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Fast 100.000 offiziell laborgeteste Infizierte in Deutschland +++ Über 20.000 in Ba-Wü +++ 590 im Hohenlohekreis (17 offizielle Tote) – Durchschnittsalter 50 Jahre

Die Corona-Zahlen steigen und steigen und steigen – trotz des Sonnenscheins, der derzeit über weite Teile Deutschlands milde Temperaturen ausschüttet. Vom 06. auf den 07. April 2020 gab es in Deutschland eine Zunahme von rund 4.000 offiziell laborbestätigten Coronafällen. Im Hohenlohekreis ist eine weitere Person verstorben, derzeit sind hier 17 offiziell an Corona verstorbene Menschen gemeldet. Das Durchschnittsalter der Betroffenen ist – auf ganz Deutschland bezogen – 50 Jahre.

Covid Lagebericht für Baden-Württemberg vom 07. April 2020. Quelle: Screenshot Sozialministerium Baden-Württemberg. Seite 1

Covid Lagebericht für Baden-Württemberg vom 07. April 2020. Quelle: Screenshot Sozialministerium Baden-Württemberg. Seite 2

Covid Lagebericht für Baden-Württemberg vom 07. April 2020. Quelle: Screenshot Sozialministerium Baden-Württemberg. Seite 3

Covid Lagebericht für Baden-Württemberg vom 07. April 2020. Quelle: Screenshot Sozialministerium Baden-Württemberg. Seite 4

Covid Lagebericht für Baden-Württemberg vom 07. April 2020. Quelle: Screenshot Sozialministerium Baden-Württemberg. Seite 5




Landratsamt empfiehlt Mund-Nasen-Schutz in der Öffentlichkeit – Landfrauen nähen 1.500 Schutzmasken für Pflegeheime – Auch Niedernhaller haben ihre ersten Schutzmasken fertig

Am Dienstag, den 07. April 2020, haben die Kreislandfrauen Hohenlohe 220 selbstgenähte Masken an die Kreisverwaltung übergeben. Die Masken sollen überall dort eingesetzt werden, wo aus medizinischen Gründen keine FFP2- und FFP3-Schutzmasken notwendig seien. Das geht aus einer Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises hervor. Landrat Dr. Matthias Neth lobte das vorbildliche Engagement der Landfrauen: „Ich danke Ihnen herzlich dafür, dass Sie Ihre persönlichen Stärken zum Wohl der Gemeinschaft einbringen. Damit setzen Sie ein wichtiges Zeichen und beweisen, dass wir gemeinsam diese Krise bewältigen können.“ Rund 500 Masken wurden bereits in den vergangenen Tagen von den Landfrauen aus 43 Ortsvereinen aus dem Hohenlohekreis hergestellt. „Täglich melden sich neue Näherinnen“, sagt Tanja Maurer, Mitglied im Vorstand der Kreislandfrauen. „Wir freuen uns, dass viele Tischdecken oder Bettwäsche, aber auch Draht und Stoffe von mehreren Firmen gespendet werden.“ Bis zu 1.500 Masken sollen insgesamt gefertigt werden. Diese werden an Pflegeheime sowie an die Diakonie und an die Organisation „Öhringen Hilft“ verteilt.

Das Landratsamt Hohenlohekreis empfiehlt das Tragen einer einfachen, auch selbstgenähten, Maske in der Öffentlichkeit. Nach Einschätzung des Robert Koch-Instituts (RKI) können durch eine Mund-Nasen-Bedeckung Tröpfchen, die man selbst beim Husten, Niesen oder Sprechen ausstößt, abgefangen werden. So schützt der Träger sein Umfeld, denn das Risiko, andere Menschen anzustecken, wird durch die Maske verringert. „Trotzdem müssen unbedingt auch weiterhin die bekannten Regeln eingehalten werden“, betont Amtsärztin Dr. Antje Haack-Erdmann. „Am wirksamsten schützen wir uns selbst und andere noch immer, indem wir häufig und gründlich Händewaschen, in den Ellenbogen husten und niesen sowie zu anderen Personen etwa zwei Meter Abstand halten.“

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte hat unter anderem folgende Empfehlungen für das Tragen eines einfachen Mund-Nasen-Schutzes veröffentlicht:

  • Vor dem Anlegen der Maske sollten die Hände gründlich gewaschen werden.
  • Wichtig ist, dass die Maske richtig über Mund, Nase und Wangen platziert wird und möglichst eng anliegt.
  • Sobald die Maske durchfeuchtet ist, sollte sie umgehend abgenommen und ggf. ausgetauscht werden.
  • Nach Absetzen der Maske sollten die Hände gründlich gewaschen werden.
  • Masken sollten nach einmaliger Nutzung idealerweise bei 95 Grad, mindestens aber bei 60 Grad gewaschen und anschließend vollständig getrocknet werden.

