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Get ready for it … GSCHWÄTZ on Video-Tour

In diesem Jahr besuchen wir wieder diverse Faschingsveranstaltungen und halten Ausschau nach dem besten Faschings-Outfit 2025. Am Samstag, den 22. Februar 2025, kommen wir unter anderem zu den Faschingsveranstaltungen nach

# Krautheim

# Buchenbach

# Ernsbach

Für einen kleinen Vorgeschmack schaut einfach mal rein in unsere früheren Faschings-Clips von Krautheim und Ingelfingen:

Faschingsgaudi in Krautheim 2020 | GSCHWÄTZ – Das Magazin

Prunksitzung in Ingelfingen 2020 | GSCHWÄTZ – Das Magazin

Habt ihr noch einen Vorschlag für eine Faschingsveranstaltung, die wir besuchen sollen oder habt ihr ein originelles Kostüm? Dann meldet Euch gerne bei uns, entweder via WhatsApp: 0172/68 78 474 oder via E-Mail: gschwaetz@gschwaetz.de

Wir freuen uns auf Euch.

 




„Ich wer echt schockiert – Das war eine regelrechte Pilgerreise“

„Wir sind und waren dankbar um jeden Helfer, der hier unterstützt hat“, betont Linda Maier*, eine nahe Angehörige der Familie, auf deren landwirtschaftlichen Anwesen es am Montag bei Forchtenberg-Ernsbach gebrannt hat. Die Angehörige möchte nicht mit ihrem richtigen Namen an die Öffentlichkeit gehen. Daher haben wir ein Pseudonym gewählt. Der Redaktion ist der richtige Name bekannt. Aber sie möchte dennoch öffentlich dazu eine Stellungnahme abgeben, wie geschmacklos sie die anscheinend mittlerweile massiv ausufernde „Gaffer“-Mentalität findet, die sie bei dem Brand auf dem Hof erlebt hat.

Brandverletzungen

Laut diversen Medienberichten sollen am Montag zunächst die Strohballen gebrannt haben, dann soll das Feuer übergegriffen haben auf eine Scheune. Der Hofbesitzer sei zum Zeitpunkt des Brandes nicht auf dem Anwesen gewesen – lediglich ein Mitarbeiter, der aufgrund des Brandes ins Krankenhaus musste, da er Brandverletzungen und einen Schock erlitten hatte.

„Es waren viele Gaffer da“

In der Nina-Warn-App wurde der Brand direkt öffentlich gemacht – mit der vollständigen Adresse – ein Unding , findet Lina Maier, da dadurch noch mehr neugierige Menschen angelockt wurden, um sich ein Bild von dem Brand zu machen. Sie meine damit ausdrücklich nicht die, die vor Ort geholfen und unterstützt hätten, aber es habe wohl auch zahlreiche Menschen gegeben, die gezielt zu dem etwas abseits gelegenen Hof gelaufen oder gefahren seien, um sich den Schaden auch noch Tage später aus der Nähe anzuschauen. „Es waren viele Gaffer war, manche sind sogar auf dem Privatgelände herumspaziert, sind teilweise um die Feuerwehrautos herumgelaufen und haben einfach nur geschaut – und das auch noch am nächsten Tag bei den Aufräumarbeiten“, berichtet Linda Maier gegenüber GSCHWÄTZ. Da habe quasi eine regelrechte Pilgerreise zu dem Aussiedlerhof stattgefunden.

„Wir haben so viel Tatütata gehört“

„Wir haben gestern so viel Tatütata gehört“, erklärt eine Oma, die mit ihrem Enkel gekommen ist, auf die Frage, was sie denn hier mache. „Das ist einfach unfassbar“, sagt Lisa Maier. Man müsse sich doch immer fragen, wie man es selbst möchte, wenn man mal einen Schaden hat. Möchte man dann auch, dass jeder kommt und guckt?“, fragt sie. „Ich war echt schockiert.“

Anfangs wusste sie selbst nicht mal, ob sich noch jemand in den Gebäuden befindet, als es noch gebrannt hat, und war unter anderem noch in Gesprächen mit der Feuerwehr. Ihre Familie wünsche sich schlicht und ergreifend, dass man „bitte die Privatsphäre respektieren möge“.

Strafanzeige von Peta?

