögliche Verschiebung auf unbestimmte Zeit kann nicht das letzte Wort sein. Wir fordern von der neuen Bahnchefin Evelin Palla echte Transparenz. Wir wollen keine neuen Termine ohne Substanz. Wir erwarten Ehrlichkeit statt weiterer Vertröstungen. Deshalb ist ein Sonderlenkungskreis zu Stuttgart 21 dringlich erforderlich.“

Quelle: Pressemitteilung des Verkehrsministeriums vom 19. November 2025




„2017 war die Hoffnung groß, dass man die Schließung noch verhindern kann“

2017 war die Hoffnung noch groß, dass man mit zahlreichen Seit 2020 wurden in Deutschland mindestens 66 Krankenhäuser geschlossen, davon 22 im Jahr 2023, und es wird von einem weiteren „Kahlschlag“ mit fast 100 bedrohten Häusern gesprochen. 

Große Sorge auf dem Land

Eine genaue Zahl für reine Landkrankenhäuser lässt sich nicht beziffern, da die Daten oft nicht zwischen städtischen und ländlichen Einrichtungen unterscheiden. 

Der Verlust der stationären Versorgung ist aber in den kommenden Jahren eine große Sorge für Kommunalpolitiker, da eine steigende Zahl von Krankenhäusern auf dem Land von Schließungen bedroht ist. 

Auch in Künzelsau gingen zahlreiche Bürger:innen damals auf die Straße, um ihr Krankenhaus zu retten

In Künzelsau gingen, wie in zahlreichen anderen Städten, zahlreiche Bürger:innen auf die Straße und demonstrierten gegen die neue Gesundheitspolitik in Baden-Württemberg unter Manne Lucha. Verhindern konnten sie die Schließung nicht. Heute tun sich zahlreiche Lücken im gesundheitlichen Versorgungssystem auf.

Fahrtwege für Rettungsdienste wesentlich länger

So sind die Fahrtwege mit den wegfallenden kleineren Versorgungshäusern für Rettungsdienste erheblich länger geworden – das bindet Fahrzeuge und das Personal, die im wahrsten Sinne dadurch länger auf der Strecke sind. Die ohnehin schon oft sehr dünnen Personaldecken in diesem Bereich werden damit weiter ausgedünnt – bei steigender Arbeitsbelastung.

Teilweise erst Monate später einen Termin

Durch den Wegfall der kleineren Krankenhäuser haben auch die ländlichen Standorte an Attraktivität für Landärzte verloren. Während diverse Praxis-Chefs in den Ruhestand gehen, gibt es oft keine Nachfolger:innen, welche die Praxis übernehmen. Praxisschließungen bedeuten aber viele Bürger:innen wieder weitere Wege bis zur nächsten Facharztpraxis und/oder teilweise monatelange Wartezeiten bei den verbliebenen Praxen.

Auch die frisch aus der Taufe gehobene Redaktion GSCHWÄTZ recherchierte und berichtete damals umfassend zu diesem Thema

Auch GSCHWÄTZ beschäftige sich während der Demos rund um das Krankenhaus rund um die Frage, wie die Gesundheitsversorgung im Hohenlohekreis wohl nach einer potenziellen Schließung aussehen würde. Eine der Reden  von GSCHWÄTZ-Herausgeberin Dr. Sandra Hartmann von vor 8 Jahren während einer Demo vor dem Krankenhaus gibt es hier noch einmal zu sehen:

(6) Dr Sandra Hartmann hält eine Rede auf der 30. Mittwochsdemo zum Erhalt des Krankenhauses Künzelsau – YouTube

 




Opfer-Bashing nach Drama in Niedernhall

Opfer-Bashing nach dem Drama in #Niedernhall? Vor einer Woche wurde ein 12-Jähriger auf einem Supermarktplatz in dem kleinen hohenlohischen Kocherstädtchen totgefahren.

Kritische Stimmen hinter den Kulissen und auch in öffentlichen Kommentaren gegenüber den Eltern des Opfers mehren sich

Ein 18-Jähriger muss sich deswegen derzeit verantworten. Nun mehren sich Stimmen, die Kritik an dem Opfer und seiner Familie üben. Warum war der Junge um 20.30 Uhr noch unterwegs? Wo waren seine Eltern zu diese Zeit? Wo aber bleiben die Fragen an den vermeintlichen Täter? Falls der Junge nicht „nur“ versehentlich angefahren, sondern vorsätzlich überfahren wurde, müsste doch eines klar sein. Die Hintergründe bezüglich beider Elternhäuser hat eine untergeordnete Rolle zu spielen.

