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Geld fürs Solebad

Gleich zwei Spenden konnten die beiden Vorsitzenden des Fördervereins Solebad Niedernhall e.V., Dr. Jens Ehrmann und Hans-Peter Kerl, sowie Kassiererin Claudia Minder während der Niedernhaller Gemeinderatssitzung am 21. Oktober 2019 in Empfang nehmen:
Die EnBW wählte den Förderverein als Empfänger einer Spende aus der Aktion „Zählerstand online erfassen“ und übergab einen Scheck in Höhe von 350,55 Euro. Jeder Niedernhaller Haushalt, der seinen Zählerstand online übermittelt hat und nicht per Postkarte, hat einen Beitrag dazu geleistet. Des Weiteren konnte sich der Förderverein über einen Scheck der Gewerbegemeinschaft freuen.

 

Förderverein hat bereits 210 Mitglieder

 

Die Gewerbegemeinschaft Niedernhall-Weissbach e.V. veranstaltete am 25. Mai 2019 in der Kelter ein Benefizkonzert zugunsten des Fördervereins Solebad. Den Erlös dieses Konzerts, aufgestockt auf den runden Betrag von 1.000 Euro, übergaben der Vorsitzende der Gewerbegemeinschaft Bernd Spazierer und seine Stellvertreterin Melanie Bauer an den Förderverein. Wie Bürgermeister Achim Beck mitteilte, hat der im Januar 2018 gegründete Förderverein Solebad inzwischen bereits 210 Mitglieder.
Wirklich weiter ist man allerdings beim Thema Solebad noch nicht gekommen. Man hat beim diesjährigen Bundesförderprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ keinen Zuschlag erhalten. Um daran teilnehmen zu können, hatte man in der Sitzung vom 10. September 2018 das Thema „Neubau“ (mit einem maximalen Eigenanteil der Stadt Niedernhall von vier Millionen Euro) fallen lassen und sich für eine „grundlegende Sanierung“ entschieden, um damit eine Förderung zu bekommen – obwohl zunächst die Wirtschaftlichkeit eines Neubaus gegenüber einer teuren Sanierung betont wurde.
Nächstes Jahr könnte es wieder ein Förderprogramm geben, das aber noch nicht sicher ist. Wenn ja, werde man sich wieder bewerben. Es könnte auch ein Landesbäderförderungsprogramm geben, für das man sich dann ebenfalls bewerben würde.
Daher habe man sich dazu entschlossen, weitere Planungsarbeiten an das Büro Fritz Planung GmbH freizugeben mit einer Kostenschätzung für die Sanierung. Die Kosten für diese Grundlagenermittlung und Vorentwurfsplanung belaufen sich auf 157.000 Euro netto. Der Auftrag wurde bereits jetzt vergeben, um für die eventuell kommenden Zuschussprogramme gerüstet zu sein.

Die Planungsvorgaben sehen laut aktuellem Stand unter anderem Folgendes vor:

  • zentraler Eingangsbereich für Sole- & Freibad
  • Aufgabe des Physiobereiches
  • Betreiber soll die Stadt Niedernhall sein
  • Verkauf einfacher Speisen (kalte Küche/Cafeteria)
  • erweiterter Ruheraum
  • Lehrschwimmbecken
  • großzügiger Duschbereich



Wie man mit Pubertierenden umgeht

Loslassen und Halt geben – Vortrag von Dr. Jan-Uwe Rogge

Am Donnerstag, den 21. Februar 2019, 19.30 Uhr, hält der Autor und Erziehungsberater Dr. Jan-Uwe Rogge (Foto links) in der Stadthalle Ingelfingen einen Vortrag zum Thema Pubertät. Die Pubertät der Kinder ist manchmal eine Belastung für die ganze Familie. Stress, Streit und Konflikte prägen den familiären Alltag. Heranwachsende beginnen ganz eigene, hin und wieder auch gefahrvolle Wege zu suchen. Solch eine Wegsuche ist mit Gefühlsschwankungen verbunden – mal himmelhochjauchzend, mal zu Tode betrübt; mal einfühlsam tolerant, mal schroff auflehnend; mal das „kleine“ Kind, das man kannte, mal jener unbekannte Heranwachsende mit ganz eigenen, häufig provozierend-schockierenden Ansichten. Eltern sind verunsichert: Wie sollen sie mit ihren pubertierenden Kindern reden, ohne belehrend oder entmutigend zu wirken?
Der Vortrag wendet sich an Eltern von pubertierenden Kindern. Es soll versucht werden, praktische Antworten auf alltägliche Erziehungssituationen zu geben.

Kartenvorverkauf bei Presse Turber in Ingelfingen und der Buchhandlung Lindenmaier & Harsch in Künzelsau. Karten im Vorverkauf kosten neun Euro, an der Abendkasse zehn Euro.

Veranstalter ist der Förderverein der Georg-Fahrbach-Schule e.V., Ingelfingen

Jan-Uwe Rogge gilt als Experte, wenn es um Pubertät geht. Foto: privat