1

3 Kindergärten betroffen

An diesem Wochenende hat das Gesundheitsamt des Hohenlohekreises insgesamt 15 neue Corona-Infektionen an das Landesgesundheitsamt gemeldet. Die 7-Tage-Inzidenz liegt jetzt bei 107,4 pro 100.000 Einwohner, am Samstag war sie bereits auf 108,3 gesunken.

Alle Fälle vom Wochenende wurden am Samstag gemeldet, am Sonntag kamen keine weiteren Fälle hinzu.

Durch jeweils einen Fall in zwei Kindergärten in Neuenstein sowie Künzelsau sind insgesamt 55 Personen von einer Quarantäne betroffen.

Weitere Informationen zum Coronavirus sowie das Dashboard mit den einzelnen Zahlen pro Gemeinde sind unter www.corona-im-hok.de zu finden.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes Hohenlohekreis

Coronalage und Inzidenzenzentwicklung im Hohenlohekreis, Stand 30.11.2020.




Auch Georg-Wagner-Realschule hat’s erwischt

Am Mittwoch, den 25. November 2020, hat das Gesundheitsamt des Hohenlohekreises insgesamt 25 neue Corona-Infektionen an das Landesgesundheitsamt gemeldet. Die 7-Tage-Inzidenz liegt jetzt bei 142,9 pro 100.000 Einwohner.

Zwei Neuinfektionen betreffen die Georg-Wagner-Schule in Künzelsau, eine das Bildungszentrum in Bretzfeld. Daneben gibt es weitere Fälle in bereits betroffenen Pflegeeinrichtungen.

Weitere Informationen sowie das Dashboard mit den einzelnen Zahlen pro Gemeinde sind unter www.corona-im-hok.de zu finden.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes Hohenlohekreis

 




Corona-Vorwarnstufe im Hohenlohekreis

Am Mittwoch, den 21. Oktober 2020, hat der Hohenlohekreis laut einer Pressemitteilung mit einer 7-Tage-Inzidenz von 47,9 pro 100.000 Einwohner die erste Corona-Stufe, die sogenannte Vorwarnstufe, erreicht. Insgesamt wurden dem Gesundheitsamt des Hohenlohekreises am Mittwoch 21 Corona-Infektionen bestätigt. Mehr als 120 Kontaktpersonen wurden daraufhin von den Fallermittlern ausfindig gemacht. Einige Betroffene, die positiv sind, befanden sich bereits als K1-Personen in Quarantäne.

Schüler und Kindergartenkinder in Quarantäne

Eine Klasse der Grundschule in Bretzfeld-Bitzfeld befindet sich nun in häuslicher Isolation, vorsorglich wurde hier die ganze Schulkasse sowie zwei Lehrer als K1-Kontaktpersonen eingestuft. Ein weiterer positiver Fall trat in einer Gruppe des Kindergartens Bretzfeld auf, was die Quarantäne einer dortigen Kindergartengruppe mit sich brachte. Häusliche Isolation wurde zudem für eine Fußballmannschaft in Bretzfeld-Bitzfeld angeordnet. Allen K1-Personen wurde eine Testung empfohlen.

Vorerst keine weiteren einschränkenden Maßnahmen für die Bevölkerung

„Wir beobachten die Lage stets mit sehr wachsamem Blick. Unser Augenmerk liegt besonders auf dem Infektionsgeschehen im westlichen Gebiet des Landkreises. Für eine verlässliche Aussage zu möglichen Infektionsherden ist es derzeit aber noch zu früh. Die Kontaktermittlungen laufen auf Hochtouren. Bereits vor Ausrufen der Pandemiestufe 3 für Baden-Württemberg haben wir uns auf das Erreichen der Vorwarnstufe eingestellt und hatten Allgemeinverfügungen zur Verschärfung der Maskenpflicht und Beschränkungen bei privaten Feiern und Veranstaltungen vorbereitet“, so Landrat Dr. Matthias Neth in der Mitteilung. Das Ausrufen der Pandemiestufe 3 für das Land Baden-Württemberg mit Wirkung vom 19.10.2020 brachte landesweit weitreichende Einschränkungen mit sich, weshalb vorerst keine darüberhinausgehenden Maßnahmen für den Hohenlohekreis angeordnet werden.

„Es gilt jetzt, für alle Verantwortung zu zeigen“

„Sollte der Inzidenzwert in kürzester Zeit weiterhin exponentiell steigen und sich das Infektionsgeschehen verschärfen, werden wir prüfen, ob wir in Abstimmung mit dem Land weitere lokale Maßnahmen ergreifen. Dies könnte zum Beispiel die Einführung einer Sperrstunde sein. Es gilt jetzt, für alle Verantwortung zu zeigen und unbedingt die aktuell geltenden Regelungen der Corona-Verordnung des Landes zu beachten. Gemeinsam haben wir die erste Welle der Corona-Pandemie im Frühjahr bewältigt – gemeinsam werden wir mit Vorsicht und Bedacht auch die kritische Herbst- und Winterzeit schaffen. #Hohenlohehaeltzusammen – auch bei der zweiten Pandemiewelle“, appelliert der Landrat eindringlich, die derzeit gültigen Regelungen und Maßnahmen zu beachten.

