1

„Er versuchte, mich mit der Zunge zu küssen“

Bei dem Missbrauchsprozess um einen Opa, der seine Enkelin in Dörzbach über Jahre schwer sexuell missbraucht haben soll, sagte am Freitag, den 10.  Juli 2020 am Landgericht Heilbronn die Tante des vermeintlichen Missbrauchsopfers aus.

Im Anschluss an die Ex-Frau des Angeklagten sagte die gemeinsame Tochter als Zeugin aus. Auch sie schaute nicht zu ihrem Vater. „Es ist ein Alptraum“, sagte die dreifache Mutter. Auch sie habe von den angeblichen Vorfällen nichts mitbekommen, erst Ende 2019 davon erfahren. „Ich war aber auch nicht oft bei meinen Eltern“, sagt die 41-Jährige, die bereits mit 18 zuhause auszog und mit ihrem Mann und den gemeinsamen Kindern im eigenen Heim lebt. Der Vater habe immer etwas zum Streiten gefunden, das Verhältnis sei distanziert gewesen. „Ich ging immer mit Aufregung nach Hause“, erklärt sie. Aber sie erinnere sich, dass ihre Nichte gerne zu den Großeltern gegangen sei, häufiger dort gewesen sei als ihre eigenen Kinder. Erst als das Mädchen 13 oder 14 Jahre alt gewesen sei, sei das weniger geworden. „Ich habe meine Nichte gefragt, wieso sie nicht früher was sagte“, erzählt die Tante. „Sie sagte, sie habe sich nicht getraut.“ Außerdem hätte der Opa immer gesagt: „Das ist unser Geheimnis“. Die Tante erinnert sich, was ihre Nichte ihr an dem Tag erzählte, als der Missbrauch ans Tageslicht kam: Nach dem Mittagessen hätte der Opa angefangen, sie zu streicheln und zu berühren, hat das Mädchen ihrer Tante erzählt. Das sei jedes Mal passiert, wenn sie im Alter zwischen sechs und zehn Jahren bei den Großeltern gewesen sei.

Immer mit Aufregung nach Hause gegangen

Auch die Zeugin erinnerte sich an ein schwieriges Familienleben. „Unser Vater war der Herrscher“, blickt sie zurück. „Bei uns hatte er das Sagen.“ Er sei auch liebevoll und zugewandt gewesen, wandte aber auch Gewalt an. „Er schlug uns mit seinem Gürtel auf den Nackten Po“, erzählt sie. Das sei auch in Rumänien so nicht üblich gewesen. Aber wegen der Alkoholsucht des Vaters habe man sich nicht getraut, mit ihm zu streiten. Am Wochenende habe er schon morgens um acht Uhr nach Alkohol gerochen. „Mein Vater wollte später meine Kinder auf dem Lkw mitnehmen“, erzählt sie. Sie aber habe das nicht gewollt: „Ich habe ihm wegen dem Alkohol nicht vertraut“. Denn er sei auch betrunken gefahren. Den Führerschein allerdings hätte er nie deshalb verloren. Einmal habe sie zu ihm gesagt: „Du machst Mama kaputt“. Sie habe gesehen, wie ihre Mutter leidet, ihm aber sei das egal gewesen. Seine Frau könne ja gehen, wenn ihr was nicht passe.

Morgens um 08 Uhr bereits nach Alkohol gerochen

Auch ihr Bruder habe es ihm nie recht machen können. „Der Kontakt zu meinem Bruder war nicht so eng“, sagt die Einzelhandelskauffrau. Die Ehe mit der Mutter ihrer Nichte sei nicht einfach gewesen. Mittlerweile lebe er mit seiner dritten Frau in Kanada. „Davor hat er in Spanien gelebt“, berichtet sie. Kontakt zum Vater habe es zu der Zeit nicht gegeben, deshalb hätten die beiden wegen dem Umzug nach Kanada auch nicht gestritten.

Sein Patenkind sagt gegen ihn aus

Nach der Tochter sagte Brigitte P. aus. Die zweifache Mutter lebt in Bayern, der Angeklagte ist ihr Pate. Sie seien aber nicht verwandt miteinander, vielmehr seien ihre Eltern mit dem Ehepaar in Rumänien befreundet gewesen. Irgendwann zwischen ihrem achten und zwölften Lebensjahr wollte sie ihre Sommerferien bei dem Paten in Dörzbach verbringen, was dann aber kürzer als gedacht ausfiel. Dabei sei es zu einem Vorfall gekommen: „Er versuchte, mich mit der Zunge zu küssen“. Das sei ihr unangenehm gewesen und sie habe sich umgehend von ihrer Familie abholen lassen. „Seither habe ich die nicht mehr gesehen“, sagt sie aus. Den Vorfall habe sie dann „einfach weggesteckt“. Schlimmeres sei aber nicht vorgekommen. Bei der Polizei hat Brigitte P. ausgesagt, dass der Angeklagte einer sei, der immer alle drückte. „Er hat alle in den Arm genommen und abgeküsst, auch die Erwachsenen“, erinnert sie sich.