Auch die ersten selbst genähten Schutzmasken aus Niedernhall sind fertig. Foto: privat

Hintergrund:

Die Ausbreitung des Coronavirus hat zu einem Mangel an qualifizierter Schutzausrüstung, insbesondere an FFP2- und FFP3-Schutzmasken, geführt. Diese medizinischen Spezial-Masken sollten daher den Beschäftigten der kritischen Infrastruktur, insbesondere dem medizinischen und pflegerischen Personal, vorbehalten bleiben. Als Schutz für Privatpersonen im öffentlichen Raum, wie z.B. beim Einkaufen, ist ein einfacher Mund-Nasen-Schutz, wie der selbstgenähte der Landfrauen, ausreichend.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises

 




Landratsamt meldet: Rund die Hälfte der laborgesteten Fälle (295) nach 14 Tagen keine Symptome mehr – Entlassung aus häuslicher Isolation – Neth: „Zahl der Erkrankten wird weiterhin ansteigen“

55 % der Coronainfizierten wieder aus der häuslichen Isolation entlassen

Nachdem Anfang März die erste laborbestätigte Coronainfektion im Hohenlohekreis bekannt wurde, steigt nun auch die Zahl derer, die nach der Infektion wieder gesund sind, kontinuierlich an. So sind 295 Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren, mittlerweile wieder aus der häuslichen Isolation entlassen (Stand 03.04.2020). Das meldet das Landratsamt des Hohenlohekreises in einer Pressemitteilung. „Das ist eine erfreuliche Entwicklung“, sagt Landrat Dr. Matthias Neth. „Wir sollten in dieser schwierigen Zeit auch die Zahl der Genesungen sehen“, ergänzt Neth.

Wie wird die Gesundmeldung erhoben?

„Bei einer COVID-19 Erkrankung können wir von einer Krankheitsdauer von 14 Tagen ausgehen. Gemäß den RKI-Richtlinien wird auch im Hohenlohekreis bei den laborbestätigten Personen die häusliche Isolation 14 Tage nach der Probeentnahme aufgehoben, aber auch nur dann, wenn davon die letzten 48 Stunden symptomfrei waren“ erläutert Dr. Antje Haack-Erdmann das Vorgehen. Sollte dies nicht der Fall sein, gilt die häusliche Isolation so lange fort, bis mindestens 48 Stunden Symptomfreiheit vorliegt. „Wir haben einzelne Fälle, die nach 14 Tagen noch nicht gesund sind. Hier ist es wichtig, dass sich diese Personen beim Hausarzt melden und erneut krankschreiben lassen.“

Inwieweit die Laborfälle automatisch gesund gemeldet werden, wenn die 14 Tage vorbei sind oder ob es einen abschließenden Abstrichtest gibt, ist nicht bekannt.

„Dass die Zahl der Erkrankten auch weiterhin ansteigen wird, darf nicht in Vergessenheit geraten. Wir müssen weiterhin alles daransetzen, die weitere Ausbreitung des Virus so gut wie möglich zu verhindern,“ appelliert der Landrat an die Bevölkerung, sich an die Maßnahmen zu halten.

Eine Veröffentlichung der aktuellen Gesundmeldungen wird laut dem Landratsamt täglich erfolgen. Die Gesundmeldungen fließen aber nicht in die Statistik der Gesamtfallzahl mit ein.

Weitere Informationen gibt es unter www.corona-im-hok.de

 




Corona-Fieberambulanz der niedergelassenen Ärzte am Öhringer Krankenhaus eröffnet

In den Räumlichkeiten des Hohenloher Krankenhauses in Öhringen hat eine Corona-Fieberambulanz den Betrieb aufgenommen. Betrieben wird sie von den niedergelassenen Hausärzten im Kreis mit Unterstützung des Landratsamtes und des Krankenhauses. „In der Fieberambulanz sollen Corona-Patienten behandelt werden können, die ein Hausarzt gesehen hat, bei denen jedoch eine weiterführende Diagnostik notwendig ist, die in der Hausarztpraxis nicht durchgeführt werden kann“, erklärt Dr. Susanne Bublitz, Vorsitzende der Kreisärzteschaft Öhringen. Dabei geht es vor allem um Röntgenbilder der Lunge sowie eine zeitnahe Blutgasanalyse. „Wir haben gesehen, dass wir gerade diese „mittelstarken“ Fälle, also die zwischen den Fällen ohne Alarmzeichen sowie den Fällen, die eine stationäre Behandlung benötigen, auf diesem Weg besser behandeln können“, erklärt Bublitz weiter. Die Behandlung erfolgt im Vollschutz durch die niedergelassenen Ärzte. Das geht aus einer Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises vom 05. April 2020 hervor.

