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GAMECHANGER Festival in der Arena Ilshofen

Unter dem Motto UPGRADE YOUR LIFE steht das diesjährige GAMECHANGER Festival am 12.12.2026 in der Arena Ilshofen. Deutschlands TOP Speaker sprechen unter anderem zu den Themen Narzissmus, toxische Umfelder, Finanzen, Fitness, Mental Mindset und Hautverjüngung. Daneben gibt es Comedy vom Feinsten mit Björn von Morgenstern. Danach wartet die größte After-Show-Party in der Region mit Live-Musik. Tickets ab 49 Euro gibt es ab sofort über GSCHWÄTZ und EVENTIM.

Wie schaut das Leben Deiner Träume aus?

„Bei diesem Event geht es darum, herauszufinden, welches Leben das Leben meiner Träume ist und wie ich dieses Leben leben kann“, erklärt Dr. GSCHWÄTZ-Herausgeberin Sandra Hartmann. Die Unternehmerin führt durch die abendliche dreistündige Show mit Live-Gästen, Comedy und Musik.

https://youtube.com/shorts/SdsW8MFrxfk?feature=share

Deutschlands Narzissmus-Experte Nummer 1

Es geht auch um wirtschaftlichen Erfolg und wie man diesen erreicht. Daneben sprechen Key Speaker – Spezialisten auf ihrem jeweiligen Gebiet – auch über Themen wie etwa das richtige Mental Mindset für ein Leben Deiner Träume, über die wichtigsten Fitness Facts für einen schnellen Traum-Body, darüber, wie man seine Haut um 10 Jahre gesund verjüngt und wie ich mit Narzissten in meinem privaten Umfeld und toxischen Arbeitsfeldern umgehe, um mein Leben in Frieden und Harmonie zu leben.

So spricht unter anderem Deutschlands Narzissmus-Experte Nummer 1 in Deutschland, Pablo Hagemeyer („Gestatten, ich bin ein Arschloch“) über sein neues Buch, in welchem er sich intensiv mit toxischen Arbeitsfeldern befasst.

Die Trennungs- und Krisen-Expertin Claudia Herberger skizziert den Weg hin in ein glückliches, befreites Leben, auch wenn die Umstände manchmal schwieriger nicht sein können.

Influencer Bucci hat seinen Weg bereits gefunden: Weg von der bayrischen Kleinstadt-Idylle in Bayern nach Berlin, in die Hauptstadt Deutschlands, weg vom Alkohol und hin zu einem selbst bestimmten Leben.

Personaltrainerin Sandra Stanke vermittelt anschaulich, welche Do’s und Don’ts den höchsten Effekt bewirken, um seinen Körper schnell in TOP Shape zu bringen.

Schönheits-Expertin Dr. Katharina Herberger aus Hamburg erklärt, wie man seine Haut um 10 Jahre verjüngt.

Autorin und Mobbing-Expertin  Ghenet Yebio spricht über den Suizid ihres Sohnes und was sich in Deutschland ändern muss.

Daneben gibt es Comedy vom Feinsten mit Björn von Morgenstern und Live-Musik bei der größten After-Show-Party in der Region.

GSCHWÄTZ-Herausgeberin. Sandra Hartmann moderiert die Veranstaltung.

Tickets gibt es ab sofort ab 49 Euro bei GSCHWÄTZ (info@gschwaetz.de) oder bei EVENTIM.




Die besten PICs vom Streetfood-Festival

Von Freitag bis Sonntag konnten sich Besucher:innen in der Künzelsauer Innenstadt durch alle Herrenländer schlemmen. Hier veröffentlichen wir eine kleine Fotogalerie der Food-Trucks.




Über 15 Food-Trucks stehen bereit: Streetfood-Festival und verkaufsoffener Sonntag

Am Wochenende gibt es in der Künzelsauer Innenstadt allerlei Köstlichkeiten zum Probieren, unter anderem ungarische Langos, Pulled Burger, indische Samosas oder auch Eventcooking erwarten die Besucher:innen seit Freitag bis Sonntag. Am Sonntag dürfen sich Besucher:innen zusätzliche über verkaufsoffene Geschäfte freuen.
Über 15 Food-Trucks bieten internationale Spezialitäten an.

Das Ganze wird garniert mit Live-Musik, eine Hüpfburg für die Kids steht ebenfalls bereit und kreative Stationen wie eine Malecke.

