Israel-Palästina: noch ein Krieg, den keiner braucht
Und schwups, nun haben wir mit dem erneuten Aufflammen des Gazakonfltiks den nächsten Gebietskampf vor der Haustüre. So schnell kann es gehen. Top-Thema in den gestrigen Nachrichten: Wer war Schuld am Raketeneinschlag in dem dortigen Krankenhaus?
Gegenseitige Schuldzuweisungen helfen nicht weiter
Gegenseitige Schuldzuweisungen helfen nicht weiter. Jeder wird doch irgendwie immer dem anderen in Kriegszeiten die Schuld zuschieben. Was wirklich hilft:
Ein Blick auf das Leid, das dort jeden Tag seit dem 07. Oktober vorherrscht. Ein Blick auf die Bilder aus dem Katastrophengebiet. Hier rennen Familien, Kinder um ihr Leben. Säuglinge sterben. Über eine Million Menschen sind auf der Flucht. Ist es das wirklich wert? Tausende Verletzte und Tote für einen Häuserkampf, der am Ende nicht mehr übrig lässt außer Asche.

Haben wir im 21. Jahrhundert nach wie vor nicht gelernt, dass Krieg nie eine Lösung sein kann – und dass wir dringend aufhören sollten mit unserem Schwarz-Weiß-Denken in die simple Unterteilung der Welt in gute Staaten und Schurkenstaaten? So platt es sich auch anhört, aber wahr ist: Jede Medaille hat zwei Seiten. Jede Wahrheit zwei Gesichter.

Wir alle haben mit dem Klimawandel, der globalen Wirtschaftskrise und der noch immer nicht ganz verwundenen Coronapandemie genug zu tun. Kriege helfen nicht weiter, sie befeuern nur das Elend, sie lenken ab. Sie schüren Panik. Das alles brauchen wir in dieser Zeit nicht und das will die große Mehrheit der Menschen auch nicht.

Wir alle möchten in Frieden und Sicherheit leben können. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Die einzig relevante Frage, die wir in diesen hinsichtlich dieses und hinsichtlich jedem Krieg stellen müssen, ist: Wer verdient an diesem Krieg? Wer gewinnt? Dann wissen wir um die Gründe. Nur dann können wir den Krieg beenden.