Die Entscheidung, wer in der Corona-Fieberambulanz behandelt wird, trifft ausschließlich der Hausarzt. Daher gelten für die Ambulanz folgende Regeln:

  • Sie ist ausschließlich für Patienten gedacht, die zuvor von ihrem Hausarzt untersucht wurden
  • Nur Patienten mit Termin und Anmeldung ihres Hausarztes können dort behandelt werden
  • Patienten ohne Termin werden an den Hausarzt zurücküberwiesen
  • In der Corona-Ambulanz wird kein Abstrich vorgenommen
  • In der Corona-Ambulanz werden keine Krankmeldungen ausgegeben

Unabhängig von der Einrichtung der Corona-Fieberambulanz werden schwere und leichte Corona-Fälle selbstverständlich wie zuvor weiterbehandelt, also entweder stationär oder ambulant.

„Mit der Fieberambulanz kann noch besser eingeschätzt werden, wer welche Behandlung benötigt“, freut sich Landrat Dr. Matthias Neth. „Das ist ein weiterer Baustein für eine möglichst optimale Behandlung aller Corona-Patienten im Kreis.“ Auch die Hohenloher Krankenhaus gGmbH, die die Räume zur Verfügung gestellt hat, unterstützt die Fieberambulanz: „Die gute Zusammenarbeit und der enge Austausch mit den niedergelassenen Ärzten im Kreis ist uns zum Wohle der Patienten sehr wichtig“, erklärt Dr. Werner Reinosch, ärztlicher Direktor im Hohenloher Krankenhaus.  

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises

 

 

 




Ziehl-Abegg spendet der Kreisverwaltung 70 Gesichtsschutzvisiere aus dem 3D-Drucker

Am Freitag, den 03. April 2020, hat die Firma Ziehl-Abegg 70 Gesichtsschutzvisiere an den Hohenlohekreis übergeben. „Wir bewältigen die Krise gemeinsam und können uns aufeinander verlassen“, freut sich Landrat Dr. Matthias Neth. „Die Kreisverwaltung arbeitet im engen Schulterschluss mit den ansässigen Unternehmen im Kreis.“

Die Masken werden bei Ziehl-Abegg in 3D-Druckern hergestellt. „Die Idee hat eine Arbeitskollegin auf den Weg gebracht“, erklärt der Laborleiter der Firma Ziehl-Abegg, Achim Kärcher. Anschließend wurde gleich ein Testlauf gestartet. „Unsere Mitarbeiter und deren Familien leben hier – da unterstützen wir die Kreisverwaltung natürlich gerade in einer solchen Krise, wo es geht“, sagt der Vorstandsvorsitzende Peter Fenkl. Die 3D-Drucker sollen auch in der kommenden Woche Masken fertigen. Der große Vorteil dieser Masken ist, dass sie Mund, Nase und auch Augen – und damit alle Schleimhäute – schützt. Der Landkreis gibt die Masken an verschiedene Hilfsorganisationen weiter.

Landrat Dr. Matthias Neth (links) gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden der Firma Ziehl-Abegg Peter Fenkl (Mitte) und Laborleiter Achim Kärcher (rechts) bei der Übergabe der Schutzmasken. Foto: Ziehl-Abegg

„Das Ansteckungsrisiko für die Beschäftigten im Gesundheits- und Pflegewesen muss minimiert werden“, das ist das Ziel des Künzelsauer Ventilatorenherstellers Ziehl-Abegg und hat daher Gesichtsschilde gedruckt und an Landrat Dr. Matthias Neth überreicht. Schnell und unkompliziert lief auch die Erstellung der Schutzschilde: Der Träger wird gedruckt, die Sichtscheibe ist eine Folie für einen Tageslichtprojektor, ein handelsüblicher Locher stanzt die Öffnungen, und befestigt wird mit Gummibändern. „Einfach aber wirkungsvoll“, freut sich auch Landrat Dr. Matthias Neth. 

Die Bauanleitung hatte laut Ziehl-Abegg eine Mitarbeiterin von Ziehl-Abegg am Mittwochabend, den 01. April 2020, zufällig per WhatsApp erhalten – und schon am Donnerstagvormittag schickte Ziehl-Abegg ein Foto der ersten Gesichtsschilde an den Krisenstab im Landratsamt. Als es von dort sofort grünes Licht gab, liefen beide 3-D-Drucker im Künzelsauer Entwicklungszentrum InVent an, erklärt das Künzelsauer Unternehmen in einer Pressemitteilung.