ÖFFNUNGSZEITEN
Freitag, den 04.10.2024 16:00 – 21:00 Uhr
Samstag, den 05.10.2024 12:00 – 21:00 Uhr
Sonntag, den 06.10.2024 11:00 – 19:00 Uhr
LOCATION
Innenstadt
74653 Künzelsau
EINTRITT FREI
LECKERE FOODTRUCKS
Majsai’s Langos🥕 – süße & herzhafte ungarische Langos
American Mac & Cheese🥕 – Mac & Cheese mit verschiedenen Toppings
Eventcooking Moosburg🥕🌱🌾- Pulled Pork Burger, OMG Burger,Rustic Fries, Bavarian HotDog…
Encanto Peruano🥕🌾- Tamales, Maniokpommes, Empanadas…
Waffelberge🥕-Bubble Waffles mit verschiedenen Toppings (Sa. + So.)
Dalchini – Indische Küche🥕🌱🌾- Butterchicken, Pavbhaji, Samosa, Mango Lassi…
Churros Manufaktur🥕- spanische Churros mit verschiedenen Soßen
Smoked Burger🥕- Burger mit bis zu 18 Stunden geräuchertem Fleisch
Little Tasty Diner🥕- Pancakes mit verschiedenen Toppings
Chips Arena🥕🌾- Canadian Poutine mit Chilli Cheese, Pulled Pork,…
Replay Food Truck🥕🌱- verschiedene Burger mit Pulled Pork, Garnelen, Bacon…
Pizza Calabrisella🥕- verschiedene Pizzavariationen
m&s food🥕- verschiedene italienische Pasta
Emma’s mobiles Kaffeecatering ☕️ – verschiedene Kaffeespezialitäten
Zampetis Leckerein 🥕 – griechische Spezialitäten
L’imonkee 🍹 – Cocktails, Drinks & More
Johann Food 🥕- gebratene Nudeln (Sa. + So.)



Wesen aus Märchen, Mythen und fantastischen Welten in Hohebuch

Nach langer Pause lädt der Verein Kunstform Marionette e.V.  vom 28. bis 30. Oktober 2022 zum Festival der Marionette in die Heimvolkshochschule Hohebuch ein.

Alle Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen und der Kartenreservierung:

 

 

Pressemitteilung




„Ich möchte verstehen, warum ein Mensch einen anderen Menschen liegen lässt, nachdem er ihn überfahren hat“

Was als „Männerwochenende“ geplant war, endete in einer Katastrophe.

Auf einem Acker von einem Auto überfahren

Am Donnerstag, den 04. August 2022, machte sich Michael W. mit einem Freund auf den Weg zur Echinger Brass Wiesn. Bis Sonntag wollten die beiden Familienväter bleiben. Am Freitag klingelt die Polizei bei Michaels Ehefrau Alexandra. Ihr Mann sei auf dem Festivalgelände auf einem Acker (ein abgeerntetes Gerstenfeld) von einem Auto überfahren worden.

„Wir hoffen, dass es Zeugen gibt“

Was genau in der Nacht von der Donnerstag auf Freitag gegen 01 Uhr passiert ist, weiß bislang niemand so genau. Erste Zeugenhinweise sollen eingegangen sein. Der oder die Täterin wurde jedoch bislang noch nicht gefunden. Daher geht Alexandra W. an die Öffentlichkeit. Die gebürtige Crailsheimerin möchte wissen, was passiert ist: „Wir hoffen, dass es Zeugen gibt. Es ist unbegreiflich. Ich möchte verstehen, warum ein Mensch einen anderen Menschen liegen lässt, nachdem er ihn überfahren hat“, sagt Alexandra gegenüber unserer Redaktion GSCHWÄTZ auf Nachfrage.

