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„Mit dem Leben nicht mehr vereinbar“

Am dritten Prozesstag (18. März 2026) um den Tod eines 12-Jährigen auf einem Supermarktparkplatz in Niedernhall am 11. September 2025 vor dem Landgericht Heilbronn sagten diverse Feuerwehrkräfte aus, die als eine der ersten am Ort des Geschehens eintrafen.

Kein Puls mehr feststellbar

Der Gruppenführer vom erstausrückenden Fahrzeug aus Niedernhall erklärte, dass der Junge komplett unter dem Auto begraben war, lediglich ein Arm herausragte. An diesem wurde sein Puls gemessen, jedoch sei zu diesem Zeitpunkt bereits kein Puls mehr feststellbar gewesen. Man habe sich daraufhin für eine Sofortrettung mit einem hydraulischen Rettungsgerät entschieden.

Das sei relativ schnell gegangen. Zu dritt habe man de Jungen dann, nachdem as Fahrzeug angehoben war, an der Seit des Fahrzeuges zur Fahrertüre hin, herausgezogen.

„Kopf extrem überstreckt

„Ich bin davon ausgegangen, dass der Junge tot ist“, so der 49-Jährige. Vermutlich durch einen Genickbruch, da der „Kopf extrem überstreckt“ gewesen sei. Der Kopf sei wohl, so beschreiben es auch andere Einsatzkräfte, so weit umgeknickt gewesen, dass er sich zwischen Oberkörper und Asphalt befand. Auch das Anschließen an das EKG zeigte nur noch eine Null-Linie.

Es werden Bilder des toten Jungen angeschaut und besprochen, aber nicht öffentlich im Gerichtssaal, sondern am Richtertisch, gemeinsam mit den Anwälten und den Gutachtern.

Eltern verlassen den Gerichtssaal

Der Vorsitzende Richter Kurz wirft in den Raum, dass noch ein technische Gutachter etwas dazu erklären wird, ob es sein kann, dass der Junge unter dem Auto das eventuell versuchte Bremsen des Fahrers verhindert haben könnte.

Der Einsatzleiter, ebenfalls aus Niedernhall beschreibt in seiner Zeugenaussage vor Gericht eindrücklich: „Als ich die eine Kopfhälfte gesehen habe, das sind Verletzungen, die mit dem Leben nicht vereinbar sind.“

Während die Feuerwehr aussagt, befinden sich die Eltern des 12-Jährigen nicht im Raum, um weiteren seelischen Schmerz zu vermeiden.

„Der hat ihn einfach überfahren“

Der Einsatzleiter berichtet überdies, dass der Beifahrer zusammengebrochen sei, er habe geschluchzt, gejammert, hyperventiliert und sich auch eingenässt. Er habe wohl auch gesagt: „Der hat ihn einfach überfahren.“ Die Kollegen von der Feuerwehr Künzelsau hätten sich irgendwann mit den Worten verabschiedet: „Wir können die Schreie nicht mehr hören, wir müssen gehen.“ (Anmerkung der Redaktion: Die Schreie der Eltern). Für alle Einsatzkräfte sei diese Situation eine extreme Belastung gewesen. Er selbst sei gegen 3 Uhr nachts zu Hause gewesen. „An Schlaf war nicht zu denken. In den ersten 2 bis 3 Nächten hatte ich die Bilder. Aber die Schreie haben sich bleibend eingebrannt. Ich weiß, dass es Kameraden gibt, die haben heute noch dran zu knabbern, die haben Schwierigkeiten, dort einzukaufen.“

„Ach du scheisse“

Eine 19-Jährige Feuerwehrkraft berichtet davon, wie sie an diesem Abend, die Lampe gehalten hat, als ihre Kollegen den Jungen unter dem Auto hervorzogen. Der Fahrradhelm sei „komplett zermatscht“ gewesen.  Er habe viele Kratzer am Bauch gehabt, erinnert sie sich. Als der Junge sichtbar wurde, habe ein Kollege wohl nur hervorgebracht: „Ach du scheiße.“

Die Feuerwehr, so berichteten es nun die Feuerwehrkräfte vor Gericht, gab dem 12.Jährigen, der in der Jugendfeuerwehr war, als der Leichenwagen den Jungen vom Supermarktplatz fuhr, das letzte Geleit und stand Spalier.