„Wir drucken seit 2010 in 3-D-Technik“, sagt Achim Kärcher, Laborleiter bei Ziehl-Abegg. Schon im Folgejahr stand der zweite 3-D-Drucker im Entwicklungszentrum. Kostenpunkt für ein Gerät: etwa 100.000 Euro. Die Schichten beim Druck betragen 0,16 Millimeter. „Das nutzen wir normalerweise zum Erstellen von Prototypen, zum Umsetzen von neuen Ideen unserer Ingenieure“, erklärt Kärcher. Ziehl-Abegg ist Technologieführer beim bionischen Design von Ventilatoren; „daher müssen wir schnell und unkompliziert neue Formen ausprobieren können“, ergänzt der Laborleiter.

„Wir sind froh, wenn wir auf diesem Weg Beschäftigten im Gesundheits- und Pflegewesen helfen können“, sagt Firmenchef Fenkl. Dabei gehört der Medizinbereich auch zum normalen Geschäftsfeld: Ziehl-Abegg baut seit Jahren große Ventilatoren sowohl für Operationssäle als auch für Quarantäne-Stationen. Das Unternehmen hat für chinesische Krankenhäuser in Wuhan, Shandong und Shenzhen, die dort binnen weniger Tage aufgebaut worden sind, spezielle Ventilatoren geliefert. Auch in Italien und anderen Ländern hat das deutsche Unternehmen das Kernequipment für Unter- beziehungsweise Überdruck in Kliniken hergestellt. Und produziert auch aktuell solche Ventilatoren in Hohenlohe und weltweit noch immer unter Hochdruck.

3-D-Druck-Gesichtsschilde von Ziehl-Abegg. Foto: Ziehl-Abegg

Über Ziehl-Abegg

Ziehl-Abegg (Künzelsau, Baden-Württemberg, Deutschland) gehört zu den laut eigenen Angaben international führenden Unternehmen im Bereich der Luft-, Regel und Antriebstechnik. Beispiele für Einsatzgebiete der Produkte sind Wärme- und Kälteanlagen oder Reinraum- und Agraranlagen. Ziehl-Abegg hat schon in den fünfziger Jahren die Basis für moderne Ventilatorenantriebe gesetzt: Außenläufermotoren, die auch noch heute weltweit Stand der Technik sind. Ein weiterer Bereich sind elektrische Motoren, die beispielsweise in Aufzügen, medizinischen Anwendungen (Computertomographen) oder Tiefsee-Unterwasserfahrzeugen für Antrieb sorgen. Das Thema Elektromobilität im Straßenverkehr wurde 2012 bei Ziehl-Abegg Automotive angesiedelt.

Das Unternehmen (alle Angaben sind bezogen auf das Jahr 2019) beschäftigt laut eigenen Angaben 2.400 Mitarbeiter in süddeutschen Produktionswerken. Weltweit arbeiten für das Unternehmen 4.300 Mitarbeiter. Diese verteilen sich global auf 16 Produktionswerke, 29 Gesellschaften und 113 Vertriebsstandorte. Die rund 30.000 Artikel werden in mehr als 100 Ländern verkauft. Der Umsatz liegt bei 633 Mio. Euro. Dreiviertel der Umsätze werden im Export erzielt.

Emil Ziehl hat die Firma 1910 in Berlin als Hersteller von Elektromotoren gegründet. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Firmensitz nach Süddeutschland verlegt. Die Ziehl-Abegg SE ist nicht börsennotiert und befindet sich in Familienbesitz.

Weitere Informationen auf http://www.ziehl-abegg.de

Quelle: Pressemitteilungen von Ziehl-Abegg und vom Landratsamt des Hohenlohekreises

Die Idee der Gesichtsschilde bekam eine Mitarbeiterin via WhatsApp. Foto: Ziehl-Abegg

 




„Heute sind wir Helden“ – und morgen? Die bewegenden Worte einer Krankenschwester aus Kupferzell

Wir haben vor einigen Tagen ein kleines Schreiben erhalten von einer Krankenschwester aus Kupferzell. Diese Zeilen haben uns zutiefst bewegt. Daher veröffentlichen wir sie mit dem Einverständnis der Urheberin an dieser Stelle ungekürzt:

Liebes Team des GSCHWÄTZ,

eine Kollegin schickte mir dieses Bild:

Es beschäftigt mich sehr. Heute sind wir die Helden, gehören zu den wichtigen Berufsgruppen, die auch dann zur Arbeit gehen, wenn sie mit später positiv getesteten Patienten Kontakt hatten und erst dann zu Hause bleiben dürfen, denn sie Krankheitszeichen haben. Die Schutzkleidung ist knapp und muss gut eingeteilt werden. Wir setzen unsere Gesundheit aufs Spiel, halten auch Abstand zu unseren nächsten Angehörigen, weil wir Angst haben, sie zu infizieren. Und wenn Corona besiegt ist? Dann sind wir wieder der größte Kostenfaktor im Krankenhausbetrieb.“

Liebe Grüße Franziska Walenski, Kupferzell

 




Wenn nicht jetzt, wann dann, Herr Landrat?