Nach dem Schrecken und den Aufräumarbeiten stehe nun eine große Schadenssumme im Raum. 14 Tiere sind bei dem Brand gestorben. Anscheinend habe jemand von der Tierschutzorganisation Peta eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft gegen die Hofbesitzer gestellt – angeblich weil es auch Fluchtwege für die Tiere geben müsse. Maier schüttelt darüber nur den Kopf: „Diese Menschen haben keine Ahnung von Rindern. Die Rinder realisieren die Gefahr nicht und fühlen sich an ihrem Platz im Stall immer sicher und in Stresssituationen umso mehr.“

 

 




„Sparen wird wieder aktueller“

Gleich mehrere gute Nachrichten hatte Andreas Siebert, Vorsitzender der Raiffeisenbank Hohenloher Land (RB-HL) am Dienstag, 27. September 2022 in die Ernsbacher Pachthofscheuer mitgebracht. Die erste gute Nachricht war die, dass aus dem Gewinnsparen der RB-HL-Kunden 120.702,50 Euro an Vereine und Organisationen im Verbreitungsgebiet der Bank ausgeschüttet werden können.

Andreas Siebert. Foto: GSCHWÄTZ

Unterstützung von Vereinen und Organisationen

Die meisten Gäste waren von dieser Nachricht nicht überrascht, waren sie doch zu dieser Veranstaltung gekommen, weil sie Vertreter eines Vereins oder einer Organisation sind, die durch das Gewinnsparen unterstützt wurden. Die Unterstützung durch die RB-HL kann dabei ganz unterschiedlich sein, die Diakoniestation Künzelsau, die Caritas in Schwäbisch-Hall und die Mulfinger St-Josefs-Pflege wurden beispielsweise mit der Bereitstellung eines Autos unterstützt.

Philip Frank und Aileen Brunner vom Verein Rehkitz- und Wildtierrettung Löhleshölzle e.V. Foto :GSCHWÄTZ

Aber auch mit kleineren Unterstützungen kann viel erreicht werden: 250€ erhielt im Jahr 2021 der Verein Rehkitz- und Wildtierrettung Löhleshölzle e.V., der das Geld in Drohnenzubehör investierte. Mit diesen Drohnen, die sowohl eine Wärmebildkamera als auch eine Normalsichtkamera „an Bord“ haben, werden vor Mäharbeiten Rehkitze und andere Tiere gesucht, damit sie nicht von den Messern getötet werden. „Wir müssen in den frühen Morgenstunden zwischen vier und sieben Uhr fliegen, weil sich da die Körperwärme noch am Besten abzeichnet“, erklärt Philip Frank, Drohnenpilot. Aileen Brunner berichtet, dass allein im Jahr 2022 255 Rehkitze aufgespürt worden und gerettet worden seien.

Zwei Rehkitze vor dem fast sicheren Tod gerettet. Foto: RB-HL.

Die Methode Gewinnsparen

Eine Win-Win-Win-Situation sei das Gewinnsparen, sagt Siebert: „Sparen, Helfen und Gewinnen“. Zeitgemäß sei der Gedanke, denn „Sparen wird wieder aktueller“, so Andreas Siebert.
Kunden der RB-HL sowie der anderen genossenschaftlichen Banken in Baden-Württemberg haben die Möglichkeit, für zehn Euro monatlich ein Los zu kaufen. 7,50 Euro werden einem Sparvertrag zugebucht, 2,50 Euro fließen in den Topf zur Unterstützung der Vereine und Organisationen. Und in monatlichen Auslosungen besteht die Möglichkeit, Geld- und Sachpreise zu gewinnen: Von fünf Euro bis hin zu einem Auto reicht die Gewinnspanne. 12.300 Lose verkauft die RB-HL regelmäßig, im Jahr 2021 wurden 386.000 Euro an Gewinnen an die Kunden der RB-HL ausgeschüttet.

Crowdfunding

Matthias Walter, Torpedo Dörrenzimmern e.V. Foto: GSCHWÄTZ

Eine neue Crowdfunding-Plattform zur Unterstützung der Vereine ist die zweite gute Nachricht, die Siebert mitbringt. Mit dieser Plattform, deren technische Grundlage von den Genossenschaftsbanken zur Verfügung gestellt wird, erhalten Vereine die Möglichkeit, selber um finanzielle Unterstützung für Projekte zu werben. Die Plattform bietet Unterstützung bei der Kreation der Darstellung des Projekts im Internet, aber auch bei der Erstellung von klassischem Werbematerial, etwa Flyern. Dass die Erstellung des Projekts einfach ist, kann Matthias Walter vom Verein Torpedo Dörrenzimmern bestätigen.

