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Äpfel, Kirschen, Birnen oder Zwetschgen

Es ist wieder soweit: die Stadt Öhringen verteilt kostenlos 300 hochstämmige Obstbäume inklusive Pflanzmaterial. Um an dieser Aktion teilnehmen zu können, müssen Sie in Besitz eines Grundstücks auf Öhringer Gemarkung sein. Bitte melden Sie sich telefonisch am Montag den 12.09.2022 von 8:30 Uhr bis 16 Uhr im Öhringer Rathaus bei Frau Herzog unter der Nummer 07941/68-168. Nennen Sie dabei bitte das Flurstück, auf welchem die Bäume gepflanzt werden sollen, sowie die gewünschte Anzahl. Sie können auch Sortenwünsche äußern, aufgrund der begrenzten Menge pro Sorte kann jedoch nicht garantiert werden, dass Sie jeden Baum Ihrer Wahl erhalten. Pro Bürgerin oder Bürger können maximal fünf Bäume ausgegeben werden.

Mehrere Sorten im Angebot

Die Sortenaufstellung für dieses Jahr sieht folgendermaßen aus:

Apfelsorten: Gehrers Rambour, Glockenapfel, Gravensteiner, Kardinal Bea, Rote Sternrenette und Zabergäurenette.
Süßkirschen: Hedelfinger.
Tafelbirnen: Pastorenbirne.
Zwetschgen/Pflaumen: Reneklode. Quitte.

Informationen zu den Sorten

Die Pastorenbirne wurde angeblich vor langer Zeit von einem französischen Pfarrer in einem Wald aufgefunden. Der Baum der Pastorenbirne ist in der Jugend starkwüchsig und insgesamt stellt er keine zu großen Ansprüche an Boden und Lage. Das Fruchtfleisch ist weißgelb und saftig. Der Geschmack wird durch ein ausgewogenes Zucker-Säure-Verhältnis mit schwachem Aroma beeinflusst.

Glockenäpfel werden im Oktober geerntet. Ein durchlässiger, nährstoffreicher Boden und ein sonniger bis halbschattiger Standort sind gute Bedingungen für den Wuchs des Baums. Der Geschmack ist säuerlich-erfrischend mit einem wenig saftigen Fruchtfleisch. Der Baum weißt eine gute Frosthärte auf.

Die Rote Sternrenette ist ein dunkelrot gefärbter Apfel und galt früher als „der klassische Weihnachtsapfel“. Sie war sehr weit verbreitet. Der Baum bevorzugt tiefgründige und feuchte Böden. Zudem ist er ist widerstandsfähig gegen Krankheiten und Frost. Das Fruchtfleisch ist gelblichweiß, mittelfest, nur mäßig saftig und süßsäuerlich.

Abholung im Baubetriebshof

Die bestellten Bäume können am Mittwoch, den 26.10.2022 von 17 bis 18 Uhr im Baubetriebshof abgeholt werden. Da die Pflanzungen der Biotopvernetzung dienen, müssen die Bäume im Außenbereich auf Streuobstwiesen gepflanzt werden. Die Umsetzung wird stichprobenhaft kontrolliert.

„Seit dem Jahr 2014 findet die beliebte Aktion bereits statt. Mit einer Pflanzung können Sie die Biotopvernetzungsaktion unterstützen und helfen, einen der artenreichsten Lebensräume Mitteleuropas, die Streuobstwiesen, zu erhalten“, sagt Oberbürgermeister Thilo Michler.

Die Pflanzung der Bäume sollte im November bei frostfreiem Wetter erfolgen. Zu beachten ist, dass junge Bäume einen Erziehungsschnitt benötigen. Für interessierte Bürger veranstalten das Landwirtschaftsamt, der Obst- und Gartenbauverein und der Landschaftserhaltungsverband verschiedene Baumschnittkurse. Einer dieser Kurse findet am 02.12.2022 und am 03.12.2022 statt. Änderungen dieser Termine können eintreten. Mitte Februar gibt es zusätzlich Kurse zur Streuobstpflege.

Beitrag zu neuen Lebensräumen und der Biotopvernetzung

Mithilfe der Verwaltungsgemeinschaft Öhringen – Pfedelbach – Zweiflingen wurden in den vergangenen Jahren ca. 5700 hochstämmige Bäume gepflanzt. Dadurch entstanden bereits 52 ha (520.000 m2) neue Streuobstflächen und damit Lebensräume, welche die Bildung der Biotopvernetzung unterstützen.

Die Biotopvernetzung ist von großer Bedeutung für Tier- und Pflanzenarten, weil sie wichtige Verbindungen zwischen verschiedenen Lebensräumen schafft. Durch diese Vernetzungen ist es Arten möglich, von einem Lebensraum in den nächsten zu wandern. Tiere machen dies unter anderem bei der Nahrungssuche oder auf der Suche nach geeigneten Überwinterungsquartieren. Auch bei Wanderungen zu Paarungsorten hilft die Biotopvernetzung.