„Schlag aus heiterem Himmel“

Als nächster sagte Kriminalhauptkommissar a.D. Rainer O. aus, der die Mutter des Mädchens auf der Polizeiwache in Künzelsau zuerst vernommen hatte und bei der Durchsuchung eines Hobbyraumes in Dörzbach dabei war, in dem Sachen des Angeklagten eingelagert waren. „Dabei wurden neben Heimwerkergeräten eine Handschließe, ein Hundehalsband, eine Kamera sowie eine geringe Menge Speichermedien gefunden“, sagte der ehemalige Polizist. Die Mutter des Mädchens sei mit ihrer Mutter, ihrer ehemaligen Schwägerin und Schwiegermutter auf die Wache gekommen. Mutter und Tochter seien dann getrennt vernommen worden. „Die Mutter sagte aus, dass sie am Vorabend von dem sexuellen Missbrauch des Mädchens durch den Opa erfahren habe“, erinnert sich O. Am Morgen dieses Tages habe sich ihre Tochter von ihr weggedreht, als sie sich verabschiedet habe. Im Laufe des Vormittags hätte sie dann mit dem Mädchen WhatsApp-Nachrichten ausgetauscht und so von den Taten des Opas erfahren. Schließlich sei sie früher von der Arbeit nach Hause gegangen und mit ihrer Tochter zur Oma gefahren. Das Mädchen habe ihr erzählt, dass es mit Berührungen angefangen habe und mit Fotografieren und bis zum analen Eindringen gegangen sei. Diese Angaben habe auch das Mädchen bei der Vernehmung so angegeben. „Die Mutter hat noch erwähnt, dass es dafür keine Anzeichen gegeben habe“, so der Kriminalhauptkommissar d. D. „Es sei ein Schlag aus heiterem Himmel gewesen, sie glaube ihrer Tochter aber.“

Nach der Aussage des Polizisten wurde die Videoaufnahme von der Aussage des Mädchens im Gerichtssaal abgespielt. Aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes wurde dabei allerdings die Öffentlichkeit ausgeschlossen. Zwei weitere Zeugen waren bereits zu Beginn des Prozesstages ausgeladen worden.

Text: Sonja Bossert

 

Prozess gegen einen Opa (links), der seine Enkelin in Dörzbach üebr mehrere Jahre schwer sexuell missbraucht haben soll. Foto: GSCHWÄTZ




„Überall waren die Chantré-Flaschen versteckt, in der Küche, in der Garage, in der Abstellkammer“

Am Freitag, den 10. Juli 2020, hat vor der 15. Großen Jugendkammer am Landgericht Heilbronn die Ex-Ehefrau eines 63-jährigen Mannes ausgesagt. Dieser wird beschuldigt, zwischen November 2008 und Dezember 2013 in seiner Wohnung in Dörzbach seine Enkelin mindestens 63 Mal schwer sexuell missbraucht zu haben (GSCHWÄTZ berichtete https://www.gschwaetz.de/2020/07/06/seitdem-spreche-ich-nichts-mehr-mit-ihr-63-jaehriger-soll-enkelin-in-mindestens-63-faellen-sexuell-missbraucht-haben/ ). Nach dem sie der Vorsitzende Richter Dr. Martin Liebisch auf ihr Zeugnisverweigerungsgericht hingewiesen hatte, wollte sie dennoch aussagen.

Sie würdigten sich keines Blickes

Das Ehepaar, das sich vor dem Heilbronner Landgericht keines Blickes würdigte, war seit 1978 verheiratet und hat zwei Kinder groß gezogen. Die Eheleute trennten sich 2018, seit 02. Juni 2020 sind sie geschieden. Der Grund für die Trennung: Streit, Sauferei des Mannes, Unzufriedenheit. Sie könne ihm nicht mehr vertrauen. Die Frau verneinte aber die Frage, ob er sie jemals betrogen habe. Im Laufe der Jahre sei ihr Sexualleben zwar unregelmäßiger geworden, aber er habe sie nie bedrängt.