Sein Verein ist sozusagen der „Pilotkunde“ der Crowdfunding-Plattform. Ein neuer Klowagen ist das Projektziel, 10.000 Euro will der Verein über die Plattform einwerben.

Der alte Klowagen, den der Verein seit vielen Jahren für seine Veranstaltungen einsetzt, ist in die Jahre gekommen – und außerdem für das große Sportplatzfest im Sommer auch zu klein geworden. Livemusik, Fußball für Jung und Alt sowie ein Gottesdienst mit Musik sind die Höhepunkte des Sportplatzfestes, aber auch sonstige Veranstaltungen in Dörrenzimmern organisiert der Torpedo, dem ungefähr die Hälfte der Einwohner:innen von Dörrenzimmern angehört.

Aufzahlung auf den Crowdfunding-Betrag

Und das Beste: Zusätzlich zu dem eingeworbenen Geld erhalten die Vereine und Organisationen eine Aufzahlung aus dem Gewinnspartopf. Aus diesem Grunde müssen die Projekte die Förderbedingungen des Gewinnsparvereins erfüllen, erklärt Stefanie Frank von der RB-HL.

Stefan Häring (links, stv. Vorstandsvorsitzender) und Andreas Sieber präsentieren den symbolischen Scheck. Foto: GSCHWÄTZ

Crowdfundig ab jetzt möglich

Näheres über das Crowdfunding ist unter viele-schaffen-mehr.de zu erfahren. Dort findet sich auch eine Übersicht der bereits bestehenden Projekte.
Vereine oder Organisationen, die sich für ein Crowdfunding interessieren, können sich an die Mitarbeiter:innen der RB-HL wenden.

Text: Matthias Lauterer

 




Neues Programm im Kocherwerk

„Seien Sie dabei, wenn es heißt „Türen auf mit der Maus“ am 03. Oktober oder lernen Sie Wirtschaftsgeschichte, Hohenloher Land und Kultur bei einer unserer anderen Veranstaltungen näher kennen.“ So lädt das Team Kocherwerk zum Besuch des Kocherwerks, einem Zeugnis der frühen Industrialisierung, ein.

Das komplette Programm:

Kocherwerk. Veranstaltungsprogramm.

Pressemitteilung Kocherwerk Ernsbach

 




1.000 Besucher im Kocherwerk kommt aus Karlsruhe

Wenige Tage vor dem ersten Geburtstag hat das Kocherwerk – Haus der Verbindungstechnik seinen 10.000 Besucher, Thomas Gietzelt aus Karlsruhe, begrüßt. Das geht aus einer Pressemitteilung des Kocherwerks hervor.

Gemeinsam mit seiner Partnerin und Tochter radelte er über die Pfingstferien die rund 330 km des Kocher-Jagst-Radwegs mit Zwischenstation in Ernsbach. „Eigentlich sind wir auf Initiative meiner Frau hier“, sagt er verschmitzt.

Sie war es, die den Tipp mit dem Kocherwerk in einem Radreiseführer entdeckte. „Aber als Werkstoffwissenschaftler interessiert mich das Thema Schraube natürlich auch.“ Wenn er nicht gerade in seiner Freizeit radelt, arbeitet Thomas Gietzelt für das KIT – Karlsruher Institut für Technologie. Dass die ein oder andere Firma auf ihrem Weg mit Schrauben und Befestigung zu tun haben, war bekannt. Umso passender war es, dass die Familie den Weg zur „Wiege der Schraubenindustrie in Heilbronn-Franken“ gefunden hat.

Hier, an der Stelle der alten Mühle in Ernsbach, nahm die Firma L. & C. Arnold im Jahr 1898 erstmals ihre Schraubenproduktion auf. Bis heute sind aus dem Unternehmen rund 30 große und kleine Firmen der Montage- und Befestigungsindustrie hervorgegangen. Seit Juni 2021 können Besucherinnen und Besucher im historischen Gebäudekomplex rund um die Rote Mühle auf über 400 qm Dauerausstellung mehr über die Entwicklung der Schrauben- und Befestigungsindustrie in der Region Hohenlohe und Heilbronn-Franken erfahren. Die Ausstellung bietet neben Informationen, historische Ausstellungsstücke und Technik zum Anfassen für Jung und Alt. Öffnungszeiten: Mi-So von 11-17 Uhr, Eintritt frei. Mehr Informationen zu Angeboten und Veranstaltungen auf www.kocherwerk.de.

