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Engelesblasen an Heiligabend und Silvester in Künzelsau

Das Engelesblasen vom Turm der Johanneskirche in Künzelsau ist ein schöner und stimmungsvoller Weihnachtsbrauch, der nach der Pause im vergangenen Jahr, nun wieder stattfinden soll: An Heiligabend spielen die Turmbläser um 19 Uhr die beliebte Weise „Ehre sei Gott in der Höhe“ und um 24 Uhr erklingt der Choral „Stille Nacht, heilige Nacht“ hoch über den Dächern von Künzelsau. An Silvester wird das alte Jahr um 19 Uhr mit der Schwab’schen Melodie „Lobt den Herrn“ verabschiedet. Eine schöne Gelegenheit das neue Jahr in Besinnlichkeit und Ruhe zu beginnen ist das Engelesblasen am 1. Januar 2023. Alle, die an Heiligabend und Silvester das Engelesblasen nicht hören und sehen konnten, haben an Neujahr um 19 Uhr das letzte Mal in der Weihnachtszeit die Möglichkeit dazu.

Die Hauptstraße ab dem Alten Rathaus ist über die Zeit der Veranstaltungen gesperrt. Die Umleitung für den Verkehr ist über die Konsul-Uebele-Straße Richtung Kocherbrücke und für Verkehrsteilnehmenden über die Schnurgasse, Schloßplatz auf den Wertwiesen ausgeschildert. Die Bushaltestelle Bären ist über den Zeitraum der Veranstaltungen an die Sparkasse verlegt.

Zu den Fotos:

Zum Engelesblasen kommen die Menschen in die Künzelsauer Innenstadt.

Die Bläser spielen vom Turm der Johanneskirche und Laternen werden geschwenkt. Fotos: Stadtverwaltung Künzelsau/Rolf Hartbrich.

 




Heiligabend & Silvester: Engelesblasen in Künzelsau

Mit etwas Phantasie kann sie jeder an den Festtagen zum Jahresende erkennen – die Engel am Turm der Johanneskirche in Künzelsau. Heiligabend, Silvester und Neujahr steigen die Turmbläser gemeinsam mit einer Gruppe, die Laternen trägt, auf den Turm der evangelischen Kirche mitten in Künzelsau. Zum Klang von feierlichen Chorälen werden Laternen von der Brüstung des Kirchturms geschwenkt. Jede Laterne malt dabei einen Lichtschweif – einen Engel in den Nachthimmel. So wird das „Engelesblasen“ seit mehreren hundert Jahren zelebriert. Dieser schöne und stimmungsvolle Weihnachtsbrauch wird auch in diesem Jahr wieder stattfinden: An Heiligabend spielen die Turmbläser um 19 Uhr die beliebte Weise „Ehre sei Gott in der Höhe“ und um 24 Uhr erklingt der Choral „Stille Nacht, heilige Nacht“ hoch über den Dächern von Künzelsau. An Silvester wird das alte Jahr um 19 Uhr mit der Schwab’schen Melodie „Lobt den Herrn“ verabschiedet. Eine schöne Gelegenheit das neue Jahr in Besinnlichkeit und Ruhe zu beginnen ist das Engelesblasen am 1. Januar. Alle, die an Heiligabend und Silvester das Engelesblasen also nicht hören und sehen konnten, haben an Neujahr um 19 Uhr das letzte Mal in der Weihnachtszeit die Möglichkeit dazu.

Klaus Ottenbacher versammelt jedes Jahr die Laternenschwenker um sich. Klaus Ziegler organisiert die Turmbläser. Beide sind froh, dass sich immer wieder aufs Neue Laternenschwenker und Bläser finden, um diese schöne Tradition aufrecht zu erhalten. Wie alt der Brauch tatsächlich ist, hat sich noch nicht bestimmen lassen. Jedenfalls findet das Engelesblasen in dieser Form seit Generationen statt und ist ein liebgewonnener Termin für viele Künzelsauer und ehemalige Künzelsauer. Im Heimatbuch ist nachzulesen: „Um diese Stunden denken die Künzelsauer draußen in aller Welt an ihre Heimat und die Ortsansässigen an ihre Verwandten und Freunde in der Ferne.“

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau

Foto: Engelesblasen vom Turm der Johanneskirche. Foto: Stadtverwaltung Künzelsau/Rolf Hartbrich




Engelesblasen in Künzelsau

Besinnlicher Abschluss des Heiligen Abends: Das traditionelle Engelesblasen vom Turm der Johanneskirche. Trotz Kälte haben sich doch etliche Interessierte in der Hauptstraße und drumherum eingefunden, um „Stille Nacht, heilige Nacht“ oder „Ehre sei Gott in der Höhe“ zu hören. Zur Blasmusik werden Laternen an langen Schnüren vom Turm herabgelassen und geschwenkt, die an Engel erinnern sollen. Wer schon im Bett lag oder zuhause auf dem Ofen döste, für den hat Videoreporter Felix Kribus die Engelslichter samt weihnachtlicher Künzelsauer Atmosphäre mit seiner Kamera eingefangen und hat die Besucher gefragt, wie sie die stille, heilige Nacht verbracht haben.