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Künzelsau // Tod eines Siebenjährigen – Polizei bittet Bürger um Mithilfe

// Wer kann Angaben über die 69-Jährige machen?
 
Die polizeilichen Ermittlungen, wie und warum ein Siebenjähriger Ende letzter Woche im Haus einer 69-Jährigen in Künzelsau gestorben ist, gehen mit Hochdruck weiter. Die Staatsanwaltschaft und die das Polizeipräsidium Heilbronn bitten nun die Bürger um Mithilfe.
 
Beamte der Ermittlungsgruppe Schippberg suchen nun Zeugen, die die Frau am Freitagabend in Begleitung des Jungen gesehen haben. Außerdem werden Personen gesucht, die Hinweise über den Aufenthaltsort der Frau zwischen Freitagabend, den 27. April 2018, und der Rückkehr zu ihrem Wohnhaus am Samstagabend, den 28. April 2018, gegen 21.30 Uhr, geben können.
 
Ermittlungen zufolge war die zirka
1,70 Meter große Frau, die eine kräftige Statur hat und weißes kinnlanges Haar trägt, mit einer beigen Freizeithose und einem knielangen dunklen Mantel bekleidet. Zeugenhinweise gehen an die Telefonnummer: 07131/104-4444.

 

// Hintergrund //

 

// Großeinsatz der Polizei nach vermutlichem Tötungsdelikt

Zu einem Großeinsatz der Polizei kam es am Samstag, den 28. April 2018, in Künzelsau, nachdem ein vermutliches Tötungsdelikt gemeldet wurde. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen wollten Eltern am Vormittag ihren siebenjährigen Sohn bei einer Bekannten abholen. Da niemand öffnete, baten sie einen Nachbarn um Hilfe und gelangten so in das Haus. Dort fanden sie den Sohn leblos auf. Da die 69 Jahre alte Bekannte verschwunden war, leitete die Polizei eine Suchaktion ein. Obwohl mehr als zehn Streifen der Schutz und Kriminalpolizei, ein Polizeihubschrauber und ein Mantrailer im Einsatz waren, ergab sich zunächst keine Spur der Frau. Am Samstagabend, gegen 21.30 Uhr, konnte die 69-Jährige nach einem Zeugenhinweis in Künzelsau gefunden und vorläufig festgenommen werden.

Die 69-jährige Frau wurde am Sonntagnachmittag, den 29. April 2018, auf Antrag der Staatsanwaltschaft Heilbronn einer Haftrichterin beim Amtsgericht Öhringen vorgeführt.
Dort wurde Haftbefehl gegen sie erlassen. Die 69-Jährige wurde anschließend in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.
Gerichtsmediziner haben herausgefunden, so meldet die Polizei am Montag, den 30. April in einer Pressemitteilung, dass Gewalteinwirkung gegen den Hals des Jungen todesursächlich war. Der Siebenjährige wurde am Samstag in einer Badewanne tot aufgefunden, ist aber den bisherigen Ermittlungen zufolge nicht ertrunken. Die Tatverdächtige wird anwaltschaftlich vertreten und schweigt mittlerweile zu den Tatvorwürfen.

Quelle // Pressemitteilungen des Polizeipräsidiums Heilbronn und der Staatsanwaltschaft Heilbronn