Beeinflussung des Kleinklimas

Auch in Bezug auf den immer schneller voranschreitenden Klimawandel hilft diese Aktion. Bäume filtern die Luft und kühlen diese kleinklimatisch ab, was auch Vorteile für den Menschen hat.

Der geschaffene Lebensraum an sich hilft vielen Arten weiter, wie zum Beispiel dem Gartenrotschwanz, einer Vogelart, die sich in lichten Wäldern, Parks und auch im Streuobst findet. Durch die wärmeren Temperaturen bleiben mehr Vogelarten den Winter über in der Region, die dem Gartenrotschwanz Konkurrenz um geeignete Brutreviere machen. Durch die Schaffung neuer Lebensräume kann diesem Problem etwas entgegengewirkt werden.

Wenn Sie die Artenvielfalt Ihrer Grundstücke weiter erhöhen möchten, sollte eine extensive Grünlandbewirtschaftung mit späterem Schnittzeitpunkt (ab Mitte Juni) erfolgen. Auch ein Verzicht auf Stickstoffdüngung erhöht die Artenvielfalt.

Pressemitteilung Große Kreisstadt Öhringen




loTTA im ehemaligen Spielzeuggeschäft Dies & Das ein

Viele haben dem Holzspielzeuggeschäft „Dies & Das“ hinterhergetrauert, der jahrzehntelang in Künzelsau etabliert war und vor geraumer Zeit seine Pforten für immer geschlossen hat (wir berichteten https://www.gschwaetz.de/2020/03/11/aus-finanziellen-gruenden-schliesst-dies-das-daniel-kurrle-moechte-nicht-laenger-mit-online-handel-konkurrieren/). Zuletzt was das Dies & Das in der Schlossgasse 4 in Künzelsau angesiedelt. Ab 01. September 2020 öffnet nun ein Geschäft namens „loTTa“ in diesen Räumen.

Das Motto: love to take

Das Motto der Inhaberinnen: „love to take“ (loTTa) – sprich: Dinge, die man gerne mitnimmt. Die Inhaberinnen sind bekannte Gesichter in Künzelsau, haben Christiane Bürkert und Karin Friedmann nicht bereits seit einem Weilchen die „Werkstatt am Schloss“, die bislang nur einen Steinwurf vom Dies & Das entfernt war. Dort erwarteten Besucher bislang Geschenkartikel und Kleinigkeiten jedweder Art, Kleidung, allerhand Kreatives, aber auch Produkte aus der Region, lustige Postkarten, selbst gemachte Skulpturen und hochwertigen Schmuck.

Besucher dürfen sich nun freuen: Die Werkstatt am Schloss zieht um in die Räumlichkeiten des ehemaligen Dies & Das und auch der Name ändert sich: Aus Werkstatt am Schloss wird kurz und gut gelaunt: loTTa.

Mehr Informationen: http://www.lotta-lovetotake.de/

Lotta heißt nun die ehemalige Werkstatt am Schloiss. Foto: Flyer Lotta

Nicht nur der Name ist fortan ein anderer. Die Werkstatt am Schloss ist auch umgezogen. Foto: Flyer Lotta

So sah die Werkstatt am Schloss in Künzelsau bislang aus. Ab 01. September 2020 erwartet die Besucher größere Räume, mehr Platz und einen neuen Namen. Foto: GSCHWÄTZ




Öhringen: Bienenzuchtverein sucht Paten für Blühwiese

Nicht nur Öhringen soll weiterblühen, sondern ganz Hohenlohe soll sich auch im Bereich des Natur- und Umweltschutzes weiterhin positiv entwickeln. Daher legen laut einer Pressemitteilung der Öhringer Bienenzuchtverein und der Hohenloher Landwirt Thomas Karle auf einer Fläche von 1,5 Hektar am Ortseingang von Großhirschbach eine Blühwiese zum Schutz der Insekten und der Artenvielfalt an.

Dabei können sich Blühpaten aktiv einbringen und für die Dauer von zwei Jahren eine Blühpatenschaft erwerben. Mit einem Beitrag von 2,50 Euro pro Monat (60 Euro für zwei Jahre) können einzelne Personen, Familien oder Unternehmen jeweils eine Fläche von rund 240 Quadratmetern zum Blühen bringen. Kleine Schilder weisen darauf hin, wer die jeweilige Blühfläche ermöglicht hat. Jeder Pate trägt dazu bei, die Hohenloher Natur farbenfroher und abwechslungsreicher zu gestalten und einer Vielzahl von Tieren und Pflanzen den Lebensraum zu erhalten.