Wenn nicht jetzt, wann dann?, fragt sich GSCHWÄTZ-Chefredakteurin Dr. Sandra Hartmann in einem Kommentar angesichts der derzeitigen Fokussierung auf eine Isolierstation, anstatt das Krankenhaus in Künzelsau jetzt aufzurüsten mit einer adäquaten Sauerstoffversorgung. Immerhin gilt doch vor allem im medizinischen Bereich: Vorsorge ist besser als Nachsorge.

Als Hotspot müsste sich der Hohenlohekreis derzeit bestmöglich auf die möglicherweise hereinbrechende Coronawelle vorbereiten. Landrat Dr. Matthias Neth schließt jedoch bereits jetzt eine Wiederinbetriebnahme des vor rund vier Monaten geschlossenen Krankenhauses in Künzelsau aus (wir berichteten). Das Krankenhaus soll nur als Isolierstation genutzt werden.

„Diese Zeit wird in die Geschichtsbücher eingehen. Unsere Enkelkinder werden uns daran messen, wie wir in diesen Stunden gehandelt haben. Jeder von uns – und damit meine ich, nicht nur jede Krankenschwester und jeder Rettungsdienstler, sondern auch jeder Politiker – muss sich fragen: Haben wir alles getan, um einer möglichen Katastrophe bestmöglich entgegenzutreten?“, sagt Hartmann.

Für Euch vor Ort: GSCHWÄTZ – Das Magazin | Wir lieben unser Ländle | www.gschwaetz.de

Rede von Dr. Sandra Hartmann (rechts: Dr. Andreas Eckle) bei einer Demo der BI in Künzelsau für den Erhalt des Krankenhauses, das am 15. November 2019 geschlossen wurde. Foto: GSCHWÄTZ/Archiv

 




Corona: Landrat Neth schließt aus „faktischen Gründen“ vollwertiges Krankenhaus mit Sauerstoffversorgung für Künzelsau aus

Wie bereitet sich der Hohenlohekreis auf eine mögliche Extremsituation in der Coronapandemie vor? Offensichtlich gar nicht, zumindest nicht, wenn es darum geht die Ressourcen des ehemaligen Krankenhauses in Künzelsau weiter zu nutzen. Derzeit werden keinerlei Vorkehrungen getroffen, um dass ehemalige Krankenhaus in Künzelsau so aufzurüsten, damit im Ernstfall Patienten mit medizinischen Sauerstoff versorgt werden können. Covid-19-Erkrankte leiden oft Atemwegserkrankrankungen – weswegen eine optimale Sauerstoffversorgung in einem Krankenhaus benötigt wird. Das Krankenhausgebäude wird derzeit nur als Isolierstation ohne medizinisches Fachpersonal genutzt.

Im Zuge der Krankenhausschließung im November 2019 wurde der Sauerstofftank entfernt, der sich auf dem Außengelände des Krankenhauses befand. Ein solcher Sauerstofftank ist nötig, um die einzelnen Patientenzimmer mit medizinischen Sauerstoff zu versorgen.

Aus diesem Grund hat GCHWÄTZ eine Anfrage bei den Sauerstoffwerken in Friedrichshafen gestellt, um zu erfahren, wie lange es im Ernstfall dauern würde, bis auf dem Krankenhausgelände ein solcher Sauerstofftank wieder aufgestellt wäre.

Eine konkrete Antwort auf diese Frage haben wir nicht erhalten, dafür wurde uns aber von Herrn Michael S., Mitarbeiter der Sauerstoffwerke, Folgendes geantwortet:

Mehr als eine Isolierstation soll es für Künzelsau nicht geben

„Nach Rücksprache mit Angestellten der Hohenloher Krankenhaus gGmbH, der Stadtverwaltung Künzelsau und des Landratsamt Hohenlohekreis wurde mir von allen Beteiligten jedoch versichert, dass das ehemalige Krankenhaus in Künzelsau lediglich als Isolierstation für Personen die mit Covid-19 infiziert sind genutzt werde. Es ist nicht angedacht, in diesem Gebäude Patienten dauerhaft mit medizinischem Sauerstoff zu versorgen“.

