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Der Würth-Bike-Park in Gaisbach ist fertig – Rundkurs mit Steilkurven und Wellen

Bahn frei– der Würth-Bike-Park hat in den letzten Wochen seinen letzten Feinschliff erhalten und wird offiziell eröffnet am Freitag, 11. November 2022. Der SSV Gaisbach 1973 e.V. lädt alle Sportbegeisterten und Interessierten um 15 Uhr zur Einweihung auf das Sportgelände Ballenwasen, Ballenwasen 4, Künzelsau ein.

Mit der Eröffnung der Anlage wird sie auch für die Öffentlichkeit freigegeben und steht im Rahmen der Nutzungsordnung allen Interessierten zur Verfügung.

Der Würth-Bike-Park ist der neue Pumptrack auf dem Sportgelände Ballenwasen. Im September wurde die Baumaßnahme des SSV Gaisbach 1973 e.V., gesponsert von der Adolf Würth GmbH & Co. KG und unterstützt von der Stadtverwaltung Künzelsau, fertiggestellt. Die parkähnliche Anlage hat eine Gesamtfläche von 4.500 Quadratmeter mit einer asphaltierten Fläche von zirka 920 Quadratmeter. Die restliche Fläche ist als Wildwiese mit Aufenthaltsmöglichkeiten insbesondere für Kinder und Familien vorgesehen. Innerhalb von nicht einmal 14 Tagen hat die Firma pumptrack.de den Rundkurs für Rollsportgeräte aller Art in Handarbeit modelliert und asphaltiert.

Was ist ein Pumptrack?

Pumptracks sind Spiel- und Sportanlagen auf denen motorische Fertigkeiten auf Rollsportgeräten ausgebildet werden. Es handelt sich dabei um einen geschlossenen Rundkurs mit Wellen, Steilkurven und Sprüngen. Die Geschwindigkeit wird beim Fahren auf einem Pumptrack ausschließlich durch Gewichtsverlagerung und gezielte Zieh- und Drückbewegungen aufgebaut. Mit ein wenig Übung kann der Kurs ganz ohne Pedalumdrehung durchfahren werden. Die Fahrtechnik, die aus einem gezielten Be- und Entlasten besteht, wird „Pumping“ genannt und funktioniert auch mit vielen anderen Sportgeräten. So kann ein Pumptrack auch mit Skateboard, Longboard, Inlineskates oder Scooter befahren werden. Gerade Kleinkinder entwickeln koordinative Fähigkeiten bestens mit dem Laufrad beim Rollen auf dem Rundkurs.

Pressemitteilung Stadt Künzelsau




„In der Tat, ich bin von Haus aus ein bißchen neugierig““

Den Namen „Curio“, der einen Hinweis auf die Neugier als Grundlage allen Forschens geben soll, hat die Adolf Würth GmbH & Co. KG für ihr Innovationszentrum gewählt, das am Mittwoch, 28. September 2022 eröffnet wurde.

Ein seltenes Bild: Familie Würth zeigt sich glücklich über das neue Zentrum. (In der Mitte Landrat Dr. Neth, rechts die Geschäftsleitung). Foto: GSCHWÄTZ

Eines der weltweit leistungsfähigsten Testzentren für Befestigungstechnik ist nun in Gaisbach zuhause. Auf 15.500 Quadratmetern, davon 5.700 Quadratmeter Laborfläche und 4.800 Quadratmetern Bürofläche arbeiten in Zukunft Hochschulforscher und Entwickler der Würth-Unternehmen gemeinsam an neuen und kundenorientierten Anwendungen, die von Würth auf den Markt gebracht werden. Rund 75 Millionen Euro hat sich Würth dieses Entwicklungszentrum am Firmensitz in Künzelsau kosten lassen: „Das Innovationszentrum ist deutliches Bekenntnis zu unseren Wurzeln und zum Wirtschaftsstandort Hohenlohe, eine Investition in das Wachstum und damit die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens. Gleichzeitig ist es klarer Beweis für die Herstellerkompetenz von Würth und damit für die anwenderfokussierte Qualität unserer Produkte. Das Vertrauen unserer Kundinnen und Kunden macht dies möglich – dafür bedanke ich mich“, sagte Prof. Dr. h. c. mult. Reinhold Würth, Vorsitzender des Stiftungsaufsichtsrats der Würth-Gruppe, in seiner Ansprache an die zahlreichen Gäste.