Der 18-Jährige, der angeklagt ist, wegen Mordes aus niederen Beweggründen an dem 12-Jährigen, saß während der Zeugenaussagen der Feuerwehr ruhig an seinem Platz. Er zeigte keine größere Mimik oder Gestik.




„Ich wer echt schockiert – Das war eine regelrechte Pilgerreise“

„Wir sind und waren dankbar um jeden Helfer, der hier unterstützt hat“, betont Linda Maier*, eine nahe Angehörige der Familie, auf deren landwirtschaftlichen Anwesen es am Montag bei Forchtenberg-Ernsbach gebrannt hat. Die Angehörige möchte nicht mit ihrem richtigen Namen an die Öffentlichkeit gehen. Daher haben wir ein Pseudonym gewählt. Der Redaktion ist der richtige Name bekannt. Aber sie möchte dennoch öffentlich dazu eine Stellungnahme abgeben, wie geschmacklos sie die anscheinend mittlerweile massiv ausufernde „Gaffer“-Mentalität findet, die sie bei dem Brand auf dem Hof erlebt hat.

Brandverletzungen

Laut diversen Medienberichten sollen am Montag zunächst die Strohballen gebrannt haben, dann soll das Feuer übergegriffen haben auf eine Scheune. Der Hofbesitzer sei zum Zeitpunkt des Brandes nicht auf dem Anwesen gewesen – lediglich ein Mitarbeiter, der aufgrund des Brandes ins Krankenhaus musste, da er Brandverletzungen und einen Schock erlitten hatte.

„Es waren viele Gaffer da“

In der Nina-Warn-App wurde der Brand direkt öffentlich gemacht – mit der vollständigen Adresse – ein Unding , findet Lina Maier, da dadurch noch mehr neugierige Menschen angelockt wurden, um sich ein Bild von dem Brand zu machen. Sie meine damit ausdrücklich nicht die, die vor Ort geholfen und unterstützt hätten, aber es habe wohl auch zahlreiche Menschen gegeben, die gezielt zu dem etwas abseits gelegenen Hof gelaufen oder gefahren seien, um sich den Schaden auch noch Tage später aus der Nähe anzuschauen. „Es waren viele Gaffer war, manche sind sogar auf dem Privatgelände herumspaziert, sind teilweise um die Feuerwehrautos herumgelaufen und haben einfach nur geschaut – und das auch noch am nächsten Tag bei den Aufräumarbeiten“, berichtet Linda Maier gegenüber GSCHWÄTZ. Da habe quasi eine regelrechte Pilgerreise zu dem Aussiedlerhof stattgefunden.

„Wir haben so viel Tatütata gehört“

„Wir haben gestern so viel Tatütata gehört“, erklärt eine Oma, die mit ihrem Enkel gekommen ist, auf die Frage, was sie denn hier mache. „Das ist einfach unfassbar“, sagt Lisa Maier. Man müsse sich doch immer fragen, wie man es selbst möchte, wenn man mal einen Schaden hat. Möchte man dann auch, dass jeder kommt und guckt?“, fragt sie. „Ich war echt schockiert.“

Anfangs wusste sie selbst nicht mal, ob sich noch jemand in den Gebäuden befindet, als es noch gebrannt hat, und war unter anderem noch in Gesprächen mit der Feuerwehr. Ihre Familie wünsche sich schlicht und ergreifend, dass man „bitte die Privatsphäre respektieren möge“.

Strafanzeige von Peta?

Nach dem Schrecken und den Aufräumarbeiten stehe nun eine große Schadenssumme im Raum. 14 Tiere sind bei dem Brand gestorben. Anscheinend habe jemand von der Tierschutzorganisation Peta eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft gegen die Hofbesitzer gestellt – angeblich weil es auch Fluchtwege für die Tiere geben müsse. Maier schüttelt darüber nur den Kopf: „Diese Menschen haben keine Ahnung von Rindern. Die Rinder realisieren die Gefahr nicht und fühlen sich an ihrem Platz im Stall immer sicher und in Stresssituationen umso mehr.“

 

 




Großer Feuerwehreinsatz bei Unfall

Der Rüstzug Künzelsau und die Abteilung Gaisbach wurden zu einem Verkehrsunfall zwischen Kemmeten und Neufels alarmiert.

Nach einem Frontalzusammenstoß zweier Fahrzeuge wurden insgesamt drei Personen verletzt. Eine Person musste möglichst schonend aus dem Fahrzeug gerettet werden. Hierzu wurde mit einem hydraulischen Gerät das Dach abgenommen. Außerdem wurden austretende Betriebsstoffe aufgenommen.