 




Vortrag über den Weinanbau in Forchtenberg




Forchtenberg/Ernsbach: Enkelkind von Großmutter angefahren

Am Freitagnachmittag, den 13. März 2020, übersah eine 62-Jährige beim Ausparken in Forchtenberg/Ernsbach ihr auf der Straße spielendes Enkelkind. Zwar schaute die Frau sich nach den spielenden Kindern auf der Straße um, bevor sie mit ihrem Golf vom Fahrbahnrand losfuhr, doch hatte sie dabei offenbar eines ihrer Enkelkinder übersehen. Vermutlich lag der Achtjährige zu diesem Zeitpunkt zum Malen auf der Fahrbahn. Das Auto überfuhr das Kind mit dem rechten Vorderrad, was zu leichten Verletzungen führte. Zur Sicherheit wurde das Kind ins Krankenhaus gebracht, um weiter untersucht zu werden.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Vom Bauern- zum Industriedorf

Am Sonntag, den 08. September ist es wieder soweit: Tausende Denkmale öffnen deutschlandweit ihre Türen und laden ein, sonst Verschlossenes oder Unbekanntes neu zu entdecken. Rund 8.000 historische Baudenkmale, Parks oder archäologische Stätte sind Teil von Deutschlands größter Kulturveranstaltung. Auch Ernsbach ist dabei.

Treffpunkt ist der Vorplatz Pachthofscheuer – Alte Fabrik in Ernsbach. Von 10 bis  12 Uhr startet Ute Schuster die erste Führung mit einem Rundgang durch Ernsbach. Ab 10 Uhr sorgt Catering Rebenhof Fröscher  für die Verpflegung und um 11 Uhr öffnet das Heimatmuseum in der Pachthofscheuer in der sich Gerhard Christ um die Besucher kümmert. Ab 13 Uhr gibt es Kaffee und Kuchen von der Trommelgruppe des Landfrauenvereins in Sindringen. Um 14 Uhr startet der zweite Rundgang mit Ute Schuster.

Wie kam es dazu, dass sich Ernsbach im 17. Jahrhundert zu einem Industriedorf entwickelte? Wie kam es, dass die im dreißigjährigen Krieg zerstörte Mühle zu neuem Leben erweckt wurde?Wurden in Ernsbach etwa Bodenschätze – wie Erz entdeckt? Aus welchem Grund siedelten sich Juden in Ernsbach an und prägten 250 Jahre lang, dass dörfische Leben mit ihrer Kultur? Wie kam es, dass sich die Industrie in Hohenlohe mit der Gründung der Schraubenfabrik 1898 etablierte und die Moderne Industrie des 20. Jahrhunderts in Hohenlohe Einzug hielt? Diesen und weiteren spannenden Fragen werden am Tag des offenen Denkmals gemeinsam nachgegangen.

Ute Schuster nimmt Sie mit, auf eine spannende Reise – einer unaufhaltsamen Entwicklung der Industrie in Ernsbach und Hohenlohe. Durch Visionäre wie Graf Wolfgang Julius von Hohenlohe, die Amtmänner Wibel, Johann Georg Blezinger, Carl und Louis Arnold, Hermann Ruhnau, Dr. Werner Berger, Werner Berger, Richard und Susanne Henkel, Adolf und Reinhold Würth wurde die Industrie in Ernsbach gegründet und weiterentwickelt.

Der Grundstock für die Industrie in Hohenlohe, wurde auf festem und beständigem Boden erbaut … und alles begann in Ernsbach.

 




Fasching in Ernsbach

Am Samstag, den 23. Februar 2019, veranstaltet der SSV Ernsbach in der Brechdarrhalle ab 11.11 Uhr einen Kinderfasching. Der Eintritt ist frei.

Um 19.59 Uhr beginnt mit DJ M-Jay und Barbetrieb der Erwachsenenfasching. Der Eintritt kostet fünf Euro.

 

Fasching Ernsbach 2019.
Flyer: SSV Ernsbach