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38-Jährige wie eine Flipperkugel auf A6 unterwegs

Wie eine Flipperkugel schoss der Wagen einer 38-Jährigen Sonntagnacht über die Autobahn 6 bei Heilbronn. Die Frau war um kurz vor Mitternacht in Fahrtrichtung Nürnberg unterwegs, als sie zwischen den Anschlussstellen Heilbronn/Untereisesheim und Heilbronn/Neckarsulm die Kontrolle über ihren Hyundai verlor. Das Auto kam nach links von der Fahbahn ab und prallte gegen die betonierte Mittelleitwand. Hier wurde der Wagen zurück auf die Fahrbahn abgewiesen, geriet ins Schleudern und krachte knapp 100 Meter nach dem ersten Einschlag erneut in die Betonwand, die dadurch in zwei Hälften brach. Die 38-Jährige hielt jedoch nicht an, sondern setzte ihren Weg in Richtung Nürnberg fort. Eine Streife der Verkehrspolizei Weinsberg konnte die Frau einige Kilometer weiter mit ihrem Hyundai auf dem Standstreifen stehend antreffen. Hier wurde auch schnell die vermeintliche Unfallursache und der Grund für ihre Flucht klar. Ein Atemalkoholtest ergab bei der Frau knapp über 0,8 Promille. Sie musste ihr Auto stehen lassen und mit den Beamten zur Blutentnahme ins Krankenhaus kommen. Den Schaden am Hyundai schätzt die Polizei auf etwa 5.000 Euro. Mit welchen Kosten die Reparatur der Betonleitwand verbunden sein wird, muss noch eruiert werden.

Ein Schaden, der in die Zehntausende geht, ist das Ergebnis eines Unfalls am Freitagvormittag, den 08. Mai 2020, auf der Autobahn 6 bei Heilbronn. Der 28 Jahre alte Fahrer eines Sattelzuges, der zwischen den Anschlussstellen Heilbronn/ Untereisesheim und Heilbronn/ Neckarsulm in Richtung Nürnberg unterwegs war, übersah wohl, dass der vorausfahrende LKW verkehrsbedingt abbremste. Der Laster des 28-Jährigen krachte ungebremst in den anhaltenden Auflieger, wodurch beide Fahrzeuge stark beschädigt wurden. Der entstandene Schaden fällt mit geschätzten 65.000 Euro zwar vergleichsweise hoch aus, jedoch wurde bei dem Unfall glücklicherweise niemand verletzt.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn