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Bye, bye Kochertal – Gert Müller: „Kupferzell wird zum neuen Herzstück“

GEMÜ verlagert Firmensitz nach Kupferzell – neue Adresse wird feierlich eingeweiht

v.l.n.r: Christoph Spieles (Bürgermeister Kupferzell), Gert Müller (Geschäftsführender Gesellschafter GEMÜ Gruppe), Claudia Rohn (Geschäftsführerin Gewerbepark Hohenlohe), Bernd Herzog (Bürgermeister Waldenburg), Stefan Neumann (Bürgermeister Künzelsau)

Die GEMÜ Gruppe verlagert zum 15. Oktober 2025 den offiziellen Firmensitz von Ingelfingen-Criesbach in den Gewerbepark Hohenlohe nach Kupferzell.

Zum 15. Oktober 2025 verlagert die GEMÜ Gruppe ihren Firmensitz in ihr neues Headquarter im Gewerbepark Hohenlohe, das im Jahr 2024 fertiggestellt und bezogen wurde. Mit der Verlagerung des Firmensitzes erhält das GEMÜ Headquarter auch eine neue, „repräsentative Adresse“, wie es in der Pressemitteilung des Unternehmens heißt:

GEMÜ Gebr. Müller Apparatebau GmbH & Co. KG
Gert-Müller-Platz 1
74635 Kupferzell

An der neuen Adresse gibt es einen Gert-Müller-Platz

Die Benennung des Platzes vor dem neuen Headquarter in Gert-Müller-Platz stellt eine besondere Würdigung des geschäftsführenden Gesellschafters Gert Müller dar, der die Entwicklung des Unternehmens maßgeblich prägt und weiterhin aktiv gestaltet. Die neue Adresse wurde am 15. Oktober 2025 im Rahmen einer feierlichen Zeremonie offiziell eingeweiht.

Der Standort in Ingelfingen-Criesbach bleibt als Produktions- und Verwaltungsstandort bestehen und wird auch künftig eine zentrale Rolle innerhalb der GEMÜ Gruppe spielen.

„Kupferzell wird zum neuen Herzstück“

„Unser neues Headquarter ist der zentrale Standort für die Unternehmensführung von GEMÜ weltweit. Von hier aus stellen wir unsere strategischen Weichen und gestalten die Zukunft des Unternehmens. Die Benennung des Platzes vor unserem neuen Sitz ist für mich eine große Ehre und ein Zeichen der Wertschätzung für die Entwicklung, die GEMÜ in den vergangenen Jahren genommen hat“, erklärt Gert Müller, geschäftsführender Gesellschafter der GEMÜ Gruppe. „Kupferzell wird damit zum neuen Herzstück und zum strategischen Impulsgeber unserer Unternehmensgruppe. Mein besonderer Dank gilt den Verbandsvorsitzenden des Gewerbeparks Hohenlohe für die Benennung des Platzes sowie allen weitern Personen, die an dieser Entscheidung beteiligt waren – diese Geste bedeutet mir persönlich sehr viel.“

Quelle: Pressemitteilung von GEMÜ

Die GEMÜ Gruppe entwickelt und fertigt Ventil-, Mess- und Regelsysteme für Flüssigkeiten, Dämpfe und Gase. Bei Lösungen für sterile Prozesse ist das Unternehmen laut eigenen Angaben Weltmarktführer.
Das Familienunternehmen wurde 1964 gegründet und wird seit 2011 in zweiter Generation von Gert Müller als geschäftsführendem Gesellschafter gemeinsam mit seinem Cousin Stephan Müller geführt. Die Unternehmensgruppe erzielte im Jahr 2024 laut eigenen Angaben einen Umsatz von über 525 Millionen Euro und beschäftigt heute weltweit mehr als 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon ca. 1.400 in Deutschland. Die Produktion erfolgt an acht Standorten: Neben den beiden Produktionsstandorten in Deutschland fertigt GEMÜ seine Produkte in Brasilien, China, Frankreich, Indien, der Schweiz sowie den USA. Der weltweite Vertrieb erfolgt über 25 Tochtergesellschaften und wird von Deutschland aus koordiniert. Über ein dichtes Netz von Handelspartnern ist GEMÜ in mehr als 50 Ländern auf allen Kontinenten aktiv.

 




Niedernhaller können ab jetzt für 4,99 Euro E-BMW fahren

Die Mobilität des Bürgers erhalten, gleichzeitig die Umwelt und Resourcen schonen. Das war die Idee, aus der heraus die Stadt Niedernhall das so genannte „E-Disti“, ein Elektroauto angeschafft hat. Mieten kann den BMW i3 jeder Niedernhaller. Beim traditionellen Neujahrsempfang in Niedernhall stellte Bürgermeister Achim Beck das Projekt erstmals der Öffentlichkeit vor und drei Besucher konnten eine Probefahrt mit dem Gefährt samt Bürgermeister gewinnen. Am Freitag, den 15. März 2019, übergab Projektsponsor Gert Müller von der Firma Gemü Bürgermeister Beck die Autoschlüssel vor dem Niedernhaller Rathaus.
„Wir als Stadt und auch die Firma Gemü sind davon überzeugt, dass Car-Sharing und auch E-Car-Sharing im ländlichen Raum einen Umweltbeitrag erfüllt und einen Nutzen für alle hat, die hier wohnen und leben, da dadurch die Mobilität verbessert wird“, so Niedernhalls Bürgermeister Achim Beck.