Im Klartext heißt das, dass man trotz steigender Zahlen von Coronaneuinfektionen scheinbar keine weiteren Vorkehrungen trifft, um im Akutfall schnell handeln zu können. Im Gegenteil, unsere Presseanfrage wurde von Herrn M. S. sogar als „befremdlich“ bezeichnet. Gleichzeitig weist er aber darauf hin, dass er sich hierzu persönlich äußert und nicht im Namen der Sauerstoffwerke Friedrichshafen. Zitat:

„Ich finde Ihre „Presseanfrage“ in der aktuellen Situation, wo jede/r Mitarbeiter/in der im Bereich der Versorgung von  Mitbürgern und im Besonderen von kranken Menschen tätig ist, sehr befremdlich.“ Weiter schreibt Michael S.: „Durch Ihre Anfrage wurden personelle Ressourcen der Sauerstoffwerke Friedrichshafen GmbH, der Hohenloher Krankenhaus gGmbH, der Stadtverwaltung Künzelsau und des Landratsamtes Hohenlohekreis gebunden, die in dieser Zeit betroffenen Personen weit besser hätten helfen können.“ Weiter heißt es:

„Nach Rücksprache mit Angestellten der Hohenloher Krankenhaus gGmbH, der Stadtverwaltung Künzelsau und des Landratsamtes Hohenlohekreis wurde mir von allen Beteiligten jedoch versichert, dass das ehemalige Krankenhaus in Künzelsau lediglich als Isolierstation für Personen die mit Covid-19 infiziert sind genutzt werde. Es ist nicht angedacht in diesem Gebäude Patienten dauerhaft mit medizinischem Sauerstoff zu versorgen.“

Landrat Dr. Neth: „Es steht zu befürchten, dass die Pandemie noch länger andauern und sich verschärfen wird“

Um so erstaunlicher liest sich die Pressemitteilung vom 29.03.2020, in der Landrat Dr. M. Neth schreibt: Es steht zu befürchten, dass die Pandemie noch länger andauern und sich verschärfen wird. https://www.hohenlohekreis.de/index.php?id=291&publish[id]=1116962&publish[start] Indes steigen die Zahlen der Coronaneuinfektionen im Hohenlohekreis tatsächlich weiter an. Zwei weitere Altenheime im Kreis müssen unter Quarantäne, damit sind Stand 02. April acht Pflegeheime betroffen.

Besonders ältere Menschen sind gefährdet an einem schwereren Atemwegsinfekt, wie durch das Corona-Virus verursacht, zu erkranken. Je nach nach Schwere und Verlauf der Lungenerkrankung Covid-19 benötigt es unterschiedliche Therapiemaßnahmen. Eine Maßnahme ist dabei die Sauerstofftherapie. Hat der Patient Atembeschwerden und nicht mehr genügend Sauerstoff im Blut, bekommt er von außen medizinischen Sauerstoff zugeführt, zum Beispiel über eine Nasenbrille.

Das ehemalige Krankenhaus in Künzelsau verfügte über 120 Betten, von denen auf 90 Bettplätzen eine Sauerstofftherapie möglich wäre.

Die Isolierstation mit 50 Zimmern im ehemaligen Krankenhaus Künzelsau hat am Montag, den 30. März , 2020 ihren Betrieb aufgenommen. Bis dahin standen 17 Zimmer für die Isolierung von Menschen in Kupferzell zur Verfügung. In dieser Zeit war lediglich ein Patient in Kupferzell zur Isolierung. Dennoch erhöht man die Anzahl der Isolierplätze von 17 auf 50 und zieht diese nach Künzelsau um. Warum also erhöht man die Anzahl der Isolierbetten fast um das Dreifache?

Angesichts der Einschätzung von Dr. Neth, dass sich die Pandemie noch weiter verschärfen könnte, fragt man sich, warum diese Möglichkeit im ehemaligen Krankenhaus Künzelsau noch nicht in Erwägung gezogen wurde. Gerade dieser Tage sieht man, wie wichtig es ist, immer einer Schritt voraus zu sein. Immerhin liegt die Schließung des Krankenhauses nicht zehn Jahr zurück, sondern gerade mal etwas mehr als vier Monate.

Wir haben aus dem Grund im Landratsamt angefragt, ob eine mögliche Erweiterung der Isolierstation geplant sei, auch im Hinblick auf eine Versorgung mit Sauerstoff.
Vom Landratsamt wurde unter anderem mitgeteilt, dass eine Inbetriebnahme des ehemaligen Krankenstandortes Künzelsau nicht möglich sei. Gründe dafür seien, dass keine medizinische Infrastruktur mehr zur Verfügung stehe, dass beträfe sowohl medizinische Geräte wie auch Personal. Weiter heißt es: „Es ist gerade vor dem Hintergrund des Bedarfs an Intensivplätzen und Beatmungsplätzen medizinisch nicht sinnvoll, die in Öhringen konzentrierte Expertise und Infrastruktur zu splitten.“

Medizinisches Personal ist nicht weg, sondern im Zuge der Schließung im November 2019 lediglich umverteilt worden