Ehrengäste: Landrat Dr. Matthias Neth (r.) mit seinem Vorgänger Helmut M. Jahn. Foto: GSCHWÄTZ

Der prominenteste angekündigte Gast, Ministerpräsident Kretschmann, ließ sich zwar entschuldigen, teilte aber per Video mit: „Würths Schrauben und Befestigungssysteme findet man heute auf der ganzen Welt – in Biberach ebenso wie in Brisbane. Ich bin sicher, das neue Zentrum wird dem Würthschen Innovationsgeist noch weiteren Schub geben. Bei Würth wurde schon immer getüftelt, um die Ecke gedacht, Gutes stetig noch etwas besser gemacht, mutig vorausgedacht und dann auch tatsächlich kraftvoll  vorangegangen. Eigenschaften, die Baden-Württemberg zu einem erfolgreichen Wirtschaftsstandort gemacht haben. Und die wir dringend brauchen. Gerade jetzt – angesichts der multiplen Herausforderungen“.

Landes- und Lokalpolitik: Arnulf von Eyb, MdL, (links) mit Bernhard Kürschner, dem Ortsvorsteher von Gaisbach. Foto: GSCHWÄTZ

Nachhaltige und „gute“ Architektur einmal mehr im Fokus

Der Neubau besteht aus zwei Gebäuden: Die dreieckige Form des Hauptgebäudes wird durch eine kunstvoll wirkende Stahl-Glaskonstruktion betont, die das Foyer überdacht. Das Nebengebäude schließt sich über eine Brücke direkt an das Hauptgebäude an. Eine begrünte Dachterrasse und Meeting-Points mit Blick über das Hohenloher Land schaffen weite Horizonte. Die Arbeitsbereiche orientieren sich am Gold-Standard der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB).

Bereichsübergreifende Entwicklungsarbeit

CURIO steht für die Neugier. Foto: GSCHWÄTZ

Der Ansatz des neuen Entwicklungszentrums ist es, während des gesamten Entwicklungprozesses Lösungen zusammen mit den Kunden, mit den Forschern aus der Hochschule, den Produktentwicklern der Adolf Würth GmbH & Co. KG, sowie den Produktionsgesellschaften zusammenzuarbeiten. So will man fortschrittliche Produkte auf den Markt bringen, die die Prozesse der Kunden unterstützen, effizient gefertigt werden können und somit Ertrag abwerfen: „So stärken wir unsere eigene Expertise und Innovationskraft durch das unmittelbare Wissen, die Ideen und den Bedarf unserer Kunden“, sagte Dr. Heiko Roßkamp, Leiter Forschung und Entwicklung bei der
Adolf Würth GmbH & Co. KG.

Innovationsoase – Zusammenarbeit mit Hochschulen und Wissenschaft

Im neuen Curio arbeiten rund 250 Menschen an Produkt- und Systemneuheiten. Der Fokus der Forschungsarbeit liegt auf den Kompetenzfeldern Verbindungstechnik, Schrauben, Dübel, Chemie, Maschinen und Systeme. Durch die Kooperation mit dem Karlsruher Institut für Technologie KIT, der Universität Stuttgart und der Reinhold-Würth-Hochschule in Künzelsau entsteht eine Innovationsoase aus Forschung, Entwicklung und Anwendung. Am Ende soll das qualitativ beste Produkt für den Kunden stehen.