Die Firma Gemü sponsert das Fahrzeug, das heißt, sie zahlt die monatlichen Leasingraten. Auch in der Firma selbst sind seit sieben Jahren Elektrofahrzeuge unterwegs, sagt Gert Müller, geschäftsführender Gesellschafter der Firma Gemü. Mittlerweile präsentiere der Fuhrpark eine Flotte mit zehn Elektroautos. Diese stehen den Mitarbeitern für Fahrten zwischen den Gemü-Standorten Criesbach, Waldzimmern und Kupferzell zur Verfügung. Um die E-Mobilität erfahrbar zu machen, bietet Gemü seinen Mitarbeitern zudem an, die E-Autos über das Wochenende gegen eine kleine Spende privat zu nutzen. Zur Förderung der E-Mobilität hat das Unternehmen bereits im Jahr 2015 die Errichtung einer E-Ladesäule auf dem Wertwiesenparkplatz in Künzelsau initiiert und die Kosten hierfür übernommen.

„Ich bin sehr zufrieden und auch davon überzeugt, dass die Elektromobilität die Zukunft ist“, sagt Müller auf GSCHWÄTZ-Nachfrage. Privat fährt Gert Müller noch einen Verbrennungsmotor, wie er erzählt. Ende des Jahres möchte er aber auf ein voll elektronisches Fahrzeug umsteigen.
Mieten können die Niedernhaller das Fahrzeug laut Bürgermeister Achim Beck ab 4,99 Euro pro Stunde. Ein ganzer Tag kostet das Fahrzeug 29 Euro. Der E-Disti wird vor dem Rathaus stehen. Die Anmeldung erfolgt über die Internetseite der Stadt Niedernhall, die Kundenkarte für den E-Disti ist im BürgerService erhältlich. Ausführliche Informationen gibt es in Kürze auf www.niedernhall.de/car-sharing.

Die Kandidaten, die eine Fahrt mit Bürgermeister Beck und dem neuen „E-Disti“ gewonnen haben, haben ihre ganz eigenen Erwartungen bezüglich des E-Autos:

Ernst Rapp aus Niedernhall:
„Meine Erwartungen sind, dass es ruhig und schnell fährt, damit man rechtzeitig wieder zu Hause ist.“
Erwin Weber aus Niedernhall:
„Wir freuen uns drauf. Das wird mit unserem Bürgermeister bestimmt eine sehr schöne Fahrt. Es muss keine lustige Fahrt werden. Und wir möchten nicht heimlaufen müssen.“

 

GEMÜ-Chef Gert Müller übergab die Autoschlüssel an Bürgermeister Achim Beck. Foto: GSCHWÄTZ

Schick und Elektro. Der neue E-Disti. Foto: GSCHWÄTZ

Achim Beck freut sich über die neue Anschaffung. Foto: GSCHWÄTZ

Mieten können die Einwohner das Fahrzeug laut Bürgermeister Achim Beck ab 4,99 Euro / Stunde. Ein ganzer Tag kostet das Fahrzeug 29 Euro.

Der E-Disti wird vor dem Rathaus stehen. Die Anmeldung erfolgt über die Homepage der Stadt Niedernhall, die Kundenkarte für den E-Disti ist im BürgerService erhältlich. Ausführliche Informationen gibt es in Kürze auf www.niedernhall.de/car-sharing.

 

 




Gemü erneut Weltmarktführer

Gert Müller: „Wir sind stolz“

Der Ingelfinger Ventilspezialist GEMÜ wurde als „Weltmarktführer 2018“ erneut in den Weltmarktführer-Index der Universität St. Gallen und der Akademie Deutscher Weltmarktführer aufgenommen. Das geht aus einer Pressemitteilung von GEMÜ vom 17. Januar 2019 hervor.

Zum Dritten Mal in Folge verleiht die WirtschaftsWoche dem Familienunternehmen GEMÜ Gebrüder Müller Apparatebau GmbH & Co. KG das WirtschaftsWoche-Qualitätssiegel „Weltmarktführer 2018–Champions“. Damit würdigt die WirtschaftsWoche die Aufnahme von GEMÜ in den Weltmarktführerindex im Segment „Armaturen und Automatisierungskomponenten: Ventil-, Prozess- und Regelungstechnik für sterile Prozesse“, so die Pressemitteilung von GEMÜ.

Wie wird der Weltmarktführerindex erstellt?