Ein hinzugerufener Rettungshubschrauber wurde doch nicht benötigt und konnte ohne Patient wieder abheben.

Quelle: Feuerwehr Künzelsau




Sofa, Plastikpool und Mülleimer entzünden sich

Auf drei Balkonen und in einem Altkleidercontainer kam es am Wochenende zu Bränden in Künzelsau und Öhringen. Am Silvesterabend landete eine Feuerwerksrakete auf dem Balkon einer Wohnung in der Öhringer Lindenallee.

Hierdurch entzündete sich gegen 21:45 Uhr ein dort stehendes Sofa, das durch die Feuerwehr gelöscht wurde. Es wurden die Fassade sowie ein Fenster- und Türenelement beschädigt. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 15.000 Euro geschätzt. Auf einem Balkon in der Öhringer Faustinastraße entzündete sich gegen 0.30 Uhr ein Mülleimer. Dieser geriet vermutlich aufgrund einer Rakete in Brand.

Es entstand geringer Sachschaden. Auf einem Balkon in Künzelsau entzündete wohl eine abgeschossene Rakete ein Feuer. Der Brand brach in der Silvesternacht gegen 0 Uhr aus, weil sich ein Plastikpool und ein Wasserschlauch entzündeten. Das Feuer konnte gelöscht werden, bevor es zu einem Sachschaden am Gebäude kam.

Ebenfalls in Künzelsau brannte bereits am Freitag ein Altkleidercontainer.

Unbekannte verursachten gegen 19.30 Uhr vermutlich durch das Einwerfen von Knallfröschen den Brand des Containers in der Mainzer Straße. Die darin befindlichen Kleidungsstücke wurden zerstört. Die Höhe des Sachschadens ist unbekannt. Bei den Bränden wurden keine Personen verletzt.

Künzelsau: Feuerwerkskörper in Apotheke geworfen

Das Polizeirevier Künzelsau sucht Zeugen, nachdem ein Unbekannter am Freitagabend einen Feuerwerkskörper in eine Apotheke in Künzelsau warf. Der Täter befand sich gegen 18 Uhr zu Fuß in der Keltergasse und warf den Böller im Vorbeigehen durch die Glasschiebetüre auf den dortigen Teppichboden. Durch eine Angestellte wurde der noch glühende Feuerwerkskörper nach draußen vor den Eingang befördert. Sodass niemand verletzt wurde. Es entstand Sachschaden von rund 500 Euro. Zeugen, die Hinwiese zur Tat oder dem Täter geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07940 9400 beim Polizeirevier Künzelsau zu melden.

 




Wiedermal kracht es auf der B19

Der Rüstzug der Feuerwehr Künzelsau wurde am Montag, den 12. Dezember 2022, zu einem Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen alarmiert. Eine Person wurde in einem Fahrzeug eingeschlossen und musste von der Feuerwehr befreit werden. Zur schonenden Rettung wurde hierfür das Fahrzeugdach geöffnet. Im Anschluss konnte die Person dem Rettungsdienst übergeben werden.

Quelle: Feuerwehr Künzelsau




Hitze: „Mehr Flächenbrände im Hohenlohekreis“

Über 40 Grad sind längst keine Seltenheit mehr, auch im Hohenlohekreis. Künzelsaus‘ Stadtbrandmeister sprach mit Dr. Sandra Hartmann über Wald- und Flächenbrände im Ländle und wie sich diese Einsätze auch auf die Feuerwehrler auswirken.

Mehr Einsätze

GSCHWÄTZ: Seit mehreren Tagen zeigen die Thermometer im Hohenlohekreis vielerorts über 40 Grad an. Heute spreche mit Stadtbrandmeister Thomas Böhret von Künzelsau über die derzeitige Lage. Wie haben sich denn diese hohe Temperaturen ausgewirkt auf die Feuerwehr bisher? Haben Sie mehr Einsätze als zuvor?

Thomas Böhret: Wir haben auf jeden Fall im Hohenlohekreis mehr Flächenbrände. Auch einen Waldbrand hatten wir vergangenes Wochenende.Auf die Einsatzkräfte wirkt sich das dahingehend aus, dass wir eine persönliche Schutzausrüstung anhaben, die ein gewisses Gewicht hat. Das macht unseren Einsatzkräften zu schaffen.

