FDP findet Wasserstoff als einer der „Zukunftsantriebe“ sinnvoll
In den Räumen der EnBW in Öhringen ließen sich am Freitag, 27. August 2021, zahlreiche Bürger sowie Stephen Brauer (MdL, FDP) und Valentin Abel (FDP-Kandidat für die Bundestagswahl 2021) unter dem Titel „Wohin geht die Reise mit dem Wasserstoff?“ Zukunftsoptionen für die Energiewende erläutern.
Die FDP teilt dazu mit:
Wohin geht die Reise mit dem Wasserstoff ?
Der Leiter des Regionalzentrums Neckar-Franken der EnBW, Michael Gutjahr, begrüßte zahlreiche Mitglieder und Gäste der FDP Hohenlohe am Öhringer Standort.
Nach der Vorstellung des Unternehmens übernahm Dr. Heike Grüner die fachliche Erläuterung der „Wasserstoff-Insel“.
Was ist die „Wasserstoff-Insel“?
Das Projekt will eine Lösungsmöglichkeit für die Energiewende erarbeiten, indem überschüssiger Strom aus erneuerbaren Energien gespeichert und damit nutzbar gemacht werden kann. Die erneuerbaren Energiequellen unterliegen wetterabhängig starken Schwankungen. „Windräder und Photovoltaik-Anlagen müssen zurzeit abgeschaltet werden, wenn zu viel Strom aus diesen Energiequellen erzeugt wird, da keine Speicherkapazitäten vorhanden sind“, so Grüner.
Power-2-Gas als Schlüsseltechnologie
Eine entscheidende Technologie ist dabei „Power-to-Gas“. Hierbei wird durch Strom aus Wasser Gas hergestellt. Das Wasser wird in seine chemischen Bestandteile Wasserstoff und Sauerstoff aufgespalten. Den Wasserstoff kann man in das bereits vorhandene Erdgasnetz (ca. 500 000 km in Deutschland) einspeisen, weitertransportieren und wenn nötig wieder zum Verbrauch bereitstellen. „Speichern“ ist das Zauberwort der Öhringer Wasserstoff-Insel, dem Leuchtturmprojekt für die Region im Bereich erneuerbare Energien.
Erdgasinfrastruktur nutzen
Das Ziel ist einen sicheren Netzbetrieb auch mit Mischgasen zu schaffen. Somit könnte die vorhandene Infrastruktur der Erdgasleitungen ein wichtiger Teil der Energiewende werden.
Quelle: Pressemitteilung der FDP Hohenlohe