Das aber gerade eine solche Splittung Sinn machen kann und wie die Versorgung in der Coronakrise andernorts organisiert ist, zeigen derzeit die Politiker und Ärzte der Landkreise Altötting und Mühldorf im Regierungsbezirk Oberbayern. Das Innklinikum Mühldorf hat dabei ausschließlich die Versorgung von Coronapatienten übernommen, Altötting übernimmt die Versorgung aller anderen Patienten, die nicht Corona positiv sind oder entsprechende Symptome haben. Ein absolutes Vorzeigebeispiel in solchen Zeiten, da dadurch auch die Ansteckung untereinander minimiert werden kann, zudem können Patientenzimmer effektiver genutzt werden. https://amp.zdf.de/nachrichten/heute-journal/task-force-der-corona-klinik-100.html

Auch wenn nach internen Berichten bei der Schließung des Standortes in Künzelsau im November 2019 sehr viele Geräte und Materialen einfach entsorgt worden sind, ist dass medizinische Personal aus Künzelsau ja nicht weg, es wurde lediglich auf verschiedene Standorte der BBT verteilt. Auch wenn zwischenzeitlich Fachkräfte für Intensivmedizin und Anästhesie nicht mehr im Intensivbereich arbeiten, sondern beispielsweise derzeit von der Hohenloher Krankenhaus gGmbH in einem Pflegeheim eingesetzt sind, könnten diese sicher wieder akquiriert werden.

Es ist bedauerlich, dass ein Landrat lediglich darauf verweist, dass nun das Land Baden-Württemberg über eine mögliche Krankenhausnutzung entscheidet und nicht der Hohenlohekreis und ausführlich im selben Atemzug darlegt, warum diese Reaktivierung nicht möglich ist. Dabei wäre es in der derzeitigen Situation doch gerade Aufgabe eines Landrates sich dafür stark zu machen, dass alle denkbaren und verfügbaren Ressourcen genutzt werden. Das ehemalige Krankenhaus in Künzelsau bietet dazu mehr als nur eine realistische Chance. Neth hat viele Punkte aufgeführt, aus welchen Gründen eine weitere Nutzung unmöglich sei. Wir haben in unseren Recherchen keine triftigen Gründe gefunden, die dass rechtfertigen. Eine vollständige Reaktivierung ist möglich.

Im Hinblick auf die aktuelle Coronalage in vielen Pflegeheimen im Hohenlohekreis ist das sicher keine ungefährliche Entscheidung seitens des Landratsamtes. Dennm maximal 12 Intensivbetten im Krankenhaus Öhringen für 120.000 Einwohner des Hohenlohekreises sind definitiv nicht ausreichend angesichts der Coronawelle, die über uns hereinzubrechen droht. Also: Wenn nicht jetzt, wann dann? Nicht reden, handeln.

Das Sozialministerium des Landes Baden-Württemberg hat sich auf Nachfrage uns gegenüber bislang noch nicht dazu geäußert, welche in den vergangenen Jahren geschlossen Krankenhäuser möglicherweise wieder reaktiviert werden als vollwertige Krankenhäuser und ob das Krankenhaus Künzelsau darunter fällt. Dadurch dass der Hohenlohekreis Corona-Hotspot in Deutschland ist, wäre es allerdings mehr als verwunderlich, wenn das Künzelsauer Krankenhaus davon ausgenommen werden würde.

Text: Carla Mosel

Schreiben des Landrats Dr. Matthias Neth bezüglich einer möglichen Wiederinbetriebnahme des seit rund vier Monaten geschlossenen Krankenhauses in Künzelsau. Foto: GSCHWÄTZ




Derzeit 38 Covid-19-Patienten im Diak Schwäbisch Hall – „Zahlen ändern sich täglich“ – Auch Mitarbeiter in Quarantäne – Seit dieser Woche Mundschutz für alle Mitarbeiter & Patienten

Das Diakoneo Diak Klinikum in Schwäbisch Hall ist neben dem Caritas-Krankenhaus in Bad Mergentheim und dem Hohenloher Krankenhaus in Öhringen das nächstgelegene Krankenhaus für Hohenloher. Wir haben im Diak nachgefragt, wie viele Corona-Patienten derzeit dort behandelt werden. Pressesprecherin Manuela Giesel hat unsere Fragen beantwortet.

GSCHWÄTZ: Wie viele Corona-Patienten sind derzeit im Krankenhaus in Schwäbisch Hall?

Diak: Wir behandeln Stand Donnerstag, 02. April, 18:00 Uhr: 38 Covid-19 Patienten stationär, davon sind 9 Patienten auf der Intensivstation. Diese Zahlen ändern sich jedoch täglich.Wir konnten bis jetzt bereits mehr als 43 Patienten wieder in die häusliche Quarantäne entlassen.

GSCHWÄTZ: Wie werden die Covid-Patienten von anderen Patienten getrennt?

Diak: Durch die Reaktivierung eines Klinikgebäudetraktes, der früher als Infektkrankenhaus genutzt wurde, konnten wir für Covid-19-Patienten mehrere abgeschirmte Bereiche im sogenannten Waldhaus schaffen.