Diverse Knochenbrüche

Michael liegt derzeit schwer verletzt im künstlichen Koma in einem Krankenhaus. Der 34-Jährige hatte noch Glück im Unglück. Ein Feuerwehrmann hat den Mann am Boden liegen sehen, die Erstversorgung gemacht und den Rettungsdienst verständigt. Ansonsten wäre Michael wohl verblutet. Laut seiner Frau hat er sehr schwere Knochenbrüche am ganzen Körper. Was besonders betroffen ist, sind seine Beine. Beide Oberschenkel sind gebrochen, auch seine Rippen und Schultern. Glück im Unglück: Von einer Kopfverletzung blieb er verschont. „Er hatte sehr viel Glück, dass er es überhaupt überlebt hat“, sagt Alexandra. „Wir hoffen, dass er bald wieder aufwachen darf, aber das wird noch ein langer Weg und auch er muss dann auch erstmal verarbeiten, was da passiert ist.“

„Versuche jetzt, stark zu sein“

Nach dem ersten Schock versucht die Ehefrau und Mutter eines vierjährigen Jungen ihre Energie nun zu sammeln für die folgenden Tage, Wochen und Monate. „Es wird ein langer Weg werden“, haben ihr die Ärzte gesagt. „Ich versuche jetzt, stark zu sein und positiv zu bleiben. Wir haben Gott sei Dank sehr viel Unterstützung von Familien und Freunden und man versucht, sich nicht hängen zu lassen. Man hat da aber auch keine Wahl.“

Text: Dr. Sandra Hartmann




„Die Ortspolizeibehörden sind zuständig“

Fakt ist, dass die größte Sommerveranstaltung, die in Künzelsau geplant war und auf die sich viele Menschen gefreut haben, das Schlaraffenklang-Festival nicht stattfinden wird. Der Veranstalter weist jegliche Verantwortung dafür von sich und wirft dem Landratsamt vor, ihm Steine in den Weg gelegt zu haben.

Landratsamt kann Vorwürfe des Veranstalters nicht nachvollziehen

Nicht nachvollziehen kann Sascha Sprenger, Pressesprecher des Landratsamtes, die Aussagen von  Stefan Ole Linseisen und Marco Schrenk, den Geschäftsführern von Schlaraffenklang, gegenüber GSCHWÄTZ . Die Veranstalter des geplanten Festivals in Künzelsau kritisierten das Landratsamt, da dieses ihnen anscheinend erst  5 Tage vor dem geplanten Festival die Auflagen für eine Maskenpflicht auf dem gesamten Festivalgelände mitgeteilt hätten.

Maskenpflicht ist in der Corona-Verordnung des Landes geregelt

Sprenger sagt, dass es keine behördliche Verordnung des Landratsamtes gegeben habe, die Coronamaßnahmen ergäben sich aus der aktuell geltenden Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg, auf diese hat der Landkreis keinen Einfluss. Die Corona-Verordnung sieht eine Maskenpflicht unter bestimmten Voraussetzungen vor, erläutert Sprenger auf  GSCHWÄTZ-Anfrage: „Gem. § 3 Abs. 2 Nr. 2 CoronaVO gibt es im Freien keine Maskenpflicht, es sei denn, es ist davon auszugehen, dass ein Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Personen nicht zuverlässig eingehalten werden kann. Im Hygienekonzept waren keine Maßnahmen zur Einhaltung des Mindestabstands beschrieben. Daher war davon auszugehen, dass die Veranstaltung wie ein normales Open-Air ablaufen soll und deshalb in manchen Bereichen wie z. B. vor der Bühne, vor Verkaufsständen und in Wartebereichen der Mindestabstand nicht zuverlässig eingehalten werden kann.“

Ortspolizei Künzelsau dafür zuständig

Im Übrigen sei das Landratsamt für die Genehmigung derartiger Veranstaltungen auch nicht der richtige Ansprechpartner, sondern die Stadt Künzelsau: „Die Ortspolizeibehörden (= Städte und Gemeinden) sind für den Vollzug der CoronaVO des Landes Baden-Württemberg zuständig und entscheiden auch über eventuelle Ausnahmen in eigener Zuständigkeit.“

Stadt Künzelsau hat das Landratsamt um Rat gefragt

Die Stadt Künzelsau habe das Landratsamt allerdings um Rat gefragt, die entsprechende E-Mail mit dem Hygienekonzept des Veranstalters sei am Freitag, 20.08.2021, beim Landratsamt eingegangen „und wurde am Montagvormittag, 23.08.21, per E-Mail beantwortet, also am nächsten Arbeitstag“, so Sprenger.

Sprenger fährt fort: „Es gab also keine „offizielle behördliche Bekanntgabe des Landratsamts“ oder eine „behördliche Verordnung durch den Landkreis Hohenlohe““.