Innovationskraft durch Kundennähe

„Weltweit haben täglich mehr als 42.000 Mitarbeitende über die verschiedenen Vertriebskanäle Kundenkontakt. Daher wissen wir sehr genau, vor welchen Herausforderungen sie stehen“, erklärte Thomas Klenk, Geschäftsführer der Adolf Würth GmbH & Co. KG für Einkauf, Produkt, Marketing und Divisionen, die Strategie. Die Einbindung der Kunden in die Weiterentwicklung der Produkte und Services ist zentrales Kernelement. In interaktiven Werkstätten bildet Würth die
Anwendungswelten der Kunden in der Realität ab. „Dabei geht es nicht nur um die Bereitstellung innovativer Produkte. Es geht um die ganzheitliche Betrachtung inklusive umfassender Servicemodule und Systeme mit wirklichem Mehrwert für den Kunden in seinem Alltag. Wir verstehen uns als Berater und Problemlöser, damit sich unsere Kunden auf ihre Arbeit konzentrieren können“, so Klenk.

Zukunftsfähiges Arbeitsumfeld

Werkstätten, Prüffelder, Klimakammern, 3D-Drucktechnik, Seismik-Prüfstände für die Dübeltechnik sowie ein IoT-Labor treiben die anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung nachhaltig voran. Erdbeben können im Innovationszentrum simuliert und Produkte auf ihre Funktionalität in Extremsituationen geprüft werden. Klimakammern und ein Tropenhaus simulieren relevante Umweltbelastungen. Mit dem Innovationszentrum positioniert sich das Unternehmen als attraktiver
Arbeitgeber für Fach- und Führungskräfte – insbesondere in den Bereichen Mechatronik, Chemie, Softwareentwicklung/IoT und Befestigungstechnik. Potenzielle Mitarbeitende erwarten modernste Arbeitsplätze und ganz neue Entwicklungsmöglichkeiten. Weitere 30 High Potentials aus dem Ingenieursumfeld werden in den kommenden Monaten eingestellt.

Prof: Reinhold Würth: „In der Tat, ich bin von Haus aus ein bißchen neugierig“

Reinhold Würth ist neugierig, was für ein Geschenk ihm Dr. Heiko Roßkamp, Leiter F&E, gemacht hat. Foto: GSCHWÄTZ

Neben der Freude über das neue Gebäude und die neuen Möglichkeiten, die alle Redner in ihren Grußworten hervorheben, äußert Prof. Reinhold Würth auch seine große Sorge über die Lage in der Welt, spricht von der Umwelt, vom m Krieg, von der Inflation und von Corona als mindestens drei aufeinandertreffenden Krisen und fragt sich, ob wir nicht bereit im dritten Weltkrieg seien. Er beginnt mit einer Erinnerung an seine Jugend – „ich bin 49 in den Betrieb gekommen und seither nicht mehr raus“.  Die Entwicklung von der kleinen  Firma mit zwei oder drei Mitarbeiter:innen zum Weltunternehmen mit rund 86.000 Mitarbeiter:innen hätte er sich nie träumen lassen, aber – er schmunzelt dabei – „In der Tat, ich bin von Haus aus ein bißchen neugierig“. Für das Jahr 2050, „also nach meiner Zeit“, sieht er eine Spanne von Möglichkeiten: Entweder wir befinden uns dann in einem postatomaren Katastrophenszenario oder wir leben zufrieden mit einer Vier- oder sogar einer Drei-Tage-Woche, weil die KI dem Menschen bis dahin so viel abnehmen kann.  Trotz aller Krisen fordert er „wir sollen den Optimismus nicht aus den Augen verlieren“, sein Optimismus sei wieder gewachsen, seit China Russland zu Verhandlungen aufgefordert habe.

Viele Gäste waren zur Eröffnung erschienen. Foto: GSCHWÄTZ.