Maßnahmen der Pandemiestufe 3 in Baden-Württemberg

Mit Ausrufen der dritten Pandemiestufe hat das Land Baden-Württemberg folgende verschärfte Maßnahmen angeordnet:

  • Die Maskenpflicht gilt nun in dem Fußgängerverkehr gewidmeten Bereichen wie Fußgängerzonen und Marktplätzen, wo der Abstand von 1,5 Metern nicht sicher eingehalten werden kann. Ebenfalls besteht Maskenpflicht in den für den Publikumsverkehr geöffneten Bereichen öffentlicher Einrichtungen.
  • Ansammlungen und private Veranstaltungen, insbesondere private Feiern, sind auf zehn Personen begrenzt. Die Anzahl darf nur überschritten werden, wenn es sich ausschließlich um Personen maximal zweier Haushalte handelt oder wenn die Teilnehmer miteinander verwandt sind.
  • Die Teilnehmerzahl für sonstige Veranstaltungen ist auf 100 begrenzt.

AHA-Regeln beachten

Weiterhin gilt, unbedingt die bekannte AHA-Formel (Abstand – Hygiene – Alltagsmaske) zu beachten und regelmäßig zu lüften. Es ist zudem angezeigt, vermehrt Kontakte zu reduzieren. „Ich rufe alle Hohenloherinnen und Hohenloher ausdrücklich dazu auf, zusätzlich zu den aktuellen Bestimmungen auch stets selbst zu prüfen, welche Termine derzeit wirklich unbedingt notwendig sind“, so Neth.

Weitere Informationen

Unter http://www.corona-im-hok.de werden laufend die Fallzahlen für den Hohenlohekreis aktualisiert und weitere umfassende Informationen für die Bevölkerung bereitgestellt. Auch die Bürgerhotline unter Telefon 07940/18 888 ist weiterhin montags bis donnerstags von 9 bis 16 Uhr und freitags von 9 bis 12 Uhr erreichbar. Auf dem YouTube-Kanal des Hohenlohekreises https://www.youtube.com/channel/UCfhTuBLCiBjGUUHwnaQ0f3w sind ebenfalls regelmäßig Informationen eingestellt.

Vorbereitungen für den Hohenlohekreis

Die Abstrichstelle sowie die Isolierstation befinden sich weiterhin im Standby-Modus und können innerhalb kürzester Zeit wieder in Betrieb genommen werden, wenn es das Infektionsgeschehen erfordert. „An dieser Stelle möchte ich meinen Dank erneut an die niedergelassenen Ärzte im Hohenlohekreis richten, insbesondere an die Sprecher der Ärzteschaft, Dr. Susanne Bublitz und Dr. Andreas Kühn. Erst gestern (Dienstag, 20.10.) haben wir zusammen über die aktuelle Lage beraten“, berichtet Dr. Neth über den ständigen gemeinsamen Austausch. Auch mit den Bürgermeistern befinde man sich im regelmäßigen Kontakt. Am Mittwoch (21.10.) hat sich der Krisenstab mit den Bürgermeistern zu einer Videokonferenz getroffen. Für den Fall, dass die Kontaktpersonennachverfolgung im Kreis durch eigenes Personal nicht mehr leistbar wäre, wird ein Amtshilfeersuchen an die Bundeswehr gestellt. Auch zur Unterstützung beim Betrieb der Abstrichstelle ist ein Amtshilfeersuchen bereits vorbereitet.

Gesundheitsamt sieht Schnelltests kritisch

Momentan gehen beim Gesundheitsamt des Hohenlohekreises vermehrt Anfragen zum Thema Corona-Schnelltestungen ein. Dazu gibt das Gesundheitsamt folgende Stellungnahme ab: Aktuell werden immer häufiger Schnelltestgeräte zum Nachweis einer Corona-Infektion eingesetzt. Die Diagnostik des Geräts, das auf der Detektion von Virusbestandteilen basiert, erfüllt jedoch nicht die Kriterien für eine Meldung nach dem Infektionsschutzgesetz.

Bei einem positiven Schnelltest-Befund ist daher die sofortige Kontrolle mittels eines RT-PCR-Nachweises notwendig. Bis das RT-PCR-Ergebnis vorliegt, erfolgt zwar eine vorbeugende Absonderung der getesteten Person, es wird aber noch keine Quarantäne für die Person und deren Kontaktpersonen angeordnet. Dies erfolgt erst, wenn das positive Schnelltest-Ergebnis mit der RT-PCR-Methode bestätigt wurde – dann werden die Fallermittler im Gesundheitsamt tätig.

Das Gesundheitsamt weist zudem darauf hin, dass die Aussagekraft der Schnelltest-Befunde für asymptomatisch infizierte Personen noch nicht bestätigt ist, da für diese Personengruppe bisher keine Daten vorliegen. Hier können die Schnelltestungen im Fall eines falsch-negativen Ergebnisses zu einem gefährlichen Sicherheitsgefühl führen, und im Fall eines falsch-positiven Befundes zu unnötiger Isolation und Verunsicherung der mutmaßlichen Kontaktpersonen.

Quellen: Pressemitteilung des Landratsamtes Hohenlohekreis und die Homepage des Hohenlohekreises

 

Quelle: www.corona-im-hok.de

 

Eine Interpretation der beiden Karten ist schwierig, weil die Krankmeldungen nach 14 Tagen automatisch in die Liste der Gesundmeldungen rutschen. Quelle: www.corona-im-hok.de

 

Quelle: www.baden-wuerttemberg.de

Quelle: www.baden-wuerttemberg.de