Solche Taten dürfen nicht zu unserem Alltag werden

Die zentrale Aussage muss sein: Ein Mensch darf niemals einen anderen Menschen vorsätzlich verletzen. Hier haben diese Verletzungen bis zum Tod geführt. Solche Taten dürfen nicht zu unserem Alltag werden.

Ein Kommentar von GSCHWÄTZ-Herausgeberin Dr. Sandra Hartmann. #GSCHWÄTZ #Kommentar #drsandrahartmann #Polizei #Unfall #edeka #Gericht




Ritueller, sexueller Missbrauch an Kindern: „Es ist einfacher zu sagen, das gibt es bei uns nicht“

Ein halbes Jahr tourte Liz Wieskerstrauch quer durch Deutschland und präsentierte in ausgewählten Kinos ihren neuen Dokumentarfilm BLINDER FLECK. Die vorletzte Station, bevor der Film in Österreich und der Schweiz vorgestellt wird, war nun in Weingarten. GSCHWÄTZ-Herausgeberin Dr. Sandra Hartmann moderierte durch den Abend.

Rituelle, sexuelle Gewalt an Kindern in Deutschland – Betroffene sprechen von Folter

Nichts für schwache Nerven

Diese Doku ist nichts für schwache Nerven. Die preisgekrönte Regisseurin interviewt darin Betroffene, die in ihrer Kindheit schwere rituelle, sexuelle Gewalt erfahren haben. Auch ein Buch hat Wieskerstrauch darüber geschrieben. Neben Betroffenen kommen auch zahlreiche Sachverständige und Psycholog:innen zu Wort.

Von den eigenen Eltern ausgeliefert

Nicht selten wurden Betroffene von ihre eigenen Eltern diesen Missbrauchsritualen ausgeliefert. Diese sind oft ebenfalls seit Jahrzehnten, wenn nicht sogar ihr Leben lang diesem System ausgeliefert. Manche von ihnen bleiben Zeit ihres Lebens Opfer, andere  werden irgendwann selbst zum Täter, um von der eigenen Ohnmachtserfahrung hauszukommen und in eine Machtposition zu gelangen.

Elektroschocks, Waterboarding und Vergewaltigungen vor zahlendem Publikum

Es geht um Elektroschocks im Intimbereich, um Waterboarding, um schwersten sexuellen Missbrauch, um Vergewaltigungen vor zahlendem Publikum, um ein Pädo-Netzwerk in Deutschland, das vermutlich größer ist als viele denken – und eine Gelddruckmaschine.

Betroffene spalten nicht selten aufgrund dieser Traumata ihre Persönlichkeit auf, um überleben zu können

Oft entwickeln Betroffene, deren ICH in der frühesten Kindheit noch nicht gänzlich ausgeprägt ist und denen schwerste Traumata immer und immer wieder von ihren engsten Vertrauenspersonen zugefügt wurden, eine dissoziative Persönlichkeitsstörung, früher als multiple Persönlichkeit bekannt. Das bedeutet, der Körper spaltet gewisse Persönlichkeitsanteile ab, etwa die, die sich noch genau an diese grausamen, kaum erträglichen Szenarien erinnern können. Das ist ein Schutzmechanismus, um weiterleben und im Alltag funktionieren zu können.

Ein großes Pädo-Netzwerk, das eine Gelddruckmaschine ist

Die Betroffenen haben es alle irgendwie aus diesem System herausgeschafft und sogar den Mut, darüber öffentlich zu sprechen. Ob sie keine Angst haben vor dem Täternetzwerk, fragt Dr. Sandra Hartmann Liz Wieskerstrauch nach dem Film. „Öffentlichkeit und Bekanntheit kann auch schützen vor diesem Täternetzwerk“, gibt Liz Wieskerstrauch zu bedenken. Warum es kaum Verurteilungen gibt in diesem Bereich, möchte ein Zuschauer wissen. Oft werde den Betroffenen nicht geglaubt, da die Geschichten derart unglaublich sind, dass sie viele gar nicht wahr haben möchten und dann lieber die Betroffenen als „verrückt“ abstempeln – zumal wenn diese an der dissoziativen Persönlichkeitsstörung leiden – eine Traumafolgestörung von eben diesem schwersten Missbrauch, aber eben auch ein Problem, wenn es um die Glaubwürdigkeit der Opfer geht.

