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Bombendrohung am Bildungszentrum – Spürhund-Durchsuchung soeben abgeschlossen mit folgendem Ergebnis

Eine am Donnerstagmorgen bekanntgewordene Bombendrohung am Bildungszentrum Niedernhall sorgte dafür, dass die Schulgebäude im Brückenwiesenweg vorsorglich geräumt wurden. Aufgrund einer Vielzahl ähnlicher Drohungen, die laut der Polizei gegenüber GSCHWÄTZ in den vergangenen Tagen in ganz Baden-Württemberg an Schulen und an anderen öffentlichen Einrichtungen eingingen, wurde grundsätzlich nicht von einer tatsächlichen Bedrohungslage ausgegangen.

Spürhunde durchsuchen das Gebäude

Zur Vermeidung eines Restrisikos wurden dennoch die erforderlichen Maßnahmen zum Schutz der Anwesenden getroffen. Das Gebäude wird aktuell mit Sprengstoffspürhunden durch die Polizei abgesucht. Zum Zeitpunkt der Räumung waren rund 400 Personen im Bildungszentrum anwesend. Diese werden in der nahegelegenen Stadthalle betreut. Auch Niedernhalls Bürgermeister Achim Beck hat sich vor Ort ein Bild von der Lage gemacht.

Das Gebäude kann wieder betreten werden

Ob der Schulbetrieb am Nachmittag wieder aufgenommen werden kann, ist noch offen. Das Gebäude kann aber laut der Polizei nun wieder betreten werden (Stand: 12.15 Uhr). Unterricht wäre daher theoretisch wieder möglich. Die Dursuchungen wurden um kurz nach 12 Uhr am Donnerstag abgeschlossen. Dabei wurde laut der Polizei gegenüber GSCHWÄTZ nichts gefunden.

Die Ermittlungen zum Urheber des Drohschreibens dauern an.

Niedernhalls Bürgermeister Achim Beck. Foto: GSCHWÄTZ/Archiv

 




Heilbronn: Bahnhof nach Drohung abgesperrt

Am Samstag, den 09. November 2019, gegen 23.00 Uhr, fand eine Busfahrerin in ihrem Bus ein Schreiben, in welchem der Verfasser angab, dass es beim weiteren Betrieb des Fahrzeugs zu einer Gefährdung Unbeteiligter kommen würde. Nachdem die Polizei alarmiert worden war, wurde durch diese der Bereich um den Bus abgesperrt. Da sich unmittelbar neben dem Fahrzeug auch die Bahn- und Stadtbahngleise befanden, wurde deren Betrieb eingestellt. Bei der anschließenden Durchsuchung des Busses wurden im Gepäckraum Gegenstände aufgefunden, deren Lagerung sich dort nicht erklären ließen. Um eine Gefahr ausschließen zu können, wurden Fachleute des Landeskriminalamtes zur Untersuchung herangezogen. Gegen 02.05 Uhr konnten diese Entwarnung geben. Sämtliche Absperrungen und Betriebsunterbrechungen wurden daraufhin aufgehoben. Gegen den bisher unbekannten Verfasser des Schreibens wurden strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn