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Kennen Sie Gommershof bei Krautheim? Wir auch nicht

Macht man einen Spaziergang an der Jagst und läuft am Sportplatz in Gommersdorf vorbei, stolpert man über ein Schild mit dem Titel: „Lebensraum Jagst“ von der staatlichen Naturschutzverwaltung Baden-Württemberg und dem Landratsamt des Hohenlohekreises. Auf dem Schild wird die Jagst dargestellt als eine der „letzten ökologisch weitgehend intakten Flußlebensräume“. Der Leser erfährt auch, durch welche Städte und Ortschaften sich die Jagst im Jagsttal so durschlängelt. Und siehe da, es gibt doch tatsächlich noch ein Name, der vielleicht nicht jedem Einheimischen so geläufig ist. Zwischen Marlach und Krautheim gibt es ein Örtchen namens Gommershof. Noch nie gehört? Auch die GSCHWÄTZ-Redaktion kannte diesen Namen bislang nicht. Aber vielleicht handelt es sich dabei um einen kleinen Weiler, einen Hof, der nicht jedem geläufig ist?

Gibt man bei Google „Gommershof“ ein, findet man unter anderem etwas über das – wortwörtlich – „Grundeigenthum im Besitz der Frau Wittwe Esser zu Gommershof in der Gilbach“, man findet Gommershof im Zusammenhang mit dem Erzstift Köln und es wird einem der Europaweg 110 angezeigt. Von Gommershof bei Krautheim keine Spur. Google fragt: „Meinten Sie Gommersdorf“? Ja, vielleicht meinten wir Gommersdorf. Denn Gommersdorf sucht man vergebens auf dieser Karte.

Gommershof? Noch nie gehört. Foto: GSCHWÄTZ

Schild „Lebensraum Jagst“ am Sportplatz in Gommersdorf. Foto: GSCHWÄTZ

Schild „Lebensraum Jagst“ des Landratsamtes des Hohenlohekreises. Foto: GSCHWÄTZ

Das Schild befindet sich neben dem Sportplatz in Gommersdorf. Foto: GSCHWÄTZ

Jagst in Gommersdorf. Das Schild befindet sich unweit dieser Brücke. Foto: GSCHWÄTZ