Auf die GSCHWÄTZ-Frage, welcher Meilenstein nach dem Curio und dem im Bau befindlichen Vertriebszentrum als nächster auf der Liste steht, antwortet Prof. Reinhold Würth dann auch konsequent mit „Das weiß ich nicht.“

Text: Matthias Lauterer unter Verwendung einer Pressemitteilung der Adolf Würth GmbH & Co. KG

 




Kunstausstellung von und für Menschen in Simbabwe

Ab dem 26. April 2022 bis zum 31. Juli 2022 ist in den GSCHWÄTZ- Redaktionsräumen Kunst aus Simbabwe zu sehen. Zur Ausstellungseröffnung um 18:00 lädt die Initiatorin der Ausstellung, Christa Zeller aus Ingelfingen, herzlich ein. Die Gäste der Eröffnung werden mit einem Getränk und afrikanischer Trommelmusik willkommen geheißen.

Unterstützung eines Kindergartens und eines Frauenprojekts

Christa Zeller, die Veranstalterin, erklärt, dass der Verkaufserlös komplett dem Verein Bongai-Shamwari e.V. zugute kommt, der in Simbabwe einen Kindergarten und ein Frauenprojekt betreibt: „Wir wollten den Frauen Handwerkszeug an die Hand geben, damit sie selbstständig werden können, damit sie auch selbstbewusst werden können, und haben dieses Frauenprojekt gegründet.“ Die Frauen erzeugen und verkaufen verschiedene Landwirtschaftsprodukte, beispielsweise Erdnußbutter oder Austernpilze.

Bildung ist wichtig – gerade für die Ärmsten

Der Kindergarten wurde kürzlich um eine Primarschule erweitert, die derzeit die ersten zwei Klassen abdeckt. Christa Zeller: „Die Simbabwer sind unheimlich bildungshungrig. Als Mugabe damals das Land aufgebaut hat, war sein Bildungshaushalt größer als sein Militärhaushalt. Das sagt sehr viel, er hat viele Schulen aus dem Boden gestampft.“ Inzwischen sei das Bildungssystem allerdings desaströs. „Und deswegen hat unser Kindergarten auch so einen hohen Stellenwert und ist sehr anerkannt. Wir haben ein System, dass wir 2/3 bedürftige Kinder haben, die wir nach einem bestimmten Prinzip aussuchen. Entweder sind es Waisenkinder oder die Eltern sind einfach bitterarm.  Und das andere Drittel sind zahlende Eltern, wir wollen das mischen.“

Erlös der Ausstellung geht komplett an den Verein Bongai Shamwari e.V.

Der Verein Bongai Shamwari e.V. wurde zur Unterstützung der Projekte in Afrika gegründet, Geld erhält der Verein durch Spenden oder auch durch den Verkauf von Kunstgegenständen, die Christa Zeller in Afrika direkt bei den Künstlern kauft – einer der Künstler, Eddy Hladwajo, ist sogar eines „ihrer“ Kindergartenkinder.

Zu den folgenden Zeiten ist die Ausstellung geöffnet:

GSCHWÄTZ berichtete detailliert über die Arbeit von Christa Zeller und dem Verein Bongai-Shamwari e.V.:

Kindern Bildung bieten & Frauen in die finanzielle Unabhängigkeit führen

Kleines Ostergeschenk mit positivem Effekt

Zwischen Holzskulpturen, bunten Bildern und Tee zum Wohlfühlen

Bongai Shamwari e.V. – Kindergartenprojekt in Simabwe

 

 




5 Jahre auf diesen Tag hingearbeitet

An der Eröffnungsfeier des KÜNfits am 08. und 09. November 2021 strahlen die Präsidiumsmitglieder des TSV Künzelsau Bianca Vogel, Erwin Bergmann und Robert Beck um die Wette. Auf die Frage, wie es sich anfühlt, das KÜNfit nach so langer und intensiver Arbeit zu eröffnen und in die nächste Runde zu schicken, antwortet Vogel: „Auf der einen Seite ist man erleichtert, dass man es geschafft hat, dass man das große Projekt gestemmt hat. Auf der anderen Seite ist natürlich auch klar: Jetzt fängt es erst richtig an. Wir haben eröffnet und jetzt geht’s los.“ „Jetzt muss Leben in die Bude!“, ergänzt Bergmann. „Es müssen Menschen rein, die sich fit halten wollen und die an ihre eigene Gesundheit denken – und die müssen wir jetzt überzeugen. Dafür sind die zwei Tage der offenen Türe da.“

