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Forchtenberg und Dörzbach räumen bei ELR-Geldern ab

Der Hohenlohekreis darf 2019 mit einem ordentlichen Geldregen rechnen – besonders Forchtenberg und Dörzbach profitieren von den staatlichen Geldern.

Peter Hauk, Minister für ländlichen Raum in Baden-Württemberg, lieferte dem AfD-Landtagsabgeordneten für den Hohenlohekreis, Anton Baron, auf Nachfrage Zahlen, wieviel Geld der Hohenlohekreis 2019 aus dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) erhält. Laut seiner Auflistung darf sich der Kreis in diesem Jahr über knapp 2,77 Millionen Euro freuen. Der Nachbarkreis Schwäbisch Hall erhält lediglich 1,66 Millionen Euro. Die großen Gewinner sind Forchtenberg und Dörzbach. Während Dörzbach Spitzenreiter bei der Anzahl der geförderten Projekte ist (16 Projekte werden mit einer Gesamtstumme von knapp 445.000 Euro gefördert), erhält Forchtenberg die höchste Fördersumme mit knapp 760.000 Euro – für zwei Projekte.

Anton Baron ist AfD-Landtagsabgeordneter für den Hohenlohekreis. Foto: GSCHWÄTZ/Archiv

Mit den ELR-Fördermitteln möchte der Staat insbesondere günstigen Wohnraum fördern, so Peter Hauk: „Es fehlen insbesondere günstige Wohnungen für Menschen mit geringem Einkommen sowie moderne zeitgemäße Wohungen.“ Über 1.000 Wohnbauprojekte möchte das Land Baden-Württembnerg daher in diesem Jahr fördern. Des Weiteren werde, so Hauk, der Einsatz von nachwachsenden Baustoffen, wie etwa Holz, gefördert, um die „CO2-Konzentration in der Atmosphäre zu verringern und damit dem Klimawandel entgegenzuwirken“.

ELR Zuschüsse 2019 für den Hohenlohekreis. Quelle: Ministerium für Ländlicher Raum, Stuttgart

Anton Baron zeigt sich zwiegespalten angesichts der Verteilung der Gelder: „Es freut mich außerordentlich, dass ein derart großer Teil der ELR-Fördersumme meinem Wahlkreis zufällt und als wohnungsbaupolitischer Sprecher meiner Fraktion begrüße ich es umso mehr, dass die Förderungen überwiegend dem Bereich ‚Innenentwicklung/Wohnen‘ zugeordnet sind. Diese Priorität ist richtig gesetzt, schließlich hat mein Wahlkreis einen für eine ländliche Region relativ angespannten Wohnungsmarkt. Falsch war lediglich, einen Schwerpunkt hierbei auf die CO₂-Speicherung zu legen. Die verstärkte Förderung von Wohnraum für Familien wäre deutlich wichtiger gewesen.“

 




Die TETS rocken mit Zombies und Vampiren

Vor gut 150 Jahren brachten die katholischen Iren ‚Halloween‘ als Brauchtum mit in die neue Welt, sprich, nach Amerika. Von dort reimportierte es die Konsumgüterindustrie vor gut zehn Jahren zurück nach Europa, auch nach Deutschland. Wörtlich übersetzt benennt es den Abend und die Nacht vor Allerheiligen. Ausgehöhlte Kürbisse, grimmige Gesichter und ein gewisser Totenkult plus Horrormaske gehören einfach dazu. Auf den haben sich die Veranstalter Nadja Herzog, Jan Golgath und das Volksbildungswerk aber nicht konzentriert. Und so feierten und tanzten rund 350 Hohenloher am 27. Oktober 2017 in der Forchtenberger Turnhalle bis in die frühen Morgenstunden. Der Musikgruppe Tets war‘s gedankt. Videoreporter Dr. Felix Kribus hat sich furchtlos zwischen Kunstblut verzierten Gesichtern und von der Decke hängenden Plastikskeletten bewegt.

Zwei Stunden hat Feline aus Forchtenberg (links) für ihr Make up gebraucht.

Johanna und Tobias von den TETs sind begeistert von ihrem Halloween-Publikum.

Mit den TETs feiert es sich immer gut, findet Regina aus Sindringen.