GSCHWÄTZ: Wo gab es bisher Flächen- oder Waldbrände?

Thomas Böhret: In Krautheim gab es einen Waldbrand und in DÖrrenzimmern einen Flächenbrand. Solche Sachen passieren bei bei Trockenheit, bei der Hitze, die wir gerade haben.So etwas kann bei diesen Temperaturen auch durch eine herumliegende Glasscherbe, die in der Wiese liegt, ausgelöst werden. Aber natürlich muss man auch dazu sagen, dass die öffentlichen Grillstellen trotz der hohen Temperaturen benutzt und oft nicht hundertprozentig ausgemacht werden. Es glimmt dann wieder auf und auch dadurch entstehen solche Flächen- oder auch Waldbrände.

Grillen keine so gute Idee

Derzeit immer mit dabei: Eine Kiste Sprudel. Foto: GSCHWÄTZ

GSCHWÄTZ: Das heißt, Grillen an öffentlichen Plätzen sollte man bei den Temperaturen eher vermeiden?

Thomas Böhret: Das sollte man auf jeden Fall vermeiden. Es ist in meinen Augen auch ein bisschen fahrlässig, wenn man zu Hause grillt mit Holzkohle und es gibt es einen Funkenflug, bei dem man gar nicht so genau beobachten kann, wo die Funken wieder niedergehen.

GSCHWÄTZ: Sie sind auch in enger Absprache mit den Landwirten damit, falls noch mehr Flächen- und Waldbrände drohen, dass man nicht nur als Feuerwehr vorbereitet ist und ausrückt, sondern dass auch da die Landwirte vor Ort ihre Güllefässer vorbereiten, die man dann ebenfalls schnell mit Löschwasser füllen kann.

Von Landwirten befüllte Pumpfässer

Thomas Böhret: Die Landwirte machen das selbstständig. Wir als Feuerwehr Künzelsau bringen zum Beispiel 5.000 Bis 10.000 Liter Wasser mit. Alles andere müssen wir uns dann in den Ortschaften organisieren. Wir rufen hierfür dann andere Feuerwehren hinzu. Vor Ort gibt es öffentliche Entnahmestellen oder die Landwirte haben mit Wasser befüllte Pumpfässer, die man dann natürlich auch mit zum Einsatz bringen kann.

GSCHWÄTZ: Wie hoch sehen Sie denn das Risiko, wenn es weiterhin so konstant heiß ist, dass es noch mehr Flächen- und Waldbrände in Hohenlohe geben wird?

Mehrere Kilo schwere Kleidung. Foto: GSCHWÄTZ

Trockenere Sommer

Thomas Böhret: Das wird es in jeden Fall geben. Von Mittwoch auf Donnerstag gab es ja ein ein Gewitter. Das ist natürlich schön gewesen. Es gab ein bisschen Entlastung, aber es wird mit Sicherheit die nächsten Tage wieder warm  und heiß werden. Dann haben wir die gleiche Problematik eigentlich wieder. Mir fällt auf, dass es die letzten fünf Jahre trockenere Sommer gibt und ich bin mir fast sicher, dass es auch in Zukunft so sein wird.

GSCHWÄTZ: Das heißt, wir müssen uns dementsprechend auf heißere Zeiten vorbereiten.

Thomas Böhret: Richtig. Die Feuerwehren untereinander sind gut verknüpft. Wir arbeiten gut zusammen. Auf dem Land bei den Landwirten laufen die dementsprechenden Vorbereitungen automatisch. Wir sind gut vorbereitet.

GSCHWÄTZ: Herr Böhret, ich danke Ihnen für das Gespräch und wünsche Ihnen noch viele weitere erfolgreiche Einsätze.

Thomas Böhret: Vielen Dank.

 




PV-Anlage: Vermeintlicher Dachstuhlbrand in Niedernhall

Am Freitag, den 10. Juni 2022, hatte die Feuerwehr Künzelsau gleich 2 Einsätze direkt nacheinander.

Bei einem Verkehrsunfall am Freitagnachmittag wurde eine Frau so schwer verletzt, dass sie mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht werden musste. Wie die Polizei mitteilt, war die 18-Jährige gegen 14 Uhr mit ihrem VW Touran auf der Kreisstraße 2011 von Langenbeutingen kommend in Richtung der Landesstraße 1088 unterwegs.