„Jetzt muss Leben in die Bude“

„Wir sind positiv überrascht darüber, wie sich das Thema ‚Geräte‘ entwickelt hat, beziehungsweise auch darüber, was wir an Ausstattung zur Verfügung stellen können. Auch was die Softwareleistung angeht und welche Möglichkeiten wir dadurch haben. Und natürlich sind wir auch vom Besucheransturm gestern und heute sehr positiv überrascht. Das freut uns natürlich sehr“, erzählt Vogel weiter. Allein am Samstag haben sich 193 Besucher im KÜNfit über die Luca-App registriert, das heißt, dass weit über 200 Besucher anwesend waren.

Beim Training ins Grüne blicken

„Das KÜNfit unterscheidet sich von anderen Fitnessstudios dadurch, dass man beim Trainieren auf den Sportplatz ins Grüne blickt. Somit sieht man dort Menschen, oder Kinder, die sich bewegen, während man sich selbst auch bewegt. Das ist eine Motivation, die unbezahlbar ist“, erklärt Bergmann. Vogel fügt hinzu: „Wir sind auch die ersten in Hohenlohe, die das Projekt eines Sportvereinszentrums realisiert haben. Natürlich ist es von Vereinsmitgliedern für Vereinsmitglieder gemacht.“

Langfristiges Ziel: 800 Mitglieder

„Wir haben schon im Vorfeld der Eröffnung über 100 Absichtserklärungen erhalten. Bis gestern, vor dem offiziellen Eröffnungstermin, hatten wir schon 63 Anmeldungen. Was gestern und heute gelaufen ist, müssen wir erst einmal noch in Ruhe zählen“, klärt Vogel auf. „Unser Ziel bis zum Jahresende ist es, über 200 Mitglieder zu gewinnen“, verrät Bergmann. „Bis in vier Jahren wollen wir hier im Hause 800 Mitglieder bewegen.“

Anamnese und Trainingsplan für jeden Sportler

Neben einer Vereinsmitgliedschaft und Berücksichtigung der aktuellen Corona-Verordnung (Vorlage eines Corona-Tests, eines Impfausweises oder Genesenenscheins) muss für das Training im KÜNfit noch eine weitere Vorraussetzung erfüllt sein, wie Beck erklärt: „Da wir ja hauptsächlich Gesundheitssport anbieten, muss jeder, der hier an den Geräten trainieren will vorher an der Anamnese getestet und geprüft werden, damit er die Leistungsstärke, die er hat, auf die Geräte übertragen kann.“ „Dieser Trainingsplan ist dann für jeden individuell auf einem Chip gespeichert, der am Handgelenk getragen wird. Somit ist für jeden klar, welche Übungen mit welchen Gewichten am jeweiligen Gerät ausgeführt werden sollen. Das klärt der Trainer in seiner Anamnese mit dem Sportler“, erläutert Bergmann.

Impfaktion des mobilen Impfteams der SLK-Kliniken war ein voller Erfolg

Der Vereinspräsident fährt fort: „Ich wurde von Dr. Eckle, unserem Vereinsmitglied, mit der Idee angesprochen, am Tag der offenen Tür zu impfen. Er hat dann den Kontakt zum SLK-Klinikum hergestellt. Die waren gleich bereit, hatten einen Termin frei, und sind heute von 11 bis 17 Uhr in zwei Umkleideräumen vom Sportplatz und impfen dort 180 Menschen. Um halb elf waren schon zwanzig Leute da, die unbedingt einen Termin wollten. Also wir sind ausgebucht.“