Streit, Sauferei, Unzufriedenheit

Unter der Woche sei der Lkw-Fahrer ständig unterwegs gewesen. An den Wochenenden zuhause aber habe er schon früh am Morgen nach Alkohol gerochen. Sie wisse nicht, wie viel er getrunken hat, ist sich aber sicher, dass er jeden Tag zur Flasche griff. Bereits 2017 sei sie zeitweise aus der gemeinsamen Wohnung ausgezogen. „Er hat eine Therapie angefangen, Tabletten gegen den Alkohol bekommen und nichts mehr getrunken“, sagte die 59-Jährige. Deshalb sei sie zu ihm zurückgekehrt. Aber dann hätte er die Therapie abgebrochen und wieder angefangen zu trinken. „Überall waren die Chantré-Flaschen versteckt, in der Küche, in der Garage, in der Abstellkammer“, erinnert sie sich.

Unter Depressionen gelitten und oft heftig gezittert

Auch sonst sei das Verhältnis zu dem Mann, den sie bereits als 17-Jährige kennengelernt hatte, schwierig gewesen. „Er wollte immer Recht haben, sonst war er sauer“, sagt die Exfrau. „Man konnte nicht mit ihm reden.“ Am Anfang ihrer Beziehung hätten sie viel zusammen unternommen. Auch die beiden jüngeren Schwestern der Frau hätten sie oft mitgenommen. Als sie von Rumänien nach Deutschland gezogen seien, sei es zu Problemen gekommen. „Wir haben eine Wohnung gekauft, mussten sie aber nach fünf bis sechs Jahren wieder abgeben“, blickt die zweifache Mutter zurück. Damals hätte ihr Ex-Mann unter Depressionen gelitten und oft heftig gezittert. Er aber wollte nicht zum Arzt gehen und irgendwann sei es wieder besser geworden. Richtig glücklich sei sie nie mit ihm gewesen. „Wir waren nur am Wochenende zusammen, sonst war er als Lkw-Fahrer ständig unterwegs“, sagt sie. Sie hätten selten etwas gemeinsam unternommen. Für sie es nicht einfach gewesen, unter der Woche allein zu sein mit den beiden Kindern und gleichzeitiger Berufstätigkeit.

Oma bekam von dem Missbrauch laut eigenen Aussagen nichts mit

Die  Tochter ihres Sohnes, ihre Enkelin, sei aber immer gerne zu den Großeltern gekommen. Nur als ihre Eltern sich haben scheiden lassen – damals war sie etwa sechs Jahre alt – sei sie rund ein halbes Jahr nicht gekommen. Danach aber wieder regelmäßig. Von dem Missbrauch selbst will die Frau nichts mitbekommen haben. „Ich kann mich erinnern, dass sich die beiden nach dem Mittagessen immer hingelegt haben“, sagt die Oma. Das sei nichts Besonders gewesen. Als das Mädchen älter geworden sei, sei sie nicht mehr so oft gekommen, was sie wunderte. Erst im November 2019 hätte ihre ehemalige Schwiegertochter bei ihr angerufen und von den Vorwürfen des Mädchens erzählt. Als sie sich mit den beiden getroffen habe, hätte die Enkelin aber nicht viel gesagt. „Sie hat geweint und konnte nicht reden“, so die Oma. Aber sie hätte gesagt, wo es passiert sei.

Text: Sonja Bossert

 




Junge Promille-Fahrer unterwegs

Vor Fahrtantritt hatte ein 18-Jähriger am Freitag, den 01. Mai 2020, offenbar Alkohol getrunken. Der junge Mann war gegen 23.45 Uhr in Weißbach mit seinem PKW unterwegs und fiel dort einer Streifenwagenbesatzung auf, weil er zu schnell unterwegs war. Die Polizisten wollten den 18-Jährigen kontrollieren und folgten daher seinem Auto. Als der Teenager offenbar bemerkte, dass der Streifenwagen ihm in die Kochertalstraße folgte und versuchte aufzuschließen, beschleunigte er sein Fahrzeug. Er bog anschließend nach rechts in die Crispenhöfener Straße und dann in die Hauptstraße ab. Nachdem er mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit weiter in Richtung Büschelhofer Straße fuhr, verloren die Beamten das Auto kurz aus den Augen. Kurze Zeit später entdeckten sie es aber erneut, als dessen Fahrer am rechten Fahrbahnrand anhielt. Zunächst versuchten die beiden Insassen erfolglos, zu Fuß zu flüchten, konnten anschließend aber kontrolliert werden. Bei der Kotnrolle stieg den Ordnungshütern Alkoholgeruch in der Nase. Ein durchgeführter Atemalkoholtest bei dem 18-jährigen Fahrer ergab einen Wert von knapp 0,8 Promille. Der junge Mann muss nun mit entsprechenden Anzeigen rechnen.