Der Weltmarktführerindex wird unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Christoph Müller von der HBM Unternehmerschule der Universität St. Gallen, in Kooperation mit der Akademie Deutscher Weltmarktführer (ADWM) erstellt. Dabei werden für die Feststellung der tatsächlichen Weltmarktführer objektive Auswahlkriterien und transparente Auswahlprozesse erstellt, die gewonnenen Informationen wissenschaftlich ausgewertet und die Ergebnisse in verdichteter Form veröffentlicht.

„Weltmarktführer-Champions“ müssen auf drei Kontinenten vertreten sein

Als „Weltmarktführer Champions“ bezeichnen die Wissenschaftler Unternehmen, die unter anderem auf mindestens drei Kontinenten mit eigenen Produktions- und/oder Vertriebsgesellschaften vertreten sind, einen Jahresumsatz von mindestens 50 Millionen Euro erwirtschaften, an erster oder zweiter Stelle im relevanten Marktsegment stehen und einen Exportanteil beziehungsweise einen Auslandsanteil von mindestens 50 Prozent ihres Umsatzes nachweisen können. Ein weiteres wichtiges Kriterium, um die Auszeichnung „Weltmarktführer Champions“ zu erhalten, ist die (Eigentümer-)-Führung mit Stammsitz in der Dach-Region.

Gemü Marktführer in der Ventiltechnik

Als inhabergeführtes Familienunternehmen mit seiner Unternehmenszentrale in Ingelfingen-Criesbach in Baden-Württemberg, 27 Tochtergesellschaften sowie sechs Produktionsstandorten in Deutschland, der Schweiz, in China, Brasilien, Frankreich und den USA erfüllt Gemü die Rahmenbedingungen. Neben diesen Voraussetzungen sind es vor allem die führende Technologie und die Marktführerschaft im Bereich Ventil-, Prozess- und Regelungstechnik für sterile Prozesse, die für die WirtschaftsWoche ausschlaggebend waren, die Auszeichnung sowie das WirtschaftsWoche-Qualitätssiegel „Weltmarktführer 2018–Champions“ an Gemü zu vergeben.

Gert Müller: „Wir sind stolz“

„Wir sind stolz darauf, im dritten Jahr in Folge als Weltmarktführer in dem aktuellen Index vertreten zu sein. Die Auszeichnung der WirtschaftsWoche bestätigt uns und zeigt, dass es sich lohnt, Kundenanforderungen, Produktqualität und die kontinuierliche Weiterentwicklung unseres Produktportfolios in den Mittelpunkt zu stellen.“ sagt Gert Müller, geschäftsführender Gesellschafter bei Gemü. „Basierend auf wissenschaftlichen Methoden“, fügt Gert Müller hinzu, „bestätigt die Auszeichnung den weltweiten Erfolg und die technologische Marktführerschaft von GEMÜ.“

 Gemü Gruppe

Die Gemü Gruppe entwickelt und fertigt Ventil-, Mess- und Regelsysteme für Flüssigkeiten, Dämpfe und Gase. Bei Lösungen für sterile Prozesse ist das Unternehmen Weltmarktführer.

Das global ausgerichtete, unabhängige Familienunternehmen hat sich seit 1964 durch innovative Produkte und kundenspezifische Lösungen rund um die Steuerung von Prozessmedien in wichtigen Bereichen etabliert. 2011 hat Gert Müller in zweiter Generation das Unternehmen als Geschäftsführender Gesellschafter gemeinsam mit seinem Cousin Stephan Müller übernommen.  Neben der strategischen Neuausrichtung und der Fokussierung auf die Geschäftsfelder Pharma, Food & Biotech, Industry und Semiconductor wird kontinuierlich an der Ausweitung der Fertigungstechnologie gearbeitet.

Vor kurzem eröffnete Gemü das neue Oberflächentechnologiezentrum (OTZ) im Gewerbepark Hohenlohe. Der Neubau ist ein weiterer konsequenter Schritt, um die Kompetenz im Bereich Oberfläche zu erweitern und den steigenden Qualitätsanforderungen des Marktes auch zukünftig gerecht zu werden.

Die Unternehmensgruppe beschäftigt heute in Deutschland mehr als 1.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, weltweit sind es über 1.800. Gefertigt wird an sechs Produktionsstandorten in Deutschland, der Schweiz, in China, Brasilien, Frankreich und den USA. Der weltweite Vertrieb wird von Deutschland aus mit 27 Tochtergesellschaften koordiniert. Über ein dichtes Netz von Handelspartnern in mehr als 50 Ländern ist die Unternehmensgruppe auf allen Kontinenten aktiv.

Ein breit angelegtes Baukastensystem und abgestimmte Automatisierungskomponenten ermöglichen es Gemü, individualisierte Standardprodukte und kundenspezifische Lösungen zu einer Vielzahl an unterschiedlichen Konfigurationen und Varianten zu kombinieren.

Weitere Informationen finden Sie unter www.gemu-group.com.

Quelle: Pressemitteilung von Gemü vom 17. Januar 2019

Fotos: Gemü