Unglaublich: Tochter wird zum Täter umplatziert

Ein tragischer Fall wird ebenfalls in der Doku aufgegriffen. Ein junges Mädchen berichtet der Polizei in Deutschland von dem Missbrauch, den sie immer wieder erfährt, wenn sie am Wochenende bei ihre Papa ist. Sie berichtet von Männern in schwarzen Kutten. Ihr wird nicht geglaubt und wird umplatziert zu ihrem Vater, dem Täter, da der Mutter vorgeworfen wird, der Tochter derart abstruse Geschichten gegen den Vater eingeredet zu haben. Mutter und Tochter waren geschockt, hatten sie sich doch Hilfe versprochen. Die Mutter betont in der Doku: „Wenn ich wirklich den Vater hätte schlecht machen wollen, hätte ich doch nicht derartige Dinge erzählt, die sich zunächst auch für mich absolut unglaublich angehört haben.“

 




Wow – was für eine Show

Am diesjährigen Stadtfest in Künzelsau präsentierten 120 Schüler:innen aus 5 Schulen einen Flashmob auf das Lied THE GREATEST SHOW. GSCHWÄTZ war der Organisator hinter dem Flashmob. Jedoch dankte GSCHWÄTZ-Herausgeberin Dr. Sandra Hartmann allen Beteiligten für ihre Mitwirkung, denn „das war eine beachtliche Gemeinschaftsleistung“.

GAMECHANGER-Kids begeistern die Zuschauer:innen

Die teilnehmenden Schulen waren das Ganerben-Gymnasium in Künzelsau, das Schlossgymnasium in Künzelsau, die Freie Schule Anne-Sophie, die Georg-Wagner-Realschule in Künzelsau und die Georg-Fahrbach-Schule in Ingelfingen sowie die Dancing Stars aus Ingelfingen. Choreografin des Tanzes war Isabelle Hartmann (11) von der Freien Schule Anne-Sophie.

Jako als Sponsor und die Stadtverwaltung Künzelsau, die diese Schüler-Aktion von Beginn an unterstützten, gebührt ebenfalls Dank. GAMECHANGER stand auf dem Rücken der T-Shirts, welche die Schüler:innen tragen. Dieses Wort hat auch eine symbolische Bedeutung, wie Dr. Sandra Hartmann nach dem Flashmob verriet:

„Setzt euch ein gegen Mobbing und für diejenigen, die nicht so mutig sind wie ihr“

„Ihr alle seid GAMECHANGER in eurem Leben, jeder von euch kann ein Spiel drehen – nicht nur auf dem Sportplatz, sondern auch im wahren Leben. Deshalb: Setzt euch ein gegen Mobbing, gebt anderen eine Stimme, die nicht so mutig sind wie ihr, setzt euch ein für Klimaschutz, für Dinge, die euch wichtig sind. Ihr könnt alles ändern. Denn ihr seid die Zukunft.“

Das Video gibt es auf dem INSTA-Kanal von gschwaetz zu sehen: @gschwatz.chatter:

(1) Instagram

Das Making of hierzu gibt es auf dem TikTok-Kanal gschwaetz.dasmagazin

#flashmob #künzelsau #drsandrahartmann #gamechanger #gamechangerfestival #tanz #stadtfest #hohenlohe #hohenlohekreis




CONGRATULATIONS – Gute Wahl, Öhringen – „Er ist ein Politiker mit einem wirklich sozialen Herzen“

Künzelsaus Bürgermeister Stefan Neumann gratuliert Patrick Wegener zur Wahl zum Oberbürgermeister von Öhringen
„Mit großer Mehrheit haben die Bürgerinnen und Bürger von Öhringen Patrick Wegener zu ihrem neuen Oberbürgermeister gewählt.