Ebenfalls zu tief ins Glas geschaut hatte offenbar ein 25-Jähriger, bevor er sich am Samstag, den 02. Mai 2020, ans Steuer seines Autos setzte. Einer Streifenwagenbesatzung fiel gegen 1 Uhr ein BMW auf einem Supermarktparkplatz in der Max-Planck-Straße in Dörzbach auf. Der Motor des Pkw lief und dessen Abblendlichter waren eingeschaltet. Bei der Kontrolle des jungen Mannes rochen die Beamten Alkohol. Ein durchgeführter Atemalkoholtest bestätigte diese Wahrnehmung. Der Test zeigte einen Wert von zirka 1,6 Promille. Der Mann gab ab, dass er zuhause Alkohol getrunken hatte und dann mit seinem Pkw auf den Supermarktparkplatz gefahren war. Der Mann musste die Ordnungshüter daraufhin zu einer Blutentnahme ins Krankenhaus begleiten. Außerdem wurde sein Führerschein beschlagnahmt. Mit einer entsprechenden Anzeige muss der 25-Jährige nun rechnen.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Dörzbach: Hoftor blockiert die Fahrbahn

Da staunte ein 34-Jähriger Autofahrer nicht schlecht, als er am Donnerstagmorgen, den 23. Januar 2020, in der Hohebacher Straße in Dörzbach gegen ein Hoftor fuhr, welches auf die Fahrbahn ragte. Vor Ort wurde festgestellt, dass an dem, zum Hoftor gehörenden, Anwesen Renovierungsarbeiten durchgeführt werden. Offensichtlich wurde das Tor nach Beendigung der Arbeiten nicht ausreichend abgesichert, sodass es sich durch den Wind zur Fahrbahn hin öffnete und quer über die gesamte rechte Fahrbahn ragte. Dies erkannte der Fahrer wohl zu spät und fuhr dagegen. An dem Pkw des 34-Jährigen wurde der rechte Außenspiegel beschädigt.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Vermisstes Mädchen aus Dörzbach wieder da

Die seit Montagnachmittag, den 18. November 2019, aus Dörzbach vermisste 17-Jährige wurde angetroffen. Ein Zeuge sah die junge Frau am Mittwochabend, den 20. November 2019, in Schwäbisch Hall in einen Bus einsteigen und alarmierte die Polizei. In Künzelsau konnte die 17-Jährige schließlich in Gewahrsam genommen werden.

Quelle: Pressemitteilung der Polizei Heilbronn

 




Dörzbach: Traktor geriet in Brand

Aufgrund eines Fahrzeugbrands war die Freiwillige Feuerwehr Dörzbach am Sonntag, den 06. Oktober 2019, um 8.30 Uhr, in der Straße „Kleb“ in Dörzbach im Einsatz. Ein Traktor geriet vermutlich aufgrund eines technischen Defekts in Brand. Die Feuerwehr konnte das Feuer vollständig löschen.

Insgesamt entstand Sachschaden von knapp 25.000 Euro. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Ungewöhnliche Beute

Einen gefüllten Einkaufstrolley entwendete eine bislang unbekannte Person am Mittwoch, den 27. März 2019, zwischen 14 Uhr und 14.15 Uhr, in der Klepsauer Straße in Dörzbach. Der Besitzer hatte den Trolley kurz zuvor in einem Geschäft mit Lebensmitteln befüllt und vor einem weiteren Einkauf kurzzeitig vor einem weiteren Laden abgestellt. Diese Abwesenheit muss die unbekannte Person genutzt haben, um die Waren im Wert von 50 Euro sowie das Behältnis im Wert von rund 60 Euro an sich zu nehmen. Zeugen des Diebstahls sollen sich unter der Telefonnummer 06294/234 beim Polizeiposten Krautheim melden.

 

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Forchtenberg und Dörzbach räumen bei ELR-Geldern ab

Der Hohenlohekreis darf 2019 mit einem ordentlichen Geldregen rechnen – besonders Forchtenberg und Dörzbach profitieren von den staatlichen Geldern.