Sie missachtete die Vorfahrt eines von Neuenstadt kommenden Lkw. Es kam zum Zusammenst0ß. Dabei wurde der VW rund 20 Meter nach rechts geschoben. Die junge Frau wurde in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr aus ihrem Auto gerettet werden. der 52-jährige Lkw-Fahrer blieb unverletzt.

Nach Angaben der Polizei wird der Sachschaden auf rund 35.000 Euro geschätzt. Die beiden Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.

Noch auf der Rückfahrt des Einsatzes wurde der Löschzug Künzelsau zu einem Folgeeinsatz nach Niedernhall gerufen. Gemeldet war ein Dachstuhlbrand. Nach Erkundung mit der Drehleiter stellte sich jedoch heraus, dass es sich nicht um einen Brand, sondern um einen Defekt an der Solaranlage des Hauses handelte. Dabei trat heißes Wasser aus der Anlage. Die Feuerwehr Künzelsau löste sich daraufhin aus dem Einsatz heraus.

Quelle: Feuerwehr Künzelsau




Dachstuhl brennt

Der Löschzug Künzelsau wurde gemeinsam mit der Abteilung Gaisbach, der Führungsgruppe Kochertale und dem Rettungsdienst am Sonntag, den 03. April 2022, zu einem Dachstuhlbrand nach Kemmeten gerufen. In einem Zimmer im Dachgeschoss war ein Feuer ausgebrochen. Beim Eintreffen der Kräfte waren die Bewohner bereits in Sicherheit.

Über zwei C-Rohre wurde der Brand im Innenangriff bekämpft. Mit zwei weiteren C-Rohren wurde von aussen und über die Drehleiter abgelöscht. Die Feuerwehr konnte den Brand zwar schnell unter Kotnrolle bringen und ablöschen, der Dachstuhl brannte indes trotzdem völlig aus.

Text und Fotos: Feuerwehr Künzelsau




Stadt und Kirche spenden für fünfköpfige Familie nach Wohnhausbrand in Künzelsau

Nach dem Brand in einem Wohnhaus in der Schnurgasse in der Nacht von Freitag, den 21. Januar 2022, auf Samstag, den 22. Januar 2022, steht die fünfköpfige Familie nun obdachlos und mit leeren Händen da. Die Familie wurde zunächst durch die Stadtverwaltung in einem Gasthof untergebracht. Der Brandrauch machte die kompletten Gegenstände in der Wohnung unbrauchbar. Wer der Familie in Not helfen möchte, kann das schnell und einfach mit einer Geldspende tun:

Empfänger: Stadtverwaltung Künzelsau

Verwendungszweck: Brand Schnurgasse

IBAN: DE02 6225 1550 0005 0018 08

BIC: SOLADES1KUN, Sparkasse Hohenlohekreis

Das Geld wird an die Familie für den Kauf des Nötigsten wie etwa Kleidung und Mobiliar weitergeleitet.

Eine Spendenbescheinigung kann nicht ausgestellt werden.

„Es ist tragisch, was der Familie am Wochenende zugestoßen ist. Wir wollen nun schnell und unbürokratisch unterstützen“, so Bürgermeister Stefan Neumann. An der Spendenaktion der Stadtverwaltung beteiligt sich auch das Evangelische Dekanat Künzelsau mit einer Spende in Höhe von 1.000 Euro. „In Krisenzeiten wie diesen zählt der Zusammenhalt. Wir möchten den Gemeindemitgliedern helfen, wo wir können“, so Dekan Dr. Friedemann Richert.

Eine Sofort-Hilfe von der Stadtverwaltung Künzelsau in Höhe von 500 Euro erhält die Familie durch die stellvertretende Bürgeramtsleiterin und Zuständige für das Feuerwehrwesen bei der Stadtverwaltung, Karin Schreiber.

Fotos: Feuerwehr Künzelsau. Text: Stadtverwaltung Künzelsau




Massiver Feuerwehreinsatz auf A6-Autobahnparkplatz

Rund 10 Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr sind auf einem Parkplatz auf der A6 bei Öhringen in Richtung Heilbronn im Einsatz – der Parkplatz ist wegen des Feuerwehreinsatzes derzeit nicht nutzbar.

Rauch aus dem Kofferraum

Eine Vorabinformation der Polizei besagt, dass bei einem Fahrzeug eine Rauchentwicklung aus dem Kofferraum bemerkt wurde und aus diesem Grund die Feuerwehr alarmiert wurde. Weiteres ist derzeit noch nicht bekannt.

Text: Matthias Lauterer