Änderung des Veranstaltungskonzepts

Hintergrund der Anfrage der Stadt Künzelsau war offenbar eine Änderung des Veranstaltungskonzepts: War anfangs noch von „Tanzquadraten“ die Rede (GSCHWÄTZ berichtete), in denen die Abstandsregeln wohl gewahrt gewesen wären, schreibt Sprenger aufgrund des vorgelegten Hygienekonzepts jetzt davon, „dass die Veranstaltung wie ein normales Open-Air ablaufen soll“. Warum diese Änderung kurzfristig vorgenommen werden sollte, ist unklar.

Landratsamt widerspricht Linseisen vehement

Kontrovers wird es, wenn Sprenger die Aussage, dass ähnliche Veranstaltungen an anderen Standorten maskenlos stattfinden würden, kommentiert: „Nachfragen bspw. bei der Stadt Mannheim (als einem der vom Veranstalter genannten Beispiele) haben ergeben, dass sich die Behörden auch dort an der CoronaVO orientieren und keine Ausnahmen von der Maskenpflicht zulassen.“
Zu Linseisens Aussage „Aussage des Landratsamts ist, dass dort unter anderem eine Ausnahmegenehmigung erteilt wurde, die es im Nachhinein jedoch so nicht wirklich hätte geben dürfen“, erwidert Sprenger: „Es gab auch von Seiten des Landratsamts keine Aussage zu Veranstaltungen in anderen Regionen von Baden-Württemberg.“

Landratsamt telefonisch für Schlaraffenklang nicht erreichbar?

Schlaraffenklang monierte in seiner Pressemitteilung, dass das Landratsamt bzw. die betreffenden Sachbearbeiter:innen telefonisch nicht erreichbar war. Auch in diesem Punkt verweist Sprenger wieder auf die Zuständigkeiten: „Die Ortspolizeibehörden (= Städte und Gemeinden) sind für den Vollzug der CoronaVO zuständig und entscheiden auch über eventuelle Ausnahmen in eigener Zuständigkeit. Das Landratsamt als übergeordnete Behörde war in diesem Fall auf Anfrage der Stadt Künzelsau lediglich beratend tätig.“

Text: Matthias Lauterer

 

 

 

 

 

 

 




„Schwer zu begreifen, warum uns absichtlich Steine in den Weg gelegt werden“

Das geplante dreitätige Festival am Wertwiesen in Künzelsau vom 27. bis 28. August 2021 (wir berichteten) fällt ins Wasser beziehungsweise wird auf 2022 verschoben. Nur wenige Tage vor dem Festivalwochenende sagt der Veranstalter Schlaraffenklang ab. In seiner Begründung loben  Stefan Ole Linseisen und Marco Schrenk, die Geschäftsführer von Schlaraffenklang, die Stadt Künzelsau, kritisieren aber das Landratsamt in seiner Entscheidungspolitik deutlich.

Festival soll nachgeholt werden

Das Festival soll 2022 mit denselben Acts stattfinden. Entsprechende Ersatztermine werden gemeinsam mit den Künstlern und der Stadt Künzelsau im September 2021 besprochen. Die Künstler haben, so die Veranstalter in ihrer Presseerklärung, haben bereits zugesichert 2022 in Künzelsau zu spielen.

Maskenpflicht sei auf dem kompletten Veranstaltungsgelände verhängt worden

Warum das Festival so wenige Tage vorher abgesagt wird, dazu erklärt Schlaraffenklang: „Aufgrund der behördlichen Verordnung durch den Landkreis Hohenlohe ist eine Maskenpflicht in Bereichen, indem man keinen Mindestabstand einhalten kann, also somit auf dem kompletten Veranstaltungsgelände, verhängt worden. Zusätzlich gelte die 3G-Regel. Dies wurde von uns seit Donnerstag anders kommuniziert, da in Rücksprache mit den verantwortlichen Ämtern, sowie mit lokalen weiteren Veranstaltern die Maskenpflicht
anders kommuniziert wurde. Die offizielle behördliche Bekanntgabe des Landratsamts erhielten wir am 23. August 2021 am Nachmittag. Dies nur knapp 5 Tage vor der erstenVeranstaltung, wodurch uns jeglicher Spielraum für Konzeptanpassungen genommen wurde.“

Erst kurz vorher sei Bekanntgabe bezüglich Maskenpflicht vom Landratsamt gekommen