Zu den Impflingen vor Ort zählen die Künzelsauer Schüler Elmedin und Endrit Zogaj. Endrit Zogaj erzählt: „Mein Genesenenschein läuft jetzt aus. Deshalb brauche ich jetzt einen Impftermin für meine Schule.“ Sein Cousin Endrit ergänzt: „Ich lasse mich heute auch hier impfen, da ich durch diese Impfung vielleicht Clubs und Vereinen beitreten kann und wieder an Schulturnieren teilnehmen darf.“ Die Impfaktion im Rahmen des Tages der offenen Türe sei, laut den Jungs, „ohne Anmeldung schnell zugänglich und praktisch“.

„Verbesserung der Lebensqualität“

Das weitere Angebot im Hallstattweg ist am vergangenen Wochenende vielfältig: Bei Kaffee und Kuchen, der legendären Stadionwurst und vielen Möglichkeiten zum Entdecken, Ausprobieren und Beisammensein kommen Sportfans auf ihre Kosten. „Ich finde das neue KÜNfit sehr schön und groß“, schwärmt der zwölfjährige Silas Rammhofer, der mit seiner Familie beim Kuchenverkauf mithilft.
Auch Familie Genne ist vom neuen Vereinszentrum begeistert: „Wir überlegen auf jeden Fall, uns hier anzumelden“, erzählt Anastasia Genne. Ihr Mann Sergej nickt zustimmend.
Alles in allem sind die meisten Besucher des neuen Vereinszentrums KÜNfit einer Meinung: Es biete einen großen Mehrwert für unsere Region. Andreas Mohlis begründet diese Annahme:„Ich glaube, dass so eine Einrichtung die Lebensqualität in Künzelsau verbessert, weil es hier noch zu wenig Angebote für junge Leute gibt.“

Text: Priscilla Dekorsi

Vizepräsidentin des TSV Künzelsau, Bianca Vogel zeigt, wie der Check-In im KÜNfit mit dem Chip am Handgelenk funktioniert. Foto: GSCHWÄTZ

Das Projektteam rund ums KÜNfit: Robert Beck (links), Bianca Vogel und Erwin Bergmann. Foto: GSCHWÄTZ

Fleißige Helfer beim Kuchenverkauf: Silas (12), Mirjam und Joel (9) Rammhofer. Foto: GSCHWÄTZ

Kaffeeklatsch mit Blick auf den Sportplatz: Vereinsmitglieder haben rund 60 Kuchen gespendet, um die Bewirtschaftung der Gäste zu ermöglichen. Foto: GSCHWÄTZ

Anastasia und Sergej Genne wollen sich im KÜNfit anmelden. Foto: GSCHWÄTZ

Großer Andrang im Geräteraum: Allein am ersten der beiden Eröffnungstage strömen über 200 Schaulustige ins neue Vereinszentrum. Foto: GSCHWÄTZ

Sporteln mit Blick ins Grüne. Foto: GSCHWÄTZ

Die neuen Trainingsgeräte wollen eingeweiht werden – der zehnjährige Laurin Götz zeigt, wie’s geht. Foto: GSCHWÄTZ

Amelie (8) und Andreas Mohlis: „Wir wollten die neuen Geräte ausprobieren.“ Foto: GSCHWÄTZ

Eingangs- und Trainingsbereich des KÜNfit. Foto: GSCHWÄTZ

Die Kursräume bieten Raum für vielfältige Angebote. Foto: GSCHWÄTZ

Franziska Hutz vom SLK-Klinikum und Gerhard Wirth beteiligen sich an der Impfaktion im Rahmen der Eröffnungsfeierlichkeiten. Foto: GSCHWÄTZ

Amelie (8) und Andreas Moghlis: „Wir wollten die neuen Geräte ausprobieren.“ Foto: GSCHWÄTZ

 

 