GSCHWÄTZ: Sind bereits Mitarbeiter an Covid erkrankt?

Diak: Es befinden sich auch Mitarbeitende des Diak Klinikums in häuslicher Quarantäne. Wir bündeln unsere Kräfte auch dadurch, dass rein elektive Eingriffe im Moment auf unbestimmte Zeit verschoben sind. Dazu gibt es einen Beschluss der Bundeskanzlerin und der Regierungschefs der Länder vom 12. März 2020: Soweit medizinisch vertretbar, sind grundsätzlich alle planbaren Aufnahmen, Operationen und Eingriffe in allen Krankenhäusern ab Montag 16.03.2020 auf unbestimmte Zeit verschoben und ausgesetzt. Die Notfallversorgung wird rund um die Uhr aufrecht erhalte

GSCHWÄTZ: Inwiefern schützen sich die Mitarbeiter?

Diak: Wir orientieren uns in unserem Handeln immer an den Richtlinien des Robert-Koch-Instituts sowie der Bundes- und Landesministerien. Dazu gehört hygienische Händedesinfektion, Abstandsregelungen und alle anderen geltenden Schutzmaßnahmen. Im Klinikum tragen seit dieser Woche alle Mitarbeitende und soweit möglich auch alle Patienten einen Mund-Nasen-Schutz. Die Ausrüstung des medizinischen und pflegerischen Personals im Bereich der Infektstationen ist entsprechend; mit FFP-Maske, Brille, Schutzkittel und Handschuhen.

GSCHWÄTZ: Wie viel Intensivbetten haben Sie insgesamt (mit und ohne Beatmung)

Diak: Wir haben 20 Intensivbetten mit der Möglichkeit auf bis zu 8 Betten zu erweitern.

GSCHWÄTZ: Ist es korrekt, dass auch jüngere Covid-Patienten (unter 40 Jahren) in Ihrem Haus sind.

Diak: Auch jüngere Menschen können einen schwereren Krankheitsverlauf von Covid-19 erfahren, der einen stationären Aufenthalt nötig macht. Eine typische Symptomatik ist Atemnot,  wenn diese zu stark wird, werden die Patienten nach medizinischen Gesichtspunkten auf den Intensivbereich verlegt.

 

 

 

 




Warum die heile Hohenloher Welt danach eine andere ist

Es ist Samstag, der 28. März 2020, 19.41 Uhr. Aber es spielt keine Rolle, mit welchem Satz ich beginne, denn alles, was das Thema Coronavirus betrifft, ist binnen kürzester Zeit obsolet, veraltet, überholt.

Verzeihen Sie uns, aber noch nie war das von heute Geschriebene morgen schon so veraltet.

Ich bin ein Kind der 1980er Jahre. Das Spektakulärste, das ich bislang hinsichtlich unserer deutschen Geschichte erlebt habe, war vielleicht der Fall der Berliner Mauer, aber auch das tangierte mich eher peripher in Baden-Württemberg.

Denn: Es änderte sich nicht wirklich viel im schönen Hohenlohekreis, als die Mauer fiel. Damals war ich ein Kind. Der Krieg war weit weg und rückte erst ein Stückchen näher, als die Zwillingstürme des World Trade Center in den Vereinigten Staaten einstürzte. Die Welt bekam Risse, aber sie schien noch heil.
Als Fridays for future mit Greta startete, bewunderte ich die neue politisch motivierte Jugend mit ihrem Glauben an eine bessere Welt (und tue es immernoch).

Und jetzt? Heute, als ich zum hellblauem Himmel blickte bei schönstem Sonnenschein, sah ich kein einziges Flugzeug, kein einziger Kondensstreifen zeigte sich. Aber leider hat das nicht die Greta-Bewegung geschafft. Sondern Deutschland scheint seit über zwei Wochen stillzustehen wegen eines Virus‘, zuerst genannt Corona, dann Covid-19. Ein Virus legt in Rekordschnelle eine hochmoderne Welt lahm. Wer hätte das gedacht?

Und man sieht: So anfällig ist unser System. Was 1919 die Spanische Grippe bewirkte (damals starben 27 bis 50 Millionen Menschen), könnte laut der Financial Times auch uns jetzt blühen.

Die heile, sichere Hohenloher Welt, wie wir sie gekannt haben, ist passé.

Keine Frage, irgendwann werden die jetzt steigenden Zahlen an Infizierten und Toten wieder fallen. Irgendwann wird die Seuche wieder verschwunden sein.

Aber wir werden damit leider in die Geschichte eingehen und unsere Enkel werden uns vielleicht irgendwann einmal fragen: Oma, wie war das damals, als die Seuche über euch kam? Wie habt ihr euch verhalten?

So ähnlich, wie ich meine Großmutter einst gefragt habe, wie der Krieg war.

Wir werden danach in einer anderen Welt leben.