Interessant sei ebenfalls der Sachverhalt, so Schlaraffenklang weiter, „dass bei Veranstaltungen am gleichen Wochenende in anderen Regionen von Baden-Württemberg diese Regelungen nicht greifen, obwohl dort teils mehr Menschen auf kleinerem Gelände zusammenkommen. Aussage des Landratsamts ist, dass dort unter anderem eine Ausnahmegenehmigung erteilt wurde, die es im Nachhinein jedoch so nicht wirklich hätte geben dürfen.“

Einheitliche Konzepte auch regionenübergreifend wünschenswert

Weiterhin sei das Landratsamt nur schwer erreichbar gewesen: „Schade für uns ist ebenfalls, dass die zuständigen Personen im Landratsamt für uns nicht telefonisch erreichbar, oder ansprechbar waren“, sagen die Geschäftsführer in ihrer Pressemitteilung und betonen, worum es ihnen geht: „Unser Argument ist nicht, dass andere, ähnliche Veranstaltungen ebenfalls mit der Maskenpflicht belegt werden sollen, sondern uns als Firma „Schlaraffenklang Events“ hätte es gefreut, wenn alle Landkreise mit ihren eigenen Prüfstellen sich an ein gemeinsames Konzept halten würden und dies auch von vornherein korrekt kommuniziert worden wäre. Unseres Erachtens ist es nicht fair, erst groß über die Presse sämtliche Freiheiten anzukündigen, um das Lob dafür zu ernten, aber dann bei der Umsetzung entweder kurzfristig zurückzurudern oder gar keine Auskunft darüber zu erteilen. Die unterschiedlichen Auslegungen in den Regionen sehen wir als Wettbewerbsverzerrung an und warten bis heute auch noch auf eine offizielle Stellungnahme hierzu. Die Sinnhaftigkeit, dass in Diskotheken die Maskenpflicht wegfällt, bei Open-Air-Veranstaltungen aber bestehen bleibt, ist auch für erfahrene Veranstalter zusätzlich nicht
mehr nachvollziehbar, da wir stets sehr um den Schutz aller Gäste bemüht sind, indem die Kapazitäten minimiert wurden und die 3G-Regel ebenfalls bestehen bleibt.“

Corona: „Als Veranstalter waren die letzten eineinhalb Jahre nicht einfach“

Schwierig sei die Lage durch Corona generell für Veranstalter aus der kulturellen Branche: „Als Veranstalter waren die letzten eineinhalb Jahre nicht einfach. Besonders für uns, da wir erst im Oktober 2019 gegründet wurden und eigentlich fast nur „Corona-Veranstaltungen“
durchführen konnten. Während andere Veranstalter lieber nichts unternahmen, haben wir als Firma versucht, den Menschen Zugang zu Musik und zur Kultur zu ermöglichen. Egal ob Auto-, Abstandskonzerte oder Live-Stream-Events. Allerdings fällt es auch uns nun
sehr schwer zu begreifen, warum uns absichtlich Steine in den Weg gelegt werden, obwohl der eigentliche Weg selbst schon kein leichter ist.“

Dank geht an die Stadt Künzelsau

Leinseisen und Schrenk bedanken sich bei den Sponsoren, „die uns bereits mitgeteilt haben, dass sie auch 2022 wieder dabei sind. Besonders erwähnen möchten wir auch, dass Bürgermeister Stefan Neumann und die komplette Stadtverwaltung Künzelsau inklusive
Ordnungsamt diese Veranstaltungen unterstützt haben. Es ist gut zu wissen, solche Partner bei der Stadt Künzelsau und auch bei den Sponsoren, um sich zu haben, was uns ebenfalls positiv in die Zukunft blicken lässt. Alle Tickets behalten Ihre Gültigkeit für die Ersatzveranstaltungen 2022, können jedoch auf Wunsch auch storniert werden. Für die Ticketinhaber, die uns jedoch weiterhin die Treue halten werden, werden wir uns im Jahr 2022 mit einer weiteren Überraschung und einem noch faszinierenderen Festival
bedanken.“

Flyer Schlaraffenklangfestival in Künzelsau im August 2021. Quelle: Veranstalter




Dreitägiges Festival auf den Wertwiesen im August

Die Firma Schlaraffenklang Events organisiert für den 27. bis 29. August 2021 auf den Wertwiesen in Künzelsau ein Musikfestival, das aus drei einzelnen Veranstaltungen besteht.

