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MdL Anton Baron begrüßt die Errichtung des Digital Hubs in Künzelsau

Am 20. Juli 2022 hat das Wirtschaftsministerium des Landes Baden-Württemberg 12 Antragsteller ausgewählt, die nach einer eingereichten Projektskizze jetzt berechtigt sind, in der zweiten Stufe des Auswahlverfahrens einen Förderantrag beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg einzureichen.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut erklärt das Konzept der Digital Hubs: „Die regionalen Digital Hubs bieten Unternehmen, Start-ups und Forschungsakteuren im Land hilfreiche inhaltliche Unterstützung und Infrastruktur, um Digitalisierungsprojekte in die Umsetzung zu bringen. Sie dienen als Informations-, Vernetzungs-, Erprobungs- und Experimentierräume. Durch Online-Formate werden die regionalen Digital Hubs darüber hinaus dem digitalen Wissenstransfer einen noch stärkeren Schub verleihen“, so die Ministerin.

Der Hohenloher Landtagsabgeordnete Anton Baron (AfD) begrüßt diese Entscheidung des Ministeriums:

Das Landeswirtschaftsministerium hat heute die Standorte für die regionalen Digital Hubs bekannt gegeben. Einer der Standorte ist Künzelsau im Wahlkreis des Landtagsabgeordneten Anton Baron. Er begrüßt die Entscheidung für den Standort in der Hohenlohe ausdrücklich.

In den letzten Jahren hielt die Digitalisierung von Wirtschaft und Verwaltung in Baden-Württemberg nicht das Tempo ein, das möglich und nötig gewesen wäre. Selbst Entwicklungsländer drohen uns daher in dieser Hinsicht zu überholen. „Mit der Entscheidung des Wirtschaftsministeriums für den Standort Künzelsau kann nun endlich eine Anlaufstelle zur Digitalisierung der Wirtschaft geschaffen werden, das begrüße ich ausdrücklich“, so der Abgeordnete Baron.

Für den neu zu errichtenden Digital Hub stehen nun Fördergelder im Rahmen der Initiative Wirtschaft 4.0 zur Verfügung. Der Abgeordnete erklärt, dass dies ein wichtiger Schritt für den Kreis ist: „In der Hohenlohe sind etliche Weltmarktführer aus dem produzierenden Gewerbe und aus dem Handel angesiedelt. Daher ist es wichtig den Bedürfnissen einer modernen Industrie gerecht zu werden“.

Pressemitteilung Anton Baron

 




Kleines Silicon Valley in Künzelsau

// Regionales Digitalisierungszentrum entsteht am Hochschulcampus Künzelsau

Zehn regionale Digitalisierungszentren namens „Digital Hubs“ sollen laut dem Land Baden-Württemberg entstehen. Das Land fördert diese Zentren, die wie eine Art Silicon Valley sein sollen, mit insgesamt rund zehn Millionen Euro. Laut einer Pressemitteilung des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg sollen die Digital Hubs eine Drehscheibe für digitale Innovationen und Transformation in den Regionen Baden-Württembergs sein – in Zusammenarbeit von Unternehmen und Start-ups vor Ort.

„Tatsächlich wird es in Künzelsau einen physischen Ort in Form eines Gebäudes im direkten Umfeld des Hochschulcampus entstehen. Dabei hat das Digital Hub einerseits einen Beratungsauftrag für mittelständische Unternehmen, aber auch für Existenzgründer rund um das Themenfeld Digitalisierung. Andererseits soll es Plattformen zur Vernetzung und zum Austausch bieten und die Infrastruktur für temporäre Arbeitsplätze vorhalten“, so Dr. Andreas Schumm, Geschäftsführer der Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH, auf GSCHWÄTZ-Anfrage. Schumm weiter: „Eine klare und eindeutige Definition des Begriffs Digital Hub gibt es leider nicht. Dies ist unter anderem auch der Tatsache geschuldet, dass es von Landesseite gewünscht regionale, bedarfsorientierte Ansätze verfolgt werden sollten.“

Stefanie Neuffer, Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg, erklärt auf GSCHWÄTZ-Anfrage: „Die regionalen Digital Hubs sollen im Sinne einer regionalen Drehscheibe für die Digitalisierung verschiedene Akteure wie bestehende Unternehmen, Start-ups, Forschungs- und Transfereinrichtungen, Hochschulen, Vertreter der IKT- und Kreativwirtschaft, Verbände und Kammern räumlich zusammenbringen.“

Die Projektskizze soll in den nächsten Monaten ausdefiniert werden, damit Künzelsau auch die Gelder vom Land bekommt. Gegenwärtig wird davon ausgegangen, dass das Digital Hub ab September 2018 die Arbeit aufnehmen kann.

// Fotos: deutsche-startups, Facebook