Fotos & Video: GSCHWÄTZ

 




Spiel mit mir

Wenn Computerfans aufeinander treffen – Zu Besuch auf einer LAN-Party in Forchtenberg

Es ist der Mensch nicht gern allein. Neben Tupperpartys für Frauen gibt’s heute LAN-Partys. Das heißt: Vorwiegend junge und auch jung gebliebene Männer schleppen ihren PC in eine größere Halle, verbinden ihn mit anderen Rechnern und spielen miteinander zum Beispiel Trackmania: ein Computerspiel, in dem man einen Rennwagen in rasender Geschwindigkeit über die virtuelle Piste jagt. Was den Teilnehmern wichtig ist: nicht alleine zuhause vorm PC sitzen. Im beschaulichen Forchtenberg fand vom 05. bis 07. Oktober 2018 zum vierten Mal in Folge statt. Der Kulturclub Fokus hatte zur LAN-Party geladen und etwa 60 Spielfreudige haben sich zwei Tage und zwei Nächte um die Ohren geschlagen. Gute Auffassungsgabe und kurze Reaktionszeit sind bei den Spielern gefragt. Darüber hinaus hat Videoreporter Dr. Felix Kribus versucht, ihr Spielerherz zu ergründen und ihnen gleichzeitig auf die Finger beziehungsweise auf die Tastatur und die Maus zu schauen.

4. Kultur-LAN-Party in der alten Turnhalle in Forchtenberg. Foto: GSCHWÄTZ

LAN-Party

LAN steht laut dem KulturLAN-Veranstalter, Sebastian Zürn, für ,local area network‘: „Das heißt, man baut in einem Raum oder einer Halle in Netzwerk auf. Jeder Gast bringt seinen eigenen Computer von zu Hause mit und dann wird miteinander gespielt.“

Sebastian Zürn, Veranstalter von KulturLAN, erklärt, was eigentlich LAN bedeutet. Foto: GSCHWÄTZ

Gespielt werden Rennspiele ebenso wie Fussballspiele oder Rollenspiele. Foto: GSCHWÄTZ

4. Kultur-LAN-Party in der alten Turnhalle in Forchtenberg. Foto: GSCHWÄTZ

Waseem Agha, Veranstalter der KulturLAN, ist zufrieden. Foto: GSCHWÄTZ

Christian aus Backnang lobt die gute Atmosphäre bei der KulturLAN. Foto: GSCHWÄTZ




Halloweenparty mit den TETs in Forchtenberg

Das Volksbildungswerk Forchtenberg veranstaltet am Samstag, den 27. Oktober 2018, in der alten Turnhalle in Forchtenberg (Mühlweg 13) eine Halloweennacht. Einlass ist um 20.30 Uhr; Beginn 21 Uhr. Die Partyband TETs sorgt für Musik und gute Stimmung. Eintritt: 8 Euro im Vorverkauf. 9 Euro an der Abendkasse.
Vorverkaufsstellen: Mexx‘s Getränkeservice in Forchtenberg; Tabak Brückbauer in Künzelsau; Bürgerbüro im Rathaus Forchtenberg
Einlass ab 16 Jahren (mit „Muttizettel“).

Quelle: Volksbildungswerk Forchtenberg

Fotos: Volksbildungswerk Forchtenberg

 

 




Forchtenberg-Sindringen: 90 Feuerwehrler bei Brand in der Nacht im Einsatz

Am Abend des 13. September 2018 kam es in Forchtenberg-Sindringen aus bislang ungeklärter Ursache zum Brandausbruch in einem Zweifamilienhaus mit Einliegerwohnung. Während sich der Gebäudeinhaber sowie dessen Tochter und eine weitere Person außerhalb des Gebäudes aufhielten, wurden die Bewohner der Einliegerwohnung rechtzeitig gewarnt und verließen hierauf ebenfalls das Haus.

Die freiwilligen Feuerwehren Forchtenberg, Öhringen und Künzelsau sowie deren Ortsabteilungen waren mit insgesamt 17 Fahrzeugen und 90 Mann im Einsatz. Trotz sofort eingeleiteter Löschmaßnahmen konnte ein leichtes Übergreifen des Feuers auf eine unmittelbar angrenzende Scheune / Garage nicht gänzlich verhindert werden. Ebenfalls vor Ort befanden sich ein Rettungswagen, mehrere ehrenamtlicher Ersthelfer des DRK sowie Notfallseelsorger.

