Fridays-for-future-Demos: Anton Baron (AfD) fordert strikte Einhaltung der Schulpflicht
Anton Baron, AfD-Landtagsabgeordneter des Hohenlohekreises, bewertet die aktuellen Aussagen von Ursula Jordan, Leiterin des hiesigen Schulamtes, als „wenig sinnvoll“. In einer Pressemitteilung kritisiert er Jordans Äußerung, die Junglehrern unter anderem nahelegte, aufgrund der Klimaproteste keine Klassenarbeiten an Freitagen schreiben zu lassen. Die Äußerungen sind in einem Zeitungsbericht veröffentlicht worden. Jordan hatte dabei unter anderem angemerkt, dass für Klassenarbeiten ja vier weitere Wochentage zur Verfügung stünden. Im Unterricht solle man nun die Themen der „Fridays-for-Future“-Proteste verstärkt behandeln.
Laut Baron Gefahr der politischen Einflussnahme in den Schulen
Auf der Facebook-Seite von Anton Baron heißt es weiter, dass er für eine politisch neutrale Schulbildung eintrete: „Im Beutelsbacher Konsens wurde eindeutig festgelegt, dass Schüler nicht im Unterricht politisch beeinflusst werden dürfen. Sämtliche Themen sind daher nicht im Sinne von Fridays-for-Future oder anderer Bewegungen, sondern neutral und ausgewogen zu behandeln. Außerdem sind die Lehrer wie auch das Schulamt zur strikten Einhaltung der Schulpflicht verpflichtet, weshalb die Äußerungen auch dienstrechtlich bedenklich sein könnten. Damit keine Missverständnisse aufkommen, möchte ich allerdings gleichwohl betonen, dass ich nach Schulschluss und am Wochenende jegliches politische Engagement von Schülern unabhängig von der Ausrichtung begrüße“, betont der Abgeordnete abschließend.