Parick Wegener, vormaliger Landtagskandidat der SPD. Foto: Hompepage Patrick Wegener

Als Bürgermeister der Kreisstadt Künzelsau gratuliere ich ihm herzlich zu diesem klaren Vertrauensbeweis und wünsche ihm viel Energie, gute Entscheidungen und das nötige Händchen Glück für seine neue ultraspannende Aufgabe. Mit so viel Rückenwind kann er mutig gestalten und seine Ideen für Öhringen gemeinsam mit dem Gemeinderat verwirklichen. Ich freue mich auf eine gute und kollegiale Zusammenarbeit im Hohenlohekreis. Gleichzeitig danke ich Thilo Michler für 16 Jahre engagierten Einsatz an der Spitze der Großen Kreisstadt Öhringen. Ohne Zweifel hat er viel Gutes für die Stadt gemacht, sie weiterentwickelt und viele Weichen für die Zukunft gestellt. Sein Engagement verdient Anerkennung und Respekt – persönlich wünsche ich ihm alles Gute für die Zukunft.“

Künzelsaus Bürgermeister Stefan Neumann. Foto: Christian Holzknecht

Thilo Michler (Mitte)
Foto: GSCHWÄTZ/Archiv

In Öhringen, der mit über 25.000 Einwohnerinnen und Einwohnern größten Stadt im Hohenlohekreis, ist am Sonntag ein neuer Oberbürgermeister gewählt worden. Der 30-jährige Patrick Wegener (parteilos) hat sich bei der Wahl überraschend deutlich durchgesetzt. Er kam auf 66,9 Prozent der Stimmen. Amtsinhaber Thilo Michler (parteilos) erhielt 30,4 Prozent der Stimmen. Er muss damit nach 16 Jahren im Amt seinen Platz im Rathaus räumen. „Das ist Demokratie“, sagte er nach der Wahl dem SWR. Peter Lohnert (parteilos) erzielte 2,6 Prozent.

Damit wird in Zukunft Patrick Wegener die Geschicke der Stadt als Oberbürgermeister leiten. „Die Menschen interessiert, was in den nächsten acht bis 16 Jahren passiert. Darum ging es bei mir in meinem Wahlkampf und das wurde belohnt“, sagte Wegener direkt nach der Bekanntgabe des Ergebnisses dem SWR. Er geht davon aus, dass es für ihn ein langer Wahlabend wird, auch weil viele Freunde und Bekannte da seien.

Wegener ist SPD-Mitglied, kandidierte aber als überparteilicher Bewerber. „Öhringen braucht eine pragmatische Politik, die Probleme löst. Parteipolitik ist da fehl am Platz. In der Kommunalpolitik geht es darum, durch Sachthemen den Alltag der Menschen zu verbessern – nicht um Parteizugehörigkeit“, sagt Wegener im Vorfeld der Wahl.

Der 30-Jährige ist in Öhringen aufgewachsen und hat Politik studiert. Er arbeitet als Leiter des Europabüros der Kommunen in Brüssel und ist Lehrbeauftragter an der Hochschule für öffentliche Verwaltung. Seit mehreren Jahren ist er im Gemeinderat und Kreistag für die SPD aktiv. Zur Ehrung des neuen Oberbürgermeisters spielte am Sonntag die Stadtkapelle vor dem Rathaus.

Aufgrund eines ausführlichen GSCHWÄTZ-Interviews, das Dr. Sandra Hartmann mit ihm bereits 2021 geführt hat, können wir nur sagen, dass Patrick Wegener ein sehr vertrauenswürdiger und engagierter Mensch ist mit einer sehr sozialen und fairen Einstellung. Er möchte wirklich etwas Gutes bewirken in der Politik“, sagt GSCHWÄTZ-Herausgeberin Dr. Sandra Hartmann.

Dr. Sandra Hartmann. Foto: GSCHWÄTZ/Archiv




3 Tage dreht sich alles nur um eines – Künzelsau feiert sein „Fest der Feste“

Nach 2 Jahren Pause geht es ab Freitag, den 18. Juli 2025, 17 Uhr, wieder rund in der Kreisstadt des Hohenlohekreises. Künzelsau ruft zum „Fest der Feste“. Zehntausende Besucher:innen werden erwartet. An drei Tagen gibt es nicht nur ordentlich etwas auf die ohren von diversen lokalen Bands, sondern auch diverse Auftritte von lokalen und regionalen Vereinen. Hier geht es zum ausführlichen Programm der Stadt Künzelsau.