Der Gesamtschaden an den Gebäuden wird auf über 300.000 Euro geschätzt. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern derzeit noch an.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn

Foto: GSCHWÄTZ




Exhibitionist in Forchtenberg am Badeplatz am Kocher

Hinweise im Zusammenhang mit einer exhibitionistischen Handlung am Sonntagmorgen, den 19. August 2018, gegen 10.30 Uhr in Forchtenberg am Badeplatz am Kocher erhofft sich der Polizeiposten Niedernhall. Die 26-jährige Geschädigte war gerade dabei ein Buch zu lesen, als ihr etwa 15 Meter entfernt eine männliche Person auffiel, die sie anschaute. Der Unbekannte hatte ein Handy in der Hand, mit der anderen manipulierte er sein Geschlechtsteil. Der Mann trug ein rotes Oberteil und war durchschnittlich groß. Wem der Unbekannte mit seinem Handy aufgefallen ist, wird gebeten, sich beim Polizeiposten Niedernhall unter der Telefonnummer 07940/829 4 zu melden.

 

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn

Foto: GSCHWÄTZ/Archiv

 




Forchtenberg: Polizei fahndet nach zwei Verliebten

Ihrer Liebe Ausdruck verleihen wollten offensichtlich Unbekannte zwischen Samstag, den 04. August 2018, und Sonntag, den 05. August 2018, in Ernsbach. Die Buchstaben M + K mit einem Herz umrandet, sprühten die Turteltauben unerlaubter Weise auf die Fluchttür an der Hallennordseite der Brechdarrhalle in der Forchtenberger Straße.

Zeugen sowie „M“ und „K“ werden gebeten, sich mit dem Polizeiposten Niedernhall unter der Telefonnummer in Verbindung zu setzen. Telefon: 07940/8294

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




LAN-Party in Forchtenberg

Der Verein FoKuS e.V veranstaltet zum vierten Mal „KulturLAN“. Die LAN-Party findet vom 05. bis 07. Oktober 2018 in der alten Turnhalle in Forchtenberg statt.

„Wir rechnen fest damit, unsere maximale Teilnehmerzahl von 60 Personen erneut zu erreichen“, so Waseem Agha. „Es werden wie in guten alten Zeiten die eigenen Computer von zu Hause mitgebracht und in der Halle aufgebaut. Dann wird von Freitag bis Sonntag – mit oder gegeneinander – in verschiedenen Spielen das Können unter Beweis gestellt.“

Unkostenbeitrag: 20 Euro pro Teilnehmer an der Abendkasse 25 Euro.

Kaffeeflatrate inklusive.

Einlass: ab 18 Uhr.

Anmeldeschluss: 01. Oktober 2018

Anmelden auf: www.kulturlan.de




Kino Open Air in Forchtenberg vom 24. bis 29. Juli 2018

Vom 24. Juli bis zum 29. Juli 2018 veranstalten das Prestige Filmtheater und FoKuS e.V. (Forchtenberger Kulturszene Verein) auf der Schlossruine in Forchtenberg wieder das alljährliche Open-Air Kino mit zirka 800 Sitzplätzen. Der Einlass ist ab 19 Uhr und der Filmbeginn ab zirka 21.30 Uhr. An verschiedenen Verkaufsständen bieten die Veranstalter alkoholische und nicht alkoholische Getränke, warmes Essen, sowie Popcorn, Eis und Chips an.

Flyer zum diesjährigen Open-Air Kino in Forchtenberg.
Foto: Kino OpenAir Forchtenberg

Eintrittspreise:

Abendkasse 8,50 Euro

Vorverkauf 7,00 Euro

Vorverkaufsstellen:

Prestige Filmtheater in Künzelsau

Tabak Brückbauer in Künzelsau

Sparkasse in Forchtenberg

Sparkasse in Niedernhall

MEXXs Getränkeservice in Forchtenberg

 

 