Thomas Karle legt die Blühwiese an und betreut sie. Die Blühpaten werden von ihm und dem Bienenzuchtverein Öhringen regelmäßig über die Entwicklung der Blühwiese informiert. Imker stellen Bienenvölker am Rande der Wiese auf und überreichen jedem Blühpaten pro Jahr ein 500 Gramm-Glas leckeren Blühwiesen-Honig als Dankeschön für das Engagement. Wer zusätzlich noch selbst mit anpacken möchte, kann für zehn Euro Aufpreis auf seiner Blühpatenfläche einen Randstreifen von rund 25 Quadratmetern selbst bewirtschaften, um eigene Kräuter, Blumen oder Gemüse anzubauen.

„Gerne unterstützen wir die Initiative des Öhringer Bienenzuchtvereins bei der Bewerbung der Blühpaten, denn gerade in der aktuellen Corona-Zeit ist ein solches Zukunftsprojekt ein ganz wichtiges und positives Signal“, freut sich Öhringens Oberbürgermeister Thilo Michler in der Mitteilung. Ansprechpartnerin für das Projekt ist Susanne Schweizer vom Bienenzuchtverein Hohenlohe-Öhringen. Sie ist per E-Mail susanne@schweizer-cappel.de oder unter Telefon 0176/210 68 366 zu erreichen. Weitere Informationen gibt es unter  http://www.imker-oehringen.de. Bewerbungen für Patenschaften sind bei Susanne Schweizer bis Freitag, den 15. Mai 2020, möglich, da nach diesem Datum die Einsaat erfolgen sollte.

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Öhringen und des Bienenzuchtvereins Hohenlohe-Öhringen




Familie Franz möchte rund 5.000qm-Fläche zum Schlaraffenland für Bienen, Hummeln & Schmetterlinge umwandeln

In Ochsental soll es laut einer Pressemitteilung ab Juni summen und brummen. Ein 4.700 Quadratmeter großes Feld wird zum Schlaraffenland für Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und andere Insekten. Dafür sorgt die Landwirtsfamilie Franz vom Hoflädle Ochsental in Mulfingen mit ihrem Blühpaten-Projekt. Kunden des Hofladens fördern die Bienenweide. „Es war uns schon immer ein Anliegen, Qualität statt Masse zu produzieren“, erklärt Simone Franz in der Mitteilung, „deshalb setzen wir uns ein für gute Böden, für Nachhaltigkeit und Artenvielfalt.“ Mit dem Blühpaten-Projekt will Familie Franz die Verbraucher nun mit ins Boot holen, denn viele möchten etwas für die Bienen tun. Insekten sind ein wichtiger Faktor für das Gleichgewicht des Ökosystems. Dass die Bestände von Fluginsekten und Vögeln in den vergangenen 30 Jahren um drei Viertel zurückgegangen sind, macht den Menschen Sorge, denn wir sind darauf angewiesen, dass sie unsere Nutz- und Nahrungspflanzen bestäuben.

„Wir wollen kein Wachstum um jeden Preis.“

Familie Franz züchtet als Mitglied der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall in Ochsental das Schwäbisch-Hällische Landschwein und vermarktet Fleisch und Wurst im eigenen Hofladen. Das Futter für ihre Tiere bauen sie weitestgehend selbst an und achten darauf, die Böden nicht auszulaugen, sondern vital und humusreich zu halten. „Wir denken in Kreisläufen, vom gesunden Boden über gesunde Pflanzen zu hochwertigen Lebensmitteln. Deshalb arbeiten wir schon lange ohne Fungizide auf unseren Feldern“, versichert Rainer Franz. „Dass wir unseren Hof jetzt auf Bio-Anbau umgestellt haben, war für uns die logische Konsequenz. Wir wollen kein Wachstum um jeden Preis, sondern ein Wirtschaften, das unsere Lebensgrundlage erhält.“

Blühpaten gesucht

Noch im April sät der Landwirtschaftsmeister eine Bio-Blühmischung mit Klatschmohn, Sonnenblume, Kornblume, Inkarnatklee und verschiedenen Kräutern auf der Bienenweide aus. Von Juni bis September wird der Tisch für die Insekten dort reich gedeckt sein. Das Blühpaten-Feld befindet sich am Ortsausgang Richtung Mulfingen, die Sponsoren werden dort und auf der Hoflädle-Website auf Wunsch namentlich genannt. Den finanziellen Aufwand für die Bienenweide tragen die Blühpaten. Auch Unternehmen können sich als Sponsoren beteiligen. Kurzentschlossene, die das Projekt in Ochsental noch unterstützen oder eine Blühpatenschaft an Freunde verschenken möchten, können sich bis Ende April bei Familie Franz melden unter Telefon 07938/72 25, per Mail an info@hoflaedle-ochsental.de oder über http://www.hoflaedle-ochsental.de.

Quelle: Pressemitteilung des Hoflädle Ochsental

Die Bienen sind vom Aussterben bedroht. Foto: unsplash/Aaron Burden




Ein Stück Heimat gratis

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