Peter Hauk, Minister für ländlichen Raum in Baden-Württemberg, lieferte dem AfD-Landtagsabgeordneten für den Hohenlohekreis, Anton Baron, auf Nachfrage Zahlen, wieviel Geld der Hohenlohekreis 2019 aus dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) erhält. Laut seiner Auflistung darf sich der Kreis in diesem Jahr über knapp 2,77 Millionen Euro freuen. Der Nachbarkreis Schwäbisch Hall erhält lediglich 1,66 Millionen Euro. Die großen Gewinner sind Forchtenberg und Dörzbach. Während Dörzbach Spitzenreiter bei der Anzahl der geförderten Projekte ist (16 Projekte werden mit einer Gesamtstumme von knapp 445.000 Euro gefördert), erhält Forchtenberg die höchste Fördersumme mit knapp 760.000 Euro – für zwei Projekte.

Anton Baron ist AfD-Landtagsabgeordneter für den Hohenlohekreis. Foto: GSCHWÄTZ/Archiv

Mit den ELR-Fördermitteln möchte der Staat insbesondere günstigen Wohnraum fördern, so Peter Hauk: „Es fehlen insbesondere günstige Wohnungen für Menschen mit geringem Einkommen sowie moderne zeitgemäße Wohungen.“ Über 1.000 Wohnbauprojekte möchte das Land Baden-Württembnerg daher in diesem Jahr fördern. Des Weiteren werde, so Hauk, der Einsatz von nachwachsenden Baustoffen, wie etwa Holz, gefördert, um die „CO2-Konzentration in der Atmosphäre zu verringern und damit dem Klimawandel entgegenzuwirken“.

ELR Zuschüsse 2019 für den Hohenlohekreis. Quelle: Ministerium für Ländlicher Raum, Stuttgart

Anton Baron zeigt sich zwiegespalten angesichts der Verteilung der Gelder: „Es freut mich außerordentlich, dass ein derart großer Teil der ELR-Fördersumme meinem Wahlkreis zufällt und als wohnungsbaupolitischer Sprecher meiner Fraktion begrüße ich es umso mehr, dass die Förderungen überwiegend dem Bereich ‚Innenentwicklung/Wohnen‘ zugeordnet sind. Diese Priorität ist richtig gesetzt, schließlich hat mein Wahlkreis einen für eine ländliche Region relativ angespannten Wohnungsmarkt. Falsch war lediglich, einen Schwerpunkt hierbei auf die CO₂-Speicherung zu legen. Die verstärkte Förderung von Wohnraum für Familien wäre deutlich wichtiger gewesen.“

 




Dörzbach: Randalierende Frauen in Gaststätte

Im Rahmen des Pferdemarktes kam es am Samstag, den 09. Februar 2019, um zirka 17.45 Uhr in einer Gaststätte in der Hauptstraße in Dörzbach zu Auseinandersetzungen zwischen mehreren Personen. Hierbei sprühte eine 46-jährige Frau einer 22-Jährigen mit Pfefferspray ins Gesicht und verletzte sie dadurch leicht. Unabhängig davon kam es zu verbalen Auseinandersetzungen zwischen zwei Personengruppen. In der Folge stürzte einer von ihnen zu Boden und zog sich ebenfalls leichte Verletzungen zu. Die 22-Jährige kam mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus. Durch einschreitende Beamte vor Ort konnte die Lage unter Kontrolle gebracht werden.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn vom 11. Februar 2019

Foto: GSCHWÄTZ/Archiv




Wenn Reiter und Pferd auch optisch eins werden

Pferdeliebhaber, Oldtimerfans und Musikfreunde sind beim traditionellen Umzug des Herbstpferdemarktes am 03. November 2018 im beschaulichen Dörzbach wieder auf ihre Kosten gekommen. Ansehnliche Pferde wie Haflinger und Schwärzwälder, traditionelle Trachtengruppen und etliche Traktoren aus vergangenen Zeiten, eingerahmt von vier Musikkapellen, gab es bei gnädigem, grauen Himmel ohne Regenneigung zu sehen und zu hören. Videoreporter Felix Kribus hat sich unter anderem direkt vor die Pferde und zwischen die Musikanten geworfen.

Die gesamte Berichterstattung mit allen Fotos gibt es in unsere Printausgabe – online bestellbar https://www.gschwaetz.de/gschwaetz-shop/

oder in diesen Vertriebsstellen erhältlich: https://www.gschwaetz.de/wo-gibt-es-gschwaetz-zu-kaufen/