Zweiter Weltkrieg: Alliierte ließen über Hohenlohe spezielle Flugblätter regnen

Im Kreisarchiv des Hohenlohekreises wurden diverse geschichtliche Dokumente Hohenlohe betreffend nun auch online freigeschaltet. Interessant sind vor allem die Flublätter der Alliierten, die im Zweiten Weltkrieg auch über Hohenlohe abgeworfen wurden (Bestand SD 3). Die Propagandaschriften, die die Deutschen zur Beendigung des Krieges bewegen sollten, wurden damals unter Lebensgefahr eingesammelt und anschließend über Jahrzehnte hinweg aufgehoben, bis sie 2009 von privater Seite an das Kreisarchiv geschenkt wurden. „Die Flugblätter sind zwar weniger für die Geschichte Hohenlohes im engeren Sinne von Bedeutung, stellen aber eindrucksvolle und seltene Dokumente einer dunklen Epoche der deutschen Geschichte insgesamt dar“, so eine Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises.

„Die Blase platzt!“. Flugblatt zum Sturz Mussolinis, Ende Juli 1943 (Vorderseite). Quelle: Kreisarchiv Hohenlohekreis, SD 3, Nr. 6.

In dem hier abgebildeteten Flugblatt werden die Deutschen über den Sturz von Italiens Präsident Mussolini informiert.

Wie hieß Dörrenzimmern früher?

Darüber hinaus wurden in das Kreisarchiv diverse geschichtliche Informationen über Städte und Ortschaften des Hohenlohekreises online gestellt. Es handelt sich um so genannte „Findbücher“, die Ortsarchive von Criesbach (Ing 50), Diebach (Ing 100) und Dörrenzimmern (Ing 150) im Stadtarchiv Ingelfingen, das Ortsarchiv von Grünbühl/Obereppach (Neu 350) im Stadtarchiv Neuenstein sowie den Bestand Stadt Krautheim (Kra 1) im Stadtarchiv Krautheim. Außerdem wurden in jüngerer Zeit einige Ortsarchive komplett neu erschlossen und damit überhaupt erst der Öffentlichkeit und der Forschung zugänglich gemacht. Dabei handelt es sich laut dem Landratsamt um das Archiv der ehemaligen Stadt Sindringen (Fo 200) und das Archiv von Wohlmuthausen (Fo 250), die beide im Stadtarchiv Forchtenberg verwahrt werden, sowie um den Bestand Geddelsbach (Bre 300) im Gemeindearchiv Bretzfeld.

So kann man etwa nachlesen, dass Dörrenzimmern ursprünglich im „Cimbrin“ hies. Seit dem 7./8. Jahrhundert gibt es das kleine Dorf, das zu Ingelfingen gehört. „Die genaue Datierung wird erschwert durch das häufige Vorkommen des Ortsnamens „Zimmern“ in der näheren und weiteren Umgebung“, heißt es in dem Findbuch von Dörrenzimmern. Im hohen Mittelalter befand sich Dörrenzimmern laut des Findbuaches im Besitz der Herren von Krautheim, von denen es durch Erbschaft zunächst an die Grafen von Eberstein und 1330 an die Herren von Hohenlohe kam.“

Dörrenzimmern (hier: Sportplatzfest 2011) war lange nur unter dem Namen „Zimmern“ bekannt. Foto: privat/Archiv

Sindringen gibt es bereits seit fast 2.000 Jahren

Das Städtchen soll in der Zeit der alemannischen Landnahme nach 260 entstanden sein. Im 11. Jahrhundert gehörte es zum Gebiet der Kochergaugrafen. Zwischen 1322 und 1328 kam es laut dem Findbuch an Hohenlohe. Ab 1328 soll Sindringen der Sitz eines hohenlohischen Amtes geworden sein. Sindringen gehört seit 1972 im Zuge der Gemeindereform zu der Stadt Forchtenberg.

Das so genannte Backhaus in Forchtenberg. Seit den 1970ern gehört Sindringen zu Forchtenberg. Foto: wikipedia

Wo finde ich Informationen über meinen Heimatort?

Insgesamt 24 Findbücher des Kreisarchivs sowie der Stadt- und Gemeindearchive im Hohenlohekreis stehen zur Verfügung. Weitere Bestände sollen laut dem Landratsamt folgen.

Die Findbücher sind unter www.hohenlohekreis.de > Bürgerservice > Kreisarchiv > Bestände und Aktuelles > Bestände online eingestellt.

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