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„Neuer Rhythmus – Endlich Schule!“

„Gott sei Dank!“ meinte Stefan Rauner, „haben wir eine so große Aula, dass für 50 ABC-Schützen und deren Angehörige Platz ist, eine so imposante Einschulungsfeier zu veranstalten. Und das für euch, die ihr stolz mit den Schultüten in der Hand, euren ersten Schultag begonnen habt!“ Was folgte, war ein Samstagmorgen an der Freien Schule Anne-Sophie, der bei den „neuen“ Schulkindern in Erinnerung bleiben wird und zu dessen Höhepunkt ein begeisterndes Kindermusical aufgeführt wurde.

Ein ganz neuer Rhythmus

Stefan Rauner, Leiter der Primarstufe, steigerte mit seiner eigenen Schultüte und den spannenden Hinweisen zu deren Inhalt die Erwartungen darüber, was denn nun in den nächsten Stunden, aber auch in den folgenden Wochen in diesem neuen Lebensabschnitt passieren wird und passieren könnte. Besonders erwähnte er den neuen Rhythmus im Leben der Schulkinder: „So wie die Natur ihren Rhythmus im Laufe des Jahres ändert, so werden die Schule, die Stundenpläne und der Schulalltag eueren Rhythmus ändern.“

Einschulung in der Freien Schule Anne-Sophie. Foto: Benjamin Grell

Gesamtelternbeiratsvorsitzende Eva Reinhardt zeigte sich ebenfalls über die vielen neuen Kinder an der Freien Schule Anne-Sophie erfreut. Da sich in der Aula so schöne Schultüten befanden, ließ sie es sich nicht nehmen, mit einem Vergleich am Beispiel Zuckertütenbaum den Brauch der Schultüte zu erklären.

Musik stimmt die Kinder ein

Es war mucksmäuschenstill in der Aula, als plötzlich die ersten musikalischen Töne erklangen. Beim Blick nach vorne sahen die ABC-Schützen eine wunderbar selbstkreierte Waldkulisse als Bühnenbild. Die Schauspieler und die Gäste befanden sich plötzlich auf einer ereignisreichen musikalischen Reise mit der Eule durch die Welt der Musik, die mit einer Ukulele ihren eigenen Beat, den eigenen Rhythmus suchte. Dabei traf sie auf einige weitere helfende Waldtiere, die ihr die rhythmischen Klänge der verschiedenen Gefühle wie Liebe, Freude, Mut, aber auch Traurigkeit zeigten.

Das Stück war passend für die neuen Schulanfänger:innen, unter der Regie von Lea Baumann und Nadja Feßenbecker, einstudiert und stellte ohne Zweifel den Höhepunkt der kurzweiligen Einschulungsfeier dar. Der Funke sprang über. Es wurde mitgesungen, mitgefühlt und vor allem miterlebt.

Als zum Abschluss der Einschulungsfeier die Kinder mit ihren Lernbegleiter:innen in die Lernräume durften, war der Tag „perfekt“. Das erste Mal erlebten sie in der Gemeinschaft ihre erste Unterrichtsstunde.

Pressemitteilung FSAS




Back to school

In wenigen Tagen beginnt in Baden-Württemberg für Hunderttausende von Kindern wieder die Schule. Vor allem die ’neuen‘ Erstklässler fiebern ihrem ersten Schultag schon sehr entgegen. Aber auch ältere Kinder, die mit dem Fahrrad unterwegs sind, sind großen Gefahren im Straßenverkehr ausgesetzt.

Besonders zum Schuljahresanfang steigt die Unfallgefahr für die Kinder, da sich die Verkehrsteilnehmer und die Schüler erst wieder aufeinander einstellen müssen. Auch können Kinder aufgrund ihrer Größe, ihres noch eingeschränkten Sichtfeldes und ihres mangelnden Gefahrenbewusstseins häufig kritische Situationen nicht so schnell erkennen und reagieren daher langsamer darauf.

Damit die Kinder sicher und unfallfrei zur Schule und wieder nach Hause kommen, fordert Catharina Allerborn, Dezernentin für Verkehr beim Landratsamt Hohenlohekreis, alle motorisierten Verkehrsteilnehmer zur Rücksicht auf: „Wir bitten um besondere Aufmerksamkeit im Straßenverkehr, vor allem rund um Schulen und Bushaltestellen, und um ein rücksichtsvolles Fahrverhalten. Passen Sie Ihre Fahrgeschwindigkeit an, denn so können Gefährdungen am besten vermieden werden“.

Um den Schülern einen möglichst gefahrenfreien Weg zur Schule zu ermöglichen, empfiehlt das Landratsamt Hohenlohekreis folgendes Verhalten:

  • Vor allem in Wohngebieten besonders aufmerksam und langsam fahren.
  • Die Geschwindigkeit reduzieren, wenn Kinder am Fahrbahnrand oder am Zebrastreifen stehen.
  • An Bushaltestellen nur langsam und mit äußerster Vorsicht mit Schrittgeschwindigkeit an haltenden Bussen vorbeifahren. Es muss verstärkt damit gerechnet werden, dass Kinder aus dem Bus heraus unmittelbar auf die Fahrbahn rennen oder wartende und spielende Kinder plötzlich über die Straße laufen.
  • Am Nachmittag in der Nähe von Schulen vorsichtig zu fahren, da auch in dieser Zeit oft Schulsport und Nachmittagsunterricht stattfindet oder sich Kinder zum Spielen auf dem Gelände aufhalten.
  • Auf Gehwegen nicht parken, da die Kinder sonst gezwungen sind, auf die Fahrbahn zu treten.

Häufig absolvieren auch Eltern vor den Schulhäusern riskante Wendemanöver, halten und parken auf dem Gehweg und blockieren den Rad- und Busverkehr. Dabei ist ihnen meistens nicht bewusst, dass dadurch andere Kinder gefährdet werden. Es ist wichtig, dass die Eltern ein gutes Vorbild sind und selbst einen Beitrag zur Verkehrssicherheit leisten.

Im Hohenlohekreis ereigneten sich im Jahr 2018 drei Unfälle auf dem Schulweg, hierbei wurden zwei Kinder schwer und zwei Kinder leicht verletzt. Im laufenden Jahr ereigneten sich bereits vier Schulwegunfälle mit insgesamt vier leicht verletzten Kindern.

Um die Sicherheit der Schüler auf dem Schulweg zu erhöhen, wird das Straßenverkehrsamt zum Schulanfang vermehrt im Bereich von Schulen und Bushaltestellen Geschwindigkeitskontrollen durchführen.

„Ich bin froh, dass seit vielen Jahren im Hohenlohekreis kein Kind als aktiver Verkehrsteilnehmer im Straßenverkehr tödlich verunglückt ist. Ich hoffe, dass dies auch in den kommenden Jahren so bleiben wird“, sagt Allerborn und appelliert an die Verkehrsteilnehmer: „Tragen Sie durch angemessene Geschwindigkeit und durch verantwortungsbewusste und rücksichtvolle Fahrweise dazu bei, dass der Schulweg für die Kinder noch sicherer wird und sich die Unfallzahlen noch weiter reduzieren.“

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises