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Schneller Fahndungserfolg: Polizei hat 25-jährigen Graffitimaler ermittelt

Allein im November gingen bei der Polizei in Künzelsau zehn Strafanzeigen wegen Sachbeschädigung durch Graffiti ein.

In der Nacht auf den 04. November 2020 wurden in der Gaisbacher Straße und der Stettenstraße Gebäude und Verteilerkästen bemalt, in der Nacht auf den 14. November 2020 traf es die Geschäftsgebäude mehrerer Firmen im Gewerbegebiet Kocherwiesen.

GSCHWÄTZ berichtete:

https://www.gschwaetz.de/2020/11/06/polizei-sucht-grafitti-maler/

https://www.gschwaetz.de/2020/11/18/schon-wieder-graffitisprueher-unterwegs/

Sicherheitskamera zeichnete auf

Was der Täter wohl nicht ahnte: Eine Kamera überwacht die Umgebung eines der Firmengebäude, das Überwachungsvideo wurde der Polizei zur Verfügung gestellt.

25-jähriger verdächtig

Laut Auskunft der Polizei konnte ein 25-jähriger Tatverdächtigen ermittelt werden, die Ermittlungen dauern noch an.

Ob der ermittelte Tatverdächtige nur im Verdacht steht, für die Graffiti vom 13. oder 14. November verantwortlich zu sein, oder ob man ihm auch frühere Wandmalereien nachweisen kann, ist noch unklar.

Text: Matthias Lauterer

Wieder Graffiti in Künzelsau. Foto: privat




Tierparadies Möglingen – Biotope zeigen Erfolge

Die vom Flurneuordnungsamt des Hohenlohekreises durchgeführte Waldflurneuordnung Öhringen-Möglingen wurde laut einer Pressemitteilung des Landratsamtes Hohenlohekreis nun offiziell abgeschlossen. Für die Unterhaltung der Landschaftspflegemaßnahmen und des Wegenetzes ist ab sofort die Stadt Öhringen zuständig. Zum Abschluss des Verfahrens lud das Landratsamt zu einer Begehung des Gebietes ein. Dabei wurden auch die neu angelegten Biotope begutachtet.

Die corona-bedingt kleine Gruppe mit Andreas Insam und Jana Klaiber von der Stadt Öhringen, Karlheinz Müller von der NABU-Ortsgruppe Ohrnberg und Reinhard Beck als Vertreter der am Verfahren beteiligten Grundstückseigentümer freute sich über den guten Zustand der Biotope. „Man sieht bereits jetzt, dass die Maßnahmen wunderbar angenommen werden“, fasste Andreas Insam in der Mitteilung zufrieden das Ergebnis zusammen. Gerade die einfachsten und kostengünstigsten Projekte, kleine „Gumpen“, also gezielt angelegte Vertiefungen in den Wassergräben am Wegesrand, in denen sich dann ein kleiner Tümpel bildet, zeigten die besten Ergebnisse. Dort wimmelte es von Bergmolchen, Kaulquappen und Grasfröschen. In jedem Flurneuordnungsverfahren werden umfangreiche Biotope hergestellt, um für bedrohte heimischen Tier- und Pflanzenarten neue Lebensräume zu schaffen oder bestehende Lebensräume aufzuwerten und zu vernetzen.

Das eigentlich für Ende April geplante Abschlussfest der Waldflurneuordnung Möglingen soll möglichst noch in diesem Herbst nachgeholt werden.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes Hohenlohekreis

Die Molche in den neu angelegten Gumpen. Foto: Landratsamt Hohenlohekreis