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Robert Koch-Institut kommt erneut nach Kupferzell

Im Juni wird erneut ein Studienteam des Robert Koch-Instituts (RKI) in Kupferzell zu Gast sein, schreibt das Landratsamt Hohenlohekreis in einer Pressemitteilung. In der geplanten Folgeuntersuchung zur Studie „Corona-Monitoring lokal“ geht es um die Beschreibung möglicher Langzeitfolgen einer SARS-CoV-2-Infektion sowie die zeitabhängige Nachweisbarkeit von Antikörpern.

Teilnahme ist freiwillig

Bürger:innen, die bereits an den vorhergehenden Untersuchungen von „Corona-Monitoring lokal“ teilgenommen haben, erhalten dazu in den nächsten Tagen eine Einladung per Post. Die Teilnahme ist freiwillig. Das Studienprogramm sieht eine Befragung vor, ausgewählte Teilnehmende werden zusätzlich zu einer Blutprobe eingeladen. Das RKI nutzt für die Untersuchungen, die von Montag, den 14. Juni 2021, bis Montag, den 28. Juni, an der Kupferzeller Carl-Julius-Weber-Halle geplant sind, die beiden Medi-Busse, die bereits im vergangenen Jahr im Einsatz waren.

Mechanismus der Immunabwehr

Neben Tests auf Antikörper plant das RKI-Team Untersuchungen zu einem weiteren Mechanismus der Immunabwehr, der sogenannten zellulären Immunität gegen SARS-CoV-2. Die Frage, welche gesundheitlichen Folgen eine Infektion hat und wie sich die Konzentration von Antikörpern sowie die Immunabwehr gegen das Corona-Virus über die Zeit entwickeln, ist für die Wissenschaft von großer Bedeutung.

„Wir unterstützen sehr gerne“

„Wir freuen uns, das RKI erneut im Hohenlohekreis begrüßen zu dürfen und unterstützen natürlich sehr gerne“, erklärt Landrat Dr. Matthias Neth in der Mitteilung. „Wir hoffen, dass durch die Untersuchungen neue Erkenntnisse über das Virus gewonnen werden können.“

„Ich bin sehr zuversichtlich“

„Ich freue mich, wenn Kupferzell seinen Teil im Kampf gegen die Corona-Pandemie beitragen kann“, ergänzt der Kupferzeller Bürgermeister Christoph Spieles. „Ich bin sehr zuversichtlich, dass sich wie bei den Untersuchungen im vergangenen Jahr viele der ausgewählten Kupferzellerinnen und Kupferzeller beteiligen werden.“

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes Hohenlohekreis