Mehr als nur Gemüse

Nach mehrjähriger Planungs- und Abstimmungsphase des Landratsamtes Hohenlohekreis und des Kompetenzzentrums Vermögen und Bau des Landes Baden-Württemberg wurden jetzt die Pläne für einen Schul- und Erholungsgarten an der Akademie in Kupferzell – mit tatkräftiger Unterstützung der Fachlehrerinnen Sigrun Vogt-Brück und Valentina Schulz – umgesetzt. Landrat Dr. Matthias Neth und Frank Berkenhoff, der stellvertretende Leiter von Vermögen und Bau Heilbronn, und weitere Vertreter des Landratsamtes schauten sich vor Ort die Resultate der ersten Umbaumaßnahmen und der bereits angebauten Gemüsepracht an, hieß es in einer Pressemitteilung. Alle waren beeindruckt von der Produktvielfalt im Garten, die durch die Fachlehrerinnen der Akademie und des Landwirtschaftsamtes im Rahmen des Unterrichts angebaut wurde.

Bedeutung von Kulturpflanzen

Im Fach Gartenbau erhalten die Fachschülerinnen der Akademie und des Landwirtschaftsamtes Einblicke in die Bedeutung von Kulturpflanzen: Gemüse, Kräuter und Beeren, Ziergarten und -pflanzen. Alle Themen können nun im Garten in der Fachpraxis handlungsorientiert umgesetzt und im Nutz- und Ziergarten der Schule geübt werden. Die Schülerinnen sind in ihrem späteren Berufsalltag überwiegend als Führungspersonen in Großhaushalten eingesetzt. Das erworbene Wissen im Gartenbau kann in jeder Einrichtung zum Beispiel in der Gestaltung des Eingangs- oder Außenbereiches eingesetzt werden.

Offen für Gartenliebhaber

In den regelmäßig angebotenen Gartenführungen des Landwirtschaftsamtes haben auch Gartenliebhaber die Gelegenheit, sich fachlich weiterzubilden. Aktuelle Themen sind derzeit gezielte Düngung, biologischer Pflanzenschutz, schonende Bodenbearbeitung, Sorten- und Artenvielfalt sowie sparsame Bewässerung. Gerade junge Familien haben wieder Interesse am eigenen Garten. Der Schulgarten bietet hier in den Bereichen Gemüsegarten, Gewächshaus, Ziergarten, Beerenobst und Streuobstwiese reichlich Fortbildungsthemen. Ganz nebenbei lernen die Teilnehmer  die Bedeutung der Gärten als Biotope für Pflanzen, Tiere und Menschen kennen, die unser Kleinklima positiv beeinflussen.

Frisches für Tagungsgäste

Neben der Vermittlung von Wissen an die Schülerinnen und im Rahmen von Veranstaltungen zur Erwachsenenbildung profitieren auch die Tagungsgäste der Akademie vom hauseigenen Garten. Die Gäste erhalten je nach Saison von dort frisches Obst und Gemüse. In der Mittagspause bieten der Schulgarten und der Park Raum für Regeneration. Im Garten sind Infotafeln aufgestellt, so dass sich Gäste bei einem erholsamen Rundgang informieren können, was gerade wächst.

Nicht zuletzt ist der Garten auch eine Attraktion für die Gemeinde Kupferzell, die das Projekt unterstützt. Park und Schulgarten gelten als beliebter Naherholungsraum für die Bürger der Gemeinde.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes Hohenlohekreis

 




Film ab! – Science Dome in der Heilbronner experimenta öffnet wieder

Endlich wieder außergewöhnliche Filme mit modernster Projektionstechnik auf einem rund 700 Quadratmeter großen Kuppelscreen genießen: Das ist laut einer Pressemitteilung ab Samstag, den 06. Juni 2020, im Science Dome der experimenta in Heilbronn wieder möglich. Los geht es mit den beiden Filmen „Wir sind Sterne“ und „Am Limit“. In „Wir sind Sterne“ unternehmen die Zuschauer zusammen mit Zirkusdirektor Bastian Pastewka eine Zeitreise durch das Universum und entdecken dabei die Geheimnisse und den Ursprung der kosmischen Chemie. In der experimenta-Eigenproduktion „Am Limit“, die eigens für den Neustart überarbeitet worden ist, erlebt das Publikum dank innovativer Aufnahmetechnik die gesamte Bandbreite von Geschwindigkeit – intensiv und realistisch.

