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Corona: Schulen dürfen selbst entscheiden, ob sie früher in die Weihnachtsferien starten

Schüler dürfte es freuen, so manchen Eltern wäre es ein Graus: ein vorgezogener Start in die Weihnachtsferien. Die Idee, die Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Laschet angesichts steigender Corona-Infektionszahlen aufgebracht hat, wird nun auch von Baden-Württembergs Kultusministerium Susanne Eisenmann befürwortet. Um zwei bewegliche Ferientage sollen die Schulen im Land die Ferien nach vorne verlängern. „Das ist sicherlich ein kluges Vorgehen, für das vieles spricht“, sagte sie der Südwest Presse Ulm (https://www.swp.de/suedwesten/corona-bw-schule-eisenmann_-schulen-sollen-frueher-in-die-weihnachtsferien-starten-53037406.html).

Das würde bedeuten, dass die Ferien nicht erst am 23. Dezember 2020 starten würden. Der letzte Schultag wäre stattdessen der 18. Dezember. Allerdings müssten darüber die Schulen selbst entscheiden. Und: Die Regelung muss örtlich einheitlich sein. Das bedeutet, dass beispielsweise alle Schulen in Künzelsau einheitlich verfahren müssten.

Gleichzeitig appellierte Eisenmann an die Familien, in den Weihnachtsferien nicht zu verreisen, sondern daheim zu bleiben.