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Erhebliches Risiko für geflüchtete Frauen und Kinder, Opfer sexualisierter Gewalt oder Ausbeutung zu werden.

Es gibt erste Berichte von Menschenhändlern an deutschen Grenzen und Bahnhöfen, die Frauen und Kindern Geld und Schlafplatz anbieten zum Zwecke der sexuellen Ausbeutung. Diese Gefahr besteht auch noch, wenn die Frauen und Kinder in den Städten angekommen sind. Auch die deutsche Kriminalpolizei versucht, die ukrainischen Frauen und Kindern zu warnen.

Informationsflyer

Im Anhang stehen die Informations-Flyer für Frauen und Kinder, die aus der Ukraine geflüchtet sind, zum Thema Gefahr von Menschenhändlern. Die Informationen finden Sie auf Ukrainisch und Englisch.

Stopp – Flyer Ukrainisch

Stopp – Flyer Englisch

Der Flyer wurde von Ge-STAC erstellt. Ge-STAC steht für Germany’s Survivors of Trafficking and Exploitation Advisory Council: Deutscher Rat von Betroffenen von Menschenhandel und Ausbeutung. Dahinter stehen die Hilfsorganisation Sisters e.V. und Sandra Norak.

Pressemitteilung Landratsamt Hohenlohekreis

Flyer im pdf-Format zum Download:
Hilfe bei Gewalt für Geflüchtete
Stopp englisch
Stopp Ukrainisch 

 




Hohenlohe: Standorte von Defibrillatoren – Achtung: nur einsetzen, wenn kein Puls mehr fühlbar

Das Landratsamt Hohenlohekreis hat in Zusammenarbeit mit der Gesundheitskonferenz des Hohenlohekreises einen Flyer zu den Standorten von Defibrillatoren im Landkreis erstellt. Die Flyer liegen im Foyer des Landratsamtes in Künzelsau und bei den Bürgermeisterämtern aus oder können auch telefonisch unter Telefon 07940/18 361 angefordert werden.

Standorte sind zum Beispiel an der Stadthalle und am Landratsamt in Künzelsau, in der Hauptstraße in Weißbach, an der Stadthalle in Neuenstein, an der alten Schule in Dörrenzimmern oder an der Kultura in Öhringen. Wo genau die Defibrillatoren zu finden sind, ist auf einer interaktiven Karte auf der Homepage des Landratsamtes unter dem Link https://lra-hok.maps.arcgis.com/apps/SimpleViewer/index.html?appid=123ba9305e564ed3ab0528c2f15a7f33 zu sehen.

Defibrillatoren werden eingesetzt, wenn eine Person Herzkammerflimmern / Herzrhythmusstörungen (ausgelöst durch einen Herzinfarkt) hat und es infolgedessen zu einem „plötzlichen Herztod“ kommen kann. Dieses Krankheitsbild hat in der Regel zur Folge, dass die betroffene Person keinen Puls mehr hat. 

Die Defibrillation (lat. de ‚ab‘, ‚weg‘ und engl. fibrillation ‚Flimmern‘) ist eine Behandlungsmethode, bei der durch starke Stromstöße die normale Herzaktivität wiederhergestellt werden soll. Das verwendete Gerät nennt man Defibrillator oder im Fach-Jargon Defi.

Der Betroffene kann bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand weißlich blass oder blau aussehen und bewusstlos sein. Achutung: Defibrillatoren dürfen nur eingesetzt werden, wenn kein Puls mehr vorhanden ist. Dann heißt es: schnell handeln: eine Person setzt den Notruf ab, eine andere beginnt mit der Herzdruckmassage. Daran anschließend beginnt man direkt mit dem Defibrillieren. Personen, die unterkühlt sind und auf nassem Untergrund liegen dürfen nicht defibrilliert werden.

In der Regel gibt es im Hohenlohekreis in jedem Ort / in jeder Gemeinde, wo öffentlich Defibrillatoren zur Verfügung stehen, ehrenamtliche Personen, die eine Schulung bekommen haben, wie man Defibrillatoren anwendet.

 

Auf der interaktiven Karte sind die Standorte der Defibrillatoren im Hohenlohekreis zu finden. Screenshot: GSCHWÄTZ