GSCHWÄTZ präsentiert einen Flashmob mit 120 Schüler:innen

Auch GSCHWÄTZ ist vor Ort mit einem noch nie dagewesenen Highlight- Am Unteren Markt führen 120 Schüler:innen aus 5 Schulen (Ganerben-Gymnasium, Schlossgymnasium, Georg-Wagner-Realschule, Freie Schule Anne-Sophie  sowie die Georg-Fahrbach-Schule aus Ingelfingen) einen Flashmob am Unteren Markt unmittelbar nach der Sportlerehrung auf. E

in Höhepunkt und ein bislang in dieser Form noch nie dagewesenes Gemeinschaftsprojekt. „Als wir vor einem halben Jahre die Idee zu diesem Flashmob hatten, hätten wir nicht gedacht, dass wir so viel Unterstützung für dieses Projekt von Seiten der Stadt, von unserem Hauptsponsor JAKO, den Schulen und den Jazztänzerinnen aus Ingelfingen bekommen würden – und insbesondere von so vielen motivierten Schüler:innen, die diesen Flashmob am Samstag präsentieren werden. Wir freuen uns sehr darauf“, sagt GSCHWÄTZ-Herausgeberin Dr. Sandra Hartmann

Video: Das letzte Stadtfest vor Corona (2019)

Künzelsauer Stadtfest – Programm am Freitag und Samstag

 

Künzelsauer Stadtfest – Programm am Sonntag.

Bus-Shuttle-Möglichkeiten

 




Christian von Stetten schaltet „best lawyer“ Deutschlands gegen GSCHWÄTZ und Dr. Sandra Hartmann ein

Der CDU-Bundestagsabgeordnete des Hohenlohekreises, Christian von Stetten, hat auf den Videokommentar reagiert, in welchem Dr. Sandra Hartmann sein Verhalten kritisiert, was die Familie aus Tiefensall/Bolivien betrifft. Er bezichtigt nun die Redaktion und Dr. Sandra Hartmann der Lüge und fordert unter anderem eine sofortige Löschung des Videos. Der Anwalt weist in diesem Zuge auch auf mögliche immense Kosten für die Redaktion hin, sollte diese nicht umgehend das tun, was gefordert werde.

Abmahnung

In einem ersten Schreiben, das an die Redaktion abends gegen 21.30 Uhr via Mail erreicht hat, fordert der Anwalt, der in seiner Signatur darauf hinweist, dass er zu einem der „best lawyers 2023“ vom Handelsblatt gewählt wurde, eine umgehende Löschung des Videokommentars bis spätestens morgens 08 Uhr am nächsten Morgen. Da in der Nacht die Redaktion nicht arbeitet, konnte diese Frist allein schon aus reiner Unkenntnis schon gar nicht eingehalten werden. Die Redaktion hakte dann aber auch erst einmal nach, was genau denn von Stettens Meinung nach nicht korrekt gewesen sei, damit die Redaktion die Möglichkeit habe, den Sachverhalt zu prüfen. Daraufhin teilte der Anwalt lapidar mit, das werde er dann in seiner Abmahnung niederschreiben.

Chance vertan

In dem Video teilt Hartmann öffentlich mit, wie von Stettens Büro reagiert habe, als man von Stetten im Namen der betroffenen Familie Löwen (wir berichteten) aus Tiefensall um Hilfe gebeten habe. Zunächst zeigte man sich interessiert und erbat weitere Dokumente zu dem Fall. Als sich dann nichts mehr tat, fragte die Redaktion GSCHWÄTZ noch einmal nach. Daraufhin erhielt man zur Antwort, dass Herr von Stetten nun leider doch keine Zeit habe wegen eines anstehenden Umzuges in ein neues Büro aufgrund seiner neuen Tätigkeit als Ausschussvorsitzender. Diese Aussagen kritisierte Hartmann wiederum in einem öffentlichen Video und bemängelte diese „Prioritätensetzung“. Immerhin geht es bei dieser Familie im wahrsten Sinne um Leben und Tod (wir berichteten). Der Anwalt behauptet nun, dass das alles nicht stimme – ergo, die Redaktion habe sich das nur ausgedacht, um click baits zu generieren, sprich, unsere Reichweite zu steigern – auf Kosten des Rufs von Christian von Stetten. Diese Aussagen wiederum kommen einer Verunglimpfung unserer Redaktion gleich.

Vor Gericht wird sich zeigen, wer hier lügt und wer die Wahrheit sagt

Die Redaktion GSCHWÄTZ und Dr. Sandra Hartmann stehen nach wie vor zu ihren Aussagen. Daher werden die Videos auch nicht gelöscht. Ein Gerichtsverfahren, wie es nun der Redaktion fast schon angedroht wird, bringt dann zumindest Klarheit darüber, wer hier die Wahrheit spricht und wer hier lügt. Welche Konsequenzen das dann wiederum für einen Bundestagsabgeordneten beziehungsweise sein Büro in Berlin haben wird, bleibt abzuwarten.