Das finale Programm sieht folgendermaßen aus:

Freitag, den 27. August 2021 – Schlaraffenklang presents Mausio von 19:45 Uhr – 01:30 Uhr (Einlass 18:45 Uhr)

Samstag, den 28. August 2021 – 80er/90er Party von 21 Uhr – 02:30 Uhr (Einlass 20 Uhr)

Sonntag, den 29. August 2021 – Schlaraffenklang presents Felix Jaehn von 15 Uhr – 22 Uhr (Einlass 14 Uhr)

Verkauft werden Tanzquadrate

Verkauft werden Tanzquadrate (4 x 4 Meter), in denen bis zu fünf Personen Platz haben. Diese sind mit Sitzgelegenheiten ausgestattet, man darf aber auch darin tanzen. Außerhalb des Quadrats herrscht Maskenpflicht und Abstandsregeln sind einzuhalten. Zutritt erhalten nur Personen, die entweder geimpft, getestet oder genesen sind. Für alles wird ein Nachweis benötigt.

Künstler

Am Freitag startet Mausio. Er ist laut dem Veranstalter ein angesagter Künstler im Bereich Future Techno. Mit einem Plattenvertrag bei Warner Music und Auftritten in ganz Europa ist der Begriff Mausio vor allem bei einer Altersgruppe von 16 bis 20 Jahren ein steter Begriff. Am

Samstag geht es zurück in die 80er und 90er Jahre. Marco und Ole aus Würzburg präsentieren die besten Hits der vergangenen Jahrzehnte. Spider Murphy Gang, Nirvana, Mr. President, Cyndi Lauper, Dr. Alban, Green Day, Backstreet Boys und viele mehr werden an dem Abend über den Wertwiesen erklingen und zum Tanzen und Mitsingen aktivieren.

Felix Jaehn wird am Sonntag dann auf den Wertwiesen in Künzelsau auflegen. Er ist neben Robin Schulz und Paul Kalkbrenner einer der erfolgreichsten DJs Deutschlands. Mit Hits wie Bonfire, Close your eyes, hot 2 touch und vielen Weiteren Songs ist er Stammgast in den deutschen Charts.

Als B-Headliner wurde zudem Fabian Farrel verpflichtet. Der gebürtige Krefelder ist aus der Festival-Szene seit mehreren Jahren nicht mehr wegzudenken. Zudem hatte err ach als Producer mit „Against the Rest“ seinen großen Durchbruch. Auch Edgaar wird auf der Bühne ein Set zum besten geben. Der Osnabrücker wird in der heimischen Presse schon als „neuer Robin Schulz“ gefeiert. Im Oktober kommt seine erste Single auf dem deutschlandweit bekannten Musiklabel Kontor heraus. Support: DomAir, Emencee & Ole Bott, DJ Cosmin

Vorverkauf

Der Vorverkauf startet vermutlich am Freitag, den 06.08.2021 (unter Vorbehalt). es ist nur der Kauf von jeweils 1 Tanzquadrat möglich (um einen Schwarzmarkt zu verhindern). Für Essen und Getränke ist vor Ort gesorgt. Es dürfen keine eigenen Speisen und Getränke mitgebracht werden. Abendkasse besteht nur, wenn noch Tickets über bleiben. Es werden erst einmal 500 Tickets verkauft, sollte der inzidenz Weitere Zuschauer möglich machen, wird es nochmals eine 2. Verkaufsrunde geben.

Preise fürs Quadrat (maximal 5 Personen)

Freitag: Schlaraffenklang presents Mausio, 1. – 3. Reihe 65 Euro pro Quadrat, ab 4. Reihe 50 Euro das Quadrat

Samstag: 80er/90er Party, 35 Euro das Quadrat

Sonntag: Schlaraffenklang presents Felix Jaehn, 1. – 3. Reihe 200 euro pro Quadrat, ab 4. Reihe 175 Euro das Quadrat

die Tickets kann man unter den folgenden Links kaufen:

 

Freitag Schlaraffenklang presents Mausio: https://schlaraffenklang-festival.ticket.io/60kjz9b9/?fbclid=IwAR2tald_Zcw9IBfISbHkKKJUyI16MQv7lyL7DN-accSI3CC1RJQ5j7hOCyk

 

