„Ganz im Ernst“: Warum Reinhold Würth keine Mitarbeiter einstellt, die Golf spielen
Beim Handelskonzern Würth geht es aktuell wieder aufwärts und es wird sogar Personal aufgebaut. Einen bestimmten Schlag von Menschen stellt Firmenpatriarch Reinhold Würth aber ungern ein.
Bei Würth geht es derzeit wieder aufwärts
Der Weltmarktführer für Befestigungstechnologie, die Würth-Gruppe mit Stammsitz in Künzelsau (Hohenlohekreis, Baden-Württemberg), scheint die Durststrecke überstanden zu haben und blickt trotz der sehr herausfordernden ersten Jahreshälfte optimistisch in die Zukunft. Wie unsere Redaktion jüngst berichtete, baut der Handelskonzern, der traditionell als „Jobmotor“ der Region gilt, wieder Personal auf. In einem aktuellen Interview mit der Zeit sprach Firmenpatriarch Reinhold Würth unter anderem über die Einstellungspolitik in dem von ihm groß gemachten Konzern.
Wie Reinhold Würth im Gespräch mit der Zeit ausführt, müssen passende Bewerber für Führungspositionen bei Würth neben den fachlichen Kompetenzen Gefühle und Emotionen mitbringen und keine reinen „Führungstechniker“ sein. Zudem nennt der Unternehmer, der einen kleinen Schraubenfachhandel eigenhändig zum heutigen Weltkonzern ausgebaut hat, zwei weitere Kriterien. „Es kommt darauf an, wie viele Stellen der Bewerber oder die Bewerberin im Kontext seines Alters bereits innehatte“, erklärt Würth und führt aus, dass Menschen, die in wenigen Jahren bereits mehrere Jobs innehatten, auch beim Handelskonzern „ein Haar in der Suppe“ finden könnten. „Job-Hopper passen nicht zu uns.“
„Große Vorbehalte“ gegenüber Golfern