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Impfangebot des Hohenlohekreises ab 27. Juli 2022 auf Standby-Betrieb

Das Impfangebot des Hohenlohekreises geht nach dem 27. Juli 2022 in den Ruhemodus. Durch Reduzierung der Einsatztage sowie der Teamgröße wurde das Impfangebot in den vergangenen Monaten laufend an die sinkende Nachfrage angepasst. Der nach dem 27. Juli 2022 einsetzende Standby-Betrieb bietet zwar keine regulären Impfeinsatztage mehr an, stellt jedoch sicher, dass bei stark ansteigender Nachfrage der Betrieb wieder aufgenommen werden kann. Impfungen sind weiterhin über die Regelversorgung durch die niedergelassene Ärzteschaft möglich. Auch die Betreuung von Pflegeheimen und sonstigen Einrichtungen durch die niedergelassenen Ärzte ist gewährleistet. Sofern erforderlich, wird der Landkreis mithilfe der etablierten Strukturen unterstützen.

Niedrigschwelliger Zugang zur Covid-19-Impfung

„Mit unseren Impfteams haben wir den Bürgerinnen und Bürgern einen niedrigschwelligen Zugang zu einer Covid-19-Impfung angeboten“, bilanziert Landrat Dr. Matthias Neth den bisherigen Einsatz. „Auch wenn die Zahlen zuletzt gesunken sind, sind wir dankbar, dass viele Bürgerinnen und Bürger sich haben impfen lassen und somit einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie geleistet haben. Gerade in Hinblick auf den Herbst freue ich mich über jede einzelne Impfung und für jede Person, die dadurch das Risiko auf einen schweren Krankheitsverlauf nachweislich verringert.“

Dank an die Ärzte, medizinischen Fachangestellten sowie die Messebauer-Firma

Die Auswertung zeigt, dass das Impfangebot des Kreises insbesondere für Auffrischungsimpfungen genutzt wurde. Landrat Dr. Neth dankt allen, die das Impfangebot des Hohenlohekreises in den vergangenen Monaten ermöglicht haben: „Allen Ärzten, medizinischen Fachangestellten sowie der Messebauer-Firma, die uns logistisch unterstützt hat, spreche ich meinen großen Dank für ihren Einsatz aus.“

7.392 Impfungen

Mit Stand vom 21. Juli 2022 wurden durch die Impfteams 7.392 Impfungen durchgeführt. Die Hochphase war im Dezember mit 4.297 Impfungen, danach folgte ein kontinuierlicher Rückgang der Impfzahlen auf 67 Impfungen im Mai. Ab Juni 2022 war jedoch wieder ein leichter Anstieg zu verzeichnen. Bei den Erwachsenen wurden vor allem Drittimpfungen durchgeführt (76 Prozent), bei den Kindern Erstimpfungen (62 Prozent).

Pressemitteilung Landratsamt Hohenlohekreis




Corona Task force wird im Krankenhaus Künzelsau angesiedelt

Seit Samstag, den 01. August 2020,  ist laut einer Pressemitteilung die Besondere Aufbauorganisation Covid-19, die zur Bewältigung der ersten Welle der Corona-Pandemie eingerichtet wurde, aufgelöst und in eine tragfähige Organisation innerhalb des Gesundheitsamtes überführt. Die Bearbeitung der Corona-Pandemie ist nun im Fachdienst „Infektionsschutz und Umwelthygiene“ angesiedelt.

Räumlich wird dieser Bereich vorerst übergangsweise im ehemaligen Krankenhausgebäude Künzelsau untergebracht, wo derzeit 40 neue Büroarbeitsplätze geschaffen werden. Das Ziel ist, bei einem geringen Infektionsgeschehen in einem kleinen Team zu arbeiten, aber schnell aufstocken zu können, sollte das notwendig werden. „Es ist wichtig, dass wir auf der einen Seite unsere Dienstleistungen für die Bürger wieder regulär anbieten können, auf der anderen Seite aber flexibel reagieren können, wenn es das Infektionsgeschehen im Kreis erfordern sollte“, erklärt Landrat Dr. Matthias Neth in der Mitteilung.

Weiter heißt es, dass ein rollierendes System von vier Teams mit jeweils etwa 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (inklusive Fallermittler, Hotline, Testung, Isolierstation, Innerer Dienst) zunächst über ein Jahr eingeführt werden soll. Jedes Team ist jeweils drei Monate in der Fallermittlung im Einsatz. Bei der Zusammenstellung wurde darauf geachtet, dass bereits erfahrene Fallermittler zum Einsatz kommen, um Übergabe- und Einarbeitungszeiten so knapp wie möglich zu halten.

Sollte das Infektionsgeschehen erneut aufflammen, können die anderen Teams ohne großen Zeitverlust zusätzlich aktiviert werden.

Zu diesem Zweck wird der Fachdienst zudem personell aufgestockt: Es ist geplant, acht bis zehn teilweise befristete Vollzeitstellen zu schaffen und zeitnah zu besetzen. Die zusätzlichen Personalkosten werden größtenteils vom Land getragen. „Ich freue mich, dass die Landesregierung die Kreise wie zugesagt unterstützt und wir nun die Gesundheitsämter auch personell stärken können“, erklärt Dr. Matthias Neth.

Corona-Hotline wird angepasst

Auch die Corona-Hotline des Gesundheitsamtes des Hohenlohekreises (Telefon 07940/18 888) wird dem aktuellen Bedarf angepasst. So sind seit Freitag, den 31. Juli 2020, im automatisierten Anrufdialog die Bereiche Wirtschaft und Landwirtschaft abgeschaltet, da das Anrufaufkommen hier derzeit überschaubar ist. Weiterhin erhalten bleiben die Auswahloptionen Medizinische Fragen und Fragen zur Quarantäne.

Fragen zu den Themen Wirtschaft und Landwirtschaft werden von den Hotline-Mitarbeitern gegebenenfalls zu einem der Experten weitergeleitet, die natürlich auch weiterhin für Fragen zur Verfügung stehen.

Quelle: Pressemitteilungen des Landratsamtes Hohenlohekreis