Samstag: 80er/90er Party: https://schlaraffenklang-festival.ticket.io/mfdu6y92/?fbclid=IwAR2YJY2Fq0zqFt2c5uj3_rQlBovof9qBS9lUvCa_3H2FZBiZA3Ha4vHBINo

 

Sonntag, Schlaraffenklang presents Felix Jaehn: https://schlaraffenklang-festival.ticket.io/2tumpaw4/?fbclid=IwAR0ITexrgE3k_dpMXEJFMLVpB86LST79kwV8vgn_XPKWP36bJcdB-geZqmM

Flyer Festival in Künzelsau im August 2021. Quelle: Veranstalter

 

 




Taubertal-Festival: „Gelände und Campingplätze blieben so sauber wie nie zuvor“

Am Sonntagabend, den 11. August 2019, ging das 24. Taubertal-Festival in Rothenburg ob der Tauber zu Ende. Insgesamt 14.500 Besucher feierten am Wochenende zu Bands wie die Die Toten Hosen, Die Fantastischen 4 oder Bosse. Am Freitag, den 09. August 2019, sorgte ein Sturmtief für die erste Programmunterbrechung und zeitweise Gelände-Räumung in der Geschichte des Taubertals. Eine Gewitterzelle brachte heftigen Regen, Blitz und Donner mit sich. Aufgrund des Unwetters und der Zeitweise-Räumung mussten die Auftritte von The Offspring und Bullet For My Valentine sowie das anschließende Programm im Steinbruch komplett entfallen, heißt es in einer Pressemitteilung vom Veranstalter.

Besonders lobend lässt sich in diesem Jahr das Umweltbewusstsein der Besucher erwähnen, wie Veranstalter Volker Hirsch von der KARO Konzertagentur und der Umweltbeauftragte des Taubertal-Festivals, erwähnt: „Gelände und Campingplätze blieben so sauber wie nie zuvor. Man kann hoffen, dass das Bewusstsein für Umweltschutz steigt.“ Die Veranstaltung, bei der Umweltbewusstsein und Mülltrennung auch für Jugendliche eine wichtige Rolle spielen, unterstützte auch in diesem Jahr wieder das Projekt Viva con agua. Die Organisation sammelte vor Ort Pfandbecher, um den Erlös einem Projekt für bessere Trinkwasserversorung in Entwicklungsländern zugute kommen zu lassen. Auch die Initiative „Tanzen statt Torkeln“ ist inzwischen fester Bestandteil des Festivalbildes. Ihre Mitarbeiter leisteten erneut vor Ort Aufklärungsarbeit über den verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol und regte junge wie ältere Besucher zum Nachdenken über die Gefahren von übermäßigem Alkoholgenuss an – für sich und für andere.

GSCHWÄTZ war am Montag Abend, keine 24 Stunden nach Ende des Festivals, auf dem Gelände und sich ein Bild gemacht.

Wenn das Dixi-Klo nicht reicht. Foto: GSCHWÄTZ

Hier ist wohl bei der Hälfte es Abbaues der Geduldsfaden gerissen. Foto: GSCHWÄTZ

Ob da noch jemand drin ist? Foto: GSCHWÄTZ

Da wurde scheinbar ein Sofa promt zum Lagerfeuer. Foto: GSCHWÄTZ

Mit Teppichboden wird die freie Natur gleich viel heimelicher. Foto: GSCHWÄTZ

Bereit fürs nächste Jahr. Foto: GSCHWÄTZ

Der Toilettengang wurde scheinbar optimiert. Foto: GSCHWÄTZ

Vermisst jemand seinen Schuh? Foto: GSCHWÄTZ

Es wurden einige Sofas zurück gelassen. Foto: GSCHWÄTZ

Ein Container voller Altglas – der Inhalt der Falschen wurde am Wochenende vernichtet. Foto: GSCHWÄTZ

Die Sammelstelle für Zeltgerüste. Foto: GSCHWÄTZ

Kühlschränke wurden zurück gelassen. Wo die wohl am Wochenende standen? Foto: GSCHWÄTZ

Gummistiefel, Batterien und ein leerer Müllsack. Foto: GSCHWÄTZ

Der Pavillon war es wohl nicht mehr wert mit nach Hause genommen zu werden. Foto: GSCHWÄTZ