„Wissenschaft spektakulär erzählen und Menschen begeistern.“

„Wissenschaft spektakulär zu erzählen und Menschen zu begeistern, ist die Besonderheit des Science Dome. Wir freuen uns, dass wir nun wieder durchstarten und Wissbegierde bei Jung und Alt wecken können“, betont Kenan Bromann, Bereichsleiter Technik, in der Mitteilung. „Sicherheit für die Besucher und Mitarbeiter bietet unser umfangreiches Schutz- und Hygienekonzept“, so Bromann weiter. Dazu zählen das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes, das regelmäßige Waschen und Desinfizieren der Hände sowie die Vermeidung von Gruppenbildung. Um den Mindestabstand zu fremden Personen einzuhalten, stehen lediglich 45 der 150 Sitzplätze im Science Dome zur Verfügung und zwischen den Shows finden umfangreiche Reinigungsarbeiten statt.

Vergünstigter Ticketpreis

Die Wiedereröffnung des Science Dome erfolgt behutsam: So gibt es mittwochs bis sonntags zwei Vorstellungen jeweils um 11 und 15 Uhr. Montag und Dienstag bleiben spielfrei. Den Ticketpreis hat die experimenta gesenkt: Er beträgt nun einheitlich zwei Euro pro Person und Film. Eintrittskarten können ausschließlich kontaktlos im Vorfeld des Besuchs über den Onlineshop der experimenta https://shop.experimenta.science erworben werden. Dort reservieren auch Jahreskarteninhaber ihren Science Dome-Besuch.

Erhöhtes Besucherkontingent im Ausstellungsbereich

In den kommenden Wochen soll das Programm im Science Dome nach und nach erweitert werden. Angedacht ist die Wiederaufnahme des Kindertheaterstücks „Mondpirat und Spiegelei“ sowie der außergewöhnlichen Hochspannungs-Show „Blitzgescheit“. Der Ausstellungsbereich der experimenta hat seinen Betrieb bereits am 16. Mai wieder aufgenommen. Da die Resonanz in den ersten beiden Wochen nach der Wiedereröffnung sehr positiv war und das Schutz- und Hygienekonzept breite Zustimmung findet, wird das Heilbronner Science Center ebenfalls ab dem 06. Juni das Besucherkontingent von 300 auf 500 Personen pro Tag erhöhen. Die Personenanzahl ist dabei auf jeweils 250 Personen am Vormittag und am Nachmittag begrenzt. Auch hier erfolgt der Erwerb der Eintrittskarten im Vorfeld des Besuchs über den Onlineshop der experimenta.

Für Besucher, die mit dem Auto anreisen und im experimenta Parkhaus parken, gilt ab sofort ein rabattierter Tarif von drei Euro. Jederzeit aktuelle Informationen zum Besuch in der experimenta gibt es unter http://www.experimenta.science.

Quelle: experimenta gGmbH




Schönes für Tisch und Fest

Am 16. September 2019 eröffnet in Ingelfingen-Dörrenzimmern Anja Schmitt ihr Anlass-Atelier. Für Taufen, Geburtstage, Kommunion, Konfirmation, Hochzeit und vielen anderen Festlichkeiten bietet Schmitt Karten, Tischdeko und Motivkerzen.
Kontakdaten: Anja Schmitt | Neue Str. 8 74653 Ingelfingen-Dörrenzimmern | 07940 9059327 | kontakt@anlass-atelier.de

Geschäftseröffnung. Flyer: Anlass-Atelier

Geschäftseröffnung. Flyer: Anlass-Atelier