Künzelsau und Bad Mergentheim besonders gründungsfreundlich
Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hat am Freitag, den 26. Oktober, bekanntgegeben, welche Kommunen und interkommunalen Projekte im bundesweit einmaligen Landeswettbewerb „Start-up BW local“ mit ihren Konzepten zur Gründungsförderung überzeugen konnten und nun als „Gründungsfreundliche Kommune“ ausgezeichnet werden.
Unter den Gewinnern waren auch Künzelsau und Bad Mergentheim.
Den Start für Unternehmensgründer erleichtern
Hoffmeister-Kraut gratulierte den ausgezeichneten Kommunen und zeigte sich begeistert über die große Resonanz auf den Landeswettbewerb: „Wir möchten Baden-Württemberg zu einer der gründungsdynamischsten Regionen Europas machen. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen wir die Gründungsdynamik auch in der Fläche des Landes entfalten. Unser Wettbewerb zeigt uns, dass schon heute Gründungsvorhaben von den Kommunen und auf regionaler Ebene kreativ unterstützt werden. Das müssen wir weiter ausbauen.“
Die Kommunen leisteten als wichtige Anlaufstelle für Gründungswillige einen enorm wichtigen Beitrag zur weiteren Beschleunigung der Gründungsdynamik im gesamten Land. Der Wettbewerb habe sein Ziel erreicht, flächendeckend Kommunen zum Thema Gründung und Unternehmertum zu sensibilisieren, so die Wirtschaftsministerin. Dabei sei eine bemerkenswerte Bandbreite an Aktivitäten in den vorgestellten Konzepten deutlich geworden.
Gesamtsiegern winkt eine Finanzspritze
Die Kommunen und interkommunalen Projekte, deren Konzepte die stärkste Dynamik in einem weiteren Ausbau von Gründungsvorhaben erwarten lassen, präsentieren ihre Konzepte nun erneut beim „Start-up BW Summit 2019“ am 1. Februar 2019 auf der Landesmesse Stuttgart. Dort werden die siegreichen Wettbewerbsbeiträge dann unter Einbeziehung des Publikums ermittelt. Den Gesamtsiegern in den drei Kategorien „Gemeinde“, „Stadt“ und „Landkreis / interkommunales Projekt“ wird eine zweijährige Projektförderung für die Umsetzung der erarbeiteten Maßnahmen in einem Gesamtvolumen von jeweils bis zu 100.000 Euro in Aussicht gestellt.
Hoffmeister-Kraut: „Mit der Auszeichnung ‚Gründungsfreundliche Kommune‘ möchten wir die Aktivitäten von Kommunen und in die Gründungsförderung eingebundener regionaler Partner würdigen und ihnen zusätzliche Sichtbarkeit verleihen.“ Aber nicht nur die Kommunen dürften sich über die Auszeichnungen freuen, so die Ministerin: „Insbesondere die Gründerinnen, Gründer und Start-ups in ganz Baden-Württemberg profitieren von der Umsetzung bereits begonnener und geplanter Konzepte. Auf diese Weise unterstützen wir alle gemeinsam die weitere Beschleunigung der Gründungsdynamik in Baden-Württemberg.“
Nach der laufenden ersten Runde in 2018/2019 soll der Wettbewerb – der vom Wirtschaftsministerium in Zusammenarbeit mit den kommunalen Spitzenverbänden Landkreistag Baden-Württemberg, Städtetag Baden-Württemberg, Gemeindetag Baden-Württemberg sowie dem baden-württembergischen Industrie- und Handelskammertag BWIHK und dem baden-württembergischen Handwerkstag BWHT durchgeführt wird – im Jahr 2020 in die nächste Runde starten.
82 Kommunen aus Baden-Württemberg haben sich beworben
Zwölf Gemeinden, 19 Städte und zwölf Verbundprojekte – zusammengerechnet 82 Kommunen – aus Baden-Württemberg stellten am 16./17. Oktober 2018 in den Räumlichkeiten der L-Bank in Stuttgart ihre Konzepte, Aktivitäten und Visionen für eine gründungsfreundliche Kommune vor. Eine Jury aus gründungserfahrenen Unternehmerinnen und Unternehmern beurteilte die Wettbewerbsbeiträge und entschied über die Finalisten in den drei Kategorien „Gemeinde“, „Stadt“ und „Landkreis / interkommunales Projekt“.
Mit dem Label „Gründungsfreundliche Kommune 2018/2019“ ausgezeichnet wurden:
Kategorie Gemeinde (bis 20.000 Einwohner):
Blaubeuren, Breisach, Ebhausen, Künzelsau, Magstadt, Meßkirch, Oberderdingen, Sigmaringen, Walldorf
Kategorie Stadt:
Albstadt, Bad Mergentheim, Baden-Baden, Ehingen (Donau), Esslingen, Friedrichshafen, Geislingen (Steige), Göppingen, Konstanz, Leonberg, Mannheim, Ravensburg, Reutlingen, Rottenburg, Villingen-Schwenningen
Interkommunale Projekte
Bruchsal, Bad Schönborn, Dettenheim, Forst, Gondelsheim, Hambrücken, Karlsdorf-Neuthard, Kraichtal, Kronau, Östringen, Ubstadt-Weiher, Sulzfeld, Zaisenhausen
Dornhan, Alpirsbach, Loßburg
Freiburg, Kreis Breisgau-Hochschwarzwald, Kreis Emmendingen
Region Heidelberg (Heidelberg, Hockenheim, Leimen, Rhein-Neckar-Kreis, Schriesheim, Schwetzingen, Sinsheim, Weinheim, Wiesloch)
Karlsruhe, Bühl, Ettlingen, Rastatt
Kirchheim unter Teck, Filderstadt, Nürtingen
Landkreis Ludwigsburg
Landkreis Biberach, Biberach, Laupheim, Riedlingen
Niedereschach, Dauchingen, Deißlingen
Ortenaukreis
Region Ostwürttemberg (Aalen, Ellwangen, Giengen, Heidenheim, Kreis Heidenheim, Ostalbkreis, Schwäbisch Gmünd)
Ulm, Alb-Donau-Kreis (in Kooperation mit Neu-Ulm und dem Kreis Neu-Ulm)
Am „Start-up BW Summit 2019“ am 1. Februar 2019 dürfen folgende Kommunen und interkommunalen Projekte ihre Konzepte präsentieren:
Kategorie Gemeinde (bis 20.000 Einwohner):
Ebhausen, Magstadt, Meßkirch
Kategorie Stadt:
Konstanz, Reutlingen, Rottenburg
Interkommunale Projekte
Landkreis Biberach (Biberach, Laupheim, Riedlingen)
Region Heidelberg (Heidelberg, Hockenheim, Leimen, Rhein-Neckar-Kreis, Schriesheim, Schwetzingen, Sinsheim, Weinheim, Wiesloch)
Ortenaukreis
Quelle: Pressemitteilung des baden-württembergischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau vom 26. Oktober 2018
Foto: Wirtschaftsministerium von Baden-Württemberg