Tütenweise Müll wurde einfach liegen gelassen. Foto: GSCHWÄTZ

Wofür das Plantschbecken wohl genutzt wurde? Foto: GSCHWÄTZ

Viel aufgeräumt wurde in diesem Lager scheinbar nicht. Foto: GSCHWÄTZ

Matratzen und Müll. Foto: GSCHWÄTZ

Glasscherben gab es selten zu sehen. Foto: GSCHWÄTZ




Taubertal-Festival: Marihuana in einer Dose Schwartenmagen

Wie jedes Jahr lag auch 2019 der Schwerpunkt der Polizei vor, während und nach dem Taubertalfestival im bayerischen Rothenburg bei der Verkehrssicherheit. Sechs Tage lang behielten die Ordnungshüter des Polizeireviers Bad Mergentheim den An- und Abreiseverkehr im Auge. Sie wurden unterstützt von Drogenspezialisten aus dem gesamten Gebiet des Heilbronner Polizeipräsidiums sowie Polizeihundeführern.

Polizeihauptkommissar Thilo Waltert, der den Einsatz zum ersten Mal leitete, war insgesamt mit dem Ablauf zufrieden, musste aber eine Zunahme der Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz registrieren. Im vergangenen Jahr wurden 40 Frauen und Männer mit Rauschgift erwischt, in diesem Jahr waren es 58.

Die sichergestellte Rauschgiftmenge lag 2018 bei 80 Gramm Marihuana, neun Joints und einer kleinen Menge Amphetamin. Auch dieses Jahr bewiesen die besonders geschulten Beamten sowie die eingesetzten Rauschgifthunde ‚gute Näschen‘. Insgesamt konnten 71 Gramm Marihuana, 19 Joints, zwei Kilogramm Marihuanakekse sowie kleinere Mengen Amphetamine, Kokain und Haschisch beschlagnahmt werden. Revierleiter Olaf Bamberger hebt die Leistung der Einsatzkräfte beim Auffinden des Rauschgifts besonders hervor, da die Verstecke zum Teil äußerst raffiniert waren. Die kuriosesten Verstecke waren in Dosen. In einem Fall steckte Marihuana im Inhalt einer Dose mit Schwartenmagen und in einem anderen im Inhalt einer Cremedose. Auch im Himmel eines Autodachs wurde die Polizei fündig. Thilo Waltert zeigt sich zufrieden mit der Moral der Besucher. Obwohl sich aufgrund des schlechten Wetters die Hauptanreisezeit in den Donnerstag schob und sich deswegen lange Staus bildeten, waren die Leute geduldig.

Der Einsatzleiter blickt zurück: „Es gab trotz der langen Wartezeiten keinerlei Aggressionen oder Gewaltvorfälle. Alles lief in einer entspannten und freundlichen Atmosphäre ab“. Insgesamt kontrollierten seine Einsatzkräfte mehr als 2.600 Personen in knapp über 1.700 Fahrzeugen. Fast 400 Alco-Tests und weit über 200 Urintests wurden durchgeführt. Über 50 Autofahrer werden wegen Alkohol oder Drogen am Steuer angezeigt. Erster Polizeihauptkommissar Olaf Bamberger erklärt: „Es war sehr hilfreich, dass die Zusammenarbeit mit den bayerischen Kollegen, die jenseits der Landesgrenze eingesetzt waren, reibungslos klappte“. Der Revierleiter ließ eine vorbildliche Tradition weiterführen. Am Ende des Tauberfestivals können Autofahrer einen Alcotest machen – und zwar bevor sie wegfahren. Und auch in diesem Jahr waren wieder einige dabei, die sich noch einmal ein paar Stunden auf´s Ohr legten, weil das Messgerät Promillezahlen anzeigte, die nicht nur in verbotener, sondern vor allem in gefährlicher Höhe schwebten. Olaf Bamberger macht deutlich: „Wir sind überzeugt, dass wir mit dieser Präventionsmaßnahme die Verkehrssicherheit rund um diese Mega-Veranstaltung mit 15.000 Besuchern steigern können“.

Interessant sei die Tatsache, dass sich die Festivalgäste nicht nur an diese Maßnahme gewöhnt haben, sondern sehr gerne und zahlreich in Anspruch nehmen. Dass die Maßnahmen wirken, zeigt die Unfallbilanz. Im Bereich des Polizeireviers Bad Mergentheim geschah über die sechs Tages kein einziger Unfall mit Beteiligung eines Festivalbesuchers.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn